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Mit ‘Tunesien’ getaggte Artikel

Ein junger Mann wird von maskierten Männern herbeigeführt. Sein Kopf wird zurückgezerrt und ihm ein Messer an die Kehle gesetzt. Der Mann wehrt sich nicht und scheint sich mit seinem Schicksal abgefunden zu haben. Der Sprecher im Hintergrund rezitiert auf Arabisch eine Reihe von moslemischen Gebete und Fürbitten, wobei er das Christentum verdammt, das – wegen des Dreifaltigkeitsglaubens – als Mehrgottglauben gebrandmarkt wird:

„Lasst Allahs Rache über die polytheistischen Abtrünnigen kommen“; „Allah möge euren Glauben stärken und ihm zum Sieg über die Polytheisten verhelfen“, „Allah, unterwerfe die Ungläubigen und lege ihr Schicksal in die Hände der Rechtgläubigen“ und „Es gibt keinen Gott außer Allah und Mohammed ist sein Gesandter“.

Unter „Allahu Akbar“-Rufen setzt der Maskierte mit dem Messer nun an, dem Opfer den Hals zu durchschneiden, um ihm in einer grausamen Blutorgie nach etwa einer Minute Gemetzels den Kopf vollständig abzutrennen! Schließlich hält der Maskierte den abgetrennten Kopf empor, während islamische Siegesrufe erschallen.
Sichtlich verstört fragt der ägyptische Talkmaster Tawfiq Okasha: „Ist das der Islam? Ist es das, was der Islam verlangt? Wie steht der Islam zu solchen Dingen? … Solche Bilder werden in den elektronischen Medien in Europa und Amerika verbreitet… Können Sie sich das vorstellen?“ Dann spielt er auf die Moslembruderschaft und die Salafisten an, deren politischer Einfluss in Ägypten enorm gewachsen ist, und fragt: „Wie sollen solche Leute uns regieren?“
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Erst vor kurzem hatte nämlich ein prominenter ägyptischer Salafist unter Bezug auf kanonische Hadithe offen erklärt, dass kein Moslem das Recht habe, von seinem Glauben abfallen oder den Islam zu verlassen, wobei er Mohammeds Befehl wörtlich wiederholte: „Wer von seinem Glauben abfällt, den tötet“.

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Janine Schoch (30) aus Winterthur lebte in ständiger Angst.
Ihr Ehemann Issam O. (34) drohte immer wieder, die beiden gemeinsamen Kinder Jonas (6) und Elias (7) nach Tunesien zu entführen. «Ich tat alles, was in meiner Macht stand, um die Entführung zu verhindern. Machte Anzeige, ging zur Vormundschaftsbehörde. Doch die fand, ich sei eine hysterische Frau, die den armen Ausländer diskriminieren wolle.»

Die Behörden unternahmen nichts. Am 22. August 2010 machte Issam O. Ernst. Mit erschlichenen tunesischen Pässen flog er mit den Kindern in sein Heimatland. Janine Schoch: «Als die Kinder weg waren, fragte ich: ‹Und jetzt, was kann ich machen?› Sie sagten mir: ‹Jetzt kann man auch nichts mehr machen.› Mir wurde gesagt, dass die Rückholung der Kinder die Schweizer Behörden nichts angehe. Da kümmere sich niemand drum, ich müsse jetzt selber schauen.»

Schoch lernte ihren Mann 2002 während ihrer Arbeit als Kinderanimateurin in der Türkei kennen. «Dort war er ganz normal», sagt sie. «Nach dem Arbeiten gingen wir immer noch etwas trinken. Auch bei den ­Kleidern konnte es für ihn nicht knapp genug sein.»
Die beiden heirateten und zogen nach Frauenfeld, wo im August 2004 Elias zur Welt kam. Ein Jahr später Jonas. «Dann hat es angefangen», sagt Schoch. «Er begann zu beten, trug seinen Ehering aus Gold nicht mehr, ging jeden Freitag in die Moschee.»

Kinder mussten auf das Schweizerkreuz spucken

Issam O. verlangte von seiner Frau, sich den islamischen Gebräuchen unterzuordnen. Sie weigerte sich. «Ich sagte ihm: ‹Wenn du den Weg einschlagen willst, dann kannst du ihn gehen.› Aber er lehrte die Kinder, Kirchen anzuspucken, auf das Schweizerkreuz zu spucken.» Sie trennte sich von ihm. Issam O. erhielt ein wöchentliches Besuchsrecht.

Acht Tage nach der Entführung schickte Issam O. seiner Frau ein E-Mail. Darin eine genaue Auflistung seiner Ausgaben und ein Hinweis: Wenn sie 170 000 Franken auftreibe, dürfe sie bei ihm in Tunesien leben und die Kinder wiedersehen. «Es war, als ob er mir meine eigenen Kinder verkaufen wollte. Natürlich habe ich das ernst genommen», sagt sie, «aber ich würde nie dort leben wollen.»

Die Knaben leben nun bei ihren Grosseltern in Jendouba, einer tunesischen Kleinstadt. Einmal konnte Janine Schoch sie besuchen. «Sie sprechen kein Deutsch mehr. Ich verstehe ihr Kinder-Arabisch, kann ihnen sagen, dass ich sie lieb habe. Aber ich spreche nicht fliessend Arabisch.» Seither hat sie ihre Kinder nicht mehr gesehen.

Im Oktober 2010 wird O. auf einer Reise nach Marokko festgenommen. Und an die Schweiz ausgeliefert. Gestern stand er in Winterthur vor Gericht. Wegen Entführung, versuchter Erpressung und Drohung. Issam O. trägt einen Nadelstreifenanzug, seine Hände sind gefesselt. «Ich konnte in der Schweiz nicht weiterleben. Ich wurde behandelt wie ein Dreckhund. Von meiner Frau, von ihrer Familie, vom Migrationsamt, den Behörden», sagt Issam O.

«Ich habe den Kindern die Mutter nicht weggenommen. Sie kann die Kinder in Tunesien besuchen. Ich wollte ihr zeigen, dass es so nicht geht.» Die Forderung von 170 000 Franken habe er nicht ernst gemeint. Er habe seiner Frau nur zeigen wollen, dass sie das Geld nicht aufbringen könne. Und: «Ich bin eine anständige Person.»

Der Staatsanwalt fordert neun Jahre Knast für Issam O.: «Indem er die Kinder entführte, kann er Janine Schoch wehtun, ihr heimzahlen, was seinen verletzten Machismo betrifft.»
Um 17.12 Uhr verurteilt das Gericht Issam O. zu acht Jahren Gefängnis. Er nimmt es emotionslos hin. Dann klatscht er in die Hände. Jonas und Elias hat Janine Schoch trotzdem nicht zurück. Denn: Das Sorgerecht haben die Grosseltern in Tunesien. Das hat die tunesische Justiz entschieden.
Quelle….

Das Verhalten des Tunesiers ist natürlich kultur- oder sozial bedingt und hat nichts mit seiner Religion zu tun!

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Ein wirklich mehr als interessanter Vorschlag, bezüglich des derzeit stattfindeten Asylanten-Ansturms, kommt aus der Schweiz:

Wohin mit den 1472 Asylbewerbern?

