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Mit ‘Europa’ getaggte Artikel

Nach einigen Eskapaden der Welt-Reporter hat sich einer gefunden, der es gut findet, wenn die EM zugunsten schlechterer Mannschaften ausgeht, wobei ich nicht sagen will, dass die deutsche Nationalelf unbedingt sehr guten Fußball spielt – das sollte doch jeder lieber für sich beurteilen. Doch warum nun ausgerechnet die Welt vor einen möglichen Krieg gegen Deutschland, ausgelöst durch die EM warnt, ist eigentlich nicht nachvollziehbar.

So schreibt Clemens Wergin in Weltonline:

“Ein Triumph des deutschen Teams würde den Eindruck einer deutschen Vormachtstellung in Europa verstärken. Und damit Gegenkräfte herausfordern. Darum sollte Deutschland nicht gewinnen.“
Weiter schreibt und begründet er seine Ansicht so:

“Ein Sieg der Deutschen über den Rest Europas wäre nämlich der sichtbarste Ausdruck dafür, dass der Kontinent einen neuen Hegemon hat. Wir sind nicht nur das größte und bevölkerungsreichste Land der EU mit der stärksten Wirtschaft, wir stehen auch trotz Krise glänzend da, sind zum Notbanker Europas geworden und diktieren den anderen, was sie zu tun oder zu lassen haben.
Die Briten reden inzwischen gerne mal vom 4. Reich, das die Deutschen errichtet hätten. Diesmal ganz ohne Krieg, sondern mithilfe des Euro, der von Frankreich eigentlich mal dazu gedacht war, den neuen Riesen in der Mitte Europas an die Leine zu legen.

Je kraftvoller Deutschland aber erscheint, desto mehr politischen Gegenwind wird es bekommen.

“So wie die Natur das Vakuum verabscheut, verdammt die internationale Politik Macht ohne Gegengewicht”, schrieb im Jahr 2000 Kenneth N. Waltz.“

Vielleicht sollte Deutschland noch seine gesamte Wirtschaft nach Frankreich, Spanien, Italien, England und vor allen nach Griechenland auslagern, damit die Gewinne dort versteuert werden und die Deutschen entweder in Käfigen gehalten und zur Landarbeit gezwungen oder aber sich eine neue Wirtschaft aufbauen müßen, damit sie die in wenigen Jahren in die Pleite gewirtschafteten Firmen mittels ihren Steuergeldern erneut aufbauen können.
Doch wenn die Welt und ihre Schreiberlinge schon so denken und von den Deutschen verlangen anderen Ländern gegenüber demütig zu sein, warum propagiert sie dann nicht offen gegen eine Teilnahme an sämtlichen sportlichen Meisterschaften?

Dankend von unserem befreundeten Blog Indexexpurgatorius übernommen!

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Ich hatte schon einige Male über ein Phänomen geschrieben, das ich als große Neuausrichtung der europäischen Politik bezeichne, und möchte jetzt im Lichte der französischen Wahlergebnisse neuerlich darauf zurückkommen.

Es geht bei der großen Neuausrichtung um einen Prozess, der, so glaube ich, im gesamten westlich Europa im Gange ist. Die europäische Politik ist dabei, sich neu auszurichten, je nachdem, wie empfänglich oder resistent sie gegenüber der dreifachen Bedrohung durch Islam, Immigration und EU ist. In fast allen Ländern in der westlichen Hälfte des Kontinents hat die jeweilige konservative Partei des Mainstreams einen Teil ihrer Wählerschaft dadurch verloren, dass sie sich in die Umarmung des Multikultarismus, der Political Correctness, der Einwanderung, der EU und des Islam begeben und sich somit dem Wähler entfremdet hat. Der unzufriedenen Teil der Wählerschaft sucht und findet in den meisten Fällen eine andere Partei, dem er seine Stimme gibt. Eine neue oder neubelebte alte Rechts-Partei fordert die etablierte Rechts-Partei heraus und nimmt ihr einen Teil ihrer Stimmen weg.

Die Tendenz kann man fast überall beobachten. Nur Deutschland ist eine große Ausnahme. Wahrscheinlich wegen der besonders einschüchternden Macht der Meme “Hitler” hat es bisher noch keine prononcierte Rechts-Partei geschafft, einen erheblichen Teil der betreffenden Wählerschaft an sich zu binden.

In jedem Land variiert der Schwerpunkt der neuen Rechts-Partei innerhalb des Themenspektrums (Islam, Zuwanderung, EU), je nachdem, wie stark die jeweiligen lokalen Gefühle ausgeprägt sind. Aber alle neuen Parteien sprechen bis zu einem gewissen Grad die gleichen Probleme an.
In den Niederlanden zum Beispiel legt die PVV von Geert Wilders den Schwerpunkt auf den Islam. Zuwanderung im Allgemeinen und die EU sind zwar immer noch wichtige Themen, aber im Grunde sekundäre Probleme. Für die UKIP in Großbritannien liegt der Schwerpunkt ganz klar auf der EU, während Einwanderung und Islam zweitrangige, wenn auch durchaus relevante Anliegen sind. In Frankreich wiederum kämpft der Front National am meisten gegen die Immigration, gegen Islam und EU hingegen eher nur indirekt.

Die konservativen Mainstream-Parteien hingegen sind zur Überzeugung gelangt, dass sie gegenüber den Muslimen einen Kuschelkurs fahren und das Multikulti-Spiel mitmachen müssen. Dies sei die neue Realität in Europa, so sagen sie, und man müsse sich darauf einstellen. Ich bin da allerdings anderer Ansicht. Zunehmende muslimische Präsenz kann nur zu immer mehr Wut unter den echten Europäern führen, Wut, die bei den nächsten Wahlen zum Ausbruch kommen wird. Wenn die etablierte Rechts-Partei diesen Wunsch nicht befriedigen kann, dann wird dies eben durch jemand anderen erledigt, es sei denn, es bestehen außergewöhnliche institutionelle Zwänge.

Das wahrscheinlichste Szenario besteht meines Erachtens darin, dass die neuen Rechts-Parteien, die von den Medien durchwegs als “rechtsextrem” etikettiert werden, früher oder später die Führungsrolle der derzeitigen etablierten Rechts-Parteien ablösen und selber zur neuen dominanten Rechts-Partei werden oder dass die beiden miteinander verschmelzen, wobei die neue Partei der alten den Rücken stärkt.

Das Hauptproblem bei der großen Neuausrichtung besteht darin, dass sie bis zu ihrem Abschluss eine Generation oder länger erfodern kann. Wenn sich aber indessen die Wählerschaft der Rechten zersplittert, dann haben die Linken und ihre muslimischen Verbündeten freien Zugang zu den Korridoren der Macht.

Das ist genau das, was eben in Frankreich passiert ist. Es gab bei der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen zwei Millionen ungültige Stimmzettel, d.h. mehr als 5% der Stimmen waren ungültig. Die Analyse zeigt, dass ungültige Stimmen überproportional häufig in Gebieten auftraten, wo der Front National stark ist. Es waren also FN-Wähler, die hier eine klare Botschaft aussandten: wir wollen keine der etablierten Parteien, wir spielen dieses Spiel nicht mehr mit. Im Ergebnis wird Hollande jetzt in den Elysée-Palast einziehen und einen Gesetzentwurf vorlegen, der EU-Ausländern das Stimmrecht gewährt.

