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Mit ‘Front National’ getaggte Artikel

Zurück nach gestern!

Die Franzosen (und auch die Griechen) sind auf dem Weg zurück. Angesichts der wirtschaftlichen und politischen Missverhältnisse könnte man ja auch zustimmend der Meinung sein, dass eine bestimmte Umkehr nicht nur gut wäre, sondern sogar Not tun könnte.

Was aber die Franzosen machen ist eine Umkehr der anderen Art. Sie gehen zurück, um dort hin zu kommen, wo alle über ihre Verhältnisse gelebt haben, die letztlich zu dieser Misswirtschaft geführt haben. Viel Erfolg beim Zurückgehen in vergangene Zeiten!
(ein Kommentar aus der Presse)

Über das französische Wahlsystem wurde bereits viel geschrieben – Fakt ist, dass die Front National mit landesweiten 14% (im 1. Wahlgang) mit 2 Sitzen ins Parlament einzieht, hingegen die  extrem-linke Partei Front de Gauche mit landesweiten 1%, zieht mit 10 Mandaten ein.
Siehe Grafik:

Über die Niederlage von Marine Le Pen schreibt Le Point:

MLP lag im ersten Wahldurchgang noch mit 42,26 % der Stimmen an der Spitze gegenüber 23,72 % für Philippe Kemel. Danach hatten alle Kandidaten aufgerufen, gegen die FN-Kandidatin zu stimmen. Vor allem die im ersten Durchgang für Jean-Luc Mélenchon abgegebenen Stimmen (21,46 %) dürften jetzt den Ausschlag für den hauchdünnen Sieg des PS-Kandidaten gegeben haben.

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Beim Front National tritt die dritte Generation an: Marion Le Pen kandidiert bei den Parlamentswahlen in der Provence. Sie ist erst 22-Jährig und die Nichte von Marine Le Pen , die bei den Präsidentschaftswahlen kandidierte.

13 Prozent Arbeitslose zählt das Department Vaucluse, mehr als der französische Schnitt. Auf den Melonenfeldern und in den Kirschbaumhainen dominieren die Arbeiter aus Nordafrika, an den Wahlurnen die Rechten. Die Dame mit den Pudeln weiss noch nicht so recht, wem sie am Sonntag die Stimme geben soll. Die beiden Hauptkandidaten für einen Sitz in der Pariser Nationalversammlung vertreten politisch ähnliche Positionen rechts aussen. Persönlich könnten sie aber nicht unterschiedlicher sein.

Jean-Michel Ferrand, ein 70-jähriger Politfuchs mit rotbraun gefärbten Haaren, gehört zur «Droite populaire», das heisst zum rechten Flügel der konservativen Partei UMP. Der seit 1988 wiedergewählte Abgeordnete beschenkt die Wähler und boykottiert die Journalisten. Dem Platzhirsch tritt eine Jurastudentin aus Paris entgegen, Marion Maréchal-Le Pen. Die 22-jährige Nichte von Marine Le Pen und Enkelin des Parteigründers Jean-Marie Le Pen hat laut der Lokalpresse gute Chancen, zusammen mit Ferrand in die Stichwahl vorzustossen.

Schaffte es nicht, einen Einheitskandidaten zu portieren

Die Linkskandidaten sind Statisten dieses Duells. «Alle reden nur von Marion», meint die Sozialistin Catherine Arkilovitch kopfschüttelnd. «Dabei verschärfen sich hier die sozialen Gräben.» Ein Viertel der Erwerbstätigen, vor allem Frauen und Immigranten, verdienten weniger als 850 Euro, lebten also unter der offiziellen Armutsgrenze, meint die Psychologin. «Diese Nordafrikaner machen Feldarbeiten, die die Franzosen nicht ausüben wollen. Aber diese wählen trotzdem Front National, um die Ausländer aus dem Land zu werfen.»

Anständig, fast schüchtern

Marion Le Pen,Tochter einer Schwester von Marine und eines ehemaligen Frontisten, beackert derweil den Wochenmarkt in Monteux, einem Vorort von Carpentras. Die schlanke Blonde mit dem mädchenhaften Teint verteilt Flugblätter mit Forderungen wie «Stopp der Immigration», «Nulltoleranz für Delinquenten» oder «Ende der Straflosigkeit für die Schiebereien der Politeliten». Gegenüber den Marktbesuchern vermeidet sie solche bösen Worte. Anständig, fast etwas schüchtern, tauscht sie Wangenküsschen mit Marktbesuchern, die ihre politische Gesinnung dadurch offen zum Ausdruck bringen. «Ich habe schon für ihren Grossvater und ihre Tante gestimmt», erklärt eine Verkäuferin, Marion eine Kiste mit Bonbons hinhaltend. Ein älterer Maghrebiner, dem Le Pen ebenfalls ein Flugblatt hinstreckt, lehnt dankend ab, die chinesische Pouletverkäuferin will hingegen mit der Kandidatin aufs Bild.

 «Wir sind die neue Generation des Front National!»
Rassistische oder auch nur fremdenfeindliche Parolen hört man von ihr nicht. Dafür applaudiert die charmante Enkelin begeistert, als ihr Opa Le Pen auf der Bühne gegen die Immigranten giftet, die «nicht ganz» Franzosen werden, selbst wenn sie die Staatsbürgerschaft erhalten. Oder als der FN-Chef lästert, Marseille sei «keine europäische Stadt mehr».

Quelle….

Erst vor ein paar Tagen berichteten wir über die Forderung der jungen Le Pen: “Volksabstimmung über Einwanderung”- und schon wurde auch die österreichische Presse auf diese Jung-Politikerin aufmerksam.
Im rosa Blatt kommt Marion Le Pen in einem Interview zu Wort:

Ich kam zum Front National, als ich 17 Jahre alt war. Ich habe meine Leidenschaft für die Politik und für Frankreich von meiner Familie geerbt.

Sie kommen aus dem fernen Paris in einen Ihnen unbekannten Wahlkreis in Südfrankreich, in die Vaucluse …
Le Pen:
Warum werfen die Medien mir das vor, nicht aber François Hollande, dessen Wahlkreis in der Corrèze ist, ohne von dort zu sein? Die Zeiten sind hart, meine Partei braucht alle verfügbaren Leute, vor allem Frauen. Die bürgerliche UMP und die Sozialisten halten sich nicht einmal an die obligatorische Geschlechterparität.

Was wollen Sie für Ihren Wahlkreis tun, den Sie gar nicht kennen?
Le Pen:
Bei den Wahlen für die französische Nationalversammlung geht es nicht um lokale Straßenbahnlinien oder dergleichen, sondern um ein großes nationales Vorhaben.