Vor acht Tagen schickten die Reformierte und die Katholische Landeskirchen ihren Kirchengemeinden einen Brief, in welchem der Kirchenrat um Prüfung bittet, ob es in ihren Gemeinden geeignete Möglichkeiten für die kurz – oder langfristige Unterbringen von Asylsuchenden bestehen. Dabei geht es um «temporäre Nutzung leerstehender Liegenschaften oder Wohnungen für 5 bis 10 Personen», wie es im Brief heisst.

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Doch wohin mit den 1472 Asylbewerber, die voraussichtlich im Kanton Aargau aufgenommen werden müssen (soviel waren es 2011)? Das Departement Gesundheit und Soziales prüft gegenwärtig ein halbes Dutzend Standorte. So könnte «eine dreistellige Zahl» Asylbewerbern aufgenommen werden, sagte Balz Bruder. Eine Lösung wären dezentrale Sammelunterkünfte für Asylbewerber.

Moscheen als Asylantenlager

Dieser Meinung ist auch der Aargauer Grossrat René Kunz (SD) aus Reinach. Kunz – legendär seine Standesinitiative für ein Burkaverbot - fordert grosse «Sammellager» an der Grenze für schnellere Abwicklungsszenarien. Und entwickelte einen Vorschlag:

«Da in den letzten Monaten vor allem Asylsuchende aus muslimischen Ländern in die Schweiz eingereist sind – und noch einreisen werden – sollten die hier ansässigen Glaubensbrüder für deren Beherbergung Räumlichkeiten zur Verfügung stellen», fordert René Kunz.

Die vier existierenden Moscheen in Zürich, Winterthur, Genf und Wangen bei Olten wären also in die Pflicht genommen, ginge es nach Kunz. Seine Forderung sei unabhängig von Bettwil entstanden, auch wenn er den Aufstand gegen der Bettwiler stets begrüsst hat. Schon kurz nach Bekanntgabe nannte Kunz das Vorhaben, 140 Asylbewerber in einer Gemeinde mit rund 550 Einwohnern zu platzieren, einen «Verhältnisblödsinn».
Quelle….

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Ein Ende von der Flüchtlingswelle zeichnet sich nicht ab – dank des “arabischen Frühlings” rollt ein weiterer Tsunamie auf Europa zu:
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«Ich habe noch nie Menschen erlebt, die den öffentlichen Frieden so stören!»

Es sind nur wenige. Aber sie machen den Bewohnern von Chiasso das Leben schwer. Schon vor Monaten bat Chiasso den Bund um Hilfe. Tunesische Asylbewerber klauten, pöbelten, betranken sich auf den Strassen.
Verbessert hat sich nichts. Am Dienstag kurz nach 18 Uhr schieben in der Aldi-Filiale der Via A. Volta zwei Tunesier Schnapsflaschen unter ihre Winterjacken. Ein Wachmann des Supermarkts stellt sie. Antonio (53) und Ivonne Cavadini (52) beobachten als Kunden die Szene. «Sie schubsten sich, dann flogen die Fäuste. Der Wachmann wurde vom einem festgehalten. Der andere schlug zu. Ich bin hin, habe den einen prügelnden Asylbewerber hinter die Kassen gedrängt», erzählt Cavadini. Der Tunesier greift sich eine Ölflasche, wirft sie gegen den Wachmann, verfehlt ihn. «Die Glasflasche flog acht Meter und traf meine Frau», sagt Cavadini.

Der Wirt zeigt auf den Verband um Ivonnes Ellbogen, «da habe ich den Kerl am Kragen gepackt und hinausgeworfen.» Cavadini will sich nicht ausdenken, was passiert wäre, wenn die Flasche seine Frau am Kopf verletzt hätte. «Es sind Schurken», schimpft er. «Ich kenne Asylsuchende aus aller Welt, vermiete seit Jahren Zimmer. Es waren stets ruhige Gäste. Aber diese ­Tunesier sind aggressiv, skrupellos, ohne jeden Respekt.»

Auch die Verkäuferin des Silo-Shops am Parkhaus  machte ihre Erfahrungen. «Klar hab ich Angst», sagt Deborah D. (26), «die Tunesier kamen rein, klauten Wodkaflaschen. Jetzt haben wir die Spirituosen hinter der abschliessbaren Glastür platziert. Spätschicht mache ich nicht. Das ist mir zu gefährlich.»

Und Denner-Filialleiter David Stepancic (45) erklärt: «Wir haben Videokameras. Doch die Tunesier ziehen einfach die Kapuzen über den Kopf. Der Schaden liegt bei 1000 Franken in der ­Woche.» Acht Monate ist es her. Da schrieb Bürgermeister Moreno Colombo (48, FDP) einen verzweifelten Brief an Bundesrätin Simonetta Sommaruga. Die Bitte: das Empfangszentrum für Asylbewerber im Herzen der Grenzstadt zu schlies­sen. Chiasso wurde vertröstet, eine Task Force aus Staat und Kanton würde die Sache in die Hand nehmen, hiess es aus Bern.

Entschärft wurde die Situation nicht. Im Gegenteil. «Seit dem Sommer haben wir 30 Prozent mehr Einsätze. 400 Vorfälle gab es, an denen Asylbewerber beteiligt waren. Die Hälfte davon waren gewalttätiger Art», sagt  der Kommandant der Gemeindepolizei von Chiasso. «Sie prügeln sich nicht mehr nur untereinander, sie schlagen sich auch mit der ­Bevölkerung, sind extrem aggressiv. Auch gegen sich selbst. Wir haben auch sehr blutige Selbstverletzungen gesehen.»

Die Schnittwunden fügen sich die Tunesier selber zu, um ihren Kollegen zu signalisieren: Schaut mal, wie hart ich bin.

«Ich habe Angst, dass die Konfrontation zwischen den Asylbewerbern und der Bevölkerung ausartet», sagt der Gemeindepolizeichef. Auch im Asylbewerberheim brodelt es. 134 Asylsuchende sind dort untergebracht, die Hälfte Tunesier. «In den letzten Tagen ging es bei uns extrem zu», sagt der Leiter des Empfangszentrums. Die Nordafrikaner kommen betrunken heim, sie zanken mit dem Personal. «Am Dienstag mussten wir die Polizei holen. Da standen plötzlich sechs, sieben Nordafrikaner vor uns und wollten auf die Beamten losgehen.»

«Es ist nur eine kleine Gruppe, die uns an unsere Grenzen bringt. Sehr junge Männer mit viel Energie und ohne Beschäftigung. Sie betrinken sich, werden aggressiv», fährt Simona fort. «Ich bin seit 1988 im Zentrum, habe alle möglichen Landsleute kommen und gehen sehen, doch Menschen, die den öffentlichen Frieden so stören wie die Tunesier, habe ich noch nie erlebt.»  Quelle…

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Ohne Statistik oder eines Wettbewerbs, wagen wir zu behaupten, dass Deutschlands Politiker WELTMEISTER im “dümmsten und naivsten Sprücheklopfen” sind.  Wir alle kennen die Aussagen “mit Türkei verbinde ich Sonne, Strand und Meer”, “der  Islam gehört zu Deutschland”, „wir wollen, dass Deutschland islamisch wird“, „der deutsche Nachwuchs heißt jetzt Mustafa, Giovanni und Ali!“,…..
Heute hat sich der deutsche Außenminister Guido Westerwelle in dieser “Straße der Fettnäpfchen” verewigt.
Bei seinem heutigen Besuch in Tunesien verglich Guido die En-Nahda-Partei mit……

“Europa müsse sich daran gewöhnen, dass es „islamisch-demokratische Parteien gibt, wie es in Europa christdemokratische Parteien gibt“ a la CDU bzw. ÖVP!”