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Sie „verstehe die Mutter-bleib-beim-Kind-Mentalität nicht“, gab Frauenministerin Heinisch-Hosek freimütig zu, als sie am 1. Mai von einer Standard-Journalistin interviewt wurde. Sie wünsche sich vielmehr,

„…dass unsere Kinder möglichst schnell in gute Betreuungseinrichtungen kommen und beide Eltern arbeiten können, damit sie ihren Lebensstandard erhalten oder verbessern können.“
 „Mittlerweile sollten alle erkannt haben, dass wir das Potenzial von Frauen ökonomisch nutzen müssen.“

Dass Heinisch-Hosek als SPÖ-Frauenvorsitzende mit einem ideologischen Zugang ins Amt gestartet ist, soll ihr niemand vorwerfen. Dass sie es aber in bald vier Jahren als Frauenministerin nicht geschafft hat, die Wünsche der Mehrheit der Frauen zu verstehen, ist einfach nur ignorant.
Vier von fünf Frauen die sie vertreten sollte sind entweder Mütter, oder werden noch Kinder bekommen. Heinisch-Hosek hätte die Wünsche der Mütter aus zahlreichen Untersuchungen herauslesen können. Z.B. hat die Akademie der Wissenschaften herausgefunden, dass nur 9 Prozent der Mütter Vollzeit arbeiten wollen, solange sie Kinder unter 6 Jahren haben, 49 Prozent wollen Teilzeit arbeiten und 42 Prozent würden gerne ganz zu Hause bleiben (Gisser-Studie). Auch der Jugendmonitorzeigt, dass 78% der jungen Frauen ihre Kinder bis mindestens zum 3. Lebensjahr, 31% bis zum 6. Lebensjahr zu Hause betreut wissen wollen.

Offensichtlich versucht die Frauenministerin nicht einmal, ihr Verständnisproblem in ihrer alltäglichen politischen Arbeit zu beheben. Immerhin erklärt sie, sich bei Betriebsbesuchen nach den Wünschen der Arbeitgeber, nicht aber nach den Wünschen der Teilzeit berufstätigen Mütter zu erkundigen. Natürlich sollen arbeitsrechtliche Vorschriften auch Unternehmerinteressen berücksichtigen, Wirtschaftstreibende machen unseren Wohlstand erst möglich. Das Ziel muss aber eine Lösung sein, die die Wünsche beider Seiten berücksichtigt.
Dass allerdings eine sozialdemokratische Ministerin ausgerechnet am Tag der Arbeit eine doppelte Vollzeitberufstätigkeit fordert, um den Lebensstandard der Familie zu erhalten, ist ziemlich schräg. Die Gründerväter von SPÖ und ÖGB hatten sich noch auf die Fahnen geschrieben, Der Lohn einer 40-Stunden-Arbeit muss eine Familie ernähren!

Quelle….

Dieser links-gesinnten Frauenministerin empfehlen wir folgenden Artikel aus dem Tagebuch Andreas Unterbergers zu lesen:

Keine Kinder mehr oder: Wie die Wissenschaft das zentrale Zukunftsthema ignoriert

Am Ende dieses Jahrhunderts werden von den in Österreich lebenden Menschen nur noch weniger als 20 Prozent Nachfahren der Einwohner des Jahres 1970 sein. Der Rest werden Zuwanderer und deren Kinder sein. Welche Folgen das für die kulturelle Identität, für Wirtschaft und Gesellschaft haben wird, ist viel schwerer vorherzusagen. Tatsache ist jedenfalls, dass in der Geschichte bisher immer solche großen ethnischen Verschiebungen auch gewaltige zivilisatorische Veränderungen auf allen anderen Gebieten nach sich gezogen haben. Für Österreich bedeuten sie schon einmal rein quantitativ die größte Identitätsveränderung seiner Bevölkerung seit der Völkerwanderung am Ende des Römischen Reiches.
………..

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Wieder einmal versuchen Politiker der etablierten Parteien Stimmung gegen sog. populistische und rechte Parteien zu machen. Dabei sollten sie die Fehler lieber bei sich selbst und ihrer verfehlten Politik suchen. Sie waren schließlich lange genug an der Macht, um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen.
Der Euro als politisches (Fehl)konstrukt, die Entwertung des Papiergeldes durch zügelloses Schuldenmachen, die Masseneinwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen und demokratiefeindlichen Radikalen (Islamisten) in die sozialen Netze über offene Grenzen und das Asylsystem sowie die damit einhergende Zunahme von Kriminalität lassen den Menschen Europas keine andere Wahl. Nur neue politische Kräfte nehmen die Menschen tatsächlich ernst.
Die Wähler von Geert Wilders oder Marine Le Pen wählen diese aus Überzeugung und aus eigener Beobachtung, dass die bisherigen Politikereliten auf ganzer Linie versagt haben und keinen Kurswechsel durchsetzen wollen. Es wird Zeit, dass sich etwas ändert und die etablierten Parteien sollten es wirklich mit der Angst zu tun bekommen, denn sie werden das Vertrauen der Menschen immer mehr verlieren und eines Tages auch abgewählt werden.
Helfen wir alle mit unserem Engagement dabei, dass sich etwas in Deutschland und ganz Europa ändert.
 Quelle: Die Freiheit

Manche Politiker lernen es allerdings nie:

„Nationalistische und extremistische Bewegungen befinden sich im Aufwind; viele von ihnen machen ‘Brüssel’ für schlechte Nachrichten verantwortlich.

„Bedauerlicherweise ziehen die Winde des Populismus eine grundsätzliche Errungenschaft des europäischen Zusammenwachsens in Mitleidenschaft: die Reisefreiheit innerhalb der EU.“
(EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy) Quelle….

 

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Die Maifeier steht für den “Beginn des Sommers”. Der Mai ist der Monat, in dem das Jahr in seine zweite Phase übergeht, in der der Frühling endgültig über die Mächte des Winters und der Nacht triumphiert.
Zugleich ist dies eine gute Gelegenheit für eine gemeinschaftliche Feier, eine besondere Zeit vor allem im ländlichen Bereich für ein Zusammentreffen der Menschen.

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai trafen sich früher die jungen Leute in den Dörfern und trafen Vorbereitungen für das Frühlingsfest. Sie fällten einen Baum, ließen nur an seiner Spitze ein paar Zweige mit Blättern übrig und pflanzten ihn dann vor der Kirche oder auf dem Dorfplatz auf, nachdem sie ihn mit Bändern und mit kleinen Wimpeln geschmückt und ganz oben eine Krone aus Blättern und Blüten angebracht hatten.

Der Maibaum ist in gewisser Weise ein Pendant zum Weihnachtsbaum.

Er ist ein Symbol des Lebens und seine Krone symbolisiert mit ihrer Form das Jahr, das heisst die vier Jahreszeiten, welche die ewige Wiederkehr des Lebenszyklus verkörpern.
Der Maibaum als Symbol für den Triumph des Frühlings über die dunklen Mächte des Winters war früher ein Treffpunkt für ländliche Festlichkeiten. Um ihn herum wurden Tänze ausgetragen und es fand ein Treffen der ganzen Dorfgemeinschaft gefolgt von einer großen gemeinsamen Mahlzeit statt.

Der Name des Monats Mai leitet sich übrigens von Maia, der Göttin der Fruchtbarkeit ab. Und das Fest um den Maibaum ist natürlich nichts anderes als ein Fruchtbarkeitsfest. Man findet hier alle die Symbole, welche mit der Geburt in Zusammenhang stehen. In der Nacht des ersten Vollmonds im Mai hatten bereits die alten Germanen mit Blumen und Dekor geschmückte Masten oder Bäume errichtet.

Eine Variante des Maifestes war es auch, einen Baum zu pflanzen anstelle einen zu fällen.

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Uns ist gestern, in der Heute Gratiszeitung, ein Artikel ins Aug gestochen, der auf dem ersten Blick nichts mit unserer Haupt-Thematik zu tun hat. Aber er hat bei uns ein Aha-Erlebnis erzeugt, deshalb haben wir uns entschieden, diesen Artikel hier zu veröffentlichen u. gewagt einen Vergleich zwischen der Fauna und der Menschheit anzustellen.

Es ist also völlig legitim auf die Gefahren vor zuviel „Fremden“ in der Tierwelt hinzuweisen und somit Handlungsbedarf zu setzen. Dasselbe würde keiner wagen auch in unserer europäischen Kultur anzuprangern. Obwohl sich ein Vergleich aufdrängt. Natürlich, man könnte auch sagen, egal – das Stärkere wird sich durchsetzen u. die Macht übernehmen, in der Geschichte hat es immerfort Veränderungen gegeben, bla, bla, bla…

Aber Experten kämpfen um unser Ökosystem, damit unsere Wälder nicht zuviel ihrer Ursprünglichkeit verlieren u. damit unserer aller Leben davon beeinflusst wird. Wir möchten deshalb einen Artikel eines eben solchen Experten, der am 14.4. in der Presse erschienen ist, und bereits in Österreich und Deutschland via Facebook seine Runden macht, hier als Vergleich anführen:

Die Stille vor dem Sturz

Verfehlte Einwanderungspolitik. Altersarmut. Konflikte zwischen Menschen mit Kindern und ohne Kinder. Ende des Gesellschaftsvertrages. Ende des Wohlfahrtsstaates. – Die kommende Revolte: ein Szenario.

