Feeds:
Artikel
Kommentare

Mit ‘Eurorettungsschirm’ getaggte Artikel

Nach zwei Wochen Weihnachtsfrieden und Neujahrsfeiern kehrt das Damoklesschwert “EURO” wieder in die Schlagzeilen zurück.
Kanzler Faymann und sein Vize Spindelegger treffen sich heute zu Geheimverhandlungen, bzgl. Schuldenbremse und Sparmaßnahmen, zur selben Zeit erfreut sich das europäische Traumpaar  Merkel und Sarkozy auf ein Wiedersehen, bzw. Krisengespräch,  um weiter an ihrem geplanten Fiskalpaket für Europa zu basteln.

Das deutsche Handelsblatt berichtet auch über die aktuellen Pläne aus Paris/Bonn über den EMS-Vertrag:

Der dauerhafte Fonds ESM soll im Juli 2012 und damit ein Jahr früher starten. Das Kreditvolumen von bis zu 500 Milliarden Euro muss daher früher aufgebracht werden. Die erste deutsche Rate könnte höher ausfallen als die veranschlagten 4,3 Milliarden Euro. Die komplette ESM-Bareinlage Deutschlands beträgt 21,7 Milliarden Euro. Daneben steuert Berlin 168,3 Milliarden Euro an Garantien bei. Im März soll überprüft werden, ob die Ausstattung des ESM reicht.

Während Österreichs Kanzler nach wie vor sein tägliches Lächeln nicht verliert und er bewusst den Eindruck vermitteln möchte, dass die Suppe “Euro-Krise” nicht so heiß gegessen wird wie gekocht, beschreibt der SPIEGEL die aktuelle  Lage, wie sehr bereits Merkozy mit dem Rücken zur Wand stehen:

Die Euro-Krise kommt mit Wucht zurück

Die Furcht vor der Ausweitung der Euro-Krise ist enorm.
Weihnachten, Wulff, das Wetter – gut zwei Wochen lang waren die Deutschen mit anderen Themen beschäftigt als mit den Problemen der europäischen Währungsunion. Doch in den kommenden Tagen und Wochen dürfte die Krise zurückkommen – und vieles deutet darauf hin, dass ihr Höhepunkt noch bevorsteht.
Einen Vorgeschmack lieferte am Sonntag Unternehmensberater Roland Berger, der in einem Zeitungsinterview seine Zweifel am Fortbestand des Euro äußerte. “Ein Zusammenbruch des europäischen Währungssystems und damit des Euro ist nicht ausgeschlossen”.

….Probleme gibt es genug – allen voran Griechenland. Immer mehr Experten gehen davon aus, dass das Land ohne eine groß angelegte Umschuldung nicht mehr zu retten ist. Das allerdings wäre ein Staatsbankrott, den die Griechen und auch die anderen Europäer eigentlich unbedingt vermeiden wollen.

Deshalb versuchen die Beteiligten offenbar den Beitrag der privaten Gläubiger zu erhöhen. Banken und Versicherungen hatten ursprünglich eingewilligt, auf 50 Prozent ihrer Forderungen gegen das Land zu verzichten. Eigentlich sollten die Verhandlungen spätestens in dieser Woche abgeschlossen werden. Doch die Gespräche sind ins Stocken geraten.

Fraglich ist zudem, ob der angepeilte Schuldenerlass von 100 Milliarden Euro für die Gesundung der griechischen Staatsfinanzen ausreicht oder ob die Euro-Partner am Ende auch das zweite Rettungspaket im Volumen von 130 Milliarden Euro aufstocken müssen.
(more…)

Read Full Post »

Folgenden Klartext werden Sie lieber Leser niemals von unseren EU-Hörigen Politikern und Medien zu hören bekommen!
WARUM nicht?