Tunesien könne daher auch mit einer islamischen Regierung zum Musterland eines demokratischen Aufbruchs werden. Er sagte dem Maghreb-Land umfangreiche Finanzhilfen zu.

Deutschland werde mit den demokratischen politischen Kräften in Tunesien „sehr eng und sehr gut zusammenarbeiten“, sagte Westerwelle nach Gesprächen mit Interimspräsident Moncef Marzouki und Regierungschef Hamadi Jebali.

Die Europäer müssten verstehen, dass „es große Unterschiede gibt auch in den politischen Orientierungen islamischer Parteien“, sagte Westerwelle. Islamisch-demokratische Strömungen hätten das Recht, „von uns als vollständig respektierte Partner angenommen zu werden“. Außenminister Rafik Abdessalem* sagte nach Angaben aus Delegationskreisen im Gespräch mit Westerwelle, die Koalitionsregierung wolle „auf jeden Fall Pluralität“ und eine Verbindung des traditionellen Islams mit der Moderne.

Abdessalem und Westerwelle unterzeichneten eine Absichtserklärung über eine Transformationspartnerschaft, in deren Rahmen Tunesien in den kommenden zwei Jahren 32 Millionen Euro für Projekte in den Bereichen Bildung und Ausbildung erhalten soll. Außerdem will die Bundesregierung mit Tunesien eine Schuldenumwandlung in Gesamthöhe von 60 Millionen Euro vereinbaren. Quelle…..

Wir hätten gleich einen Vorschlag für Guido – die nächste Regenbogenparade der Lesben und Schwulen in Tunis zu veranstalten!

* Zu Rafik Abdessalem - Er ist der Schwiegersohn von Rached Ghannouchi, dem Chef der Islamisten-Partei En-Nahda, die immerhin 40% der tunesischen Wähler ansprechen konnte.
Über die Schriften und Gedanken Ghannouchis hat SOS am 27. Oktober ausführlich berichtet:

 „Die islamische Gesellschaft basiert auf der Auslegung der Werte, die das Leben von Individuen und Gemeinschaften bestimmen. Ferner bestimmt sie die spirituelle Seite der Gemeinschaft. Deshalb kann man sich keine säkulare islamische Gesellschaft oder säkulare Muslime vorstellen, denn das würde den Verzicht auf das Wesentliche im Islam bedeuten. Nicht der Glaube an Gott ist das Wesentliche am Islam, sondern der Glaube an die Einzigartigkeit Gottes. Jede Gesetzgebung, die sich auf andere Quellen beruft, untergräbt diese Einzigartigkeit. Eine Gesellschaft kann nur dann islamisch sein, wenn nicht säkular ist und die Einzigartigkeit Gottes akzeptiert.“ (Interview mit Ghannouchi in der Tageszeitung Algérie vom 12. Oktober 1989).

An Herrn Westerwelle: Bevor Sie so einen unüberlegten Schwachsinn, wie oben erwähnt, wiedergeben, lesen Sie bitte unseren Artikel “Übersetzung der islamistischen Schriften des Rached Ghannouchi” !
Im Vergleich zu den Wahabiten in Saudi Arabien, mögen sich die Islam-Parteien in Tunesien moderater geben, aber sie zu vergleichen mit europäischen Christ-Parteien? Gilt dieser Vergleich auch mit den Salafisten-, bzw. Muslimbrüder-Parteien Ägyptens?
Mit dieser Aussage küren wir Sie gleich am Montag zum “Dolm der Woche”!

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Tunesien: Keine Freiheit für Schwule

“Ich bin nach Frankreich gekommen, um einfach ein normales Leben zu führen”, erklärt Achraf. Dass dies in der ehemaligen Metropole möglich sei, daran glaubte er fest. Alle jungen Schwulen im Maghreb träumten von Frankreich, “das im Fernsehen und Internet ein Bild des homosexuellen Eldorado vermittelt”. Obwohl Achraf in Frankreich in einer eingetragenen, in vielen Aspekten der Ehe gleichgestellten Partnerschaft lebt, verschleppt die Präfektur der Region Gironde seit vergangenen August den Antrag. “Wenn mein Mandant keine Aufenthaltsgenehmigung bekommt, drohen ihm schwere Folgen in seiner Heimat”, mahnt der Anwalt Achrafs. Der Artikel 230 des tunesischen Strafgesetzbuches sieht für Schwule Haftstrafen von bis zu drei Jahren vor.

Im linkspopulistischen Standard meinen einige Leser dazu:

Es ist am arabischen Frühling nicht alles so toll und schön wie uns der ORF-Vorzeige-Araber weismachen will.
Das dicke Ende wird kommen, ganz Arabien wird in 10 Jahren von Islamisten regiert werden – oder glaubt jemand, dass die freiwillig ihre Macht wieder aufgeben werden nach den gewonnenen Wahlen?

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Brandanschlag auf Islam-Zentrum in New York

In New York sind Brandanschläge auf ein islamisches Zentrum sowie ein Geschäft und zwei Wohnungen verübt worden. Die Eingangstür der schiitischen Imam-Al-Khoie-Stiftung im Stadtteil Queens wurde am Sonntag durch einen Molotowcocktail beschädigt.
Nach Angaben aus Ermittlerkreisen wurde ein benachbartes Geschäft, das von Muslimen betrieben wird, bei einem ähnlichen Angriff beschädigt. Wie die Polizei mitteilte, wurde ein weiterer Brandsatz auf eine Wohnung geworfen, die von Hindus für religiöse Zeremonien verwendet wird.
Siehe….

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Bei folgenden zwei Artikeln besteht die Gefahr, dass beim Lesen der “Feiertags-Braten” wieder hoch kommt…..

Nikolaus bringt Schmutz ins Haus

Anständige Leute kommen durch die Tür. Durch das Fenster oder den Kamin das Haus zu betreten, wie es Nikolaus oder Weihnachtsmann tun, schickt sich nicht, ist sich ein türkischer Mufti sicher. Folglich sei der Weihnachtsmann ein unanständiger Geselle.

Ein islamischer Rechtsgelehrter in der Türkei hat den Weihnachtsmann als “unanständig” bezeichnet, weil er seine Geschenke durch den Schornstein bringt. “Der Weihnachtsmann betritt die Häuser durchs Fenster oder den Kamin. Wäre er eine anständige Person, käme er durch die Tür”, zitierte die Zeitung “Hürriyet” den Mufti der nordwesttürkischen Stadt Kesan, Süleyman Yeniceri. Dieser erinnerte ausdrücklich daran, dass der Koran alle Gläubigen auffordere, die Häuser durch die Tür zu betreten.