Wie ist Ihre Position in Sachen Immigration? (eine typische linkspopulistische Frage!)
Le Pen:
Ich bin gegen die illegale Immigration und möchte die legale beschränken. Wie nötig das ist, zeigt sich gerade hier in meinem Wahlkreis, wo die Leute von der Einwanderung aus Nordafrika überflutet werden. Ich weise aber den Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit zurück. Wir sind eine rechtsnationale Partei.

Wie ist es, den Namen Le Pen zu tragen?
Le Pen:
Eine Last und eine Ehre. Ich wurde deswegen schon angespuckt. Aber ich bin sehr stolz, auf der Linie meines Großvaters und meiner Tante weiterzumachen.

Teilen Sie deren Meinungen voll und ganz?
Le Pen:
Ich denke selbstständig. Anders als mein Großvater bin ich nicht unbedingt für die Todesstrafe, sondern für ein Referendum zu diesem Thema.

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Vespermesse am Samstag vor Pfingsten: kaum hatte Abt Roger Barthès die Messfeier begonnen, da stürmten vier Jugendliche im Alter von 14 bis 18 die Kirche St. Joseph, unterbrachen das Hochamt, warfen mehrere Hände voll Steine auf die etwa 150 anwesenden Gläubigen und gaben letztendlich Fersengeld. Einige Männer machten sich auf die Verfolgung der Unruhestifter, diesen gelang es jedoch, sich unerkannt in Richtung des Ausländerbezirks La Conte abzusetzen. Siehe….

Das unterbrochene Hochamt konnte schließlich doch weiter gefeiert werden. Glücklicherweise war niemand verletzt und keine Einrichtungsgegenstände der Kirche beschädigt worden, aber dennoch waren die Gemeindemitglieder, darunter viele ältere Leute, von dem Zwischenfall äußerst schockiert. Bei den Jugendlichen hatte es sich sichtlich um Maghrebiner gehandelt, die ihren Haß und ihre Verachtung zum Ausdruck bringen wollten. Eines der Gemeindemitglieder erstattete noch am Abend Anzeige bei der Polizei und legte auch einige der Wurfgeschoße als Beweismittel vor …

Dieser Fall erinnert in schauerlicher Weise an die Steinigung, deren Opfer die Gläubigen der Pfarrei von Saint-Jacques bereits einmal waren, nämlich am 2. November 2010. An diesem Tag wurde auch eine Statue der Heiligen Jungfrau beschädigt. Wir erinnern uns auch daran, dass damals nur wenige Tage später eine Versöhnungsmesse von Monsigneur Planet, dem Bischof von Carcassonne und Narbonne, in Anwesenheit des Imams von Viguier, Mohamed Hanou, gefeiert wurde …

Quelle….

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Ihr Hass auf Frankreich ist auch Hass gegen die Christen

Stellungnahme von Robert Morio (Foto), Bundessekretär des Front National de l’Aude, nach dem Moslem-Angriff auf die Kirche St. Joseph in Carcassonne

Zum zweiten Mal wurde eine Kirche in Carcassonne von Meghrebinern angegriffen.

Ihr Hass auf Frankreich ist auch Hass gegen die Christen.

Erneut geht es um eine Kirche in der Nähe eines sensiblen Bezirks mit hoher “Empfindsamkeit” der Einwanderer, die das Ziel eines Angriffs wurde. Nachdem schon öfters Gläubige der Pfarrei St. Jacques Viguier Opfer von Angriffen wurden, war nunmehr die St. Joseph-Kirche in der Nähe des Bezirks La Conte an der Reihe.

Diesmal wurde ein Hochamt von einer Gruppe von jungen Männern entweiht, die die Gläubigen in der Kirche während des Gebets mit Steinen angriffen.

Diese vorsätzliche Handlung, die glücklicherweise keine Verletzungen verursacht hat, ist ein Akt des Hasses und soll offenbar die Katholiken dieses Stadtteils unter Druck setzen.

Nicht nur in Ägypten oder in Nigeria, sondern auch hier in Carcassonne werden Christen verfolgt!

Wer hat diese Anhänger des Terrors auf den Plan gerufen, und das noch dazu in einem Bezirk, der bereits einen Bevölkerungstausch erlebt hat, der offenbar von den Führern der Rechten wie der Linken gleichermaßen gewollt war?

Robert Morio und der Front National haben jedenfalls den Gläubigen der Pfarrei, die mitten während des Pfingstfestes Opfer eines antichristlichen Anschlages wurden, ihre volle Unterstützung zugesagt.

Der Rassismus findet nicht dort statt, wo es uns die Medien weismachen wollen.

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Ich hatte schon einige Male über ein Phänomen geschrieben, das ich als große Neuausrichtung der europäischen Politik bezeichne, und möchte jetzt im Lichte der französischen Wahlergebnisse neuerlich darauf zurückkommen.

Es geht bei der großen Neuausrichtung um einen Prozess, der, so glaube ich, im gesamten westlich Europa im Gange ist. Die europäische Politik ist dabei, sich neu auszurichten, je nachdem, wie empfänglich oder resistent sie gegenüber der dreifachen Bedrohung durch Islam, Immigration und EU ist. In fast allen Ländern in der westlichen Hälfte des Kontinents hat die jeweilige konservative Partei des Mainstreams einen Teil ihrer Wählerschaft dadurch verloren, dass sie sich in die Umarmung des Multikultarismus, der Political Correctness, der Einwanderung, der EU und des Islam begeben und sich somit dem Wähler entfremdet hat. Der unzufriedenen Teil der Wählerschaft sucht und findet in den meisten Fällen eine andere Partei, dem er seine Stimme gibt. Eine neue oder neubelebte alte Rechts-Partei fordert die etablierte Rechts-Partei heraus und nimmt ihr einen Teil ihrer Stimmen weg.

Die Tendenz kann man fast überall beobachten. Nur Deutschland ist eine große Ausnahme. Wahrscheinlich wegen der besonders einschüchternden Macht der Meme “Hitler” hat es bisher noch keine prononcierte Rechts-Partei geschafft, einen erheblichen Teil der betreffenden Wählerschaft an sich zu binden.