.
SPÖ bzw. ÖVP verschweigen den Text des ESM-Vertrages selbst ihren Partei-Basen – niemals werden Sie über die Hintergründe dieses Knebelvertrages via ORF informiert werden, daher liegt es an unserer Zivil-Courage es an die Öffentlichkeit zu bringen.
Das Video einfach in seinem Umfeld verbreiten und verbreiten und …..! 

Read Full Post »

50% ist nicht die Hälfte

“…Der Forderungsverzicht von 50% auf die Staatsanleihen Griechenlands, ausgehandelt mit den Banken in der Nacht auf Donnerstag, bedeutet nicht die Halbierung der Schulden des Landes. Das ist völlige Augenwischerei. Wenn man Kredite von der Troika und Anleihen bei der EZB herausrechnet – und dann berücksichtigt, dass griechische Banken keine Forderungen erlassen können, weil sie selbst pleite sind – dann reduziert sich die Schuld des Landes lediglich um 17%.
Selbst wenn man unterstellt, dass alle griechischen Banken in vollem Umfang an dem “Haircut” teilnehmen könnten, würde sich die Gesamtschuld nur um 29% verringern. Mit griechischen Banken sinkt die Schuld um 100 Mrd., wenn die Griechenbanken nicht mitmachen, sinkt sie nur um 60 Mrd.
Das entlässt Griechenland nicht aus der Schuldenfalle und bedeutet daher auch keine Entwarnung im europäischen Schuldenkrimi…”
Quelle…

Was für Ignoranten in der EU regieren, sieht man daran, daß die Regierungschefs heute Nacht freudestrahlend einen epochemachenden, griechischen Schuldenschnitt um die Hälfte verkündet haben, eine Maßnahme, die sie 18 Monate lang strikt und vehement mit aller Schärfe abgelehnt haben. Im Frühjahr 2010 hätte dieser Haarschnitt erstens geringer ausfallen können, und zweitens hätte die Europäische Zentralbank mindestens 30 Milliarden Euro Steuergelder gespart. (Aber was sind schon 30 Milliarden, nur noch Peanuts!)

Seit dem Mai 2010 hat die EZB nämlich griechische Staatsanleihen im Wert von mindestens 60 Milliarden Euro aufgekauft, um Athen zu retten – und die sind nun die Hälfte wert. Darauf hat man sich geeinigt!
Ganzer Artikel…. 


“EU-Gipfel ist Desaster”

FDP-Abgeordneter Schäffler nennt Gipfel-Ergebnis ein „Desaster“.
Kein Problem sei gelöst. „Wenn die Maßnahmen vollständig umgesetzt werden, wird selbst nach den Zahlen der Troika Griechenland mit 128 Prozent eine höhere Verschuldung haben als 2009 vor Beginn der Schuldenproblematik“.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler hat die Ergebnisse des EU-Gipfels heftig kritisiert: „Das Gipfelergebnis ist ein Desaster für Griechenland und den europäischen Steuerzahler“, sagte Schäffler dem Handelsblatt (Freitagausgabe). Kein Problem sei gelöst. „Wenn die Maßnahmen vollständig umgesetzt werden, wird selbst nach den Zahlen der Troika Griechenland mit 128 Prozent eine höhere Verschuldung haben als 2009 vor Beginn der Schuldenproblematik“, sagte der FDP-Politiker. Ohne einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone sei sogar zu befürchten, dass auch andere Schuldenstaaten angeregt würden, Gleiches für sich zu fordern, sagte Schäffler.

“Am Ende wird das die Enteignung von Sparvermögen in Deutschland sein”

Der Euro-Kritiker Schäffler  bei N24  über den Euro-Rettungsschirm: “Wir fahren auf Sicht, aber ohne Licht. Das ist das Problem. Und dann wird es immer sehr schwierig, dass man nicht vor die Wand fährt. (…) Am Ende wird das die Enteignung von Sparvermögen in Deutschland sein – nämlich Inflation. Inflation, die sich gewaschen hat.”
Quelle….