In der muslimisch geprägten Türkei wird Weihnachten nicht gefeiert. Die Islamgelehrten rufen zudem regelmäßig dazu auf, keine christlichen Bräuche zu übernehmen. Dabei geht die Figur des Weihnachtsmanns weitgehend auf die Legende vom Heiligen Nikolaus zurück, dem Bischof von Myra – dem heutigen Demre, einem kleinen Ort im Süden der Türkei.  Quelle….

Nicht nur über den Bosporus “ticken” viele nicht mehr ganz normal – auch in Brüssel melden sich immer wieder ähnliche Gesinnungsgenossen zu Wort. Da wird etwas angekündigt, wohl ohne Vorabsprache mit den einzelnen EU-Staaten – geschweige denn uns nähere Erklärungen und Hintergründe dieser “Schnapsideen” beizufügen:

Tunesien neuer EU-Partner

Die Europäische Union will Tunesien nach Worten von der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton (Foto) eine “privilegierte Partnerschaft” anbieten. Ashton begrüßte am Dienstag die Ernennung der neuen tunesischen Regierung unter Ministerpräsident Hamadi Jebali als “weiteren wichtigen Schritt beim Übergang des Landes zur Demokratie”.

“Wir freuen uns auf einen intensiven Dialog mit der tunesischen Regierung”, betonten Ashton. Die EU werde Tunesien weiter im Übergangsprozess zur Demokratie unterstützen. Dabei liegen die Schwerpunkte bei Migration und Handel.
“Vor uns liegt eine breite Agenda gemeinsamer Arbeiten, angefangen von Verhandlungen über eine mobile Partnerschaft bis zur Möglichkeit, ein tiefes und umfassendes Freihandelsabkommen aufzubauen. Wir sind sehr darum bemüht, mit Tunesien eine privilegierte Partnerschaft einzurichten, die für unsere Völker von Vorteil sein wird.”  Quelle….

                   Partnerschaft für neue Fachkräfte nach Europa?

Tunesien sträubt sich seit Monaten ihre zig-tausenden geflüchteten Landsleute (auf Lampedusa) zurückzunehmen – und mit dieser Islamisten-Regierung peilt die EU eine privilegierte Partnerschaft a la Türkei-Beitrittsverhandlungen an?
Für solche geisteskranken Ideen wäre es höchste Zeit, einige dieser EU-Bürokraten endlich zu entmündigen! 

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Vorschnell und einseitig wurde der Sturz der säkular-despotischen Autokratien in Tunesien und Ägypten als unaufhaltsamer Aufbruch zu demokratischen Ufern stilisiert. Nunmehr zeigen der klare Wahlsieg der Islamisten in Tunesien sowie der sofortige Ruf nach Wiedereinführung der Scharia und der Polygamie in Libyen einmal mehr, dass die antiislamkritischen Medienvertreter und „Nahostexperten“ erneut Opfer ihres voreingenommenen Wunschdenkens geworden sind. An die Stelle der euphorischen Verzerrung der arabischen Umbruchprozesse und des Herunterspielens der Islamisten zu marginalen und/oder geläuterten Mitläufern des Transformationsprozesses ist nunmehr die Verharmlosung der islamistischen Wahlsieger und libyschen Reislamisierer zur ultima ratio des Zurückruderns geworden.

Tatsächlich aber war es von vornherein bestenfalls völlig offen, ob es wirklich zu einer echten Demokratisierung und kulturellen Modernisierung im arabisch-islamischen Herrschaftsraum kommt oder aber nicht doch die Gefahr einer islamistischen Umstrukturierung der niedergegangenen autokratischen Systeme Realität wird. Um einen fortschrittlichen Umwälzungsprozess gegenüber konterrevolutionären und reaktionären Kräften und Trittbrettfahrern abzusichern, bedarf es nun mal durchsetzungsfähiger „jakobinischer“ Akteure, die mehr zu bieten haben als Idealismus und Facebook. Dementsprechend war Skepsis angebracht, ob die sympathischen und auf jeden Fall unterstützenswerten Facebook-Aktivisten der ersten Stunden über genügend „quantitativen“ Einfluss, politische Reife, programmatische und organisatorische Qualität verfügen, um als durchsetzungsfähige und bestimmende Kraft des weiteren Umgestaltungsprozesses agieren zu können und die islamistische Reaktion in Schach zu halten (anstatt von ihr gekapert zu werden).

Schon das Beispiel des im Endeffekt islamistischen Umsturzes im Iran 1979 enthielt das folgende Lehrstück: War der Sturz des säkularen Schah-Regimes zum einen das Produkt einer sozial ‚übergreifenden’, unterschiedliche Bevölkerungsschichten umfassenden Volkserhebung, so war er andererseits gleichzeitig mit einem unaufhebbaren objektiven Gegensatz zwischen den interessenpolitisch unterschiedlichen Grundströmungen des Aufstands verbunden: Während die linken säkularen Gruppen sowie die bürgerlich-nationalistischen Kräfte auf jeweils spezifische (und durchaus ebenfalls zueinander widersprüchliche) Art eine Demokratisierung und Modernisierung der Gesellschaft anstrebten, ging es der islamistisch-khomeinistischen Richtung um die ‚perfekte’ Restauration einer gesamtgesellschaftlichen Hegemonie des Islam als allumfassendes Ordnungskonzept. Schlussendlich verfügte das islamistische Lager aufgrund einer tiefergehenden kulturhistorischen Verankerung traditionell-islamischer Einstellungen  über eine viel breitere Mobilisierungsbasis und Gefolgschaftstreue innerhalb der Bevölkerung als das säkulare linke und bürgerliche Lager. Und so bildete die repressiv-terroristische Ausschaltung der zunächst ausgenutzten säkularen Oppositionskräfte die unabdingbare Voraussetzung für die Ersetzung der Schah-Diktatur durch die totalitäre ‚Gottesdiktatur’ der schiitisch-islamischen Religionsgelehrten. Es bleibt zu hoffen, dass dieser fatale Coup alsbald auf revolutionärem Wege korrigiert wird.

Die deutsche Gesellschaft verleiht zwar manchmal Preise an die richtigen Leute. Wohl aber eher aus unbewusst schlechtem Gewissen als aus ehrlich überzeugter Lern- und Korrekturbereitschaft.
So hat Boualem Sansal, Träger des diesjährigen Friedenspreises des Deutschen Buchhandels, in einem Interview Folgendes sehr zutreffend festgestellt und sich damit gegen den Geist der deutschen Mainstreammedien und staatsnahen Auftragswissenschaft gestellt:

„Der arabische Frühling hat noch gar nicht begonnen. Das wahre Gefängnis ist nicht die Diktatur. Die Diktatur ist nur die erste Mauer, aber dahinter befindet sich das echte Gefängnis, sozusagen der Hochsicherheitstrakt, das sind die Kultur und die Frage des Islam. (…) Es wird interessant, wenn in Libyen oder Tunesien oder Ägypten gewählt wird. Wenn die Islamisten gewinnen, werden sie wieder eine Diktatur errichten, sei es eine sanfte Diktatur wie in der Türkei, sei es eine Diktatur wie in Iran.“