In jedem Land variiert der Schwerpunkt der neuen Rechts-Partei innerhalb des Themenspektrums (Islam, Zuwanderung, EU), je nachdem, wie stark die jeweiligen lokalen Gefühle ausgeprägt sind. Aber alle neuen Parteien sprechen bis zu einem gewissen Grad die gleichen Probleme an.
In den Niederlanden zum Beispiel legt die PVV von Geert Wilders den Schwerpunkt auf den Islam. Zuwanderung im Allgemeinen und die EU sind zwar immer noch wichtige Themen, aber im Grunde sekundäre Probleme. Für die UKIP in Großbritannien liegt der Schwerpunkt ganz klar auf der EU, während Einwanderung und Islam zweitrangige, wenn auch durchaus relevante Anliegen sind. In Frankreich wiederum kämpft der Front National am meisten gegen die Immigration, gegen Islam und EU hingegen eher nur indirekt.

Die konservativen Mainstream-Parteien hingegen sind zur Überzeugung gelangt, dass sie gegenüber den Muslimen einen Kuschelkurs fahren und das Multikulti-Spiel mitmachen müssen. Dies sei die neue Realität in Europa, so sagen sie, und man müsse sich darauf einstellen. Ich bin da allerdings anderer Ansicht. Zunehmende muslimische Präsenz kann nur zu immer mehr Wut unter den echten Europäern führen, Wut, die bei den nächsten Wahlen zum Ausbruch kommen wird. Wenn die etablierte Rechts-Partei diesen Wunsch nicht befriedigen kann, dann wird dies eben durch jemand anderen erledigt, es sei denn, es bestehen außergewöhnliche institutionelle Zwänge.

Das wahrscheinlichste Szenario besteht meines Erachtens darin, dass die neuen Rechts-Parteien, die von den Medien durchwegs als “rechtsextrem” etikettiert werden, früher oder später die Führungsrolle der derzeitigen etablierten Rechts-Parteien ablösen und selber zur neuen dominanten Rechts-Partei werden oder dass die beiden miteinander verschmelzen, wobei die neue Partei der alten den Rücken stärkt.

Das Hauptproblem bei der großen Neuausrichtung besteht darin, dass sie bis zu ihrem Abschluss eine Generation oder länger erfodern kann. Wenn sich aber indessen die Wählerschaft der Rechten zersplittert, dann haben die Linken und ihre muslimischen Verbündeten freien Zugang zu den Korridoren der Macht.

Das ist genau das, was eben in Frankreich passiert ist. Es gab bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen zwei Millionen ungültige Stimmzettel, d.h. mehr als 5% der Stimmen waren ungültig. Die Analyse zeigt, dass ungültige Stimmen überproportional häufig in Gebieten auftraten, wo der Front National stark ist. Es waren also FN-Wähler, die hier eine klare Botschaft aussandten: wir wollen keine der etablierten Parteien, wir spielen dieses Spiel nicht mehr mit. Im Ergebnis wird Hollande jetzt in den Elysée-Palast einziehen und einen Gesetzentwurf vorlegen, der EU-Ausländern das Stimmrecht gewährt.

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Der italienische Satiriker Beppe Grillo, der bei den Kommunalwahlen am Sonntag und Montag einen unerwarteten Erfolg gefeiert hat, fordert Italiens Austritt aus dem Euro-Raum.
“Italien muss die Möglichkeit seines Austritt aus dem Euro überlegen, das Thema darf nicht mehr Tabu sein”, betonte der 63-Jährige im Interview. “Der Euro ist ein Strick um den Hals, der von Tag zu Tag enger zugezogen wird”, formulierte Grillo.

In Italien wachse die Verschuldung. “Die öffentlichen Ausgaben sind außer Kontrolle, die Unternehmen gehen pleite, die Lohnnebenkosten wachsen und die Gehälter sinken: Wir haben nicht einmal mehr die Möglichkeit, über unsere Verschuldung zu verhandeln. Und trotz aller Opfer der Italiener ist kein Wirtschaftsaufschwung in Sicht”, erklärte der Komiker und Gründer der Protestbewegung “Fünf Sterne”. Diese ist in mehreren an den Wahlen beteiligten Kommunen zur drittstärksten politischen Kraft avanciert.

Mit dem Euro-Austritt könne Italien zurück zur Lira und die Währung bis zu 50 Prozent abwerten. “Dies wird zwar nicht alle Wirtschaftsprobleme des Landes lösen, unsere Waren im Ausland werden jedoch konkurrenzfähiger werden”, meinte Grillo.

Der Erfolg seiner Protestbewegung, die die Menschen mit ihrer Kampagne gegen die Parlamentarier-Kaste, gegen Verschwendung im politischen System und gegen die Richtlinien der Europäischen Zentralbank (EZB) begeistert, hat die höchsten Erwartungen ihres Gründers übertroffen. In fast allen am Urnengang beteiligten Kommunen eroberten die Grillo-Kandidaten mehr als zehn Prozent der Stimmen. Sie entzogen sowohl Berlusconis Partei als auch den Linksgruppierungen massiv Wählerstimmen. (APA, 10.05.2012)

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Die dritte Wahlkampfrunde – für die Wahl zur französischen Nationalversammlung im Juni – hat bereits begonnen. Marine Le Pen hat eine Offensive gestartet, die es Deputierten des FN ermöglichen soll, in die Nationalversammlung einzuziehen. Ihr Slogan: “Stimmt nicht mehr für die UMP, da diese auf Verlustkurs ist.”
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Für den Front National gibt es keine Atempause im Wahlkampf. “Ab Mittwoch, den 9. Mai, geht es schon wieder los”, seufzt Louis Aliot, der Wahlkampfsprecher von Marine Le Pen. “Um kein Terrain zu verlieren, müssen wir weiterkämpfen.”

Tatsächlich wird sich alles um das Gewinnen und Verteidigen von Terrain drehen. Auf dem Papier sind die Wahlen für die Partei von Marine Le Pen gut gelaufen, nachdem sie bei den Präsidentschaftswahlen 6,4 Millionen Stimmen auf sich vereinigen konnte. Noch besser sehen die Umfragewerte aus. Eine noch am Tag der zweiten Stichwahl mit einem Sample von 2000 Personen erstellte Ifop-Studie lässt 18% für die MLP-Listen erwarten, d.h. ein Ergebnis, das dem vom 22. April durchaus gleichkäme. Dies ist wichtig, da in den Jahren 2002 und 2007 die Ergebnisse des FN bei den Parlamentswahlen jeweils 5% unter den ihnen vorausgehenden Präsidentschaftswahlen lagen. “Unsere Umfrage bestätigt die Regel, dass bei einer Umfrage, die unmittelbar nach der Präsidentschaftswahl erfolgt, sich der Trend des ersten Wahlganges im zweiten noch verstärkt,” erläutert Frédéric Dabi, der stellvertretende Direktor des Ifop-Instituts. Im Klartext heisst das, wie sich durch einen Vergleich der Schätzungen und der Ergebnisse der Parlamentswahlen 2007 ergibt, dass bei einem Zugewinn von 14 Prozentpunkten für den FN die UMP 13 Prozentpunkte verlieren würde

DER FN ALS STACHEL IM FLEISCH DER UMP

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1. Mai Veranstaltung der FPÖ in Linz

Viel Rot-Weiss-Rot und Patriotismus

“Ich will nicht, dass wir zu einer EU-Sekte degenerieren.” Statt “ständig auf den Knien vor der EU herumzurutschen”, sollte sich das Land auf die Hinterfüße stellen. Es brauche eine “demokratische Revolution”, so Strache.