Der Multikulturalismus als postmoderne Ideologie und Alternative zum homogenen Nationalstaat – soweit meine Behauptung – erwies sich als gesellschaftspolitische Sackgasse, als eine realitätsferne Utopie. Die mühsame Überwindung der nationalen Kulturalismen wurde durch die unreflektierte Aufnahme anderer Kulturen und Religionen konterkariert. Alle Erfahrungswerte klassischer Einwanderungsländer wurden konsequent negiert, um eine vielfach von vornherein zum Scheitern verurteilte Integration zu bewerkstelligen. Die Integration von Migranten – ausgenommen Asylsuchende! – kann sinnvollerweise nur nach Maßgabe ihrer beruflichen Qualifikation und der Bedürfnisse der aufnehmenden Gesellschaften erfolgen. Historisch integriertkeine Gesellschaft in Friedenszeiten Menschen anderer Kulturen in größerem Umfang aus anderen als ökonomischen Gründen. Ausnahmen waren immer nur politisch, ethnisch und religiös Verfolgte.

Migranten haben vor allem ökonomischeInteressen an einem Einwanderungsland: Aus diesen Gründen ist es legitim, dass diese Interessenlage auch für die Aufnahmegesellschaften gegenüber ihren Zuwanderern gilt. Sinnvolle Zuwanderung kann nichts anderes bedeuten als diese Kongruenz der materiellen Interessen. – Die gesellschaftliche Integration istneben der beruflichenan die Bildung, Religion und Ethnizität der Migranten gebunden, sie oszilliert also zwischen der individuellen Einstellung und den religiösen und ethnischen Voraussetzungen. Kulturelle und religiöse Unterschiede zwischen Migranten und der Mehrheitsbevölkerung können in der Regel nur durch eine entsprechend hohe Bildung kompensiert werden.

Junge, dynamische, flexible und bestens ausgebildete Einwanderer und deren Nachkommen sind das wichtigste Gut einer schrumpfenden und alternden Wissensgesellschaft. Von ihrer Bildung und ihrem Integrationswillen hängt in hohem Maße die Zukunft einer Einwanderungsgesellschaft ab. Die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit der westlichen Nationen wird im globalen Kampf um die fähigsten Köpfe entschieden werden. Bildung und Integration werden zu den wichtigsten Zukunftsinvestitionen und entscheiden über das weitere Schicksal der Nationen. Die Migrationsströme werden in die Länder mit den besten Arbeits- und Integrationsbedingungen fließen, der hoch qualifizierte Migrant wird die am meisten umworbene „Ware“ auf dem Arbeitsmarkt und ein gefragter Bürger der Nation werden.

Diesem begehrten Personenkreis werden Millionen ungelernter Migranten gegenüberstehen, die in die entwickelten Gesellschaften drängen, um wenigstens im tristen Milieu europäischer Suburbs die letzten Brosamen einstiger Wohlstandsgesellschaften zu ergattern. Sie werden mit dem schon ansässigen Subproletariat – das postmodern als Prekariat firmiert – um die schmäler werdenden Budgets des Sozialstaats wetteifern. Die Randzonen vieler Großstädte werden durch Armut, ethnisch-religiöse Parallelgesellschaften und schwere soziale und politische Spannungen geprägt sein.

Die Entwicklung in Deutschland, in Österreich, in einigen weiteren europäischen Staaten wird jedoch nicht von gut ausgebildeten und gesellschaftlich integrierten Migranten bestimmt sein, die die einheimischen geburtenschwachen Generationen auf dem Arbeitsmarkt ergänzen und damit die Renten- und Sozialsysteme entscheidend mitfinanzieren. Da die Bildungsunterschiede zwischen Einheimischen und Zugewanderten beträchtlich sind und der Anteil der 20- bis 40-jährigen Zuwanderer überproportional gewachsen ist beziehungsweise wächst, wird das Bildungs- und Ausbildungsniveau ständig zurückgehen. Mit dieser Entwicklung werden die Einkommen sinken und die ökonomischen Aussichten grosso modo sich wesentlich verschlechtern.

Die jahrzehntelang propagierte These, dass die verstärkte Zuwanderung von Migranten notwendig sei, um die Renten- und Sozialsysteme zu erhalten, war zwar richtig, erwies sich jedoch in der gesellschaftlichen und ökonomischen Realität als Trugschluss. Konsequenzen dieser verfehlten Einwanderungspolitik sind die Verarmung großer Bevölkerungsteile, also ein Kampf zwischen Armen und Reichen, ein Generationenkonflikt zwischen den älteren und jüngeren Generationen und insgesamt das ökonomische Abgleiten in die Mittelmäßigkeit, in die globale Bedeutungslosigkeit.
Der Bevölkerungswissenschaftler und Migrationsforscher Herwig Birg beschreibt diese Entwicklung folgendermaßen:

„Die Hauptwirkung der demografischen Veränderungen ist eine extreme Zunahme der sozialen Gegensätze und die Gefahr gesellschaftlicher Konflikte durch die Erosion des sozialen Sicherungssystems und durch stagnierende oder sinkende Pro-Kopf-Einkommen. Dabei zeichnen sich vier Konfliktlinien ab: ein Generationenkonflikt, ein Regionalkonflikt, Konflikte zwischen den Bevölkerungsgruppen mit und ohne Migrationshintergrund, Konflikte zwischen Menschen mit Kindern und ohne Kinder.“

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Innenminister Hans-Peter Friedrich beim Plenum der DIK

Seit dieser Woche tagt das alljährliche Plenum der Deutschen Islamkonferenz (DIK). Doch während die DIK mehr oder weniger sinnvolle Studien herausbringt und Erklärungen gegen häusliche Gewalt und Zwangsverheiratung abgibt, sehen immer mehr Kritiker den Dialog des deutschen Staates mit den Islam-Verbänden als wirkungs- und bedeutungslos. Im Citizen Times Interview erklärt der Politikwissenschaftler Dr. Thomas Tartsch woran der Dialog scheitern muss,  was es mit dem Jihad auf sich hat und wieso der Islam Parallelgesellschaften fördert.

Citizen Times: Herr Tartsch, was halten Sie vom derzeitigen Dialog der Kulturen?
Thomas Tartsch: Es wird nirgendwo mehr gelogen als bei Jubiläen, Beerdigungen und im Dialog der Kulturen, der von einer Minderheit muslimischer „Dialogpartner“ beherrscht wird, während die Gegenseite sich zu Steigbügelhalter erniedrigt hat. Schon über die Übersetzung von „Islam gleich Frieden“ braucht man kein Wort verlieren. Aber auch eine Diskussion um die Bedeutungen „Unterwerfung“ oder „Ergebung in den Willen Allahs“, da man aufgrund der verschiedenen Gottesbilder im Christentum und Islam Allah nicht Gott nennen sollte, ist wenig hilfreich.

Ist der Islam denn eine solch tolerante Religion, dass er sich unserem westlichen Wertesystem und unserer Religionsfreiheit und -ausübung anpassen kann?
Tartsch: Vielmehr muss man den Islam sowohl als individuelle spirituelle Gotteserfahrung als Religion, als auch eine von Allah selbst gestiftete und die ganze Lebenspraxis überformende Handlungsanleitung ansehen, die dem gläubigen Muslim die Entscheidung über die Folgen seiner Handlungen abnimmt, da die Ratio auf ein vom Koran und Sunna limitiertes Handlungsfeld beschränkt wird. Die Orthopraxis der Ritenausübung als Annäherung an die beste Gemeinschaft, die das Rechte gebietet und das Unrechte verbietet (Sure 3, Vers 110) wird damit zum einzigen Lebenszweck erhoben, was auch den Jihad umfasst, der eben nicht nur gewaltsam ausgeübt werden kann, wenn etwa Da’wa (Missionierung) eher zur Zielerreichung führt.