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Kennen Sie eine gemäßigte christliche Partei? Wir nicht – oder besser – wir kennen in Europa keine fundamentalistisch-christliche Partei!
Der Islam dürfte doch nicht nur Frieden vermitteln – anders ist es nicht zu erklären, dass unsere Islam-freundliche Presse den Begriff “gemäßigt” so oft bei islamistischen Parteien gebrauchen muss.
Siehe AKP in der Türkei oder jüngst, die großen Wahlsieger Tunesiens:

Um besser zu verstehen, wer der Chef der Partei En-Nahda ist, der immerhin 40% der tunesischen Wähler ansprechen konnte, berichten wir hier über die islamistischen Schriften Rached Ghannouchis aus der Vergangenheit, die zum größten Teil bisher in keiner europäischen Sprache verfügbar waren, so dass sich Journalisten und Politiker ein Bild machen können:

Über den Abfall vom Glauben (Apostasie):
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Rached Ghannouchi schrieb 1993 in einem Buch: “Apostasie ist die Leugnung [des Islam], nachdem man ihn freiwillig angenommen hat; eine Verleugnung der Konstanten des Islam, wie Dogmen, Sharia und Rituale… Dazu gehören die Untergrabung der Würde Gottes und der Würde des Propheten, das Sich-Widersetzen gegenüber den Verboten [der Scharia] und die Verweigerung der religiösen Pflichten, etc. Der Koran erklärt an mehreren Stellen den verwerflichen Charakter dieses Verbrechens und bedroht jeden, der sich seiner schuldig macht, mit der grausamsten Strafe, ohne jedoch eine bestimmte Strafe zu normieren. Die Tradition, die Sunna, hat dafür die Todesstrafe vorgesehen [entsprechend dem Hadith]: “Tötet denjenigen, der seine Religion abändert.”
(Rached Ghannouchi, Die bürgerlichen Freiheiten im islamischen Staat, Studienzentrum für die Arabische Einheit, Beirut, 1993, S. 48).
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Über die Scharia als “Hauptquelle des Rechts”:
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Warum sollte man nicht eine islamische Identität des [Staats-]Führers verlangen, wo es doch seine Hauptaufgabe ist, die Religion umzusetzen, die staatliche Politik im Sinne des Islams zu führen, die Umma im Islam zu erziehen, ihr Imam im Gebet zu sein, ihr ex cathedra zu verkünden [...] und für sie ein Beispiel zu sein, das es nachzuahmen gilt? Der Koran hat dies klar entschieden. Er erklärt, dass der Souverän ein Muslim sein muss: O die ihr glaubt! Gehorcht Allah und gehorcht dem Gesandten und denjenigen, die die Macht innehaben” (Sure IV, Vers 59). Es wäre absurd, gleichsam als ob man etwas Unmögliches verlangen würde, wenn ein Nicht-Muslim diese Verpflichtung [das höchste Amt] auf sich nehmen sollte, da er doch über die Religion und die weltlichen Angelegenheiten zu wachen hat – das ist eben die Funktion des Staatsoberhauptes – und deshalb bestätigen wir, sagte Ghannouchi, um es auch von der Seite der Theorie her klarzustellen, dass der Staatsführer eine islamische Identität haben muss.
Dies schon deshalb, weil in der Praxis sich die islamische Macht, von der wir sprechen, sich in islamischen Ländern befindet und die meisten von denen, die dort leben, Muslime sind. [...]
(Rached Ghannouchi, Die bürgerlichen Freiheiten im islamischen Staat, Studienzentrum für die Arabische Einheit, Beirut, 1993, S. 54)
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Über den Säkularismus:
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TUNIS. Nach ersten inoffiziellen Berichten zeichnet sich in Tunesien ein deutlicher Wahlsieg der islamistischen Ennahda-Bewegung ab. Der liberale Bevölkerungsteil fürchtet nun einen Wandel des Landes – bis hin zu Kopftuchzwang und Alkoholverbot!

Anhänger der islamistischen Bewegung Ennahda

In wieweit diese Sorge berechtigt ist, ist unklar. Im Wahlkampf verkaufte sich die Ennahda-Bewegung als moderne Partei nach dem Vorbild der türkischen AKP. Niemand werde an den Freiheits- und Bürgerrechten rütteln, sagte der 70-jährige Parteiführer Rachid Ghannouchi. Auf Parteiveranstaltungen saßen Männer und Frauen dennoch meist getrennt. “Dafür haben wir nicht die Revolution”, kommentiert eine junge Frau aus Tunis. Der im Jänner gestürzte Langzeitherrscher Zine el-Abidine Ben Ali sei ein korrupter Verrückter gewesen, als Frau habe sie aber damals wenigstens sitzen können, wo sie wolle.

Stark ist die Ennahda vor allem in den sozial schwachen Stadtteilen und in den ländlichen Gebieten. Manche werfen der Partei vor, mit illegalen Spendengeldern aus anderen arabischen Ländern auf Wählerjagd gegangen zu sein.

Als kleiner Hoffnungsschimmer für liberale Tunesier gilt derzeit, dass Ghannouchi keine größeren echten Bündnispartner hat. Sollte die Ennahda am Ende deutlich unter der 50-Prozent-Marke liegen, könnten sich die vielen Parteien am anderen Ende des politischen Spektrums zusammenschließen. Die verfassungsgebende Versammlung mit ihren 217 Mitgliedern soll in November zum ersten Mal zusammenkommen und dann auch einen neuen Übergangspräsidenten wählen.

“Die Ennahda auszuschließen könnte gefährlich sein und die Kluft in der Bevölkerung noch mehr vergrößern”, meint Elisabeth Braune von der Friedrich-Ebert-Stiftung in Tunis. “Es ist schade, dass die Religionsfrage zum Identitäts- und Kulturkampf geworden ist.”

Mit großer Sorge wird die derzeitige Ennahda-Diskussion vor allem in der Tourismusbranche gesehen. Nach den Revolutionsunruhen brach das Urlaubergeschäft um knapp die Hälfte ein. 22.000 Arbeitsplätze gingen verloren, davon 3.000 Vollzeitstellen. Aus Angst vor neuer Gewalt meiden bis heute manche Europäer die Strände mit türkisblauem Wasser auf Djerba. Bei einer Islamisierung des Landes bestehe die Gefahr, dass die Strände leer blieben, fürchten viele nicht nur in den Touristengebieten. Quelle…

Das endgültige Wahlergebnis wird für morgen erwartet. Egal ob die Islamisten nun 45 oder 50% gewinnen, von einer Islamisierung Tunesiens kann man so oder so ausgehen.
Also liebe Tunesier-Urlauber – beim nächsten Badeurlaub nicht auf den Burkini vergessen! 

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Scharia soll neues Recht in Libyen werden

Der Vorsitzende des Übergangsrats Mustafa Abdul Dschalil rief am Sonntag das Volk in Bengasi, der Geburtsstadt der libyschen Revolution, zu Geduld, Ehrlichkeit und Toleranz sowie zur Vermeidung von Hass beim Wiederaufbau des Landes nach acht Monaten Bürgerkrieg auf.

Die von Dschalil präsentierte Vision eines neuen Libyen war stark religlös gefärbt. Vor Tausenden Menschen verkündete Dschalil, im neuen Leben werde das islamische Recht Scharia die Grundlage aller Gesetze sein und bestehende Gesetze, die im Widerspruch zum Islam stünden, würden annulliert. So sollen etwa neue Banken gegründet werden, die im Einklang mit islamischem Recht keine Zinsen mehr verlangen dürfen.

