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Mit ‘Erdogan’ getaggte Artikel

Im türkischen Fernsehen wird für ein Männershampoo mit Adolf Hitler als Werbefigur geworben. Der Spot löst in der Türkei vergleichsweise wenig Aufregung aus. Hitler steht dort als Symbol für Männlichkeit.

“Warum benutzt Du ein Frauenshampoo, wenn Du keine Frau bist?”, donnert Adolf Hitler in einem neuen türkischen Werpespot. “Bist Du ein Mann, benutzt Du Biomen!” Im Off brandet tosender Applaus der Volksmassen auf.

Werbetechnisch ist die Reklame, verbrochen von der Firma M.a.r.k.a, ein durchschlagender Erfolg. Auf den meisten türkischen TV-Kanälen ist sie schon gelaufen, auch in Fußballstadien, und sie erfreut sich anscheinend großer Beliebtheit.

Dass daraus ein Politikum wurde, ist nicht etwa den türkischen Medien zu verdanken, sondern dem jüdischen Blogger “Elderofziyon” (EoZ). Seit er die Geschichte postete, erhielt seine Version des Videos auf Youtube mehr als 130.000 Hits, israelische und türkische Medien griffen die Geschichte auf.

Antisemitismus in der Türkei

Was aber dachten sich die Macher wohl dabei? Der Clip ist nicht nur wegen der Verwendung Hitlers ein Skandal, nebenbei ist er auch noch frauenverachtend. Die Kontroverse war also voraussehbar, und damit ein hoher Bekanntheitsgrad für das Shampoo.

Es gibt aber wohl auch tiefere Gründe: In der Türkei herrscht spätestens seit dem Bruch der islamisch geprägten AKP-Regierung mit Israel ein Trend zu immer stärkerem Antisemitismus. Aber schon davor schafften es diverse Piratenversionen von Hitlers “Mein Kampf”, die Bestsellerlisten anzuführen. Umfragen ergaben, dass Türken ungerne neben Juden wohnen würden.

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Neues vom EU-Kandidat Türkei

Beinah im Monatstakt folgen von Gül(le) und Erdo(wahn)  Rügen und Tadel in Richtung Europa, bezugnehmend auf einen wachsenden Rassismus, bzw. islamophoben Tendenzen in unserer Gesellschaft. Immer wieder folgen politische Einmischungen, bezüglich ihrer Türken in Deutschland, aber auch in Österreich – dabei hätten die beiden erwähnten Herren genug Mist vor ihrer eigenen Haustüre (in Ankara) zu kehren…..

Türkische Armee bombardiert das eigene Volk

Die Bilder sind verstörend. Eine lange Reihe Leichen, alle in Tücher und Teppiche eingewickelt, daneben stehen schluchzende Männer, Frauen und Kinder. Es sind insgesamt 35 Tote, bei den meisten Leichen sind nur die Füße zu sehen, die in altem, verschlissenen Schuhwerk stecken. Was auf den Bildern, die ein regionales Nachrichtenportal aus Yüksekova ins Internet gestellt hat, nicht zu sehen ist, sind die Gesichter der Toten. Die Getöteten waren zwischen 15 und 20 Jahren alt.

Sie sind Opfer eines Angriffs der türkischen Luftwaffe, die am späten Mittwochabend  die Grenzregion an der türkisch-irakischen Grenze  in der Provinz Sirnak bombardierte.

….Der Vorfall hat am Nachmittag zu Demonstrationen und Zusammenstößen in Diyarbakir, Yüksekova und Semdinli geführt. Die kurdische Bevölkerung ist wütend, die gesamte Region steht bereits seit Wochen unter extremer Anspannung. Seit die PKK im Sommer ihren Waffenstillstand aufgekündigt und diverse Angriffe auf Polizeiposten und Militärstationen verübt hat, hat die Armee ihre Einheiten in den kurdisch besiedelten Gebieten erheblich verstärkt.

Seitdem herrscht  de facto ein Ausnahmezustand. Permanent werden Leute als Sympathisanten der PKK verhaftet, in den Bergen führt die Armee trotz Wintereinbruchs fast täglich Razzien durch. Spezialtruppen werden mit Hubschraubern in die unwegsamen verschneiten Gebiete gebracht, um dort Jagd auf PKK-Kämpfer zu machen, die sich in ihre Winterquartiere zurückgezogen haben.

Das Grenzgebiet zum Irak ist praktisch wieder Kriegsgebiet wie in den neunziger Jahren. Von einer politischen Lösung der Kurdenfrage scheint die Türkei weiter entfernt denn je.
Quelle….

Türkei auf gefährlichen Abwegen

Massenverhaftungen und Machtverliebtheit deuten auf eine autoritäre Wende

Für einen Schauprozess ist zu wenig Platz im Gerichtssaal, für einen Geheimprozess gibt es zu viel kritische Öffentlichkeit. Doch normal ist das Strafverfahren, das diese Woche in Istanbul gegen 13 Journalisten und einen Schriftsteller eröffnet wurde, keinesfalls. Die türkische Regierung lässt gegen ihre politischen Gegner verhandeln. Im zehnten Jahr an der Macht hat die konservativ- muslimische Partei für Gerechtigkeit und Fortschritt (AKP) das Land in einen bösen Verdacht gebracht: Die Türkei wird autoritär.