“Ja, ich will ein Kanzler der Herzen für alle Österreicher sein.”

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Zum Anlass der  1. Mai-Feier des Front National, hat unser fleißiger Übersetzer (DANKE!!!), Auszüge aus der Rede von Jean-Marie Le Pen, vom 6. Jänner 2012, vor der Statue der französischen Nationalheldin Jeanne d’Arc, ins Deutsche übersetzt:

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde, liebe Kameraden!

Jeweils zum 1. Mai erweist der Front Nationale unserer nationalen Heldin Jeanne d’Arc eine feierliche Ehrung, wobei sich jedes Jahr Tausende von Französinnen und Franzosen hier am Fuße der Statue der Befreierin von Frankreich versammeln.

Heute versammeln wir uns hier aus Anlass des 600. Jahrestages ihrer Geburt, dem 6. Januar 1412.

Wir verwehren uns dabei gegen alle Unterstellungen, der Front National hätte sich zu Unrecht der Symbolfigur der Jeanne d’Arc bemächtigt.

Natürlich gehört Jeanne d’Arc keiner Partei, keiner Gruppe, keinem bestimmten Personenkreis. Sie gehört, wie wir immer gesagt haben, Frankreich und den Franzosen.

Aber sie gehört sicherlich nicht den Parteien, die nie über sie reden, oder wenn, dann nur während der Wahlen.

Sie gehört nicht Parteien, welche Frankreich dem EU-Monster und dem Globalismus ausgeliefert haben, welche Frankreich in einem europäischen Bundesstaat aufgehen lassen wollen, welche die Jahrhunderte währende Wacht an unseren Grenzen aufgegeben haben, welche Frankreich den legitimen Vorrang der Nationalstaatlichkeit verweigern, welche eine organisierte Masseneinwanderung aus dem Ausland herbeigeführt haben und keines der Prinzipien respektieren, für welche Jeanne d’Arc gekämpft hat und gestorben ist.

[...]

In diesem Jahr 2012 wird es zu einer symbolischen Verknüpfung zwischen dem 600. Jahrestag der Geburt von Jeanne d’Arc und den französischen Präsidentschaftswahlen kommen. Die alten Griechen hätten in dieser Verknüpfung wohl einen ”Kairos”, ein Augenzwinkern des Himmels, erkannt. Ich glaube, dass der 1. Mai 2012 ein großer Tag in der Geschichte Frankreichs sein wird!

[...]

Wir werden noch das ganze Jahr über und speziell am 1. Mai die Gelegenheit haben, über das Vorbild unserer Nationalheldin zu diskutieren, aber heute, an ihrem Geburtstag, möchte ich mich der Jugend zuwenden – denn sie starb als Märtyrerin, unschuldig, im Alter von 19 Jahren, und so wie sie verkörpert unsere Jugend ihre Hoffnungen und Erwartungen.

Heute muss Frankreich sich um seine Jugend große Sorgen machen.

Heute ist die Lage der Jugend – trotz Friedenszeiten – schlechter als die der Durchschnittsfranzosen.

Heute wird die Jugend von Frankreich um ihre Heimat, ihre Geschichte, ihren Patriotismus, ihre Zukunft betrogen.

Wie sieht die Lage der französischen Jugend im Jahr 2012 aus?

Arbeitslosigkeit:

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In einer Novembernacht des Jahres 1976 erschüttert eine Explosion das Haus im 15. Arrondissement von Paris, in dem die Familie Le Pen lebt.
Die acht Jahre alte Marine schreckt aus dem Schlaf. Sie spürt eine unheimliche Kälte und Stille um sich. Das Zimmer ist mit Glasscherben übersät. Sie glaubt an ein Erdbeben. Dann hört sie die Stimme des Vaters, der nach Marine und deren Schwestern schreit: “Seid ihr am Leben?” Bald erfährt das kleine Mädchen, dass das Erdbeben ein Anschlag war, der seinem Vater galt. “So trete ich in die Politik ein, in ihrer gewalttätigsten, grausamsten und brutalsten Form”, wird sie in ihrer Autobiografie schreiben.

Später erlebt Marine den Vater wieder als Opfer. Zum Beispiel, als ihn die Mutter verlässt. Vor allem aber, wenn ihn die politischen Gegner und die Medien attackieren. Auch sie selbst verspürt als Schülerin und Studentin eine “ständige Feindseligkeit”, weil sie die Tochter Jean-Marie Le Pens ist, des Gründers der rechtsextremen Partei Front National. Das macht sie wütend – und schweißt sie mit dem Vater zusammen. Sie will ihn verteidigen, sucht Revanche an einer als feindselig wahrgenommenen Außenwelt.

Viele Jahre später, an diesem Dienstagabend, steht Marine Le Pen auf der Rednerbühne des Zenith, einer Pariser Konzerthalle. 7000 Menschen feiern sie enthusiastisch.
“Marine, Marine”, schreien sie und schwenken ihre Trikoloren. Auch ihr inzwischen 83 Jahre alter Vater ist gekommen. Marine weiß ihn um sich. Ein Lächeln gleitet über das volle Gesicht mit den schweren, ein wenig müden Zügen der zweimal geschiedenen Mutter dreier Kinder. 43 Jahre ist sie nun alt und führt ihre Partei als Vorsitzende und Präsidentschaftskandidatin. Sie steht jetzt da, wo bisher stets der Vater stand: an vorderster Front.

Sie beginnt zu sprechen und fasziniert die Menge sofort. Die Menschen buhen, wenn sie ihre Gegner vom konservativen Präsidenten Nicolas Sarkozy bis zum linksradikalen Kandidaten Jean-Luc Mélenchon vorführt; und sie johlen, wenn sie alle ihre Gegner als korrupte Systemlinge abtut und ruft: “Ich bin die einzige Kandidatin der Nation. Ich bin die Stimme des Volkes.”