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Als Teil der Vereinbarung verlangte der Emir von Ras al-Khaimah, dass Real Madrid das Kreuz von der Krone auf dem Vereinslogo entfernt, das auf allen Werbemitteln erscheint. Der Präsident von Real Madrid kam diesem Wunsch pflichtschuldigst nach.

Das spanische Top-Fußballteam Real Madrid hat das christliche Kreuz aus seinem offiziellen Logo entfernt, um auf diese Weise seine Fangemeinde unter den Muslimen in Europa und im Nahen Osten vergrößern zu können.

Laut der spanischen Sportzeitung Marca wurde die Änderung vorgenommen, um “jede Form der Verwirrung oder Fehlinterpretation in einer Region zu vermeiden, wo die Mehrheit der Bevölkerung Muslime sind.”
Real Madrid erklärt seine Entscheidung damit, dass die Entfernung des Kreuzes aus dem Logo (siehe Bild hier) lediglich damit zusammenhänge, dass man den geschäftlichen gegebenheiten in einer globalisierten Welt Rechnung tragen wolle. Kritiker meinen hingegen, dass dies bloss ein weiterer Schritt in Richtung einer Erodierung der europäischen Kultur und Tradition angesichts des immer weiter vordringenden Islam sei.
Die Kontroverse um das Kreuz steht im Zusammenhang mit dem Projekt der Errichtung eines Feriendomizils für Sporturlauber in den Vereinigten Arabischen Emiraten im Wert von 1 Milliarde Dollar, für das Real Madrid engagiert wurder. Der Grundstein für die 50 Hektar große Real Madrid-Ferieninsel wurde am 29. März im Emirat Ras al-Khaimah gelegt; der Komplex soll voraussichtlich im Januar 2015 eröffnet werden.
Real Madrid zufolge ist diese Ferieninsel der erste Themenpark für kombinierte Tourismus- und Sportangebote, der auf einer künstlichen Insel errichtet wird; es ist zugleich der erste Freizeit-Tourismus-Komplex, der unter der Marke Real Madrid errichtet wird. Der Komplex umfasst ein 450-Zimmer-Luxus-Hotel, Luxus-Villen, einen Yachthafen und das weltweit erste Fußball-Stadion, das zum Meer hin geöffnet ist.
Real Madrid erläutert dies wie folgt: “Dies ist ein entscheidender und strategischer Schritt, der unsere Position im Nahen Osten und in Asien stärken wird; dies ist eine wichtige Region, in der unser Verein viele Anhänger hat. Real Madrid und die Regierung von Ras al-Khaimah wollen dem Enthusiasmus für Real Madrid Ausdruck verleihen und aufzeigen, wie stark er in der ganzen Welt wirkt.”

Als Teil der Vereinbarung verlangte der Emir von Ras al-Khaimah, Scheich Saud Bin Saqr al Qasimi, jedoch, dass Real Madrid das Kreuz von der Krone auf dem Vereinslogo entfernt, das auf allen Werbemitteln für die Ferieninsel erscheint. Der Präsident von Real Madrid, Florentino Pérez, kam diesem Wunsch pflichtschuldigst nach.

Das Kreuz kam erstmals im Jahre 1920 in das Logo von Real Madrid, als König Alfonso XIII dem Verein seine königliche Schirmherrschaft gewährte. Das spanische Wort “Real” steht für “königlich” und das Kreuz war schon immer ein integraler Bestandteil des Wappens des Königs von Spanien.
Real Madrid ist allerdings nicht der erste spanische Fußball-Club, der ein “religiös inkorrektes” Kreuz aus seinem Logo entfernt, um muslimischen Empfindlichkeiten entgegenzukommen. Einige Beobachtern zufolge war diese Maßnahme seitens Real Madrids eigentlich nur erfolgt, um zu verhindern, dass eine rivalisierende Fußballmannschaft aus Barcelona im Nahen Osten zum Zug kommt.
Der FC Barcelona hatte nämlich vor kurzem einen Fünf-Jahres-Sponsorenvertrag über 150 Millionen Euro mit der Katar-Stiftung in Doha unterzeichnet, eine sogenannte gemeinnützige Stiftung, der die spanischen Zeitung El Mundo die Bereitstellung von finanziellen Mitteln an den extremistischen Kleriker Yusuf al-Qaradawi zum Vorwurf gemacht hatte; Qaradawi ist ein Verfechter des Terrorismus, spricht sich für das Schlagen von Frauen aus und vertritt einen mörderischen Antisemitismus. Die Vereinbarung erlaubt es der Katar-Stiftung, ihr Logo auf dem offiziellen Teamtrikots des FC Barcelona zu platzieren.
Zusätzlich zu den Einnahmen von 30 Millionen Euro pro Saison erlaubt es die Vereinbarung dem FC Barcelona – der Verein behauptet von sich, “die unangefochten weltweit führende Marke in Sachen Fußball” zu sein -, seinen Einfluss im gesamten Nahen Osten auszudehnen.
Die PR-Arbeit des FC Barcelona in der muslimischen Welt blieb nicht unumstritten. Wie Real Madrid hatte auch der FC Barcelona ein Kreuz in seinem offiziellen Logo gehabt. Aber nach einer Klage von Seiten Saudi-Arabiens, dass das sogenannte Cruz de San Jorge - eine rot-weißes Kreuz, das integraler Bestandteil des Logos des FC Barcelona war – für den Islam anstößig sei, weil es Erinnerungen an die mittelalterlichen Kreuzzüge erwecke, hatte der FC Barcelona die horizontale Linie (und damit das Kreuz, das stein des Anstoßes war) von allen FC Barcelona-Trikots, die im Nahen Osten getragen wurde, entfernt.
Fußballvereine in Italien hatten ebenfalls bereits Zusammenstöße mit muslimischen Modefanatikern. In Mailand wurde zum Beispiel die Fußballmannschaft Inter Mailand von einem türkischen Anwalt namens Baris Kaska verklagt. Er reichte Beschwerde bei der Union der europäischen Fußballverbände (UEFA) gegen Inter Mailand ein, da das Team trug Trikots mit einem roten Kreuz im “Kreuzfahrerstil” getragen hatte, dass laut Kaska angeblich “die muslimischen Gefühle beleidigte.”

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50 Teilnehmer dort, 50 Teilnehmer hier und 200 Islamkritiker finden sich bei einer europäischen Allianz in Aarhus ein. Hinzu kommen noch unzählige Blogs, die sich tagtäglich die Finger wund schreiben, gegen die muslimische Masseneinwanderung und der Islamisierung unserer Heimat. Was haben wir bis heute erreicht? Was hat der Bestseller “Deutschland schafft sich ab” von Thilo Sarrazin bewirkt?
Rechtsparteien, die diese Missstände aufzeigen, feiern Wahl-Erfolge – von Schweden, Holland, Belgien, Schweiz, Italien, Frankreich bis nach Österreich – aber die verantwortlichen Bürokraten in Brüssel nehmen dies mit einem Lächeln zur Kenntnis und ziehen ihren Kurs noch schneller voran!

Im folgenden Interview spricht Udo Ulfkotte was wir alle, die Islamisierungsgegner, zu tun haben – nämlich nichts mehr! Sich zurück lehnen, denn die Zeit arbeitet für uns:

Er ist gewissermaßen der Erfinder des islamkritischen Sachbuchs und wohl der provokanteste Gegner des politischen Islams in Deutschland: Udo Ulfkotte erklärt im Citizen TimesInterview, warum Islamophobie vor allem bei Muslimen vorherrscht, die deutschen Islamkritiker nichts ändern, was Mohammed und Hitler gemeinsam hatten und was er Innenminister Friedrich dringend raten würde.

