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Mit ‘Israel’ getaggte Artikel

Der jüdische Exodus aus den Ländern des Nahen Ostens nach der Errichtung des Staates Israel im Jahr 1948, die Suez-Krise 1956 und der Sechs-Tage-Krieg 1967 hatten einen weitere Auswanderungswelle zur Folge: den Exodus der Christen aus dem Nahen Osten. Die Ära des Christentums im Nahen Osten, die über 2000 Jahre angedauert hatte, nähert sich nunmehr ihrem Ende zu; als einziger nahöstlicher Staat bietet heute nur mehr Israel den Christen eine Zufluchtsstätte.

Das Christentum war in Israel, dem Land der Bibel, entstanden. Von hier aus hatten die Jünger Christi das Christentum in anderen Ländern des Nahen Ostens verbreitet: Der Evangelist Markus brachte das Christentum nach Ägypten, die Apostel Thomas und Thaddäus in das Gebiet des heutigen Irak, der Apostel Paulus nach Syrien. Städte wie Damaskus, Alexandria und Antiochia waren einst Zentren des Christentums; das Zentrum des östlichen Ritus lag in Assyrien.

Die islamische Eroberung des Nahen Ostens, die kurz nach dem Tod von Mohammed einsetzte, löschte die christliche Präsenz aus und verurteilte die Christen zu einem zweitranigigen Status in der moslemischen Gesellschaft. Nach den sog. Apostasie- oder Ridda-Kriegen, die Abu Bakr, der Nachfolger Mohammeds (“Kalif”), gegen abgefallene arabischer Beduinenstämme führte, festigte er die Nachfolge (das “Kalifat”) durch einen Feldzug, in dem er Gebiete eroberte, die zuvor unter der Kontrolle des Persischen und des Byzantinischen Reiches gestanden waren.

Im Jahr 633 befahl Abu Bakr seinem Feldherrn Chalid ibn al-Walid, den Kampf gegen das Persische Reich aufzunehmen. Noch im selben Jahr fiel Mesopotamien (der heutige Irak) in die Hände der Muslime und in den Folgejahren wurde der Besitzstand noch erweitert. Nach dem Tod von Abu Bakr wandte sich sein Nachfolger, der Kalif Omar, gegen das Byzantinische Reich und eroberte nach der Schlacht am Jarmuk (636) die gesamte Levante und danach Ägypten und Nordafrika, also Gebiete mit christlicher Bevölkerungsmehrheit.

Der berüchtigte Pakt von Omar [arab. al-`Uhda al-`Umariyya, engl. Covenant of Umar], den der Kalif Omar nach der Schlacht am Jarmuk im Jahre 637 mit dem Patriarchen von Jerusalem Sophronius abschloss, nachdem ihm dieser die Schlüssel zur Stadt ohne weitere Kampfhandlungen übergeben hatte, lohnt eine nähere Betrachtung, weil er zur Grundlage des islamischen Gesetzes betreffend die Behandlung von Nicht-Muslimen in den eroberten Gebieten wurde; er enthält ein bedingtes Schutzversprechen (Dhimma), woraus sich die Bezeichnung Dhimmis (Schutzbefohlene) für die Unterworfenen ableitet.

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Eine bekannte römisch katholische NGO in Deutschland hat zu einem weitreichenden Boykott israelischer Produkte aufgerufen.

Die Petition stellt eine Erweiterung der Boykott, Desinvestition und Sanktions Bewegung (BDS) gegen Israel in Deutschland dar, mit deren Hilfe Bemühungen pro-palästinensischer Aktivisten, die den jüdischen Staat deligitimieren wollen, immer weiter Fahrt aufnehmen.

Der deutsche Ableger Pax Christi, der sich selbst als eine “internationale katholische Friedensbewegung” bezeichnet, gab am 22. Mai eine Presseerklärung heraus in der deutsche Verbraucher aufgefordert werden keine Waren aus Israel mehr zu kaufen so lange unklar ist, ob diese in den “Siedlungen” oder in “Israel” produziert wurden.

Ein zweiseitiges Flugblatt mit dem Slogan “Besatzung schmeckt bitter ” stellt fest: “Israelische Siedlungen auf besetztem Gebiet bedeuten eine Verletzung von Artikel 49 der Genfer Konvention. Wer auch immer zur Wirtschaftlichkeit dieser Siedlungen beiträgt, unterstützt die Verletzung von Menschenrechten”. Das Flugblatt ermutigt die deutschen Verbraucher “fragliche” israelische Produkte auf einer Webseite namens www.lebensmittelklarheit.de zu melden

Obwohl Pax Christi behauptet, man sei nicht auf einen pauschalen Boykott israelischer Produkte aus, benutzen die NGOs eine vage und weitreichende Sprache, hinzu kommt die Tatsache, dass es keine speziellen Etiketten gebe um Produkte, die in den sogenannten besetzte Gebieten hergestellt werden, zu kennzeichnen, so wird dies de facto zu einem Boykott aller Produkte die in Israel hergestellt werden.

Die Boykottkampagne von Pax Christi hat politische Unterstützung von Albrecht Schröter erhalten, dem sozialdemokratischen Bürgermeister der ostdeutschen Stadt Jena im Bundesland Thüringen. In einem Artikel vom 1. Juni in der Lokalzeitung Thüringische Landeszeitung wird Schröter mit den Worten zitiert, dass es sein Ziel sei, “eine Zwangsetikettierung von Waren aus illegalen israelischen Siedlungen, die palästinensisches Gebiet besetzen, zu verlangen.”

Aber Kritiker beschuldigen Schröter (und Pax Christi) einseitige Stellungnahmen gegen Israel abzugeben und den falschen Eindruck zu erwecken, dass Israel ein Land sei, das systematisch internationales Recht und Menschenrechte missachte.

Andere sagen,während in muslimischen Ländern wie Iran, Syrien und Saudia Arabien die Menschenrechte systematisch missbraucht werden, sei diese Israel Besessenheit eine Spiegelbild des Antisemitismus.

Beispielsweise sagt Kevin Zdiara von der in Berlin ansässigen Deutsch-Israelischen Gesellschaft, dass Schröters Argumente “in bestimmten Teilen dem Antizionismus, Antisemitismus ähneln” denn seine Bemerkungen stimmen mit dem 3-D Test für modernen Antisemitismus von Natan Sharansky überein: Dämonisierung, Doppelte Standards und Deligitimierung. Zdiara vergleicht den Pax Christi Boykott mit dem Spruch aus der Nazizeit “Kauft nicht bei Juden“.

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Wenn es gegen Israel geht, kennen die Palästinenserversteher in der Wiener SPÖ keine Gnade. Raketenterror gegen Israel wird in diesem Milieu deutlich entspannter gesehen.

Kassam Raketen abseits vom Mainstream

Es war zweifellos eine Sternstunde der Zweiten Republik: Couragiert, ohne Rücksicht auf das eigene Wohlergehen, ja geradezu todesmutig stellte sich das Wiener Stadtparlament unter Führung der Sozialdemokratischen Fraktion damals, im Mai 2010, den unfassbaren Verbrechen des zionistischen Gebildes entgegen, nachdem israelische Soldaten ein Schiff der sogenannten Gaza-Flottille geentert hatten. „Der Wiener Gemeinderat verurteilt das brutale Vorgehen gegen die friedliche Hilfsflotte – noch dazu in internationalen Gewässern – auf das Schärfste. Der Wiener Gemeinderat fordert, dass die EU und die österreichische Bundesregierung alles unternehmen, um diesen Vorfall international zu untersuchen und lückenlos aufzuklären…“, forderten die Wiener Parlamentarier damals in einem Beschluss von geradezu welthistorischer Bedeutung, berücksichtigt man den traditionell enormen Einfluss von Wiener Landtagsbeschlüssen auf die Lage im Nahen Osten.