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PARIS (Novopress) – Eine Umfrage, welche alle konventionelle Weisheit betreffend “nationalistisches” Wählerverhalten in Frankreich auf den Kopf stellt! Allen Klischees von “Nostalgie” und “Traditionalismus” zutrotz ist es vor allem die Jugend, die Marine Le Pen breiteste Unterstützung gewährt und erklärt, ihr bei den bevorstehenden Präsidentschaftswahlen die Stimme geben zu wollen.

In einem überalterten Frankreich, das jugendlichen Esprit vermissen lässt und immer noch am Erbe der 68-Generation laboriert, konnte die Vorsitzende des Front National 26% der Stimmen bei den 18-24jährigen erzielen und liegt somit bereits einen Punkt vor François Hollande (25%)!
Die nationale Kandidatin hat somit seit der letzten Studie des Meinungsforschungsinstituts CSA über das Wahlverhalten der Jugend im Dezember 2011 fast 13 Punkte aufgeholt.

Eine Umfrage, die eigentlich ganz logisch erscheint in einer Zeit, wo Pensionisten und “Post-68er” noch über einen gewissen sozialen und finanziellen Komfort verfügen und sich um jeden Preis an ihre Machtpositionen klammern, während die jüngere Generation die Hauptlast der wirtschaftlichen Not als Folge eines ausufernden Kapitalismus zu tragen hat und mit Immigrantengewalt und ethnischer Bandenkriminalität konfrontiert ist.
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Welche Begeisterung Marine Le Pen auslöst sehen Sie im folgenden Video auf einer Kundgebung in Lyon vor ein paar Tagen:
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Bürgermeister von Toulouse Pierre Cohen (PS) : “Alles, was nationalistisch ist, muss ausgerottet werden”

Die Stadt Toulouse hat soeben eine Tragödie von ungeheurer Tragweite mitgemacht: eine gegen französische Soldaten und Bürger jüdischen Glaubens, darunter drei Kinder, gerichtete Mordserie. Diese Verbrechen enthüllen die tatsächliche Gefahr, die von der unkontrollierten Einwanderung ausgeht. Diese hat zu einer Reislamisierung bedrohlichen Ausmaßes geführt und die Netzwerke der muslimischen Extremisten sind nach wie vor in der Region Midi-Pyrénées sowie im ganzen Land aktiv…

Dennoch vermeint ausgerechnet der sozialistische Bürgermeister der Stadt, Pierre Cohen, dass der Feind, den es nach seinem offenbar ziemlich defokussierten Wahrnehmungsbild zu zerstören gilt, der Front National und die französischen Patrioten seien!

“Alles, was nationalistisch ist, sei es der Front National oder sonst wer, muss meiner Ansicht nach in der öffentlichen Wahrnehmung zurückgedrängt, d.h. ausgerottet werden, das ist wichtig. Es gibt dazu zwei Möglichkeiten: per Gesetz oder unter Einsatz physischer Gewalt, um damit zu zeigen, dass man mit überwältigender Mehrheit dagegen ist, aber auch mit ideologischem Kampf.”

Was soll das? Diese völlig verrückten Hasstiraden erinnern uns an “die dunkelsten Stunde unserer Geschichte” und sie stammen aus dem Mund von jemandem, der offensichtlich die Welt um ihn herum nicht versteht.

Darauf ist nur eine Antwort möglich: am April 22 massiv für Marine Le Pen zu stimmen!  
Quelle…..
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Presseerklärung von Louis Aliot, dem Wahlkampfleiter und Sprecher von Marine Le Pen:

“Alles, was nationalistisch ist, sei es der Front National oder sonst wer, muss meiner Ansicht nach in der öffentlichen Wahrnehmung zurückgedrängt, d.h. ausgerottet werden, das ist wichtig. Es gibt dazu zwei Möglichkeiten: per Gesetz oder unter Einsatz physischer Gewalt, um damit zu zeigen, dass man mit überwältigender Mehrheit dagegen ist, aber auch mit ideologischem Kampf.”

Diese Worte sind nicht diejenigen eines Sinnesverwirrten oder eines Fundamentalisten, sondern stammen vom sozialistischen Bürgermeister von Toulouse, die damit aufs Neue seinen Extremismus und seinen Radikalismus unter Beweis stellt.

Dieser Aufruf zu Gewalt und zu Mord (auszurotten … unter Einsatz physischer Gewalt?!) ist ein weiterer Beweis des totalitären Verhalten eines nicht unbeträchtlichen Teils der französischen Linken.
In einer Stadt, die eben erst von schrecklichen Verbrechen gezeichnet wurde, nimmt der führende Beamte der Stadt eine offen anti-demokratische und anti-republikanische Haltung ein.
Anstatt eine gesetzestreue und republikanisch gesinnte politische Partei zu bedrohen, hätte der Bürgermeister besser daran getan, sich um die extremistischen Netzwerke zu kümmern, die sich bereits mitten im Herzen seiner Stadt etabliert haben und unser freiheitliches System herausfordern.

Im Gegensatz zu Ihnen, Herr Hassprediger “Cohaine” ["haine" = "Hass"], verteidigen wir unsere Ideen nicht durch einen verantwortungslosen Aufruf zur Gewalt, sondern durch die demokratische Wahlabstimmung und durch das Vertrauen, das uns der Bürger schenkt!

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Zu diesen ungeheuerlichen Aussagen des sozialistischen Bürgermeisters haben sich auch die Patrioten der Bloc Identitaire zu Wort gemeldet:

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Während unsere Medien ORF und Co. nicht ungerne sehen würden, wenn der Täter von Toulouse aus der rechtsextremen oder zumindest “Breivik”-Ecke kommen würde, geht die Tendenz eher in eine andere Richtung. Wie der Blog Quotenqueen berichtet, sind die zunächst beschuldigten französischen “Neonazi”-Soldaten nach einer polizeilichen Überprüfung inzwischen nicht mehr unter Verdacht. Laut der Frankfurter Allgemeinen Zeitung weise inzwischen vieles eher auf islamistischen Terrorismus hin:

Vieles deutet darauf hin, dass die Mordserie in Südfrankreich – zuerst wurden bei zwei Anschlägen drei Soldaten getötet, jetzt waren es drei Schüler und ein Lehrer einer jüdischen Schule – von ein und demselben Täter ausgeführt wurden: die Tathergänge und das Kaliber der Waffe sprechen dafür. Unverkennbar haben die Taten ein Muster: einmal geht es gegen das Engagement der französischen Armee in Afghanistan (oder in Libyen), das andere Mal ist Antisemitismus das Motiv.