Ein Sieg für Allah

In einer Geste der Frömmigkeit forderte Dschalil die Libyer auf, ihre Freude nicht länger damit zu bekunden, dass sie in die Luft schießen. Stattdessen sollten sie „Allah ist groß“ rufen, forderte er. Anschließend kniete er für ein kurzes Gebet nieder.

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Lampedusa kommt nicht zur Ruhe! Scheinbar wollen tausende Tunesier nun ihren “arabischen Frühling” auf Europa fortführen -
die Presse berichtet:

Nach der Migrantenrevolte und dem Brand im Auffanglager blieb die Lage auf der Mittelmeerinsel Lampedusa am Mittwoch äußerst gespannt. Hunderte tunesische Migranten protestierten unweit des Hafens gegen ihre Abschiebung und lieferten sich Zusammenstöße mit der Polizei. Eine Gruppe von Migranten stahl aus einem Restaurant einige Gasflaschen und drohte, sich in die Luft zu sprengen.
Daraufhin griff die Polizei ein, und es kam zu Auseinandersetzungen, bei denen zirka zehn Personen verletzt worden sind. Weitere Zusammenstöße erfolgten unweit des abgebrannten Auffanglagers, in dem sich immer noch rund 100 Migranten befinden. Angegriffen wurde auch ein französisch-kanadischer Menschenrechtsaktivist.

Einige aufgebrachte Einwohner der Insel bewarfen die tunesischen Migranten mit Steinen. Ein TV-Team der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalt RAI wurde von Bewohnern der Insel angegriffen.

“Wir sind wie im Krieg, der Staat hat uns ganz alleingelassen und die Bürger wollen sich selbst verteidigen”,

warnte Lampedusas Bürgermeister Dino De Rubeis, der sich in seinem Büro verschanzte, während vor dem Rathaus Dutzende Einwohner der Insel gegen die Präsenz von zirka 1000 Tunesiern demonstrierten.

Drei Lampedusa-Einwohner versuchten in das Büro des Bürgermeisters einzudringen, um gegen die ihrer Ansicht nach zu schwache Position der Gemeinde angesichts des Flüchtlingsnotstands zu demonstrieren. Aus Sorge um die Sicherheit der Kinder blieben die Schulen auf Lampedusa gesperrt. Der Bürgermeister appellierte an die italienische Regierung, sofort alle Migranten von Lampedusa zu entfernen. Flüchtlinge, die auf der Insel landen, sollten auf Schiffen untergebracht werden. Unter den Migranten würden sich mehrere Kriminelle befinden.

Brand im Flüchtlingslager gelegt

Die Gewalt brach nach dem Brand im Auffanglager Lampedusas aus, in dem bis am Dienstag 1300 Personen untergebracht waren. Die Flammen im einzigen Auffanglager der Insel entwickelten sich in der Küche und im Lager, in dem die Lebensmittel aufbewahrt waren. Dunkle Rauchwolken stiegen vom Auffanglager auf. Rettungsmannschaften mussten mehrere Stunden lang arbeiten, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Rund 800 Tunesier nutzten die chaotischen Zustände aus, um vom Auffanglager zu flüchten. Etwa 400 von ihnen wurden unweit des Hafens festgenommen. Ein Großteil des Auffanglagers wurde von den Flammen zerstört.

Die Justizbehörden leiteten eine Untersuchung ein. Es bestünden keine Zweifel, dass der Brand gelegt wurde, berichteten Behörden. Die Aktion gilt als Protest der tunesischen Migranten gegen die Pläne der Regierung Berlusconi, sie in ihre Heimat abzuschieben. 200 tunesische Migranten, die im abgebrannten Auffanglager untergebracht waren, wurden mit Flugzeugen der italienischen Luftwaffe nach Sizilien geflogen. Weitere 1000 Tunesier verbrachten die Nacht im Freien im kommunalen Stadion Lampedusas. Weitere 100 Flüchtlinge, darunter 20 Frauen, übernachteten in einem Teil des fast vollständig zerstörten Auffanglagers.

“Das Auffanglager Lampedusas existiert nicht mehr. Hier kann man keinen einzigen Flüchtling mehr unterbringen”, betonte der Bürgermeister der Insel, der vor einer schwierigen Lage für die öffentlichen Sicherheit auf der Insel warnte: “Wir wollen keinen einzigen Tunesier mehr auf unserer Insel. Lampedusa ist kein Alcatraz.” Er habe die italienische Regierung mehrmals auf die wachsenden Spannungen zwischen den Flüchtlingen aufmerksam gemacht: “Genug ist genug”. Die Bürger Lampedusas zeigten sich besorgt und wütend. “Die Tunesier müssen sofort die Insel verlassen. Sie sind Kriminelle, nicht Personen, die Hilfe brauchen”, sagten einige aufgebrachte Einwohner.

Den Vogel schießen aber nun die Gutmensch-NGOs ab…..

UNHCR kritisiert Italien

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hat schockiert auf den nach Protesten ausgebrochenen Brand reagiert. Das UNHCR sei “verbittert” über das Feuer im Auffanglager von Lampedusa, sagte eine Sprecherin der italienischen UNHCR-Vertretung. Der Brand sei “die Folge der durch das lange Festhalten der Migranten ausgelösten wachsenden Spannungen” zwischen den Flüchtlingen.

“Das UNHCR habe die italienischen Behörden mehrmals auf das Problem der Überbelegung des Lagers auf Lampedusa angesprochen und verlangt, dass die Insassen in Unterkünfte im Rest des Landes verlegt würden. “Jetzt muss dringend eine angemessene Unterkunft für die 1200 obdachlos gewordenen Migranten gefunden werden”, sagte sie. Hunderte Tunesier verbrachten die Nacht im Freien im kommunalen Stadion Lampedusas Auch müsse eine Lösung für die nächsten eintreffenden Flüchtlinge gefunden werden.
Auf die Idee, dass man Wirtschaftsflüchtlinge und Kriminelle, nonstop wieder retour schickt, kommt diese schlaue Frau natürlich nicht!

Hier wieder TV-Bilder von der Insel :


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Wohl nur mehr noch eine Frage der Zeit, bis sich die Einheimischen bewaffnen!

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ROME (Novopress) - Letzte Nacht kamen erneut 95 Tunesier in Lampedusa an Land, nachdem sie von der Guardia di Finanza 30 Meilen vor der Insel gerettet worden waren. Ihr Boot war nicht mehr fahrtüchtig gewesen, nachdem Wasser in den Rumpf eingedrungen war. Sie wurden von der Küstenwache in Schlepp genommen und bis zum Hafen geleitet. Mit einem Flugzeug  wurden sie an diesem Morgen ins nächste Aufnahmezentrum gebracht.
Die Küstenwache hatte diese brillante Leistung gefilmt und voller Stolz auf Youtube publiziert, um auf diese Weise potenziellen weiteren Kandidaten für eine illegale Einreise zu demonstrieren, dass alles nur Erdenkliche für ihre Rettung unternommen wird.