Citizen Times: Herr Ulfkotte, vor ziemlich genau neun Jahren erschien ihr erstes Buch über den Islam, Der Krieg in unseren Städten. Wie hat sich die Debatte über den Islam in Deutschland seit dem entwickelt?
Udo Ulfkotte:
Wir haben uns seither immer mehr aufgegeben. Gehen wir weg von meinen Büchern und schauen uns Thilo Sarrazin an. Dann müssen wir einfach einsehen: Auch wenn ein Autor weit mehr als eine Million Bücher zu dem Thema verkauft, in allen Medien zitiert wird – es ändert sich absolut nichts. Wir stehen heute wieder da, wie vor Sarrazin. Nein, wir werden immer schlimmer auf dem Gebiet der politischen Korrektheit. Die Debatte über den Islam entwickelt sich nicht. Sie wird immer wieder abgewürgt. Wir erwürgen uns damit aber ganz langsam selbst.

Dafür hat sich ja eigens eine breite Front sogenannter Vorurteilsforscher aufgemacht, die Islamkritik als Islamophobie zu klassifizieren. Was ist an diesem Vorwurf dran?
Udo Ulfkotte:
Ich muss da immer wieder schmunzeln, wenn dieser Begriff fällt. Denn Islamophobie kommt ja aus dem islamischen Raum. Die Mehrheit der Muslime leidet daran. Die sunnitischen Muslime haben Islamophobie gegen die schiitischen Muslime, die Sunniten und Schiiten haben Islamophobie gegenüber den Muslimen der Ahmadiyya usw. In den 17 Jahren, die ich überwiegend unter Muslimen in islamischen Ländern gelebt habe, konnte ich diese Islamophobie studieren.

Mir ist keine andere Gruppe von Menschen auf der Welt bekannt, die so von Islamophobie geprägt ist wie Muslime. Und ich kenne nicht einen Vorurteilsforscher, der sich jemals damit befasst hat. Auch das wird abgewürgt. Es geht also gar nicht um Islamophobie, sondern um politische Korrektheit. Man hämmert den dummen Deutschen etwas ein. Und die ganz Doofen glauben das sogar.

Wie sehen Sie die verschiedenen Akteure der im weitesten Sinne islamkritischen Szene Deutschlands, von der PRO-Bewegung bis hin zu Vereinen wie BPE?
Udo Ulfkotte:
Sie alle bewegen nichts – außer sich selbst. Es gibt nicht eine Gruppe auf diesem Gebiet, die bei nüchterner und realistischer Betrachtung irgendetwas bewegen könnte oder bewegt hat. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. Die Akteure sind austauschbar und beliebig. Sie haben kein Charisma, sonst wären sie auf diesem Gebiet weiter. Das Vakuum ist da. Aber es ist noch keiner in Sicht, der es füllt. Das war ja in den Niederlanden genauso – bis Wilders kam. Dann ging alles ganz schnell.

Reden wir einmal Tacheles. Was ist der Islam: Religion, Kultur oder politische Ideologie?
Udo Ulfkotte:
Sie haben es gerade gesagt. Der Islam ist Religion und politische Ideologie und Kultur. Aber er ist auch ein Wirtschaftsmodell, ein Justizsystem, eine Staatsordnung und ein Gesellschaftsmodell. Der Islam ist also nicht nur eine Religion.

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In Europa erleidet das postmoderne Märchen von der Glückseligkeit des Multikulturalismus in einem Land nach dem anderen Schiffbruch – jene Idee, dass alle Kulturen gleichwertig seien und in jedem beliebigen Land friedlich Seite an Seite koexistieren können, und dass es muslimischen Zuwanderern gestattet sein solle, ihre Kultur und Traditionen beizubehalten anstatt sich in die europäische Gesellschaft zu integrieren.

Betrachten wir im folgenden einige der im Zusammenhang mit dem Islam stehenden Kontroversen, die Europa im März 2012 erschüttert haben, jenem Monat, in dem nicht nur die tödlichen Folgen des jahrzehntelange betriebenen “politisch korrekten” Multikulturalismus klar vor Augen geführt wurden, sondern auch die derzeit in der politischen Klasse Europas herrschende moralische Verwirrung überdeutlich wurde.

In Frankreich bestätigte der 23-jährige Dschihadist Mohamed Merahdass die Bedrohung durch einen im Lande selber gezüchteten muslimischen Terrorismus real existiert. Im Zuge seiner am 11. März begonnenen Anschlagsserie tötete der französische Staatsbürger algerischer Herkunft drei französische Fallschirmjäger, einen Rabbiner und drei jüdische Schulkinder mit Kopfschüssen aus nächster Nähe. Er filmte dabei sogar sich selber und seine Opfer, um seine Taten zu “verifizieren”. Nach einer 32-stündigen Belagerung seiner Wohnung in der südfranzösischen Stadt Toulouse starb Merah am 22. März im Kugelhagel der Polizei.

Als Reaktion darauf hatte EU-”Außenministerin” Catherine Ashton (Foto), die der britischen Labour-Partei angehört, in einem außerordentlichen Anfall von Gefühllosigkeit und Gleichgültigkeit erklärt, dass das, ”was in Toulouse passiert ist“ - nämlich die vorsätzliche Ermordung jüdischer Kinder – mit der nicht vorsätzlichen Tötung palästinensischer Kinder im Gazastreifen moralisch gleichzusetzen sei. Um die Empörung über Ashtons Entgleistung abzumindern, gaben daraufhin ihre Spin-Doktoren eine weitere erläuternde Erklärung heraus und führten sogar eine nachträgliche Änderung des offiziellen Transkripts ihrer Rede durch.

Zu Ashtons umstrittenen Kommentar kam es während einer Konferenz von pro-palästinensischen Aktivisten in Brüssel, der selbsternannten “Hauptstadt Europas”, die zugleich auch die am meisten islamisierte Stadt Europas ist. Diese Veranstaltung mit dem Titel “Palästina-Flüchtlinge und Wandel im Nahen Osten” stand unter dem Ehrenschutz Ashtons, wodurch die Welt offenbar davon überzeugt werden sollte, dass die Europäische Union ein “ehrlicher Makler” im Nahen Osten sei. Es überrascht jedenfalls nicht, dass spontaner Applaus für Ashton von der Terrorgruppe Hamas kam, welche erklärte, “dass Ashton angesichts der zionistischen Versuche, sie zu terrorisieren und unter Druck zu setzen, Dank, Anerkennung und Unterstützung gezollt werden muss.”
(Solche Geister regieren diese EUdssr!!!)

In Deutschland bezeichnete am 14. März Sigmar Gabriel, Chef der  Sozialdemokratischen Partei (SPD) und möglicher Kandidat für die deutsche Kanzlerschaft, Israel als “Apartheid-Regime.” Auf seiner Facebook-Seite schrieb Gabriel: “Ich war eben in Hebron [nicht auf Einladung Israels, sondern der Palästinensischen Autonomiebehörde, welche die Kontrolle über die Stadt ausübt - Anm.d.Red.], wo Palästinenser in einem rechtsfreien Raum leben müssen. Hierbei handelt es sich um ein Apartheid-Regime, für das es keine Rechtfertigung gibt.”

Gabriels Äußerungen lösten eine scharfe Kritik der Kanzlerin Angela Merkel von der Christlich-Demokratischen Union (CDU) aus, die folgende Erklärung abgab: “Die Tatsache, dass ein deutscher Politiker im Zusammenhang mit der israelischen Gesellschaft den Begriff ‘Apartheid’ verwendet, ist beschämend. Dies ist unakzeptabel und offenbart Herrn Gabriels Unwissenheit in Fragen der Außenpolitik, vor allem wenn es um solch komplexe Themen wie den Nahost-Konflikt geht.”

Der vormalige Umweltminister Gabriel blieb jedoch uneinsichtig. Er strebt, wie danach verlautete, sogar ein Treffen mit der Hamas im Gazastreifen an, obwohl die offiziellen deutsche Politik diese Terrorgruppe nicht anerkennt. Gabriel erklärte in diesem Zusammenhang, dass er die Einbeziehung der Hamas als politischen Partner im Nahen Osten begrüße.

In Schweden ging vor kurzem der linke Bürgermeister von Malmö Ilmar Reepalu soweit, den Juden in seinem Land vorzuwerfen, dass sie mit einer Anti-Einwanderer-Partei Zusammenarbeit pflegen und dadurch gegenüber den Muslimen ”Hass verbreiten” würden.