Etwas differenzierter – nämlich gar nicht – reagierten die Nahostexperten des Wiener Landtags freilich auf die Ereignisse des vergangenen Wochenendes. Da hatte nämlich die palästinensische Peace-now-Bewegung aus dem Gazastreifen den interkulturellen Dialog mit ihren israelischen Nachbarn mithilfe von 206 auf Südisrael abgefeuerten Raketen vom Typ Kassam voranzutreiben versucht; wohl eine Art milieutypischer Beitrag zum nahöstlichen Friedensprozess. (Dass es dabei nicht zu einem Massaker in einer getroffenen Schule gekommen ist, liegt nur daran, dass sich die Kinder in einen Bunker retten konnten.)

Darauf, dass der Wiener Gemeinderat „das brutale Vorgehen“ der palästinensischen Terroristen „auf das Schärfste verurteilt“, wartet die Weltöffentlichkeit vergebens. Auch davon, „…dass die EU und die Bundesregierung aufgefordert werden, alles zu unternehmen, um diesen Vorfall international zu untersuchen und lückenlos aufzuklären“, war aus dem Rathaus bislang keine Silbe zu hören.

Verständlich: Was geht schließlich den Wiener Gemeinderat an, dass jüdische Kinder sich in den Kopf gesetzt haben, ausgerechnet dort in die Schule gehen zu wollen, wo die Kassam-Raketen ihrer palästinensischen Nachbarn einschlagen? Man kann sich ja nicht um alles kümmern, schon gar nicht, wenn die Abgeordneten gerade mit dem Erhöhen der Tarife für kommunale Dienstleistungen kaum nachkommen. Nicht einmal der große sozialdemokratische Humanist und Kommunalpolitiker Omar Al-Rawi, Mitglied des Wiener Gemeinderats und gern gesehener Gastredner bei Wiener Sympathiedemonstrationen für die Hamas, der sonst verlässlich moralisch hyperventiliert, sobald in Jerusalem ein Israeli einen Palästinenser schief anschaut, hat sich angesichts der Raketenangriffe zu Wort gemeldet.

                 (Muslimbruderschaft in Wien - Baghajatis Schwester und Al-Rawi)

Er beweist damit feines Gespür für Prioritäten: Genosse Al-Rawi, vor zwei Jahren noch spiritueller Führer des gemeinderätlichen Widerstands gegen das zionistische Gebilde und seine Lakaien (siehe Foto oben), ist derzeit mit der Unbill der Parkraumbewirtschaftung in seiner politischen Heimat Meidling bis an die Grenzen seiner geopolitischen Problemlösungskapazitäten ausgelastet. Politisch überrascht das nicht: Von den Stimmen derer, die Raketenangriffe auf israelische Schulen irgendwie nicht ganz okay finden, kann man als sozialdemokratischer Politiker in manchen multikulturell bereicherten Stadtteilen politisch kaum satt werden.

Natürlich löste dieser Presse-Kommentar bei Österreichs bekanntesten Muslimbrüdern Omar Al-Rawi und Tarafa Baghajati heftige Proteste aus  (- siehe u.a.  ihre Facebook-Seiten)!
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Eurabische Weihnachten im Dezember 2019

“Christmas in Eurabia 2019″ – eine TV-Satire aus Israel (in Österreich ist dieser Humor verboten und der Begriff Eurabia ein Hirngespinst von ein paar islamophobielen Spinnern):

(startet bei 1:37 und geht bis 05:48)

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In den 400 Moscheen in Israel könnte bald der Strom für Lautsprecher abgedreht werden. Weil Religion nicht die Lebensqualität der Menschen beeinträchtigen soll, will die rechtsnationale Partei Israel Beitenu („Unser Haus Israel“) Muezzin-Rufe über elektronische Verstärker verbieten. Das berichtet der öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehsender ARD.

Laut der Knesset-Abgeordneten Anastassia Michaeli sollen hunderttausende israelische Bürger täglich unter dem Lärm der Muezzin-Rufe leiden. „Als ich hörte, dass Leute sehr darunter leiden, da habe ich mich mit einigen Ärzten, Spezialisten getroffen, die mir erzählt haben, welche Probleme entstehen können, wenn jemand sehr starkem Lärm ausgesetzt ist“, so Michaeli. Gegenüber einem israelischen Fernsehsender meint die Politikerin: „Das ist keine Initiative, um Mäuler zu stopfen, sondern soll im Gegenteil vielen Bürgern helfen, die sich an mich gewandt haben. Wir wollen nur korrigieren und ändern und einen Mittelweg finden zwischen der Bewahrung von Tradition und dem Bedürfnis, die Umwelt zu schützen.“

Ministerpräsident Benjamin Netanjahu vom konservativen Likud-Block unterstützt einen entsprechenden Gesetzesentwurf, den der Koalitionspartner „Unser Haus Israel“ durch das Parlament bringen will. Er begründet seine Unterstützung damit, dass Israel in dieser Angelegenheit „nicht liberaler als Europa“ sein müsse. Das Problem gebe es genauso in Belgien und Frankreich, und dort sei es auch legitim, den Muezzin-Ruf per Lautsprecher zu verbieten. Bei ihm hätten sich viele Menschen wegen des Lärms von den Minaretten beschwert, erklärte Netanjahu im Kreise seiner Minister.

Doch der Vorschlag stößt nicht bei allen Parteikollegen auf Begeisterung. Kulturministerin Limor Livnat und Geheimdienst-Minister Dan Meridor lehnen es ab, den Muezzin-Ruf faktisch zu verbieten. Meridor meint, ein solches Gesetz sei überflüssig und würde nur zur Eskalation der Spannungen zwischen Juden und Arabern führen.
Quelle…

Im deutschen Rendsburg läuft es hingegen andersrum – dort hat ein Gutachten im Auftrag der Muslime ergeben, dass der Muezzin via Lautsprecher herunter brüllen darf:

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Neues aus der “Achse der Demokratie”!

Gestern berichteten wir über die neue “Achse der Demokratie” zwischen der Türkei und Ägypten – folgende aktuelle Meldungen aus dieser neuen Allianz wollen wir unseren Lesern nicht vorenthalten:

Kairo (IRIB) – Ägyptische Studenten haben die Universität der USA in Kairo besetzt. Laut unserem Reporter aus Kairo haben die Studenten der US-Universität in Kairo zusammen mit weiteren ägyptischen Studenten in einem revolutionären Akt das Gebäude der US-amerikanischen Universität angegriffen und die Flagge der USA vom Dach heruntergezogen.

Diese Studenten haben bekannt gegeben, diese Aktion sei spontan erfolgt und sie hätten das Vorgehen der ägyptischen Revolutionäre bei der Besatzung des Botschaftsgebäudes des israelischen Regimes in Kairo zum Vorbild genommen.

Sie haben hervorgehoben, die Kultur der USA habe im neuen Ägypten keinen Platz mehr und die westlichen Kulturen würden mit den Werten der islamischen Revolution Ägyptens nicht im Einklang stehen.  Siehe…

Währenddessen bereitet sich Israel auf einen “islamistischen Winter” vor:

Tel Aviv – Während die Palästinenser ihren Antrag auf Aufnahme in die Vereinten Nationen vorbereiten, laufen bei der israelischen Armee die Vorbereitungen für den Ernstfall. Angesichts der von den Palästinensern im Umfeld des UNO-Vorstoßes angekündigten Proteste und Demonstrationen schrillen bei vielen israelischen Verantwortlichen die Alarmglocken. Nicht weniger als ein „noch nie da gewesenes Blutbad“ erwartet Außenminister Avigdor Lieberman. Und der für die passive Verteidigung verantwortliche General Eyal Eisenberg befürchtet, dass der „arabische Frühling“ bald von einem „islamistischen Winter“ gefolgt werden könnte.
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 Wie es mit dem Weitblick des ORF oder ÖGB bestellt ist, zeigt das in diesen Tagen veröffentlichte Buch im ÖGB-Verlag “Tagebuch der arabischen Revolution”! Ein Jubelbuch über den so genannten “arabischen Frühling”!

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Der zweite Teil der wahren Demokratie – TÜRKEI – droht nun direkt den EU-Staat Zypern:

Die Suche nach Öl und Gas im Mittelmeer hat einen neuen Streit zwischen der Türkei und Zypern ausgelöst.