Ein paar Stunden zuvor hatten gestern 800 Tunesier, die derzeit im Aufnahmezentrum von Lampedusa untergebracht sind, rebelliert, nachdem sie erfahren hatten, dass 49 ihrer Landsleute in der Früh auf dem Luftweg repatriiert und 50 weitere mit einem weiteren Flugzeug nach Palermo mit Ziel Tunis gebracht worden waren. Ein Polizist wurde dabei durch einen Steinwurf verletzt. Der Polizei gelang nach Einsatz von ca. hundert Mann Verstärkung vorübergehend die Wiederherstellung der Ruhe.

Von den etwa hundert zu repatriierenden Tunesiern übernahmen hingegen die tunesischen Behörden lediglich 30. Das Flugzeug, welches einen Zwischenstopp in Palermo machte, erhielt keine Landeerlaubnis in Tunis, sodass die illegalen Einwanderer ins Aufnahmezentrum Pozzallo auf Sizilien gebracht werden mussten.
Die Nachricht ging sofort per Handy an die illegalen Einwanderer im Aufnahmezentrum von Lampedusa und wurde von diesen mit Freudenschreien begrüßt. Das tunesisch-italienische Abkommen vom 5. April wird immer deutlicher zum Narrenspiel, wie Novopress dies schon sofort nach seinem Abschluss vermutet hatte.

Der Bürgermeister von Lampedusa, Bernardino De Rubeis, weiß mittlerweile schon nicht mehr, zu welchem Heiligen er beten soll. Nachdem er ergebnislos an Silvio Berlusconi appelliert hatte, schrieb er nochmals an den italienischen Innenminister Roberto Maroni, um ihn zu bitten, die Rückführungen in kleinen Gruppen zu stoppen und stattdessen einen “Blocktransfer” der Tunesier zu arrangieren, ”um sie an Orten unterzubringen, wo Gewaltakte eingedämmt werden können”. “Lampedusa”, so der Bürgermeister, sei ”kein geeigneter Ort, um eine derart große Anzahl von Tunesiern unterzubringen, die argwöhnisch seien und jedes Mittel zur Flucht ergreifen würden.”

Was aber tun, wenn sich Tunesien nunmehr weigert, seine “Illegalen” zurückzunehmen, obwohl die italienische Regierung bereits alles erdenklich Mögliche  unternommen hat, um ihre Kooperationswilligkeit unter Beweis zu stellen?

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Was war das für ein Jubel, als Tunesier und Ägypter vor ­wenigen Monaten ihre Diktatoren Ben Ali und Mubarak stürzten! Von «demokratischer Revolution» schwärmten die Islam-Flüsterer. Und vom «schlagenden Beweis», dass der Islam kompatibel sei mit Demokratie. Den Islam-Kritikern wurde empfohlen, endlich umzulernen. (An vorderster Front dieser Jubelmeldungen stand in Österreich der ORF-Korrespondent Karim El-Gawahry)

Inzwischen sieht es so aus, als müssten die Islam-Flüsterer ihrerseits umlernen, denn in ­Tunesien und Ägypten ist es um die demokratische Entwicklung nicht gerade zum Besten bestellt. Hamed Abdel-Samad, Politologe und Kämpfer auf dem Tahrir-Platz, stellt fest: «Es wachsen die Kräfte der Gegenrevolution.»

Was heisst das? In Ägypten heisst es beispielsweise, dass der Militärrat beschloss, Artikel 2 der Mubarak-Verfassung beizubehalten, laut dem der Islam Staatsreli­gion ist und die Scharia Hauptquelle der Gesetzgebung. Damit werden die Muslimbrüder für ihr Wohlverhalten gegenüber dem Militär belohnt.

Schlussfolgerung der ägyptischen Frauenrechtlerin Nihad Abu el Komsan: «Die Bedingungen für den Kampf um die Rechte der Frauen sind schlechter geworden.» Die deutsche Journalistin Nina Hermann berichtet aus Kairo:

«Eine Demonstration zum Internationalen Frauentag auf dem Tahrir-Platz wurde von etwa 200 Männern angegriffen, die Demonstrantinnen wurden beschimpft, betatscht, verschleppt. Die Armee stand untätig daneben. Erst am Tag darauf schlug sie zu: An gleicher Stelle verhaf­tete sie demonstrierende Frauen, nötigte etliche zu Jungfräulichkeitstests, folterte mit Elektroschlägen.»

Frauen der Muslimbruderschaft

Die Fundamentalisten machen mobil ­gegen das weibliche Geschlecht. In den Moscheen, aber auch schon im Fern­sehen wird gegen unverschleierte Frauen gehetzt. In Kairo forderten jüngst
Hunderttausende Demonstranten den «Gottesstaat», also den totalen Kerker für Mütter und Töchter und Schwestern.

Nina Hermann beschreibt, wie weit der Rückschritt sogar in den Köpfen der Frauen selber schon gediehen ist:
 «Nur noch etwa jede zehnte Ägypterin verlässt ohne Kopftuch oder Schleier das Haus. Über 80 Prozent glauben, dass die Schuld für sexuelle Übergriffe bei den Frauen selbst liege, in der Art und Weise, wie sie sich kleiden.»

Die linken und liberalen Schönredner des Islam berufen sich immer wieder auf die Freiwilligkeit, mit welcher Musliminnen Kopftuch oder Schleier anlegten. Nawal al Saadawi, die 80-jährige Grande Dame der ägyptischen Frauenbewegung, spricht von einer «Verschleierung des ­Bewusstseins»; es führe dazu, «dass die Frauen zu ihren eigenen Feinden werden».

Am Schicksal der Frauen wird deutlich, wie weit das Selbstverständnis des Islam noch entfernt ist von Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechten.

Und was tun wir?
Was tun die hochgemuten Frauen­bewegungen Europas – auch der Schweiz? Was die Linken, die sich so gern in der Strahlkraft ihrer Forderung nach Frauenquoten sonnen? Was die Liberalen, die sich doch so sehr als Gralshüter der individuellen Freiheiten gefallen? Was die Grünen, die das politische Schießpulver ja gerade neu erfunden haben? Was die Parteien, die Parlamente, die Regierungen?

Gibt es öffentlichen Druck – Frauendruck! – auf die absolutistisch regierende Monarchie Saudi-Arabiens, deren Regime die frauenfeindliche Gegenrevolution in vielen arabischen Ländern finanziert? Geht von den europäischen Demokratien die Forderung nach Gleichberechtigung der Frauen im Maghreb und im Nahen Osten aus? Werden Hilfen für die neuen Machthaber an säkulare Verfassungen geknüpft?

In Nordafrika – von uns Europäern aus gesehen gleich gegenüber – wird gerade Geschichte geschrieben. Wir gucken zu. Und applaudieren. Noch.

Das gab es schon einmal: 1979 wurde der Schah von Persien durch Ayatollah Chomeini aus dem Land gejagt. Unter dem Applaus westlicher Demokraten. Seither ist der Iran eine islamische Diktatur. Die Frauen bezahlen dafür den höchsten Preis.

Soll sich die Geschichte in Tunesien und Ägypten wiederholen?  Siehe…

Die Hoffnungen all derer die glaubten dass Islam und Demokratie vereinbar wäre, sind wohl wieder dahin! Unsere Medien predigten noch vor 6 Monaten von Beispielen a la Tunesien und Ägypten – wo sind heute diese Stimmen? Wann folgt eine ORF-Reportage über den Zustand der demokratischen Revolution in Nordafrika von heute?