Reepalu, der während der mehr als 15 Jahre, in denen er Bürgermeister in Malmö war, gegenüber dem wachsenden Problem des Antisemitismus in seiner Stadt die Augen stets verschlossen hatte, glaubt offensichtlich, dass die Juden selbst für den Antisemitismus verantwortlich seien, weil sie die israelische Politik im Nahen Osten unterstützen.

Muslime stellen heute bereits 20% bis 25% der rund 300.000 Menschen zählenden Gesamtbevölkerung Malmös dar; ein Großteil der in den letzten Jahren immer stärker werdenden antijüdischen Gewalttaten geht auf die entwurzelte muslimische Einwandererjugend zurück. In den letzten Monaten war die einzige Synagoge der ca. 700-köpfigen jüdischen Gemeinde Malmös das Ziel wiederholter Angriffe. Die Synagoge, gegen die schon zuvor ein Brandanschlag verübt worden war und die immer wieder das Ziel von Bombendrohungen war, wird jetzt rund um die Uhr durch Wachposten geschützt und der jüdische Kindergarten kann nur mehr durch stahlverstärkte Sicherheitstüren erreicht werden.
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Lobgesang auf die 68er – Kollektivschuld-These – Abschied vom Nationalstaat

Felizitas Küble, die Vorsitzende des Christoferuswerks in Münster, erklärt zur Antrittsrede von Joachim Gauck:

“Viele Aussagen in der gestrigen Ansprache des neuen Bundespräsidenten sind richtig, gut und zukunftsweisend, manche selbstverständlich erscheinenden Allgemeinplätze waren wohl eher entbehrlich.
Allerdings gibt es auch Punkte in seiner derzeit vielbejubelten Antrittsrede, die aus meiner Sicht kritikwürdig sind, darunter vor allem folgende:

Bereits in den ersten Abschnitten heißt es zutreffend, daß der Neuaufbau von Demokratie und Marktwirtschaft in Deutschland gelungen sei, doch dann beklagt Gauck, dessen Eltern selbst von Anfang an aktive Nationalsozialisten waren, eine angeblich „defizitäre“ Vergangenheitsbewältigung vor der 68er Revolte:

„Die Auseinandersetzung mit der eigenen Geschichte allerdings blieb defizitär. Die Verdrängung eigener Schuld, die fehlende Empathie mit den Opfern des Nazi-Regimes prägte den damaligen Zeitgeist.

Erst die 68er-Generation hat das nachhaltig geändert. Damals war meine Generation konfrontiert mit dem tiefschwarzen Loch der deutschen Geschichte, als die Generation unserer Eltern sich mit Hybris, Mord und Krieg gegen unsere Nachbarn im Inneren und im Äußeren verging.

Es bleibt das Verdienst dieser Generation: Es war ein mühsam errungener Segen. Trotz aller Irrwege, die sich mit dem Aufbegehren der 68er verbanden, hat sie die historische Schuld ins kollektive Bewusstsein gerückt.“

Zunächst zeichnet der Bundespräsident hier ein Zerrbild jener Zeit v o r 1968, die insgesamt sehr wohl von einer ernsthaften Auseinandersetzung mit der Last der NS-Vergangenheit geprägt war.

Man bedenke etwa, daß CDU-Kanzler Konrad Adenauer – auch gegen manche Widerstände, vor allem aus der FDP – in den 50er Jahren eine – auch finanzielle – Wiedergutmachungspolitik mit Israel eingeleitet und insgesamt in der deutschen Politik ein israelfreundliches Fundament gelegt hat. Ist solch praktisches Vorgehen, ein solch wirksamer Versuch einer „Wiedergutmachung“ nicht weitaus positiver, auch für die Opfer, als das revolutionäre Sprücheklopfen der 68er?

Zudem sollte nicht übersehen werden, daß diese ultralinke Bewegung sich damals als komplett blind erwies hinsichtlich der kommunistischen Bedrohung der freien Welt, daß sie z.B. dem nordvietnamesischen Diktator Ho Tschi Minh huldigte und dessen Porträt durch die Straßen trug, daß sie die Verbrechen hinter dem Eisernen Vorhang eiskalt ignorierte und zudem nicht bereit war, sich mit den massiven Menschenrechtsverletzungen, die an eigenen Landsleuten in der „DDR“ begangen wurden, ernsthaft auseinanderzusetzen.

Wo blieb überdies der Protest der 68er gegen den Einmarsch der Sowjettruppen in der Tschechoslowakei 1968?

Es fällt auch unangenehm auf, daß der Bundespräsident tendenziell eine Kollektivschuld der “Erlebnisgeneration” unterstellt, zumindest suggeriert, etwa wenn er in seiner Rede davon spricht, “die Generation unserer Eltern” habe sich “mit Hybris, Mord und Krieg gegen unsere Nachbarn im Inneren und im Äußeren” vergangen.

Warum spricht er nicht korrekt von “nationalsozialistischen Tätern” bzw von den “Verantwortlichen der nationalsozialistischen Diktatur”?

Wie kommt unser Staatsoberhaupt dazu, das ganze damalige Volk in eine Art “Schuldhaft” zu stecken?! – Kann und will er zwischen einer Tyrannei und dem Volke, das selber unter derselben zu leiden hatte, nicht unterscheiden?

Will er möglicherweise die Problematik seiner NS-aktiven Eltern gewissermaßen auf die damalige “Elterngeneration” breit verteilen? Fällt deren Verantwortung dann weniger auf, wenn angeblich “alle” schuldig sind?

Es versteht sich am Rande, daß er nicht für seine Eltern haftet. Gauck möge aber zur Kenntnis nehmen, daß die Mehrheit des deutschen Volkes damals weniger NS-gläubig war als sein Elternhaus – und sollte sich daher solch unsinniger und geschichtsblinder Kollektivschuld-Anklagen enthalten.

Außerdem heißt es in der Rede Gaucks über die 68er Bewegung:

„Die auf Fakten basierende und an Werten orientierte Aufarbeitung der Vergangenheit wurde nicht nur richtungsweisend für uns nach 1989 in Ostdeutschland. Sie wird auch als beispielhaft von vielen Gesellschaften empfunden, die ein totalitäres Joch abgeschüttelt haben und nicht wissen, wie sie mit der Last der Vergangenheit umgehen sollen.“

Hier stellt sich die Frage: Die 68er Rebellen waren auf dem linken Auge erwiesenermaßen völlig blind. Was soll hieran geschichtspolitisch „wegweisend“ sein? – Es fehlte dieser Bewegung gerade jener rechtsstaatlich geprägte „anti-totalitäre Konsens“, wonach beide Extreme – also der Nationalsozialismus und der Internationalsozialismus Kommunismus – gleichermaßen abzulehnen sind.

Hatte nicht schon der große SPD-Vorsitzende Kurt Schumacher – ein aufrechter Sozialdemokrat – , der selbst während der Nazi-Diktatur ins KZ eingesperrt war, Kommunisten zu Recht mehrfach als „rotlackierte Nazis“ bezeichnet?!

Überdies fehlte es den kommunistenfreundlichen 68ern genau an dem, was Joachim Gauck ihnen naiverweise bescheinigt: an einer fundierten Wertebindung – es gab bei ihnen eben keine „an Werten orientierte Aufarbeitung der Vergangenheit“, diese war vielmehr auf ihre einseitige linke Ideologie fixiert.

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“Frauen gegen Islamisierung”

Zum Anlass des heutigen internationalen Frauentages ein Exklusiv-Interview mit An-Sofie Dewinter für “SOS Österreich”:

Unsere Leser haben vor allem Ihren Mut bewundert, als wir zum ersten Mal über die Bewegung „Frauen gegen Islamisierung“ und über die Plakatkampagne berichtet haben. Wenn Sie sich heute überall in der Stadt selber auf Plakaten sehen, denken Sie nicht manchmal, dass Sie vielleicht doch ein wenig „zu weit gegangen sind“?