An die 100 Journalisten sind in der Türkei im Gefängnis, mehr als offiziell in China; bei 4000 wird nun die Zahl der Untersuchungshäftlinge liegen, denen eine Mitgliedschaft im poli-tischen Arm der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK vorgeworfen wird: Bürgermeister, Stadträte, Anwälte, Unidozenten und wieder Journalisten.

Die Verhaftungswellen in türkischen Städten nehmen sich aus wie eine Hexenjagd auf politisch Andersdenkende, die so massiv ist, so weit in die Gesellschaft reicht und so wenig Sinn für das rechte Verhältnis erkennen lässt, dass sie die Frage nach dem langfristigen Ziel aufwirft: eine muslimisch gesteuerte Business-Demokratie? Ein AKP-Staat, in dem sich Erdogan auf lange Zeit einrichtet, und 2014, nach 13 Jahren im Amt des Regierungschefs, noch eine, vielleicht zwei Amtszeiten als Staatspräsident anhängen will? Und wozu – nur um der persönlichen Macht willen?

Die wöchentliche Ansprache an die Parlamentsabgeordneten seiner Partei – von Nachrichtensendern jeden Dienstag übertragen – führt anschaulich vor, wie in all den Regierungsjahren die innere Demokratisierung der AKP zurückgeblieben ist. Erdogan erschien lange als Modernisierer, ein Demokrat mehr aus Zwang als aus Herkunft und Überzeugung. Er brachte das Kunststück fertig, drei Parlamentswahlen in Folge mit zunehmender Stimmenzahl zu gewinnen. Und gewiss, Erdogan und seine Partei haben den Machtkampf gegen die Armee der Putschgeneräle für sich entschieden. Doch an deren Stelle, so scheint es nun, ist die Polizei getreten. Sie kontrolliert, hört mit, verhaftet.

Das Verstörende ist die Dauerbe- rieselung des türkischen Publikums durch die Regierung mit Erfolgsmeldungen vom demokratischen Kampf, ihr eklatanter Mangel an Selbstreflexion, die Zurückweisung jeglicher Kritik, die seelenruhige Behauptung von offenkundig Unrichtigem. Kein Journalist sitze in der Türkei im Gefängnis wegen seiner beruflichen Tätigkeit, ist etwa einer der Standardsätze von Europaminister Egemen Bagis. Doch eine Reporterin der Tageszeitung Birgün ist gerade zu einem Jahr Haft verurteilt worden wegen eines vier Zeilen langen Zitats in ihrem Artikel – und nicht, weil sie Hühner gestohlen hätte oder Blaupausen für eine Atombombe. Quelle…

Und wo bleiben die Reaktionen  der EU-Bürokraten auf diesen mehr als demokratiefeindlichen Weg ihres Beitrittskanditaten Türkei? Europas Außenminister (Spindelegger und Co.) schweigen – in unseren Medien meist nur ein Randthema! Jeder kennt die Reaktionen aus Ankara, wenn sich die türkische Ehre verletzt fühlt – siehe Genozid-Gesetz in Frankreich.
Uns fällt hierfür nur ein Begriff ein:  Schlappschw……!
Ständig malen sie uns ihre Schreckgespenster der demokratiefeindlichen Gefahren von rechts an die Wand und hier wird ein Kuschelkurs gefahren? Es scheint fahrlässig … oder doch bösartige Absicht????

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Gratulation nach Frankreich – die lächerlichen Drohungen aus Ankara können sich bestimmte Herren in die Haare schmieren…..

Begleitet von heftigen Protesten der Türkei hat die Pariser Nationalversammlung den Entwurf für ein umstrittenes Genozid-Gesetz verabschiedet. Der Entwurf schreibt hohe Strafen für diejenigen fest, die offiziell anerkannte Völkermorde leugnen.

Die erste Parlamentskammer stimmte in erster Lesung dafür. Der Gesetzentwurf muss nun noch vom Senat gebilligt werden.

Zu den anerkannten Völkermorden zählen nach französischer Lesart auch die Verbrechen an den Armeniern im Osmanischen Reich in der Zeit von 1915 bis 1917. Paris hatte sie 2001 zum Genozid erklärt. Die Türkei als Rechtsnachfolgerin des Osmanischen Reiches bestreitet einen Genozid.

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hatte Paris vor schweren Konsequenzen bei einer Verabschiedung des Gesetzes gewarnt. Der für europäische Angelegenheiten zuständige Minister Jean Leonetti wies die Vorwürfe  als haltlos zurück und forderte einen «ruhigeren Dialog» mit Ankara. Er glaube nicht an ernsthafte Konsequenzen.

Türkei vermutet politisches Manöver Sarkozys

Die Türkei sieht im geplanten Gesetz ein wahltaktisch motiviertes Manöver von Präsident Nicolas Sarkozy, das auf armenisch-stämmige Wähler zielt. Der Entwurf müsste bei einer Verabschiedung in der Nationalversammlung noch die von den oppositionellen Sozialisten dominierte zweite Parlamentskammer, den Senat, passieren.