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Beim international durchgeknallten Gutmenschentum der politischen Kaste und deren speichelleckenden Gesinnungsgenossen innerhalb der linken Mainstreammedien ist der sogenannte „Arabische Frühling“ die bedeutendste Demokratiebewegung seit Niederschrift des kommunistischen Manifests. Die wenigen kritischen Stimmen und Meldungen werden durch eine Kakophonie des Jubelgesangs auf die „friedlichen“ Proteste niedergeschrien.

Bedauernswerter Weise haben sich jedoch noch immer nicht jene muslimischen Vordenker gefunden, die gewillt sind ihre Vorstellung von Freiheit, Menschenrechten und Demokratie dem erwartungsschwangeren und vor Vorfreude geistig ejakulierenden links-öko-liberalem Gutmenschtyrannen aus dem Westen aufzuzeigen. Niemand scheint sich im arabischen Frühling wirklich Gedanken zu machen, für was eigentlich protestiert wird und wie man die nicht postulierten Thesen konkret in die Tat umzusetzen vermag. Es scheint vielmehr auf den alten (etwas abgewandelten) Spruch hinauszulaufen: „Der Diktator ist tot, es lebe der Diktator!“.

Doch wir sollten mit Kritik behutsam umgehen, denn auch der Westen, vertreten durch die NATO, weiß im Grunde überhaupt nicht, was er in Libyen erreichen will. Es gilt das olympische Motto: „Dabei sein ist alles!“.

Und so freuen sich arabische Demonstranten gemeinsam mit westlichen Öko-Linksliberalen:
Krawall, Protest, Aufruhr! Wir sind dagegen. Wir wollen so nicht mehr. Macht kaputt, was euch kaputt macht. Frieden für alle. Krawall für die anderen. Stuttgart 21 ist überall. Utopie now. Tahrir for ever. Gegen Rechtsextremismus. Für die Liebe. Weg mit der Armut. Für mehr Entwicklungshilfe. Für mehr Respekt. Gegen das Klima. Für eine Kultur des Weniger. Freiheit, Gleichheit, Schwesterlichkeit. Nieder mit dem Kapitalismus. Sozialleistung für alle. Mehr Scharia. Weniger Israel.

Die westliche Ikone des neuen Ägyptens, der frühere IAEA Chef El Baradei, gibt derweil folgende verkürzte Analyse zur Lage in Ägypten:

Die Menschen fühlen sich nicht mehr sicher. Die ägyptische Gesellschaft zerfällt. Die Wirtschaft ist bankrott. Der wichtigste ökonomische Faktor, der Tourismus, bricht zusammen. Die politische Zukunft gleicht einem schwarzen Loch. Keiner weiß, in welche Richtung wir uns bewegen. Die Bürger kaufen Waffen um sich selbst zu schützen. Es gibt keine Gesetze, keine Regelungen für eine Präsidentenwahl oder einen Wahlkampf. Welche Form von Staatswesen werden wir künftig haben? Eine präsidiales System? Eine parlamentarische Demokratie? Keiner weiß es. Werden wir eine neue Verfassung bekommen? ElBaradei: Egypt is ‘disintegrating’ as tourism drops

Gefunden hier….

 

Endstation EUROPA für die “tapferen” Revolutionäre:

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Der Ton in der Debatte um die italienische Visa-Politik in der Immigrationswelle aus Nordafrika wird wieder schärfer. Infolge der anhaltenden Zuwanderung von Tunesiern nach Frankreich zieht die dortige Regierung von Nicolas Sarkozy jetzt die Möglichkeit in Aussicht, das Schengen-Abkommen zur freien Zirkulation von Personen vorläufig aufzuheben. Eingereiste Tunesier ohne finanzielle Mittel schieben die französischen Behörden derzeit großzügig nach Italien ab.Im Falle einer “systematischen Schwächestelle an den Schengen- Außengrenzen” müsse man die Möglichkeit einer Aufhebung des Abkommens erwägen, hieß es am Freitag vorsichtig, aber bestimmt aus dem Elysée- Palast.
 
Seit dem vergangenen Wochenende, als die ersten Einwanderer die Grenzstadt Ventimiglia erreichten, geht es an der französisch- italienischen Grenze heiß her.
Einerseits forderten Unterstützter der rechtskonservativen Front National bei Demonstrationen in Frankreich eine Wiedereinführung der Kontrollen. Italienische Menschenrechtsaktivisten kündigten wiederum eine Protestfahrt mit dem Zug ins Nachbarland an. Frankreich stornierte dann am Sonntag über Stunden Zugverbindungen aus Ventimiglia.

Die Visa- Halter wurden dann aber letztendlich doch ins Land gelassen, die Zugverbindungen wieder aufgenommen. Die französische Regierung teilte am Montag mit, dass man “keine Spannungen” wolle und auf eine freundschaftliche Lösung beim Gipfeltreffen zwischen Berlusconi und Sarkozy am 26. April hoffe.

Seit Donnerstag haben die französischen Behörden aber mehrmals aus dem italienischen Ventimiglia gekommene Tunesier abgewiesen und wieder nach Italien zurückgeschickt, weil sie zwar über Schengen- Visa, aber nicht über die nötigen Dokumente oder Geldmittel verfügten. Rund zwei Dutzend Migranten wurden  auch im Inland in Nizza angehalten und in ein Sammellager nach Nimes gebracht. Von dort wurden sie zwei Tage später an die italienische Grenze zurückgebracht. Inoffiziellen Informationen zufolge befinden sich in Nimes noch weitere 150 Tunesier, die auf eine Rückführung warten.

Frankreich und Italien spielen mit den Einwanderern jetzt eine Art “Fremden- Ping- Pong”: In Ventimiglia, der ersten Stadt nach der französischen Grenze, werden die rückgeführten Tunesier nach einigen Routinekontrollen durch die Behörden nämlich wieder auf freien Fuß gesetzt – und versuchen es wieder in Frankreich. Siehe…

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Menschlicher Abschaum!

Währenddessen tausende Tunesier nach Europa gelangen, flüchten aus Libyen über 100.000e nach Tunesien: Das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) sprach am Dienstag von mehr als 140.000 Menschen, die Libyen bereits in die Nachbarstaaten verlassen haben. Vor allem nach Tunesien strömen täglich Tausende Flüchtlinge.

Jeder Krieg ist schrecklich und brutal und bringt die finstersten Seiten der Menschen hervor!
Unsere Medien nennen die Aufständischen gerne als die “demokratischen Rebellen”!

Im folgenden Video sehen sie die für Freiheit und Demokratie kämpfenden Rebellen in Aktion - es sind Bilder, die jede menschliche Grenze überschritten haben.
Ein Mob lyncht einen Mann aus dem Fenster hängend – erschreckend die gaffende Menge, die die Bilder mit ihren Handys als Erinnerung aufnehmen!
Uns fallen dazu keine passenden Wörter ein – aber sieht so ein Kampf für Freiheit und Demokratie aus?

Es gibt keine Vergleiche zur Tier-Welt, aber viele Vergleiche in der heutigen Zeit aus der muslimischen Welt:

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