An-Sofie (Foto): “Im Gegenteil. Jemand muss es doch wagen, als erstes dagegen offen aufzutreten. Wenn niemand gegen die Islamisierung reagiert, dann geben wir den Einschüchterungsversuchen seitens des Islams nach, was nur zu Zensur und Selbstzensur führt. Offensichtlich ist das Ziel von manchen muslimischen Organisationen, jede Form von Kritik am Islam als Rassismus oder noch Schlimmeres zu brandmarken. Indem man jedem, der sich über den Islam kritisch äußert, auch noch mit Gewalt droht, hofft man offenbar, die Kritiker zum Schweigen bringen zu können. Gegenüber einer solchen Erpressung darf man niemals nachgeben. Ich merke auch, dass vielen Menschen überall in Europa jetzt langsam das wahre Wesen des Islam bewusst wird. Je mehr Kritik es am Islam gibt, desto nervöser wird auch die europäische Moslemgemeinschaft.”

Ihre Idee ist sicherlich eine gute Marketingidee. Was sagen Ihre akademischen Lehrer und Ihre Kommilitonen dazu?
An-Sofie: “Ich studiere Marketing an einer Hochschule in Antwerpen. Im Lehrerzimmer hängt das “Burka-Bikini”-Plakat am schwarzen Brett. Meine Lehrer finden, dass es ist eine originelle Form der Kommunikation und eine erfolgreiche Kampagne ist. Von ihnen habe ich jedenfalls noch keine Kritik gehört. Die Kampagne steht auch im Einklang mit allen Regeln der guten Kommunikation. Die Kampagne ist durchschlagkräftig genug, um Anlass zu Kontroversen zu bieten, und die Botschaft ist klar und deutlich.”

Gibt es sonstige Reaktionen aus der jungen Generation? Wer ist positiver bzw kritischer: die Mädchen oder die Burschen?
An-Sofie: “Ich habe positive Reaktionen von Burschen und von Mädchen bekommen. Obwohl, ich muss zugeben, dass die positiven Reaktionen der Burschen aus anderen Gründen erfolgen als diejenigen der Mädchen (lacht). Nein, Spaß beiseite … vor allem Mädchen und Frauen sind sehr positiv. Viele von ihnen erkennen nun auch, was dabei auf dem Spiel steht: die Emanzipation der Frauen, die Gleichstellung von Männern und Frauen, das Recht als Frau zu tun und zu lassen, was man selber möchte … In einigen Moslemvierteln in unseren europäischen Großstädten stellen wir jetzt bereits fest, dass sogar europäische Frauen sich dort anders verhalten. Aus Angst, die Moslems zu provozieren, kleidet man sich anders, spricht man anders und verhält man sich anders … Vergessen Sie vor allem nicht die physische Einschüchterung. Junge Moslems – auf der Straße, beim Tanzen, in der Schule … – schimpfen Mädchen eine Hure, wenn sie einen kurzen Rock tragen, nackte Schultern oder ein zu tiefes Dekolleté zeigen. Die Wahl zwischen “Freiheit oder Islam” ist weit weniger radikal, als es scheint. Entweder wählen wir in Europa den Islam und kehren damit ins Mittelalter zurück oder wir entscheiden uns für ein fortschrittliches Europa, wo Frauen die Freiheit haben, zu tun oder zu lassen, was sie selber wollen, und zu kommen und zu gehen, wann sie es wollen.”

Würden Sie weitere Plakataktionen mit oder ohne Burka machen (den Bikini hatten wir ja schon gestrichen), wenn Sie damit politisch etwas bewegen können? Vielleicht eine eigene Agentur, die ein Export-Werbekonzept für politische Bewegungen in anderen europäische Länder anbietet?
An-Sofie: “Das war eine einmalige Aktion. Es war nicht meine Absicht, eine Karriere als Model zu machen. Aber natürlich bin ich immer bereit, mich an einer lustigen und effizienten Kampagne zu beteiligen, die unseren Ideen Farbe verleiht.”

Mittlerweile haben wir Fotos von verwüsteten Plakaten gesehen. Gab es noch weitere Drohungen auch gegen Sie persönlich? Von welcher Seite?
An-Sofie: “Über das Internet habe ich viele beleidigende E-Mails und Drohungen erhalten. Die radikal-fundamentalistische Sharia4Belgium hat sogar durch die Presse verkündet, dass sie unsere 20m²-Plakatwände zerstören würde, was in der Zwischenzeit auch hie und dort passiert ist. In einem You Tube Video sagt der Anführer der Sharia4Belgium, dass An-Sofie Dewinter Reue zeigen, eine Muslima werden und die Burka tragen soll. Einen besseren Beweis dafür, dass der Slogan “Freiheit oder Islam? Trauen Sie sich zu entscheiden” gerechtfertigt ist, gibt es gar nicht. Der Vandalismus gegenüber den 20m²-“Burka-Bikini”-Plakatwänden zeigt zugleich auch, wie intolerant der Islam ist. Debatte und Diskussion interessieren diese Leute nicht. Ihren Aktionen stellen wieder einmal die totalitäre Natur des Islam unter Beweis. Auf die persönlichen Bedrohungen achte ich nicht besonders. Hunde, die bellen, beißen nicht!”
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Die EUdssr setzt Ungarn weiter unter Druck

Die EU-Kommission entlässt Ungarns Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán nicht aus ihrer europäischen Verantwortung: Am Mittwoch erhöhte sie den Druck auf die rechtskonservative Regierung in Budapest und leitete die zweite Stufe des Vertragsverletzungsverfahrens ein.

Die ungarische Regierung wird von der EU-Kommission in einer „mit Gründen versehenen Stellungnahme“ ultimativ aufgefordert, innerhalb eines Monats zwei Gesetze zu ändern, weil sie in ihrer derzeitigen Form gegen EU-Recht verstoßen. Quelle….

Glauben Sie, dass diese EUdssr auch gegen ein sozialistisch-geführtes Mitglied so konsequent vorgehen würde? Wohl kaum!

Viktor Orban antwortet in der FAZ auf die Vorwürfe aus Brüssel:

Gegenüber Ungarn werden fünf bis acht Gesetzespassagen beanstandet. Mit denen aus dem letzten Jahr sind es weniger als 50 Einzelfälle, über die wir mit der Kommission diskutieren. Die Deutschen haben in fast 100 Fällen Meinungsverschiedenheiten mit der Kommission, die Franzosen sogar in noch mehr Fällen. Sind die nun weniger europäisch als wir? Natürlich nicht. Solange es geschafft wird, die Diskussion in diesem Rahmen zu halten, gibt es keine Probleme. Solche Diskussionen gehören zum Alltag der EU. Nun behaupten aber manche, dass wir den europäischen Geist verletzen. Sie sagen, es könne zwar sein, dass die Lösungen in Ungarn rechtlich in Ordnung seien, aber sie stünden im Widerspruch zum europäischen Geist. Was soll ich mit so einer Meinung anfangen? Ich bin gewählt, die ungarische Regierung ist ebenfalls gewählt, das Europäische Parlament wurde auch gewählt. Aber wer hat die Europäische Kommission gewählt? Wo ist ihre demokratische Legitimation? Und wem gegenüber ist das Europäische Parlament verantwortlich? Das sind sehr ernste Probleme der neuen europäischen Architektur.

Weiters spricht Orban den Zustand Europas an:

Ich habe das Gefühl, dass ein Großteil der europäischen Spitzenpolitiker seinen Glauben an das verloren hat, was Europa einst groß und zu einem Einflussfaktor in der Welt gemacht hat. Mehr noch, es scheint, als wäre es etwas Schamhaftes oder etwas Verbotenes, über dieses Thema zu sprechen. Wir kommen nicht umhin festzustellen, dass diejenigen, die jetzt emporkommen, mutig zu ihrer geistigen Identität stehen: der Islam zum Islam, die östlichen Völker zu ihren östlichen Traditionen und zu ihrem geistigen System. Dabei geht es nicht nur um Gott, sondern auch um die Kultur, die vom jeweiligen traditionellen Glauben geprägt wurde. Wir aber verzichten auf die Kraft, die aus der Tatsache stammt, dass dies die Welt der christlichen Kultur ist. Die Erfolgreichen stehen dazu, dass es keine Zukunft gibt ohne Kinder und Familie.