Das alles weist auf (islamistischen) Terrorismus hin, und so sieht es inzwischen auch die Staatsanwaltschaft. Vor allem was den Antisemitismus angeht, hat es in den vergangenen Jahren eine traurige Kontinuität von Vorfällen gegeben, die von Friedhofsschändungen (auch im Süden Frankreichs) bis zu Quälereien jüdischer Schüler und Studenten reicht – von früheren, tödlichen Anschlägen nicht zu reden.

Wir haben bereits auch eine französische Pressemitteilung die die angeblichen französischen Neonazis entlasten - siehe hier….
Man darf gespannt sein, ob ein ORF in seinen heutigen ZiB-Sendungen diese Meldung übernimmt – man war sich ja gestern auch nicht zu schade, stündlich auf einen möglichen rechtsextremen Hintergrung hinzuweisen!

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Marine Le Pen im Wahlkampf

Im Rahmen des französischen Präsidenten-Wahlkampfes besuchte Marine Le Pen Korsika.
Welt.Online berichtet einen objektiven Lokalaugenschein:

Marine Le Pen übt sich hier in dem Spagat, als Vorsitzende des Front National um die Wählerstimmen korsischer Nationalisten zu buhlen. Den performativen Widerspruch versucht sie aufzuheben, indem sie Franzosen und Korsen das gleiche Schicksal zuschreibt: Beide seien Kleinvölker, die von größeren Mächten unterdrückt werden.
Sie wende sich “an die korsischen und französischen Seelen” sagt Marine Le Pen zu Beginn ihres Auftritts. Damit trifft sie in Ajaccio den erhofften Ton. Mehr als 700 Zuschauer haben sich in den Saal des Kongresszentrums gedrängt, mehr als 200 weitere müssen draußen vor der Tür bleiben.

Das Publikum ist von auffälliger Unauffälligkeit. Viele Rentner, was man so “Kleinbürger” nennt und nicht wenige junge Leute. “Sie ist umwerfend”, sagt die Floristin Josette Santa-Maria, beim Verlassen des Saals eine Stunde später. Und ja, sie sei beides, Korsin und Französin. Was ihr besonders gut gefallen habe? Dass Marine le Pen “die Wahrheit” sage.

Die Wahrheit nach Marine Le Pen sieht so aus: Wir sind alle “kleine Franzosen”, die unter mehreren “Diktaturen” zu leiden haben. Es gibt “keine Demokratie mehr in Frankreich”, sagt Marine Le Pen – und der Saal applaudiert. Stattdessen herrsche die Diktatur “Europas”. “Oligarchen” und “Technokraten” hätten das Sagen, “deren Namen man nicht kennt.”

Es ist bezeichnend für die Rhetorik Le Pens, dass die Usurpatoren nur scheinbar identifiziert werden und letztlich diffus bleiben. “Technokraten” ruft irgendwann ein Zuschauer an einer gänzlich unpassenden Stelle in den Saal, so als sei das ein Schimpfwort, das irgendetwas erkläre.

Man habe sich “Brüssel” unterworfen, sagt Marine Le Pen und müsse dort demnächst mit dem eigenen Budget antreten, um sich bewerten zu lassen: “Guten Tag, Monsieur Brüssel, bekomme ich eine gute Note?” äfft sie den Tonfall eines Schulmädchens nach und erntet schallendes Gelächter.

“Diktatur der Minderheiten”

Dieses Brüssel habe den Franzosen die Souveränität geraubt und damit die Kontrolle über die Grenzen entzogen. Deshalb könne inzwischen nahezu jeder einfach hereinkommen und es sich im französischen Sozialsystem bequem machen. Es sei an der Zeit “denen” zu erklären, “dass wir unser Sozialsystem selbst brauchen.

“Wenn du in Rom bist, benimm dich wie ein Römer”, diese Regel habe sie selbst im Ausland stets befolgt, sagt Marine Le Pen, es käme ihr nie in den Sinn, Gastgeber zu schockieren. In Frankreich sei die Lage umgekehrt. Längst gebe es eine “Diktatur der Minderheiten”, die ihre Gepflogenheiten durchsetzen würden. “In Frankreich hat man mehr Rechte wenn man der Minderheit angehört, als wenn man Teil der Mehrheit ist.”

Le Pen spricht frei, sie wandelt auf der Bühne auf und ab wie eine Wanderpredigerin, sie wählt ihre Worte behutsam. Sie sagt nie “die Ausländer”, “die Emigranten”, oder “die Muslime”. Trotzdem weiß jeder im Saal, wen sie meint. Sie weigerten sich, sich nach dem Schulsport zu waschen, sie versuchten die Inhalte der Lehrpläne zu bestimmen.

Wenn das so weiter gehe, würde bald ein Teil der französischen Geschichte unterdrückt, keine Kathedralen mehr besichtigt, über die Shoah nicht mehr gesprochen “von Karl Martell gar nicht zu reden”, und Henri IV. und Napoleon würden in den Schulbüchern durch die “Geschichte Malis” ersetzt.

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PARIS. Die Vorsitzende des Front National (FN), Marine Le Pen, wird zur Wahl des französischen Staatspräsidenten antreten. Sie habe die notwendigen Unterstützungsunterschriften zusammen, um am 22. April gegen Präsident Nicolas Sarkozy und den Sozialisten François Hollande für das Amt des Staatspräsidenten zu kandidieren, teilte die Partei am Dienstag mit.

Um zur Wahl zugelassen zu werden, mußte die Tochter des FN-Gründers Jean-Marie Le Pen 500 Unterschriften von gewählten französischen Volksvertretern, sogenannten Wahlpaten, vorlegen. Diese müssen sich öffentlich zu ihrer Kandidatur bekennen. Noch Anfang des Monats drohte Marin Le Pen daher wegen fehlender Unterschriften das Aus. Die FN-Chefin forderte vergeblich eine Gesetzesänderung, mit der die Wahlpaten sich auch anonym für einen Kandidaten aussprechen dürfen.

Le Pen liegt laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA nach einer Ifop-/Fiducial-Umfrage derzeit mit 17 Prozent an dritter Stelle, hinter Hollande (27 Prozent) und Amtsinhaber Sarkozy (28,5 Prozent). Käme es im zweiten Wahlgang zur Stichwahl, würden sich 54,4 Prozent für den sozialistischen Herausforderer und 45,5 Prozent für Sarkozy entscheiden.
Quelle…. 