Die Regierung in Ankara forderte das EU-Mitglied Zypern am Montag auf, die Erkundungsarbeiten mit der US-Firma Noble Energy sofort zu stoppen und drohte auch mit dem Einsatz der Marine. Ministerpräsident Tayyip Erdogan erklärte, die Türkei habe ihrerseits ein entsprechendes Abkommen mit Nord-Zypern geschlossen. Sein Land könnte noch in dieser Woche mit eigenen Erkundungsarbeiten rund um die Insel beginnen.

Der türkische Energieminister Taner Yildiz begründete die Forderung nach einem Stopp der zyprischen Sucharbeiten mit einem geplanten Abkommen über die Festsetzung der Seegrenze mit der international nicht anerkannten Regierung des türkisch-sprachigen Nord-Zypern. Der Vertrag würde der türkischen Ölfirma TPAO die Präsenz in den Gewässern vor Nord-Zypern gestatten. Yildiz sagte, die Marine seines Landes könnte türkische Erkundungsschiffe eskortieren. Erdogan kündigte an, die Türkei werde die Region mit Flugzeugen, Fregatten und Torpedobooten überwachen.

Der stellvertretende Regierungssprecher Zyperns, Christos Christofides, sagte im staatlichen Fernsehen, die Drohungen seien inakzeptabel. “Die Türkei ist eine Besatzungsmacht in Zypern. Seine Unnachgiebigkeit verhindert eine faire und machbare Lösung des Zypern-Problems”, sagte er. Gleichzeitig erwarte die Türkei offenbar, sie könne die souveränen Rechte Zypern in Geiselhaft nehmen.
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Man darf gespannt sein, wenn dieser Konflikt eskalieren sollte, wie dann die viel gepriesene Solidarität der EU mit dem EU-Mitglied Zypern aussehen wird!

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Unter all diesen Meldungen schießt der deutsche Bundespräsident “Islam”-Wulff den Vogel ab:

Herr Wulff hat sich in der Frage der EU-Mitgliedschaft der Türkei deutlich vom Kurs der Bundeskanzlerin und ihrer Partei abgesetzt. Bei einem Essen zu Ehren des türkischen Staatspräsidenten Abdullah Gül sagte Wulff gestern in Berlin, die Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union müssten in einer fairen und ergebnisoffenen Weise geführt werden.

“Auch die EU muss aktiv daran arbeiten, dass der Beitrittsprozess erfolgreich fortgesetzt wird und sicherstellen, dass sie selbst aufnahmefähig ist, wenn die Türkei eines Tages alle Voraussetzungen für einen Beitritt erfüllt.” Wulff distanzierte sich damit vom Konzept einer “Privilegierten Partnerschaft”, wie die CDU/CSU sie fordert, um die Vollmitgliedschaft der Türkei zu verhindern. Siehe…

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Es vergeht beinahe kein Tag, wo nicht irgendwelche frechen Worte aus Ankara für Schlagzeilen sorgen  - einmal kritisiert der türkische Präsident die deutsche Einwanderungspolitik (sie sei nicht sehr türkenfreundlich – der deutsche Bundespräsident erwidert diese Kritik mit “lobenden” Worten…) – dann folgen drohende Worte gegenüber Israel und nun droht man erneut, gleich die ganze EU, wegen den Zypern-Vorsitz:

Nach dem diplomatischen Streit mit Israel  verschärft Ankara nun auch den Ton gegenüber der Europäischen Union: Während der EU-Präsidentschaft Zyperns im nächsten Jahr werde man die Beziehungen zur EU auf Eis legen, drohte am Wochenende der türkische Vizepremier Beşir Atalay (Foto).

„Wenn die EU ihre rotierende Präsidentschaft Südzypern gibt, wird es zu einer richtigen Krise zwischen der EU und der Türkei kommen“, sagte Atalay am Ende eines Besuchs in Nordzypern. Der Vizepremier verwies auf ähnliche Warnungen von Regierungschef Recep Tayyip Erdoğan Ende Juli. „Wir haben dies angekündigt, und wir haben als Regierung eine Entscheidung getroffen. Unsere Beziehungen zur EU werden jäh abreißen“, bekräftigte Atalay.
Quelle…

Ein offizielles Statement von seitens Brüssel auf diese “Drohung” ist uns nicht bekannt – unsere EU-Bürokraten sind aber zurzeit  mit anderen Krisen beschäftigt!
Österreichs EU-Abgeordneter Mag. Franz Obermayer (FPÖ) antwortete via Presseaussendung sehr wohl auf diesen “frechen Kurs” hinter dem Bosporus:

“Türkei missbraucht arabischen Frühling für eigenen Machtausbau”

“In der islamischen Welt nimmt die Türkei mit Erdogan nun die Rolle des neuen Propheten ein. Obwohl dieser Patron keinen Schutz bietet, sondern vom Aufbau eines neuen osmanischen Reiches träumt”, stellte FPÖ-Europaabgeordneter Mag. Franz Obermayr in der gestrigen EU-Parlamentssitzung zum Thema Nahost in Straßburg fest. “Mit seinen säbelrasselnden Auftritten beruhigt Erdogan die Situation im Nahen Osten nicht, sondern heizt – etwa in der Palästina- und Israel-Frage – die Situation an”, so Obermayr.

Mit dieser Vorgangsweise wolle Ankara offensichtlich von den wahren Sorgen am Bosporus ablenken: “Die türkische Lira verliert drastisch an Wert zum Euro und zum US-Dollar. Erdogans aggressive Vorgangsweise mit Druck in der Zypernfrage – ob der neu entdeckten Erdöl- und Erdgasvorkommen – ist eine neuerlich anhaltende Provokation der EU”, erörterte der EU-Abgeordnete.

“Selbst der NATO sowie dem blauäugigsten Türkei-Beitrittsbefürworter muss jetzt endlich klar sein, dass eine Türkei mit diesen religions- und geopolitischen Zielsetzungen keinen Platz in der EU hat. Solch ein Partner würde der EU nur Probleme und Kosten bringen”, so Obermayr abschließend.
Quelle…

 (Natürlich nehmen unsere Systemmedien von dieser Aussendung wieder keine Notiz und verschweigen diese wahren Worte!)

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Zurück zum Türkei/Israel-Konflikt. Nachdem zurzeit Israel regelrecht von Islamistenstaaten eingekesselt wird, sucht man neue Verbündete:

 Unterdessen berichtet das britische Militärfachmagazin „Jane’s Defence Weekly“ unter Verweis auf diverse Quellen, dass sich vor dem Hintergrund der Verstimmung mit der Türkei Israel massiv Griechenland zuwendet. Am sechsten September hatte Griechenlands Verteidigungsminister Panos Beglitis bei einem Besuch in Israel einen bilateralen militärischen Kooperationspakt geschlossen – nun heißt es, dass die Premierminister beider Länder vor Tagen beschlossen hätten, angesichts starker türkischer See- und Luftoperationen im östlichen Mittelmeer den Pakt zu „aktivieren“: Demnach könnten israelische (Luftwaffen-) Einheiten griechische Basen in der Ägäis, also an der hinteren Flanke der Türken, nutzen, und beide Länder würden Geheimdienstinformationen austauschen.

Israelische Kampfjets hatten zuletzt 2009 auf Kreta Offensivmanöver durchgeführt, vor kurzem kaufte Griechenland in Israel Fernlenk-Nachrüstsätze für Fliegerbomben.

Ständig drohende Worte, Kriegsvorbereitungen in der Türkei und Israel,…. die Suppe beginnt langsam aber sicher zu köcheln!

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Türkei bereitet Krieg gegen Israel vor

Unseren EUdssr-Bürokraten ist ja alles zu zutrauen – auch ein BITTE an die Türkei für dessen Beitritt in der Gemeinschaft! Bestes Beispiel – das Schweigen Brüssels über den gefährlichen Zündler hinter dem Bosporus!

Auf direkte Anweisung aus dem Büro von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sind die Radaranlagen türkischer F-16 Kampfflugzeuge umgerüstet worden, um automatisch israelische Kampfjets als „Feinde“ zu erkennen.