“Dabei sein reicht schon”

“Faymanns Auftreten beim gestrigen EU-Gipfel hat gezeigt, dass er keinerlei österreichische Position hat und eine solche daher auch nicht vertreten kann. Man hat den Eindruck, dass der Bundeskanzler nicht einmal weiß, worum es eigentlich geht und trotzdem 28 Milliarden österreichisches Steuergeld für EU-Pleitestaaten und marode Banken verspricht. Fakt ist, dass Faymann nur auf die Vorgaben von Merkel und Sarkozy hört.

Das Motto des Kanzlers beim Gipfel lautete offenbar: “Dabei sein reicht schon”. BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher
 Quelle….

 2/3 der Österreicher lehnen EU-Rettunsschirm ab
siehe…. 

Slowakei zieht bei höherer Griechen-Hilfe nicht mit

Die Slowaken beteiligen sich nicht an der Erhöhung auf 130 Milliarden Euro. Das wurde beim EU-Gipfel paktiert, sagt Regierungschefin Radicova. Die EU-Kommission gibt dazu keinen Kommentar ab.
Ganzer Artikel…

Das 1.000.000.000.000-Euro-Risiko

Und sie bewegen sich doch. Das ist die gute Nachricht des Euro-Gipfels. Die schlechte ist: Das Risiko für hohe Verluste ist erheblich gestiegen. Für die Banken dagegen ist der Brüsseler Kompromiss ein gutes Geschäft.

Letztlich laufen die Vereinbarungen auf das hinaus, was die Deutschen eigentlich vermeiden wollten, nämlich eine gemeinsame Haftung der Euro-Länder für die Finanzen der schwachen Mitglieder. Es handelt sich also um Euro-Bonds durch die Hintertür.
Nur dadurch ist auch zu erklären, dass die privaten Gläubiger, also vor allem die Banken, sich auf einen tieferen Schuldenschnitt für Griechenland eingelassen haben. So ist die Sache für sie, wenn sie bisher vorsichtig bilanziert haben, kein echter Verzicht mehr, sondern ein recht gutes Geschäft: Sie verzichten endgültig auf eine Rückzahlung der Griechen-Bonds zum vollen Preis und vollziehen damit nur nach, was der Markt ohnehin schon anzeigt. Im Gegenzug bekommen sie aber Papiere, die vom Rettungsschirm recht gut abgesichert werden.
Zum Vergleich: Bei einem normalen Forderungsverzicht gegenüber einem angeschlagenen Unternehmen gibt es als Belohnung in der Regel keine zusätzlichen Garantien.

Und was den berühmten Hebel – oder die “Versicherungs-Lösung” des Rettungsschirms angeht, so wird hier nur trickreich eine Ausweitung des Risikos vollzogen, die auch einfacher zu haben wäre – dann allerdings für jedermann verständlich, was offenbar nicht gewünscht ist. Hinter der ganzen Diskussion über Risiko und Wirksamkeit dieses Hebels verbirgt sich ein simpler Sachverhalt: Ein Risiko wird immer durch zwei Faktoren bestimmt – die Höhe der maximal zu verlierenden Summe und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Summe tatsächlich verloren geht.

Der Hebel bedeutet: Die maximale Summe bleibt gleich, dafür steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie ausfällt. Zurzeit ist es beliebt, den einen Faktor in den anderen umzurechnen – die fünfmal höhere Wahrscheinlichkeit wird dann umgerechnet in eine fünfmal so hohe Summe, damit es gegenüber den Märkten möglichst eindrucksvoll klingt. Gleichzeitig erklärt man den Bürgern, dass sich an der maximalen Summe ja gar nichts ändert. Das sind alles Milch-Mädchen-Rechnungen.
Fest steht nur: Das Risiko für die Steuerzahler vervielfacht sich.
Quelle….


“Insgesamt war es ein erfolgreicher Gipfel.”
(Bundeskanzler Werner Faymann ein paar Stunden nach dem EU-Gipfel

Read Full Post »

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 453 Followern an