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Mit ‘Österreicher integriert euch!’ getaggte Artikel

Wer soll sich in Österreicher integrieren?

Wir alteingesessenen Österreicher, deren Vorfahren unsere wunderschöne Heimat wieder aufgebaut haben? All die Österreicher mit einer böhmischen Oma oder ungarischem Großvater, die seit Generationen hier leben und sich mit Rot-Weiß-Rot voll identifizieren? Worin sollen wir Österreicher uns integrieren, uns anpassen, tagtäglich unsere Toleranz unter Beweis stellen?
Wir Österreicher haben uns integriert, wenn wir unsere Kinder in Schulen oder Kindergärten stecken, wo sie im Pausenhof kein deutsches Wort verstehen und zu Außenseiter degradiert werden. Wir haben uns an diverse Speisepläne angepasst, wo unter dem Deckmantel der Toleranz gegenüber muslimischen Kindern, das Schweinefleisch verbannt wurde.
Es ist bereits eine Selbstverständlichkeit, dass im Namen des friedlichen Nebeneinanders, unsere Kinder öffentliche Spielplätze meiden, weil sie auf Grund diverser Diskriminierungen das Feld lieber räumen. Viele unserer Kinder haben sich an unzählige neue Regelungen besten angepasst, wie z.B. die Straßenseite wechseln, wenn eine Überzahl an “Neo-Österreichern” beabsichtig sie/ihm einzukreisen.
Wir Österreicher haben uns integriert, wenn wir bei Behörden und Ämter unsere Formulare unter unzähligen fremdsprachigen Papieren suchen müssen.
Es folgten seitens uns Österreichern niemals laute Proteste, wenn unsere Greisler, Stammkneipen, Wurstbuden, …Platz machen mussten für Kebabbuden und anatolische Backwaren! Auch blieben Proteste aus, wenn in unserer Nachbarschaft Moscheen, Gebetshäuser, ausländische Kulturvereine einzogen und das Straßenbild und das Lebensgefühl neu prägten.

All unser dargelegtes Bemühen wurde niemals mit einem Dankeschön honoriert – hingegen startet man im rot-grünen Wien eine Kampagne, inklusive einem Lager für Österreicher, die sich noch besser zu integrieren haben? Worin sollen wir uns integrieren?
Sollen unsere Frauen eines Tages mit dem Kopftuch durch die Straßen laufen, sollen wir, als Zeichen unserer Gastfreundschaft, ein wenig türkisch oder arabisch lernen? Es hat den Anschein, dass die Initiatoren dieser Kampagne “Österreicher integriert euch” diese Fragen mit JA beantworten.

Diesen Personen widmen wir folgenden Leserbrief aus Österreichs größter Tageszeitung:

Und wir Österreicher nehmen es stillschweigend zur Kenntnis, dass mit unserem Steuergeld solche “verrückten” Ideen in Wien umgesetzt werden:

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Der rot-grüne Wind mit Unterstützung von Steuergeldern macht es möglich – im Rahmen der Wiener Westwochen wurde das Projekt “Österreicher integriert euch” gestartet! SOS und die Kronen-Zeitung haben darüber gestern ausführlich berichtet, siehe…..

Wir lassen die Projektbetreiber der neuen Integrationsoffensive zu Wort kommen:

Integration ist das neue Zauberwort der gesellschaftlichen Mitte, politische Mehrzweckwaffe und Allheilmittel – doch der Begriff ist irreführend. God’s Entertainment stellt die Integrationsdebatte vom Kopf auf die interkulturellen Füße und demokratisiert sie radikal:
Denn anstatt zu glauben, dass durch die entsprechende Anpassung und Eingliederung derer „von draußen“ ein imaginierter Zustand von idyllenhaftem Früher wiederhergestellt werden könne, sollten sich besser alle Angehörigen eines heterogenen Gemeinwesens mit- und ineinander integrieren, um die Gesellschaft zukunftsfähig zu machen. Deshalb, nach all der Leitkultur, den Integrationskursen und Sprachprüfungen, die unsere zugewanderten Mitbürger absolviert haben, fordert God’s Entertainment nunmehr die Hiergebliebenen auf, es den Hergekommenen gleichzutun: Österreicher integriert Euch! rufen sie den Schluchtenbrunzern* und anderen Landsleuten zu und laden sie ein, endlich auch dazuzugehören zum großen und ganzen, vollkommenen Österreich.
Wie aber kann der individuelle Integrationsbedarf eines jeden einzelnen Einheimischen ermittelt werden, wie lange muss er in God’s Entertainment’s Integrationslager bleiben, um etwa einen integrierten Türken, Zigeuner, Schwarzen nicht mehr als solchen wahrzunehmen? Und wie überhaupt wird ermittelt, welche Migranten bzw.  Minderheiten den integrationswilligen Österreicher vor die größte Herausforderung und am Härtesten auf die Probe stellen?

Ab Mitte Mai informieren wir in einigen U-Bahn-Stationen an Info-Integrationsständen die Passanten über das neue Integrationsmodell in Österreich für Österreicher und testet sie vor Ort auf die eigene Integrationsfähigkeit.  Im Integrationslager geht es um das Aushalten und Auskosten des Eigenen und des Anderen. Wer der/die/ das „Andere“ für den jeweiligen Integrationsteilnehmer ist und wie abschreckend oder vereinnahmend dieser ihm/ihr begegnet, und wie der jeweilige Österreicher das Eigene definiert, lobpreist oder verachtet, wird bei Aufnahme ins Integrationslager per Einstufungstest ermittelt – als erster Schritt, um das passende Integrationspaket zu bestimmen:
Paket A: kleiner Integrationsbedarf, für fortgeschrittene Österreicher in Integration (2–4 Stunden)
Paket B: mittlerer Integrationsbedarf, für Beginner mit leichten Vorerfahrungen in Integration (1 Tag)
Paket C: großer Integrationsbedarf, absolute Anfänger in Integration (2–3 Tage)

Die Integranten beschäftigen sich zunächst spielerisch mit Bewältigungsstrategien. Vorurteilsschleifen gegenüber „Anderen“ werden immer wieder durch die Lagerleitung überprüft. Je nach Bedarf werden Kopftuchtraining, Ethnolektkurse, Zwangsverheiratung und Heimschächtungen angeboten. God’s Entertainment kooperiert dabei mit zahlreichen Integrationshelfern wie Serben, Kroaten, Bosniern, farbigen Afrikanern, Türken, Kurden, Roma (bekannt als Zigeuner) und deutschen Studenten.

In Koproduktion mit Wiener Festwochen | gefördert durch Mittel der MA7 Wien

Bildergalerie aus der Facebook-Gruppe:

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