Der linkspopulistische Standard berichtete vor ein paar Tagen folgendes:
Von Islam-Kritikern wie Geert Wilders, Henryk M. Broder oder Ayaan Hirsi Ali ist gegenwärtig wenig zu hören. Die Revolutionen in den arabischen Ländern lassen ihr Weltbild wanken
9/11 ist von gestern. Spätestens seit dem 11. September bestimmt der Gegensatz zwischen „hier” und „dort” die Debatte um den Islam:
Hier der Westen, dort der Islam. Hier Demokratie und Freiheit, dort Dschihad und Unterdrückung. Diese Gegenüberstellung war das Fundament, auf dem Islam-Kritiker und Rechtspopulisten überall in Europa ihr Weltbild errichtet haben. Die Steine dabei waren fanatische Gotteskrieger, verschleierte Frauen und autokratische Herrscher.
9/11 aber ist von gestern, seit die Menschen in der arabischen Welt auf die Straße gehen. Denn seither passt diese Zweiteilung des Weltbildes nicht mehr: Welcher Teil der Welt steht nun für Freiheit und Demokratie? Gehören nun nicht auch die Demonstranten zwischen Marokko und Iran – die meisten muslimisch – jetzt dazu?
Die Umstürze bringen das Weltbild der Islam-Kritiker ins Wanken. Ihre bisherige Vorstellung und Argumentation wird gegenwärtig sogar noch umgekehrt: Muslime stehen auf für Freiheit und Demokratie – und werden von Herrschern niedergedrückt, die von Europäern gestützt werden. Muslime scheinen zu Demokraten zu werden , Europäer scheinen Terror zu unterstützen. Islam-Kritiker haben auf diese Veränderung der Weltlage noch keine Antwort gefunden. (Muslime werden zu Demokraten und Europäer zu Terroristen???
Bei soviel Vorschuss-Lorbeeren wäre es angebracht, ein Beispiel anzuführen, in welchem muslimischen Land auf dieser Erde Demokratie nach Werten der Freiheit und Gleichberechtigung gelebt wird? Auch wenn in Kairo und Tunis Tausende nach Demokratie und Freiheit schreiend durch die Straßen zogen, krochen in den selben Stunden aus allen Löchern gleich die Islamisten hervor.)
Eine aktuelle Meldung von heute aus Ägypten:
Muslime stürmen Christen-Gemeinde – 2 Tote
Geert Wilders, der Rechtspopulist in den Niederlanden, der den Islam eine „faschistische Ideologie” nennt und den Koran mit „Mein Kampf” vergleicht, scheint verstummt.
Einzig: Er tickerte seine Ansichten zum Thema in zwei Twitter-Meldungen in insgesamt 277 Zeichen. Kurz und knapp der Inhalt: Islam und Demokratie passen nicht zusammen.
(Wo er Recht hat, hat er Recht – siehe unsere Erklärung oben!)
Am Wochenende hat er zusätzlich ein krudes Interview gegeben, in dem er sich in den eigenen Antworten verheddert. Davon abgesehen war es in den vergangenen Wochen still um Wilders, der sonst keine Gelegenheit auslässt, sich zum Islam zu äußern. (Hier ist jemand auf seinem links-rosa Ohr taub! Vor ca. 3 Wochen fand sein Prozess statt, und in dieser Woche fanden Provinzwahlen statt! Wahlsieger: Geert Wilders kann sich feiern lassen!)
Auch von den anderen rechts-orientierten Islam-Feinden in Europa – Jean-Marie Le Pen in Frankreich, Heinz-Christian Strache in Österreich – ist wenig zu hören. Islam-Kritiker wie Ayaan Hirsi Ali, Afshin Ellian und Henryk M. Broder, die sich sonst vor Debatten nicht scheuen, schweigen. Rechts herrscht Ruhe.
Für sie ist es endgültig Zeit, sich vom schwarz-weißen Weltbild zu verabschieden. Hier Freiheit, dort Terror – das ist heute unglaubwürdiger denn je. Auch das Menschenbild von Muslimen, das die Kritiker vielfach nach dem 11. September gezeichnet haben, taugt nicht mehr. Die Vorurteile von aggressiven Jugendlichen, bärtigen Terroristen und unterdrückten Frauen haben Wilders in Holland und Populisten überall in Europa zu verbreiten versucht.
Die Berichte aus der arabischen Welt zeichnen aber ein sympathisches, ein modernes Bild der arabischen Welt. (Sympathisch??? nach wie vor tägliche Attentate gegenüber Christen – siehe Meldung oben!)
Sie zeigen: Engagierte, politisch interessierte Muslime sind keine Dschihadisten. Statt muslimische Immigranten zu dämonisieren, eine Islamisierung und das Ende Europas zu fürchten, sollten Kritiker die Augen öffnen – und ihr eigenes Weltbild an die Realität anpassen.
Lieber gutgläubiger Autor dieser Zeilen,
sehen wir uns mal an, was die arabischen Völker in den nächsten 1 – 5 Jahren mit der Demokratie machen, bevor wir feiern.
Welche Demokratie eigentlich? Im Moment sehe ich – zugegebenermaßen viele, Menschen in 2 – 3 Ländern, die seit 4 Wochen versuchen, sich in Richtung Demokratie und Freiheit zu bewegen, ohne zu wissen, was das eigentlich ist.
Das ist erfreulich, aber noch laaaaaange nicht Demokratie.
Lieber links-gutmenschlicher Autor,
vielleicht schaffen Sie es nicht aus ihren Phantasieträumen zu erwachen, denn scheinbar haben Sie auch den Auftritt Erdogans in Düsseldorf verschlafen! Nach seinen Hassreden, haben sich Broder, Strache und Co. kritisch zu Wort gemeldet, weil wieder einmal die jahrelangen Kritiken aus dem rechten Eck bestätigt wurden.
Das dieser geschmacklose Artikel aus einem kranken, linken Hirn entstammt – beweist uns, dass dieser Autor mit seiner “Watsche” gegen Rechts selbst eine Ayaan Hirsi Ali nennt! Einer Frau aus Somalia die nach Europa flüchten musste und deren Klitoris abgeschnitten wurde!
Und zu guter Letzt eine Watsche für alle Linken a la Standard-Schreiberlinge:
Die Chefin der rechtsextremen französischen Partei “Front National” (FN), Marine Le Pen, liegt nach dem Ergebnis einer Umfrage zur kommenden Präsidentschaftswahl in einem Jahr in Führung.
Wie aus einer Befragung des Instituts Harris Interactive für die Sonntag-Ausgabe der Zeitung “Le Parisien” hervorgeht, käme sie auf 23 Prozent der Wählerstimmen. Der konservative Amtsinhaber Nicolas Sarkozy und die sozialistische Oppositionsführerin Martine Aubry erhielten demnach jeweils 21 Prozent. Es ist das erste Mal, dass Le Pen laut einer Umfrage in die Stichwahl um das Präsidentenamt 2012 käme. Siehe…
Ein Wahnsinn, dass eine österreichische Tageszeitung soviel “Bullshit” einen Platz einräumt! Dass sich aus diesem Artikel nicht mal eine Zeile bewahrheiten wird, werden keine so genannten Rechten, sondern die Muslime selbst unter Beweis bringen!
Lieber gutgläubiger Träumer – lesen Sie demnächst SOS!
Ganzen Post lesen »