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Die arabischen Staaten haben soeben beschlossen, ausländische Arbeitskräfte durch arabische zu ersetzen. Es ist ein klarer Fall von rassistischer Diskriminierung.
Der Grund: Die Arbeitslosigkeit liegt in arabischen Staaten zwischen 14 und 20 Prozent. In europäischen Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal, Irland und vielen anderen Staaten träumt man von solch niedrigen Arbeitslosenquoten. Was würde wohl geschehen, wenn die Griechen oder Spanier alle Nicht-Europäer entlassen würden und Arbeitsplätze nur noch mit Europäern besetzen würden? Den Aufschrei würde man wohl weltweit hören. Aber wenn islamische Staaten sich so verhalten, dann ist das offenbar völlig in Ordnung. Schließlich sind wir doch unendlich tolerant. Wir klatschen, wenn die großen islamischen Organisationen jetzt beispielsweise in der Schweiz eine Parallelregierung aufbauen wollen.
In der Schweiz soll für die 400.000 dort lebenden Muslime ein eigenes Parlament geschaffen werden. Und wählen dürfen nur Muslime. Schweizer Nicht-Muslime werden so diskriminiert. Stellen Sie sich einmal vor, wir würden in den Herkunftsstaaten der Schweizer Muslime ein eigenes Parlament nur für Christen oder Juden oder Atheisten einfordern – die Reaktion wäre mit Sicherheit ebenso gewaltig wie gerade erst wieder nach dem versehentlichen Verbrennen von Schriften aus dem Umfeld des Islam-Erfinders Mohammed in Afghanistan. Wir sind halt tolerant.

Muslime haben im Februar 2011 ganz offiziell – mal wieder – öffentlich mehrere Hundert christliche Bibeln verbrannt. Beispielsweise in der Islamischen Republik Iran. Das geschieht ja jeden Tag. Muslime sind stolz darauf, wenn sie Bibeln verbrennen. Und was passierte? Wie üblich – nichts! Kein amerikanischer Präsident, kein europäischer Politiker, kein muslimischer oder christlicher Führer regte sich darüber auf. Wir empfinden das inzwischen als völlig »normal«. Wenn junge Muslime im deutschsprachigen Raum in das Taufbecken einer Kirche urinieren und den Altar mit Fäkalien beschmieren (etwa in der Schweiz) – dann ist das angeblich irgendwie cool. Und ein wahrscheinlich ziemlich rückständiger und eher spießiger Brüsseler Pfarrer ließ seine Kirche von der belgischen Polizei räumen, nachdem viele Afghanen sie wie selbstverständlich als Toilette missbrauchten. Selbstverständlich wurden die islamischen Kirchenschänder nicht zu einer Haftstrafe verurteilt wie jener vereinzelt handelnde Deutsche, der einige Koranverse auf Toilettenpapier druckte. In islamischen Staaten zünden Muslime wie selbstverständlich christliche Kirchen an, wenn sie sich von Christen beleidigt wähnen. Dafür müssen wir heute natürlich vollstes Verständnis haben.  Im islamischen Malaysia haben Christen in vorauseilendem Gehorsam in ihren Bibeln das Wort »Gott« durch das Wort »Allah« ersetzt. Und die islamische Regierung hat dann mehr als 35.000 christliche Bibeln beschlagnahmen lassen und wollte sie verbrennen, weil Christen eben nicht das Wort »Allah« für Gott verwenden dürfen. Einen Aufschrei gab es nicht. Wir schauen auch weg, wenn unsere Kirchen geschändet werden wie in Duisburg. Nein, nicht einmal. Immer wieder. Evangelische und auch katholische Kirchen. Und auch nicht nur in Duisburg. Wir brauchen jetzt Sicherheitsglas vor den Fenstern von Kirchen – und die »Tagesschau« berichtet nicht darüber. »Fick deinen Gott« sagen Ausländer jetzt zu unseren Pfarrern. Und wir schauen weg. Das ist politisch korrekt.
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“70 bis 80% der Griechen lehnen eine Rückkehr zur Drachme ab, ebensoviel auch einen Ausstieg aus der Euro-Zone!”
(Raimund Löw – ORF-EU-Korrespondent – in der ZiB am  20.02.2012)

Wir wissen nicht in welchem Kaffeesatz einige ORF-Journalisten ihre Prognosen heraus lesen (jeder Internet-Blogger ist der Wahrheit näher als diese Staatsreporter). Sollten diese Zahlen vom EU-Befürworter Löw allerdings stimmen, fragen wir uns, warum die EUdssr sich so sehr gegen eine Volksabstimmung in Griechenland mit Händen und Füssen gewehrt hat?

In Brüssel heuchelt man die “Griechenland-Rettung” vor. Dabei geht es aber nicht darum, dass Griechenland gerettet werden soll. Es geht um die Rettung jener Banken, die – meist auf Geheiss ihrer Regierungen – für Abermilliarden marode Staatspapiere der faktischen Bankrotteure halten müssen.
Würde Griechenland aus dem Euro ausscheiden und zwecks wirtschaftlicher Gesundung zu einer – stark abzuwertenden – Drachme zurückkehren, könnten Dutzende vor allem französischer, deutscher und englischer Banken wohl nur durch Verstaatlichung (damit auch Verstaatlichung ihrer Überschuldung) vor dem Ruin gerettet werden.

Tatsächlich wird Griechenland an eine Währung gefesselt, der seine Wirtschaft nicht gewachsen ist. Griechenlands Wirtschaft schafft es jährlich gerade mal 800 Patente für neuentwickelte Produkte oder Fertigungsprozesse anzumelden. Die Schweiz - im Vergleich dazu – meldet jährlich durchschnittlich 25.000 Patente an.

Mit dem für Griechenland zu teuren Euro wird auch Griechenlands Tourismus ins Abseits gedrängt. Solange Griechenland – das gilt auch für Portugal, für Spanien, für Italien, für Frankreich - an den Euro gefesselt bleibt, ist es zur Verarmung verdammt.

                                      Euro-Wohlstand in Griechenland

Ein bitteres, für Millionen unerträgliches Schicksal. Dies um so mehr, als die Griechen ständig von Deutschlands Wirtschaftserfolgen hören – möglich werdend durch eine Einheitswährung, die für Deutschland zu billig, für Griechenland viel zu teuer ist. Dass aus diesem Missverhältnis Neid, Frust, Aberwillen, Zorn gegen Deutschland entsteht und sich entlädt, sei unabwendbar, so Schlüer. Indem der Süden Europas von der EU in die Armut abgedrängt wird, Deutschland, um alles bezahlen zu können, aber von Wirtschaftserfolg zu Wirtschaftserfolg eilen muss, entstehen gefährliche Spannungen, die sich in offenen Unruhen entladen werden. Der Traum vom „Friedenswerk Europäische Union” dürfte bald in Trümmern liegen.

Nach kaufmännischen, ehrlichen Ansätzen gerechnet, ist die Europäische Zentralbank (EZB) längst all ihres Eigenkapitals beraubt, faktisch also pleite. Die Flutung der europäischen Banken durch die EZB mit sage und schreibe 480 Milliarden Euro kurz vor Weihnachten (damit diese Banken wieder Staatspapiere maroder Euro-Länder kaufen) erfolgte faktisch aus dem Nichts, allein per Notenpresse.

Fazit: Solange die EU am Euro festhalten will, bleibt der Weg in die Katastrophe vorgespurt. Den Südländern blüht diese Katastrophe in Form der ihnen verschriebenen Verarmung. Den Nordländern durch die von den Regierungen verfügte Zerrüttung ihrer Währung und damit ihrer persönlichen Ersparnisse – sie werden faktisch ihres Eigentums beraubt.

Quelle: http://www.schweizerzeit.ch/cms/index.php?page=/News/EuroKatastrophe-496

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Ein Leserbrief im KURIER:

Fekter: “Lassen Griechen nicht im Stich”
Sehr vornehm Frau Minister! Und was ist mit den rund einer Million armutsgefährdeten und in Armut lebenden Österreichern? Mit den rund 330.000 die sich keine warme Wohnung leisten können. Die gehen Ihnen am A…. vorbei oder was?

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