Ankaras „Star Gazete“ und „Zaman today“ haben am Montag und Dienstag berichtet, dass die türkische Military Electronics Industry (ASELSAN) ein neues „Freund-Feind Erkennungssystem“ für Radare der F-16 Kampfjets entwickelt hätten, um das ursprünglich eingebaute amerikanische System zu ersetzen. Die amerikanischen Radare erkennen israelische Flugzeuge und Schiffe automatisch als „Freunde“. Alle moderne Luftwaffen verwenden solche Systeme, um irrtümlichen Beschuss zu verhindern.
Zaman berichtet weiter, dass die amerikanischen Freund-Feind-Systeme von den Türken nicht geändert werden konnten. Deshalb hätten die Türken ein eigenes System entwickelt, um auch israelische Ziele als „Feinde“ zu erkennen. Angeblich haben die Amerikaner den Israelis ein „offenes“ System geliefert, mit der Möglichkeit, die Listen der Freunde oder Feinde zu ändern. Ebenso heißt es da, dass die Amerikaner den Israelis für die Türkei bestimmte Systeme vor ihrer Auslieferung gezeigt hätten.
Diese Nachricht kommt nur einen Tag, nachdem Erdogan in einem Interview mit Al Dschesira erklärt hat, dass der israelische Sturm auf die Mavi Marmara im Mai vorigen Jahres und die Tötung von neun bewaffneten türkischen „Friedensaktivisten“ durch israelische Kommandosoldaten für die Türkei ein „Kriegsgrund“ gewesen sei. Der arabisch-sprachige Sender Al Dschesira hatte nach Angaben der Zeitung Jedijot Achronot diesen Abschnitt „zensiert“. Doch das Büro Erdogans habe die Aussagen des Ministerpräsidenten vor seiner Abreise zu einem offiziellen Besuch in Kairo als Mitschrift des Interviews veröffentlicht.

Mit großer Sorge wurde in Israel am Montag auch eine Meldung der liberalen türkischen Zeitung „Sabah“ aufgenommen, wonach die Türkei im östlichen Mittelmeer drei Kriegsschiffe stationieren wolle, um „zivile Hilfsschiffe mit Kurs auf Gaza vor Angriffen zu beschützen“. Erdogan habe nach Angaben der Zeitung die türkische Marine angewiesen, sich israelischen Kriegsschiffen in internationalen Gewässern bis auf hundert Meter zu nähern und deren Waffen zu „neutralisieren“.
Schon in der vergangenen Woche hatte Erdogan damit gedroht, Schiffe mit Hilfsgütern auf dem Weg nach Gaza von türkischen Kriegsschiffen begleiten zu lassen.
Die Türkei fordert von Israel die Aufhebung einer Seeblockade des Gazastreifens. Die UNO hat in einem Report bestätigt, dass die israelische Seeblockade international Recht entspreche und Israel erlaube, Schiffe mit Kurs auf Gaza auch in internationalen Gewässern zu stoppen, umzuleiten und zu durchsuchen. Israel ist gemäß den Vorgaben der mit den Palästinensern unterzeichneten Osloer Verträge dazu verpflichtet, Waffenschmuggeln in den Gazastreifen auch auf dem Seeweg zu unterbinden.
In einem Interview mit der ägyptischen Zeitung Fahmi Hawidi habe Erdogan zudem gesagt, dass der israelische Militärattaché an der Botschaft in Ankara sich weigere, die Türkei zu verlassen. „Wir werden einen diplomatischen Weg finden, ihn zur Abreise zu  veranlassen“, wird da Erdogan zitiert.

Für Ihre Information hier Links zu einigen meiner Quellen:

Quelle….

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Die ägyptische Zeitung „Aljom Alsabaä“ berichtete darüber, wie Tausende von Moslembrüdern den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan im Kairoer Flughafen herzlich und bejubeld empfangen haben.
Wörtlich lautet der Bericht:

„Die Moslembrüder brachten ihre Freude darüber zum Ausdruck, dass die Türkei den israelischen Botschafter des Landes ausgewiesen hat. Sie baten Erdogan um das islamische Kalifat mit der Türkei. Vor Ort war die Deligation, die von dem Anführer Badie auserwählt wurde, um ein Gespräch mit dem türkischen Minsterpräsidenten zu führen. Unter anderem riefen die Scharren der Moslembrüder: „Die Türkei und Ägypten sind eine Einheit und ein Volk – Wir bitten um islamisches Kalifat mit der Türkei“.

Der Kairoer Flughafen empfing auch 7 türkische Minster und 85 Geschäftsleute und Investore. Unter anderem werden die wirtschaftlichen Beziehungen gestärkt. Vielen der Moslembrüder gab der türkische Außenminster die Hand und dankte ihnen, dass sie die Türkei und ihre Regierung lieben“.
Kopten ohne Grenzen…

Türkei entfernt sich immer weiter von Europa

Mit einiger Boshaftigkeit ließe sich der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan in eine Reihe mit Gamal Abd al-Nasser, Saddam Hussein und Mahmud Ahmadinedschad stellen.
Wie sie – die großen Demagogen des Nahen Ostens – besitzt er nicht bloß den Hang zu markigen Reden, sondern auch den Mut zum Extrem, die kalte Wildheit, die aus jeder Phrase eine Offenbarung macht, und die Stahlhärte der Behauptung, die jedes Anderssein ächtet. Mit diesen Gaben kann sich Erdogan der arabischen Straße gewiss sein, die sich im elften Jahr von „9/11“ noch immer weigert zu glauben, dass die Attentäter von New York und Washington Araber waren.
Wie in den vergangenen Tagen, so spielte Erdogan auch in seiner Rede in Kairo mit den erhitzten Gemütern der Ägypter, die sich nach Jahrzehnten der Diktatur nach einem Befreiungsschlag sehnen, auch wenn sie nur vage wissen, wohin sie eigentlich wollen. Angriffe auf Israel, Wehklagen über die Lage im Gazastreifen und Geraune darüber, dass die Zeit für Israel ablaufe, verbinden sich bei Erdogan mit einem nach Rache dürstenden Ehrbegriff, der einem vernünftigen Staatsmann so fremd sein sollte wie die Drohung mit dem Krieg.

Doch lässt man die Häme beiseite und betrachtet Erdogans Auftreten in Kairo genauso nüchtern wie seine früheren Ausfälle gegenüber Israel, dann ist Erdogans Reise durch die Länder des „arabischen Frühlings“ ein weiteres Indiz dafür, dass sich die Türkei nicht nur mental, sondern auch politisch immer weiter von Europa entfernt.

Sah Erdogan die Zukunft seines Landes in seiner ersten Amtszeit noch fest im Verbund der Europäischen Union, so folgt er seit 2007 immer entschlossener den Idealen der alten osmanischen Außenpolitik. Auf heute übertragen heißt das: politische, wirtschaftliche und militärische Vormacht über ein Gebiet zu haben, das von Syrien bis nach Algerien und Tunesien reicht. Erdogan und sein intellektueller Einflüsterer, der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu, setzen auf die vermeintliche Schwäche der Amerikaner in der Region und glauben allen Ernstes, die Türkei könne die Vereinigten Staaten beerben. Dafür sind Erdogan und Davutoglu bereit, sich von bewährten Prinzipien kemalistischer Politik wie einer Partnerschaft zu Israel und einem engen Bündnisschluss mit Washington zu verabschieden.

Ob die neue Beweglichkeit der Türkei in ihrer Region tatsächlich langfristige Vorteile bringt oder nur ihre alten Verbindungen lockert, ohne neue, verlässliche zu bringen, mag nur die türkische Regierung beurteilen können. Sicher jedenfalls ist nichts in einer Gegend, die gerade die schwerste Erschütterung seit Ende des Zweiten Weltkriegs erlebt. Keiner weiß zudem, ob Ägypten demokratisch oder islamistisch wird oder eine Militärdiktatur bleibt. Niemand ahnt schließlich, ob der Iran sich zur Atommacht aufschwingt und damit letztlich auch die Türken bedroht.

Doch all das muss Ankara, der Kraftprotz vom Bosporus, selbst einschätzen können. Die Europäer aber sollten sich endgültig von der Idee befreien, die Türkei als Vollmitglied in die Europäische Union zu lassen.  Quelle….