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Seit die Rating-Agentur Standard & Poor’s Frankreich knapp drei Monate vor der Präsidentschaftswahl herabgestuft hat, ist der Ausgang der Abstimmung offener denn je.
Zwar sehen Umfragen den sozialistischen Spitzenkandidaten François Hollande noch immer als Sieger, sein Vorsprung auf Amtsinhaber Nicolas Sarkozy aber schrumpft. Beide haben zudem in den vergangenen Wochen Sympathiepunkte eingebüßt: Sarkozy, dem der Verlust des “Triple A” einen heftigen Imageschaden zufügte; Hollande, der zunehmend als schwammig empfunden wird, da er klare Aussagen zu seinem Programm scheut. Dies könnte den anderen Kandidaten nutzen, allen voran Marine Le Pen.

Die Vorsitzende des Front National (FN) hat in der Sympathieskala aufgeholt: Sie kommt inzwischen, je nach Umfrage, auf 18 bis 21,5 Prozent und liegt damit auf Platz drei, nicht mehr weit hinter Sarkozy (rund 24 Prozent). Ihr Wähler-Potenzial könnte aber noch deutlich höher sein. Laut einer Erhebung von TNS Sofres im Auftrag von “Le Monde” sympathisieren 31 Prozent der Franzosen mit den FN-Ideen. Vor einem Jahr lag der Wert noch bei 22 Prozent. “Unsere Ideen sind auf dem Vormarsch, die Dynamik spricht für uns”, frohlockt Le Pen.

Der Traum der FN-Vorsitzenden wäre es, beim ersten Durchgang einen Paukenschlag wie im April 2002 zu wiederholen. Damals hatte ihr Vater, Jean-Marie Le Pen, den Sozialisten Lionel Jospin überraschend aus dem Rennen geworfen und war in die Stichwahl gegen Jacques Chirac gezogen. Die aktuellen Umstände lassen es nicht unmöglich erscheinen, dass auch der Tochter Ähnliches gelingt: Die drohende Rezession, die Arbeitslosigkeit, die mit fast zehn Prozent den höchsten Stand seit zwölf Jahren erreicht hat, sowie die abnehmende Kaufkraft dürfte noch mehr Wähler in die Arme der Rechtsextremen treiben. (werden Sozialisten oder Grüne auch als linksEXTREME bezeichnet? Warum nicht?)

Zumal sich die Tochter weitaus salonfähiger gibt als der alte Polterer Jean-Marie Le Pen. Die Juristin bemüht sich, ihrer Partei ein moderneres Bild zu verpassen und Verbalausfälle zu vermeiden, wenngleich sie eloquent Klartext redet und damit vielen Franzosen aus der Seele spricht – etwa, wenn sie das Niveau des Wahlkampfs und die “programmatische Unklarheit” bei Sarkozy und Hollande beklagt.

Im Gegensatz zu ihren Hauptkonkurrenten hat die FN-Chefin ein konkretes Programm vorgestellt. Damit machte sie Eindruck, auch wenn Ökonomen ihre Berechnungen umgehend zerrissen. Es sieht vor allem höhere Ausgaben für die Justiz (rund sieben Milliarden Euro für 50 000 zusätzliche Gefängnisplätze), die Sicherheitspolitik sowie das Gesundheitswesen vor.

Bis 2018 verspricht Le Pen zudem einen ausgeglichenen Haushalt. Einsparungen erhofft sie sich vom Kampf gegen Einwanderer (gut 40 Milliarden Euro) und dem Ausstieg aus dem Euro, infolgedessen Frankreich seinen Beitrag zum EU-Haushalt senken und Zollschranken errichten würde. Der Euro habe niedrigere Wachstumsraten und höhere Arbeitslosigkeit beschert (ein Fakt dem man belegen kann!), glaubt die FN-Chefin und plädiert daher für eine Rückkehr zum Franc.
Quelle….

Gestern hielt die Front National in Perpignan vor 2500 Besuchern eine Wahlkundgebung ab – dazu eine kurze TV-Reportage aus Frankreich:


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Hundert Tage vor dem Wahltermin in Frankreich macht Marine Le Pen Präsident Nicolas Sarkozy den zweiten Platz in den Umfragen streitig.
Laut der jüngsten Umfrage  ist der Abstand zwischen den beiden mutmaßlichen Kandidaten weiter geschrumpft: Sarkozy käme demnach auf 23,5 Prozent, Frau Le Pen auf 21,5 Prozent im ersten Wahlgang.
Doch die Chefin der  Partei Front National hat am Freitag stärker die Frage bewegt, ob sie bei den Präsidentenwahlen überhaupt antreten kann. „Es wäre ein Skandal für die französische Demokratie, wenn ich nicht kandidieren kann. Aber ich spiele mich nicht auf, wenn ich sage: das Risiko besteht!“, sagte sie in Paris.

Bürgermeister und andere gewählte Mandatsträger zögern nämlich, die Kandidatur der Front National mit ihrer Unterschrift zu unterstützen, denn inzwischen werden die Namen der Unterstützer veröffentlicht. Das Wahlgesetz schreibt es in Frankreich vor, dass jeder Präsidentschaftskandidat 500 Unterschriften politischer Paten vorweist. 2007, als die Listen erstmals publik gemacht wurden, hatte der damalige Spitzenkandidat des Front Nationale, Jean-Marie Le Pen, mit Ach und Krach 507 Unterschriften für seine Bewerbung gesammelt.

Seine Tochter Marine Le Pen forderte am Freitag, das Wahlgesetz zu ändern und die Veröffentlichungspflicht aufzuheben. Sie wies darauf hin, dass ihre Partei aufgrund des Mehrheitswahlrechts nur wenig Mandatsträger habe. „Wenn in Frankreich wie in anderen Demokratien in Europa auch nur ein wenig Verhältniswahlrecht eingeführt würde, könnten wir uns vor Mandatsträgern kaum retten“, sagte Marine. Es stehe in der Macht Nicolas Sarkozys, ihre Präsidentschaftskandidatur zu ermöglichen. „Sollte er mich daran hindern, dann werden sich unsere Wähler rächen“, drohte Frau Le Pen.

Sie hielt Nicolas Sarkozy und dem in den Umfragen führenden Sozialisten François Hollande vor, die Wähler so lange wie möglich im Unklaren über ihre Wahlprogramme zu lassen. Präsident Sarkozy hat mitteilen lassen, er werde seine Kandidaturabsichten voraussichtlich erst Ende Februar offenlegen. Hollande bringt vereinzelt Vorschläge etwa über die Abschaffung der steuerlichen Familienförderung in die öffentliche Debatte ein, korrigiert diese dann aber, sobald Kritik laut wird. „Ich glaube, die programmatische Unklarheit ist gewollt. Die Franzosen sollen nicht in Ruhe die Vorschläge prüfen und vergleichen können“, sagte Frau Le Pen.