Dort “unten” passt die Türkei hin – dort “unten” sollen sie auch glücklich werden – dort “unten” werden nach all den Revolutionen sicherlich auch genügend anatolische Facharbeiter benötigt!
Vielleicht wird demnächst endlich das Kapitel Türkei und Europa für beendet erklärt!?

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Erdogan: ein gefährlicher Zündler?

Israels Botschafter Yitzhak Levanon war schon vor dem Mob geflüchtet, da gab der türkische Regierungschef Tayyip Erdogan bei einem Termin in der Provinz seine Sichtweise zum Sturm auf die israelische Botschaft in Kairo zum Besten.
“Morgen mache ich mich auf den Weg nach Tunesien und Libyen. Heute haben Tausende von Menschen in Kairo gegen Israel protestiert. Dahinter steckt ein Erwachen, eine Wende von autokratischen Ordnungen zu demokratischen” , sagte Erdogan am vergangenen Samstag laut türkischen Medienberichten und fuhr fort: “In diesen Ländern wird früher oder später das Recht Fuß fassen. Doch es gibt keinen Respekt vor dem Willen dieser Völker.”

Die Gleichsetzung von gewaltsamer Vertreibung der israelischen Diplomaten und demokratischer Revolution gab einen Vorgeschmack auf das, was der in der Region umjubelte türkische Premier auf seiner  heute, Montag, in Ägypten beginnenden Reise so alles sagen wird. Der renommierte Politikwissenschafter Ilter Turan von der Istanbuler Bilgi-Universität ist pessimistisch: “Es sieht ganz danach aus, dass die Spannungen zwischen der Türkei und Israel noch lange Zeit andauern werden.” Beide Seiten machten es einander schwer, im Streit um den Angriff auf die Gaza-Hilfsflotte umzukehren, sagte Turan dem Standard.

“Türkische Wirkung” , titelte die Tageszeitung Milliyet am Sonntag stolz auf der ersten Seite. “Warum machen wir es nicht wie die Türkei und schmeißen sie hinaus” , habe der aufmunternde Slogan vor der Botschaft in Kairo gelautet, berichtete die Zeitung. Vergangene Woche stufte Ankara die diplomatischen Beziehungen mit Israel herab und wies faktisch den Botschafter und dessen nachgeordnete Vertreter aus dem Land.

Wirtschaftsminister Zafer Caglayan gab ungeachtet früherer Stellungnahmen bekannt, dass mittlerweile auch der türkische Handelsvertreter aus Israel abgezogen wurde. “Niemand kann uns erpressen” , verkündete Außenminister Ahmet Davutoglu am Sonntag in Ankara.
 Quelle…

Türkischer Premier Erdogan kündigt militärische Angriffe gegen Israel an +++ Türkei will, so wörtlich, die Freiheit der Seefahrt sichern und israelische Kriegsschiffe konfrontieren +++ Derzeit sind drei türkische Fregatten im östlichen Mittelmeer unterwegs, um Waffensysteme der israelischen Schiffe auszuschalten +++
 Siehe….

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In einem
Kurier-Interview spricht der türkische “EU-Minister” Bagis folgendes:

Wir haben seit eineinhalb Jahren auf eine Entschuldigung gewartet. Jetzt sind wir zur Überzeugung gelangt, dass eine Fortführung der normalen Beziehungen zu Israel keinen Sinn mehr macht. Aber wir sind bereit für eine Normalisierung – unter drei Bedingungen: Israel muss sich entschuldigen, die Hinterbliebenen der Opfer müssen entschädigt werden, und Israel muss die unmoralische, unethische und illegale Blockade des Gazastreifens beenden.

Nochmals, schließen Sie eine Militär-Konfrontation aus?
Es war Israel, das zu militärischer Gewalt griff, nicht die Türkei. Der Ball liegt im Feld der Israelis.

Glauben Sie, dass der Konflikt mit Israel Einfluss auf den Verhandlungsprozess der Türkei mit der EU hat?
Als ich es das letzte Mal checkte, war Israel nicht Teil der EU. Nein, wir haben ohnehin genug Probleme. 20 Kapitel sind noch zu öffnen, 17 davon sind blockiert.

Macht die Türkei trotz der Verzögerungen die von der EU geforderten “Hausaufgaben”?
Niemand hat die Autorität, der Türkei “Hausaufgaben” zu stellen. Aber, ja, wir setzen den Reformprozess fort. Unser EU-Ministerium ist die Küche für Reformen, wir kochen und servieren das Menü dem Ministerrat. Wir werden unsere Gesetze bis Anfang 2014 angepasst haben und wären dann fit für den EU-Beitritt. Politisch freilich werden zu diesem Zeitpunkt weder die EU noch die Türkei für einen Beitritt bereit sein.

Wie wollen Sie die Skeptiker in Europa überzeugen?
Es gibt ein paar politische Führer in Europa, die keine Visionen für die Zukunft Europas haben und die Causa Türkei für ihre innenpolitischen Zwecke missbrauchen. Aber man muss unser Potenzial sehen. Europa braucht die Türkei Tag für Tag mehr als wir die EU brauchen. Wir haben 2011 mehr Jobs geschaffen als in der gesamten EU zuvor verloren gegangen waren. Unsere Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2011 um mehr als elf Prozent. 70 Prozent der Energie, die Europa braucht, liegen in unserer Nachbarschaft. Ihr braucht uns, um Zugang dazu zu haben. Und ihr braucht uns, um euer Pensionssystem aufrechtzuerhalten. (Für unsere Sozialausgaben wäre es also von Vorteil, dass die arbeitslosen Türken in Europa schleunigst nach Ankara heimreisen würden – neue und bessere Jobs warten!!!)

Gute Argumente, dennoch ist die Stimmung gerade in Österreich besonders schlecht. Was ist zu tun?
Das Referendum wird erst am Ende des EU-Prozesses stattfinden. Und dann wird sich die Türkei nochmals dramatisch verändert haben – wie schon in der Vergangenheit. Ein Beispiel: Als Ende der 50er-Jahre unser EU-Weg begann, hatten wir 14 Universitäten, jetzt fast 200. Generell müssen wir ganz einfach argumentieren: Wenn eine Mutter das Essen für ihre Kinder auf dem Gasherd zubereitet, muss sie wissen, dass das Gas dafür durch die Türkei fließt. Also ist unser Beitritt auch für ihre Familie wichtig. Ich zähle auf diese Mütter in Wien, Paris oder Berlin.

Nach soviel türkischen Hochmut wird es höchste Zeit für einen Schluck…..

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…brandschatzt und plündert die israelische Botschaft. Botschafter flieht

DebkaFileSonderbericht 10. September 2011, 04.51 Uhr (GMT +02:00)

Die ägyptische Regierung erklärte am frühen Samstag, dem 10. September den Notstand, als Tausende von Demonstranten mit Vorschlaghämmern die Außenwände der israelischen Botschaft zerschlagen, in das Gebäude eindrangen und die Flagge sowie Hunderte von Dokumenten durch die Fenster warfen.
DEBKAfile {=israel.Geheimdienst}: Ägyptische Sicherheitskräfte, die Tränengas einsetzen und in der Luft schießen, konnten der von Anhängern der Muslimbruderschaft angeführten johlenden Menge keinen Einhalt bieten.

Mindestens 5 ägyptische Soldaten wurden getötet und mehr als 500 Polizisten und Demonstranten verletzt. Botschafter Yitzhak Levanon, seine Familie und 70 Angehörige des Botschaftspersonals wurden mit einem Militärflugzeug aus Ägypten evakuiert.

Die ägyptische Regierung erklärte den Notstand, sandte gepanzerte Fahrzeuge zu dem brennenden Gebäude und unterbrach die Stromleitungen auf der Straße. Die Demonstranten errichteten in den Straßen rund um das Botschaftsgebäude Barrikaden und griffen die Polizei und andere Fahrzeuge mit Molotow-Cocktails an. In einer weiteren Eskalation wurde auch eine Polizeiwache angegriffen.

Botschafter Yitzhak Levanon, seine Familie und Mitarbeiter wurden aus ihren Wohnungen in Kairo zum Flughafen gebracht, um von dort mit einer Militärmaschine evakuiert zu werden. US-Präsident Barack Obama äußerte sich besorgt über den Angriff und erklärte gegenüber Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, er werde Schritte unternehmen, um die Situation ohne weitere Gewaltanwendung in den Griff zu bekommen.

Er forderte die ägyptische Regierung auf, ihren internationalen Verpflichtungen gegenüber der Botschaft nachzukommen. Israels Verteidigungsminister Ehud Barak bat US-Verteidigungsminister Leon Panetta um Unterstützung für den Schutz des Gebäudes.

Der Angriff fand zwei Tage vor einem geplanten Besuch des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan in Kairo und inmitten einer eskalierenden türkischen diplomatischen Offensive gegen Israel statt, welcher die USA Einhalt zu gebieten versucht.

Die ägyptische Muslimbruderschaft hatte die Menge zum Angriff gegen die israelische Botschaft aufgepeitschten, um den militärischen Machthaber in Kairo zu zeigen, wer die eigentlichre Macht in der Hand hält und sie unter Druck zu setzen, die Beziehungen mit dem jüdischen Staat abzubrechen, die drei Jahrzehnten des Friedens gebracht hatten.

Der türkische Regierungschef hatte mit seiner eskalierenden anti-israelischen Hasskampagne die Weichen für die Randale in Kairo gestellt, was ihm zunehmende Popularität bei der arabisch-muslimischen Volksmassen auf der Straße einbrachte.

Nicht nur die ägyptisch-israelischen Beziehungen befinden sich nun in einer Phase der Krise, sondern auch die Beziehungen der USA mit der arabischen Welt.

Erdogans Kampagne hat Amerikas Nahost-Politik aus dem Gleis geworfen, indem sie die wichtigsten US-Verbündeten in der Region, die Türkei und Israel auf einen militärischen Kollisionskurs gebracht hat. Er hatte Washington darauf hiungewiesen, dass Freundschaft und Unterstützung durch die Türkei in der Region davon abhängig sei, dass die USA gegen Israel Stellung beziehen.

Israel ist jetzt 32 Jahre in die Siebzigerjahre zurückgeworfen, als es als einziger pro-westlicher Vorposten der Demokratie im Nahen Osten und von arabischen Feinden umringt allein dastand. Das Brandschatzen der israelischen Botschaft in Kairo bedeutet, dass Botschafter Levanon nicht so bald auf seinen Posten zurückkehren wird, dass die Temperatur der Beziehungen mit Ägypten von kalt auf eisig schalten wird, und dass Israel weitere Erdgaslieferungen vergessen kann.

Schon bisher hatte die ägyptische Militärjunta statt gegen die Terroristen einschließlich jenen der al-Qaida, welche sich auf dem Sinai frei bewegen, vorzugehen, lieber Ränke mit ihnen geschmiedet und ihnen die Kontrolle des israelische Grenzgebiet überlassen, wo es leicht zu einer militärischen Eskalation kommen kann.

Der Appeasement-Politik der ägyptischen Militärregierung gegenüber der Muslimbruderschaft und anderen islamistischen Extremisten erwies sich als ein Schuß nach hinten und setzt sie nun selbst in Gefahr. Die Ausweitung extremistischer Gewalt, welche ihren Höhepunkt in dem Angriff auf die israelische Botschaft fand, kann nur als weiterer Abbau ihrer Autorität gewertet werden. Sie ist nicht bloß eine Empörung gegen Israel und ein Rückschlag für den Einfluss der USA, sondern sie konfrontiert die Generäle mit dem Augenblick der Wahrheit: Ihr Versagen gegenüber den Randalierern, die so weit gingen, ihre Wut auch an Polizeifahrzeugen und -gebäuden auszulassen, wird den Weg für muslimische Extremisten ebnen, welche die Kontrolle über Ägypten anstreben. Israel steht in großer Gefahr, dass sich die beiden muslimischen Hauptkräfte in der Region an die Spitze seiner Feinde stellen.

Können Sie sich noch an die ORF-Jubel-Bilder vom “arabischen Frühling” erinnern?

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+++update+++

Der Blog erstaunlich.at wurde über unseren Artikel auf die Webseite  „www.kawther.info” aufmerksam und hat diese mehr als Israel-Feindliche Seite dem Verfassungsschutz gemeldet! Über allfällige Reaktionen werden sie selbstverständlich berichten.

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Endlich – das “Tamtam” um den  Ramadan ist vorbei!!!

SOS hat ein paar Meldungen über Feierlichkeiten rund um das Fastenbrechen in Österreich gesammelt:

Rund 200 Kunden von Raiffeisen, Mitarbeiter sowie Freunde und Geschäftspartner von Raiffeisen in Wien sind Freitagabend (26. August) der Einladung  zum Fastenbrechen im islamischen Fastenmonat Ramadan  gefolgt. Zum zweiten Mal setzte Raiffeisen in Wien dieses Signal der Offenheit und Wertschätzung für moslemische Kunden.

“Wir haben ganz bewusst als traditionsreiches österreichisches Unternehmen nun schon zum zweiten Mal diesen Abend des Respekts mit Kunden gefeiert,” so Georg Kraft-Kinz, GD Stv, der Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien. Dieses Jahr hat das Fastenbrechen im türkischen Restaurant Kent in Favoriten stattgefunden.
Siehe…

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Die nächsten beiden Beispiele wer zum Iftar eingeladen hat, betreffen die Parteien ÖVP und SPÖ!

Unsere Quelle hierfür ist ein Internet-Blog einer Palästinensischen Journalistin in Wien – aus rechtlichen Gründen veröffentlichen wir nur screenshots von dieser Seite, sie sehr Israel-Feindlich informiert und sich präsentiert:


Dieser Blog namens “BOYKOTT ISRAEL” berichtet über die SPÖ-Iftar-Einladung unter anderem:

“wenn die deutschen Moslems Wien besuchen, dann finden sie, dass sie in ein Paradies gekommen sind“ .
Herr Al-Rawi hat dieses Zitat dazu benutzt um zu betonen, welche religiösen und bürgerliche Rechte die Moslems in Österreich genießen.


(mehr…)

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Die Türkei tauscht den Botschafter in Österreich aus: Der durch seine Kritik an der heimischen Integrationspolitik bekannt gewordene Kadri Tezcan wird durch den Jungdiplomaten Kerim Uras ersetzt. Dahinter steht ein taktisch-diplomatisches Manöver, das sich aber nicht gegen Österreich, sondern gegen Israel richtet.

Als Diplomat, der sich nicht immer sehr diplomatisch gibt, ist der türkische Botschafter Kadri Tezcan bekannt geworden, weil er Österreich vorwarf, eine halbherzige Integrationspolitik zu betreiben. Wie man diplomatische Ohrfeigen austeilen kann, ohne den Gegner auch nur zu erwähnen, das zeigt Tezcans Vorgesetzter, der türkische Außenminister, gerade. Und zwar gegenüber dem früheren Freund Israel. Um zu Israel auf Distanz zu gehen, soll jener Diplomat, der als neuer Botschafter in Tel Aviv vorgesehen war, statt nach Israel nun nach Österreich geschickt werden.

Entscheidend bei diesem Manöver ist der Zeitpunkt, nämlich der erste Jahrestag des israelischen Sturmangriffs auf das türkische Hilfsschiff Mavi Marmara. In Istanbul sind gestern Zehntausende auf die Straße gegangen, um gegen Israel zu protestieren und an die neun Menschen zu erinnern, die beim Angriff auf das Schiff getötet wurden. Diese gewaltige Demonstration war seit Tagen angekündigt, und sie liefert die passende Begleitmusik zu dem, was die türkische Regierung erreichen will: den Konflikt mit Israel möglichst lange am Köcheln zu halten.

In den letzten Monaten ist die Türkei deutlich von der israelisch-freundlichen Linie des Westens abgewichen und hat dafür in der arabischen Welt viel Beifall bekommen. Zwar haben die unerwarteten Volksaufstände in Kairo, Tripolis und Damaskus die türkisch-arabische Annäherung auf eine harte Probe gestellt – doch gerade deshalb bietet sich Israel besonders gut als gemeinsamer Gegner an.