Sie hat ein detailliertes Programm vorgestellt, das einen Ausstieg aus der Eurozone, die Einführung von Zollbarrieren für bestimmte Importe und eine Senkung der Sozialabgaben vorsieht. Sie wolle Frankreich aus dem Teufelskreis der europäischen Staatsschuldenkrise führen, der unweigerlich zum Zusammenbruch des Euro führe. „Alles andere ist unverantwortlich“, sagte sie. Frankreich habe schon jetzt einen „hohen Preis“ für die Euro-Mitgliedschaft gezahlt. Die gemeinsame Währung habe dem Land „niedrigere Wachstums- und höhere Arbeitslosenraten“ beschert. Das Umfrageinstitut TNS Sofres hat ermittelt, dass 31 Prozent der Franzosen mit den Ideen des Front National übereinstimmen. Vor einem Jahr hatte der Wert 22 Prozent betragen. „Unsere Ideen sind auf dem Vormarsch. Die Dynamik spricht für uns“, sagte Marine Le Pen.
Quelle…

Wir verwehren uns den Begriff “Rechtsextreme” im Zusammenhang mit der Front National aus der links-gerichteten Presse zu übernehmen. Diese Schmierfinken lassen es nicht aus, eine patriotische, EU-kritische Heimatpartei ins extreme Eck zu stellen. Den Vogel schießt bei ihren Berichten über die Front National, in Österreich das linkspopulistische rosa Blatt ab – es titelt heute:

“Das rechte Schreckgespenst kehrt zurück”

Leider keine Gespenster sondern wahre Extremisten sitzen in unzähligen linksgerichteten Regierungen quer über Europa – die mit ihrem Latein bei Wirtschaftskompetenz, Einwanderung und Integration, Euro- bzw. EU-Wahnsinn, am Ende sind! Diese Geister gilt es zu vertreiben!

Zurück zu Frankreich:

Laut einer inhaltlichen Meinungserhebung erklären 31 Prozent der Franzosen, mit den Thesen des Front National “einverstanden” zu sein. Und bei den düsteren Wirtschaftsprognosen – bald mehr als zehn Prozent Arbeitslose – dürften noch mehr Wähler zu den Rechten überlaufen. Weiters ergab diese Umfrage, dass 40% die Ansicht “Verteidigung traditioneller Werte” befürworten – weitere wichtige Themen im Wahlkampf: 35% der Befragten “Sicherheit”, 27% “Kritik gegen die politische Klasse”, 25% “Migranten” und die derzeitige “EU-Krise”!
 Quelle….

Innenminister Claude Guéant versuchte der Gefahr von rechts außen beizukommen, indem er diese Woche stolz einen Rekord an Abschiebungen illegaler Einwanderer bekanntgab.
Diesen politischen Druck von RECHTS verspüren viele Regierungen Europas – Frankreich, Italien, Belgien, Holland, Österreich,…. – nur nicht Deutschland!

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Ein Gericht in der südfranzösischen Metropole Marseille hat am Donnerstag die Baugenehmigung für die dort geplante Zentralmoschee annulliert. Das Gericht begründete den Entscheid mit einem Verstoss gegen stadtplanerische Vorgaben.

Insbesondere verwiesen die Richter darauf, dass die Planung eines Parkplatzes mit 450 Plätzen nicht zum Abschluss gekommen sei. Zudem hätten die Bauträger die Stadt nicht überzeugen können, dass die Moschee sich in das städtische Umfeld einfügen würde.

Der Grundstein für die Moschee war im Mai vergangenen Jahres gelegt worden, der Bau kurz darauf aber nach Beschwerden von Anwohnern und Geschäften unterbrochen worden.

Der konservative Bürgermeister Jean-Claude Gaudin hatte damals gesagt, wie andere Religionsgruppen hätten die 250’000 Muslime in Frankreichs zweitgrösster Stadt auch das Recht auf eine «bedeutende Moschee». Die Moschee mit einem 25 Meter hohen Minarett und einem Gebetssaal für 7000 Menschen sollte eigentlich bis 2012 auf dem Gelände eines ehemaligen Schlachthofs entstehen.

Das Projekt war unter anderem von der  Partei Front National (FN) bekämpft worden. Der örtliche Schlachter Pierre Metras, der die Kampagne der Anwohner gegen das Projekt angeführt hatte, lobte am Donnerstag den Entscheid.

Der Architekt der Moschee, Maxime Repaux, sagte dagegen, es sei erstaunlich, dass die Baugenehmigung wegen eines Parkplatzes annulliert werde, während gerade versucht werde, «den Islam aus der Garage zu bringen und Gebete auf der Strasse zu beenden». Viele Muslime versammeln sich in der Stadt derzeit in notdürftig errichteten Gebetsräumen in Kellern oder Garagen.

Dies ist auch ein Sieg für den Bloc Identitaire, der stark gegen diesen Moscheebau mobilisierte!
GRATULATION NACH FRANKREICH!!!!

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Probleme gibt es auch beim Bau der Mega-Moschee in Köln – Tauben sch…. auf die Kuppel:

Dom-Tauben verätzen Moschee-Kuppel

Hunderte sammeln sich bereits jetzt jeden Tag auf der Betonkuppel. „Der Taubenkot ist säurehaltig und greift den Stein massiv an“, erklärt Dombaumeisterin Barbara Schock-Werner. „Wir haben am Dom Nistplätze eingerichtet und tauschen die Taubeneier gegen Plastikeier aus. Dadurch haben wir die Zahl der Tiere auf 100 reduziert. Das muss die DITIB auch machen.“

Am Dom mag das mit seinen Nischen unauffällig sein – aber Taubennester auf der Moschee-Kuppel? Auch herkömmliche Taubendrähte dürften optisch wohl kaum eine Alternative sein.

Die Moschee-Fassade ist ohnehin anfällig für Verschmutzungen. „Der Beton wurde gestockt bzw. nachträglich aus optischen Gründen aufgerauht“, erklärt ein Baubeteiligter, „klar, dass sich darin Dreck sammelt.“

Dombaumeisterin Schock-Werner warnt zudem: „Der Taubenmist ist hoch infektiös und gefährdet die Gesundheit von Mitarbeitern und Besuchern. Zudem ist so ein Haufen auf dem Kopf auch ziemlich unangenehm.“

Kann man denn die Tauben nicht verscheuchen? Schock-Werner: „Nein, die Tiere sind erstaunlich ortsfest.“ Oh, mein Kot! Ganzer Artikel….

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