Österreich spielt in diesem Zusammenhang eine Nebenrolle. Falls der umstrittene Botschafter Tezcan nun tatsächlich durch den aufstrebenden Jungdiplomaten Kerim Uras ersetzt wird, mag das auch den Bemühungen der Türkei um EU-Mitgliedschaft nützen. Aber die Eiszeit zwischen der Türkei und Israel wird bis auf Weiteres verlängert.  Siehe…


“Für die Bemühungen der Türkei um den EU-Beitritt soll dieser Schritt nützlich sein?
Das nennt man Fehleinschätzung a la ORF – dieser Nationalist Tezcan hat nur das ausgesprochen, was tausende Türken  (auch die mit Österr. Staatsbürgerschaft) in Österreich nach wie vor denken und auch leben – und die bleiben ja bekanntlich nach wie vor im Land!

Der neue Präsident der IGGiÖ, Herr Sanac, stammt aus der Islamischen Förderation Wien (Milli Görüs) – die seit Wochen auf ihrer Homepage, auch unter den Türken in Österreich, für Freiwillige werben, die sich an der 2. Dschihadflotte gegen Israel beteiligen sollen!

Siehe hier inkl. Anmeldeformular….

Österreich mag eine Nebenrolle im Konflikt Türkei vs. Israel spielen, aber nicht die Türken in Österreich!
Die türkische Stiftung für Humanitäre Hilfe (IHH) die im Vorjahr mit der Gaza-Aktion Furore machte, wird derzeit von Freiwilligen bestürmt. 5000 Türken hätten sich für die Aktion Ende Juni bereits gemeldet, sagte IHH-Vorstandsmitglied Hüseyin Oruc. Am Ende werden nur etwa hundert Aktivisten tatsächlich an Bord genommen, doch das spielt keine Rolle. Die IHH will zeigen, dass die ganze Türkei hinter der neuen Aktion stehe. Siehe…

Die islamisch-türkische ”IHH”,  Motor der „Freiheitsflotte“ für Gaza, ist keine humanitäre Hilfsorganisation im geläufigen Sinne. Sie als solche zu bezeichnen, wäre eine Verharmlosung ihrer klaren politischen Anliegen, die sich auch aus dem radikalen Islamismus speisen.  Siehe…

Wie wir immer wieder darauf hinweisen, Islamisten und türkische Nationalisten können sich in Wien pudelwohl fühlen! Während in Deutschland diese Organisation vom Verfassungsschutz beobachtet wird, juckt in Österreich deren Aktivitäten niemandem!
Die Abberufung Tezcan nennt man einfach einen populistischen Schritt gegen das Negativ-Image der türkisch-österreichischen Beziehungen – mehr ist es nicht wert!

Anmerkung:
Der rote Ariel Muzikant schweigt seltsamerweise über die Aktivitäten der Islamischen Förderation Wiens!

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Vor 2 Wochen berichteten wir über den wachsenden Antisemitismus in Europa - siehe….
Diese Woche wurde von Muslimen und Linken zur “Anti-Israel-Apartheid-Woche” aufgerufen – mehrere Aktionen sind in verschiedenen europäischen Städten diesbezüglich geplant oder haben bereits stattgefunden, wie z.B. in Brüssel:

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Israelische Soldaten erschießen einen Jungen vor den Augen seiner Mutter. Eine Soldatin tritt brutal auf eine schwangere Palästinenserin ein und trennt Kinder von ihren Eltern.
Diese Szenen spielen sich in der Haupt-Fußgängerzone von Brüssel ab. Die Akteure sind Schauspieler. Mit ausdrücklicher Genehmigung der Stadtverwaltung präsentieren die Aktionisten ihre Propaganda im Rahmen der „Anti-Israel-Apartheid-Woche“. Dafür haben sie einen Checkpoint mit Wachturm nachgebaut und die Schauspieler mit Spielzeugwaffen und Fantasieuniformen ausgestattet. Die Organisatoren der Show erklärten, dass sie sich entschieden hätten, „die tagtägliche Wirklichkeit der Palästinenser durch das rassistische Regime in Israel an einem Checkpoint zu zeigen. Die Palästinenser müssen stundenlang warten, sie werden erniedrigt und unterdrückt und dies beeinträchtigt die freie Bewegung der Menschen.“ Die Akteure riefen am Ende der „Show“ die Zuschauer zum Boykott Israels auf. Höhepunkt des Spektakels: Die „Palästinenser“ wenden sich gegen die „Soldaten“ und töten sie einem nach dem anderen.
Tamar Sam-Esch, die israelische Botschafterin in Brüssel, hatte sich an den Bürgermeister gewandt mit der Bitte, diese provokative Show zu unterbinden. Sie wies auf die Gefahr hin, dass solche Propaganda zum Hass gegen Juden aufstachelt. Von der jüdischen Gemeinde in Belgien gingen Hunderte Beschwerden beim Bürgermeister ein.
Der weigerte sich jedoch, die Vorführungen zu verbieten, und verwies auf die Redefreiheit in seiner Stadt. Siehe….

Lesen Sie auch folgenden Link:
Juden im Rathaus: Köln fürchtet um guten Ruf

Ohne im Nahost-Konflikt für irgendjemand Partei ergreifen zu wollen – zeigen wir auch solche Meldungen auf, die bewusst von der Mainstream-Presse verschwiegen wird!
Wir stellen uns dabei folgende Frage – was wäre in Brüssel, Rotterdam, Berlin,…. los, wenn Künstler auf den Straßen eine scharia-gerechte Steinigung nachspielen würden oder vielleicht die letzten Minuten eines islamistischen Selbstmord-Attentäters?

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Wie ging es Libyen unter Gadaffi? Wie schlecht stand es um die Menschen? Wurden sie unterdrückt, wie wir das gemeinhin annehmen? Werfen wir einmal einen Blick auf die Fakten.

Bevor das Chaos ausbrach, hatte Libyen eine geringere Häftlingsrate als die tschechische Republik. Sie lag an 61. Stelle. Libyen hatte die geringste Kindersterblichkeitsrate in Afrika. Weniger als 5% der Menschen hungerten. Angesichts der steigenden Lebensmittelpreise in aller Welt schaffte die libysche Regierung alle Steuern auf  Lebensmittel ab.

Die Leute in Libyen waren reich. Libyen hatte das größte Pro-Kopf-Einkommen in Afrika. Die Regierung sorgte dafür, dass alle am Wohlstand teilhaben konnten. Der Wohlstand war gerecht verteilt. In Libyen lebten weniger Menschen unter der Armutsgrenze als in den Niederlanden.

Wie wurde Libyen so reich? Das Land verfügt über Öl und erlaubte es nicht, dass ausländische Firmen die Ressourcen stahlen, wie das in Nigeria der Fall ist, einem Staat, der im Wesentlichen von Shell gesteuert wird.

Wie jedes Land leidet Libyen unter einer Regierung korrupter Bürokraten, die versuchen, sich ein größeres Stück vom Kuchen abzuschneiden. Als Antwort darauf verfügte Gadaffi, dass die Öleinkünfte direkt an die Bewohner des Landes zu verteilen seien, eben weil er der Meinung war, dass die Regierung den Menschen nicht gerecht würde. Dennoch ist es nicht so, dass Gadaffi eine offizielle Position in der Regierung inne hat. Er ist nicht der Präsident von Libyen, wie uns die Zeitungen weismachen wollen. Seine Position gleicht eher der eines der Gründerväter (der USA, Anm. d. Übersetzers) und er hat eher zeremonielle Funktion.

Der richtige Staatschef in Libyen ist der gegenwärtige Premierminister Baghdadi Mahmudi. Wenn man Gadaffi als den Führer Libyens bezeichnet, ist das so, als wenn man den japanischen Kaiser als Führer Japans bezeichnen würde. Im Gegensatz zu den Bildern, die von Libyen gezeigt werden, gibt es verschiedenen Meinungen. Einige Leute sind Anhänger Gadaffis und wollen den Premierminister loswerden. Andere wollen beide loswerden. Wieder andere wollen nur ihre Ruhe. Aber es gibt Bestrebungen, das Bild einer populären Revolte gegen den angeblichen Führer Gadaffi zu zeichnen, obwohl er im Endeffekt nur der Architekt des jetzigen libyschen politischen Systems ist, einer Mischung aus Panarabismus, Sozialismus und islamischen Momenten.

Videos von Pro-Gadaffi-Protesten verschwinden sofort aus dem Internet.  “Pro Gaddafi Anti Baghdadi Mahmudi demonstrations in” auf youtube.com/watch?v=Ce5fLGNg0sk ist weg.. “Pro Gaddafi protests in front of Libyan embassy London” aufyoutube.com/watch?v=pRwv0Ac8qbc ist weg…….

Sind die Demonstranten in Libyen vergleichbar mit denen in Ägypten oder Tunesien? Überhaupt nicht. Die Reaktion der Regierung ist gewaltsamer und offensichtlich wird exzessive Gewalt ausgeübt. Aber betrachten wir kurz die Aktionen der Demonstranten. Der Volkskongress wurde von wütenden Demonstranten in Flammen gesetzt. Das ist so, als würden Amerikaner das Capitol in Brand setzten. Glauben Sie wirklich, dass dies die US-Regierung zuließe?

Die Unruhen brachen nicht wegen sekulärer Jugendlicher aus, die Veränderungen wollten, wie wir das in Ägypten oder Tunesien beobachten konnten. Vielmehr hat eine Gruppe mit dem Namen „Islamisches Emirat von Barka“ (der Name der früheren nordwestlichen Region von Libyen) mehrere Geiseln genommen und zwei Polizisten erschossen. Diese Entwicklung zeichnet sich nicht erst seit kurzem ab. Am 18. Februar stahl die Gruppe 70 Militärfahrzeuge, nachdem sie den Hafen angegriffen und vier Soldaten erschossen hatte. Der Aufstand begann in der östlich gelegenen Stadt Benghazi. Der italienische Außenminister äußerste seine Besorgnis über ein „Islamisches Emirat von Benghazi“, welches sich als unabhängig erklären könnte.

Also woher kommt das plötzliche Aufbegehren? Die Antwort liegt in der Tatsache, dass dieselben Gruppen, welche von den USA seit Jahrzehnten finanziert werden, nun die Chance ergreifen, die Kontrolle in ganz Libyen an sich zu reißen. Eine kürzlich verhaftete Gruppe bestand aus Dutzenden Leuten ausländischer Nationalität, welche sich an Plünderungen und Sabotagen beteiligt hatten. Die libysche Regierung konnte Verbindungen zu Israel nicht ausschließen.

Großbritannien finanzierte eine Al-Kaida-Zelle in Libyen; diese sollte Gadaffi ermorden. Die größte Oppositionsgruppe ist derzeit die „Nationale Heilsfront Libyens“, welche von Saudi-Arabien, der CIA und dem französischen Geheimdienst finanziert wird und welche mit anderen Oppositionsgruppen zusammenging und nun die „Nationale Konferenz der libyschen Opposition“ bildet. Diese rief den „Tag der Wut“ aus, der Libyen ins Chaos des 17. Februars stürzte. Sie starteten damit in Benghazi, einer konservativen Stadt, die schon immer gegen Gadaffi eingestellt war. Es ist auffällig, dass die „Nationale Heilsfront Libyens“ gut bewaffnet ist. Schon vorher, im Jahre 1996 versuchten sie, im östlichen Libyen eine Revolution anzuzetteln.

Warum stehen die USA in solch starker Opposition zu Gadaffi? Er ist die Hauptbedrohung für die US-Hegemonie in Afrika, weil er versucht, den Kontinent zu vereinen und gegen die USA in Stellung zu bringen.

In der Tat hat Gadaffi eine Menge Ideen, die dem Interessen der USA entgegenstehen.

Der Mann beschuldigt die USA, den HIV-Virus kreiert zu haben. Er sagt, dass Israel hinter den Ermordungen von Matin Luther King und John F. Kennedy stand. Er sagt, dass die 9/11-Flugzeugentführer in den USA ausgebildet wurden. Er hat auch die Libyer aufgerufen, Blut für die 9/11-Opfer zu spenden. Gadaffi ist auch der letzte Führer einer Generation von moderat-sozialistischen panarabischen Revolutionären, der noch an der Macht ist, nachdem Nasser und Hussein eliminiert wurden und Syrien sich an die Seite des Iran stellte.

Die USA und Israel haben kein Interesse an einer starken arabischen Welt. Vielmehr hat es den Anschein, dass ein elementares Interesse in ihrem Plan darin besteht, Libyen durch Anarchie und Chaos in die Knie zu zwingen.

Ende 2010 rüstete Großbritannien Libyen noch mit lukrativen Waffenverkäufen auf. Ein blutiger Bürgerkrieg ist die beste Garantie für die Zerstörung Libyens. Die Stammesstruktur in der libyschen Gesellschaft ist immer noch sehr stark und nützlich für das Unterfangen, einen solchen Krieg zu entfachen und auszunutzen, denn historisch ist Libyen in verschieden ethnische Gruppen geteilt. (siehe Foto)

Dies ist auch der Grund dafür, dass die libysche Regierung mit dem Import ausländischer Söldner antwortet. Stammesallianzen sind wichtiger als Allianzen mit der Regierung, vor allem in Benghazi und deswegen hat die Zentralregierung keine Kontrolle mehr über den östlichen Teil Libyens. Die Alternative zu Söldnern wäre ein Konflikt zwischen den Stämmen. Gadaffi hat 41 Jahre lang versucht, einen homogenen Staat aufzubauen, aber die Oppositionsgruppen – vom Ausland finanziert – werden wohl nur wenige Tage brauchen, um das Land in den Zustand des 19. Jahrhunderts zurück zu versetzen, bevor die Region von den Europäern besetzt und vereint wurde……

Gadaffi übernahm vor 41 Jahren die Macht in einem unblutigen Staatsstreich von einem kranken Monarchen.

Seine Ideologie beruhte auf die friedliche Vereinigung seines Landes mit Ägypten und Syrien. Es müsste schon ein Wunder geschehen, wenn die derzeitigen Gewaltexzesse zu einer stabilen Demokratie in Libyen führen sollten, welche in der Lage wäre, das ganze Land zu kontrollieren. Das Land ist zweimal so groß wie Pakistan und hat 6 Millionen Einwohner. Endlose Wüsten liegen zwischen vielen Städten der Nation.

Die Frage bleibt, wie viele Nationen noch unter dem Beifall der Welt in Stücke zerrissen werden.

Einmal eine andere Ansicht zu den aktuellen Ereignissen in Libyen - siehe….
Währenddessen beziffert das italienische Außenministerium das Ausmaß der Flüchtlinge, die auf Italien zukämen, auf 300 000 Menschen. Wenn dem großen Kontinent Europa 5 000 Flüchtlingen aus Tunesien bereits Sorgen bereiteten, wird sie nun vor diesem Ausmaß in die Knie gezwungen werden – sofern sie nicht frühzeitig handeln sollte. Siehe…

Anmerkung:
SOS Österreich steht bei Gott nicht auf der Seite eines Diktators Gaddafi!!!

Wir haben bereits mehrmals über diesen „Verrückten“ sehr kritisch berichtet – Beispiel sein letzter Rom-Besuch wo unsere Medien seltsamerweise nichts zu kritisieren wussten?! Beispiel „Schweiz-Konflikt“, wo die Kritik unserer Presse gegenüber Gaddafi mehr als spärlich ausfiel und SOS immer für die Schweiz Partei ergriff!

Bis vor 3 Wochen wollte sich hierzulande niemand die Zunge verbrennen bei einem der wichtigsten Handelspartner der staatlichen ÖMV – und jetzt????
Seht die TV-Bilder und lest die Kommentare zwischen den Zeilen???

Dieser Artikel wurde von uns deshalb veröffentlicht, um kurz über unsere gesteuerte Berichterstattung nachzudenken und vielleicht auch ein wenig zu provozieren und somit eine Diskussion auszulösen!

Verfasst wurde der Artikel ja nicht von SOS-Österreich!

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