Unmittelbar vor der Abstimmung demonstrierten rund tausend Menschen vor der Pariser Nationalversammlung dagegen.

Im Osmanischen Reich kamen nach unterschiedlichen Schätzungen 1915/16 während des Ersten Weltkriegs zwischen 200 000 und 1,5 Millionen Armenier ums Leben.
Quelle…..

Wieder einmal türkischer Protest inmitten von Europa…..

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Inzwischen sind die ersten Reaktionen aus Ankara bekannt…..

Ankara reagierte schroff auf den Beschluss: Ein türkischer Regierungsvertreter erklärte, die Türkei werde aus Protest ihren Botschafter aus Paris abziehen. Damit brüskiert das Land nicht nur Frankreich, sondern die gesamte EU, der die Türkei seit Jahren beitreten möchte. Frankreich gilt als eines des kritischsten EU-Länder gegenüber einem Türkei-Beitritt.

Außerdem will Ankara gegenseitige Besuche und gemeinsame Truppenübungen einstellen sowie militärische Flüge Frankreichs über türkisches Staatsgebiet einschränken. Die Entscheidung der Nationalversammlung habe dem türkisch-französischen Verhältnis “sehr schwere und irreparable Wunden” zugefügt, sagte Regierungschef Tayyip Erdogan.  Quelle….

Den Abzug des türkischen Botschafters in Paris werden die Franzosen sicher gut verschmerzen – was man bei den Tausenden in Frankreich lebenden Türken wohl nicht behaupten wird können!
Zeit für die Heimreise….. 

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Es ist wieder Zeit für einen Griff zur Flasche Magenbitter…..

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat eine mangelnde Unterstützung der deutschen Regierung für einen EU-Beitritt der Türkei beklagt. “Weil wir Türken so viel Positives für Deutschland empfinden, fühlen wir uns gerade hier im Stich gelassen”, sagte Erdogan der “Bild”-Zeitung. “Die deutsche Politik müsste viel mehr für den EU-Beitritt der Türkei tun, weil er die Integration massiv vorantreiben würde.”

Erdogan will am heutigen Mittwoch an einem Festakt der deutschen Regierung zum 50. Jahrestag des deutsch-türkischen Anwerbeabkommens in Berlin teilnehmen. Bei der Veranstaltung im Auswärtigen Amt wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprechen.

Erdogan kritisierte: “Die deutsche Politik würdigt die Verflechtung der drei Millionen Türken in Deutschland nicht genug.” Er plädierte für eine doppelte Staatsbürgerschaft für die rund drei Millionen Türken und türkischstämmigen Menschen in Deutschland. “Wenn ein EU-Land wie Frankreich dies schafft, warum kann Deutschland es nicht?”, fragte der türkische Regierungschef. Zudem wandte er sich in scharfer Form gegen die verlangten Deutschkenntnisse für den Zuzug von Familienangehörigen. “Wer Deutschkenntnisse zur wichtigsten Voraussetzung erklärt, verletzt die Menschenrechte.”

Bei einem Empfang am Dienstagabend in Berlin wandte sich Erdogan auch erneut an die in Deutschland lebenden Türken und türkischstämmigen Menschen. Sie sollten unbedingt Deutsch lernen, aber ihre Muttersprache nicht vergessen, sagte Erdogan. “Es ist nun an der Zeit für Erfolgsgeschichten und nicht mehr für sehnsuchtsvolle Heimatgeschichten.” Erdogan wurde von den rund 1000 geladenen Gästen mit Ovationen begrüßt. Er nutzte seinen Auftritt, um auf die Stärke seines Landes hinzuweisen: “Keiner kann das Wachstum und Voranschreiten der Türkei aufhalten.”
Siehe…

Ein Leserkommentar dazu aus Pi-News:

Dieser Erdogan in seinem Türkenwahn ist wirklich unerträglich. Sich liebende Türken können genauso gut in der Türkei heiraten und dort ihr ungetrübtes Glück genießen, dazu bedarf es keines Zuzuges nach Deutschland. Ich frage mich ohnehin, was diese ganze Debatte noch für eine Berechtigung hat. Die Zeiten, in denen türkische Arbeiter hier benötigt wurden, gehören längst der Vergangenheit an, wer sich in der Zwischenzeit integrieren wollte, hat dies getan und der Rest gehört einfach wieder nach Hause geschickt, in die ach so weltoffene und prosperierende Türkei. Anschließend gehört die Tür geschlossen und eine vernünftige Einwanderungspolitik ins Leben gerufen, die nur solche Zuwanderer gestattet, die uns, unser Land, unsere Sprache und unsere Lebensweise akzeptieren.

Nochmals – “Herr Erdogan, es wird Zeit, dass Sie diese Landsleute heim in ihr Reich holen!” 
Türken-Demo in Bielefeld:

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Während unsere Medien über jeden Furz  aus der Türkei berichten, hüllen sie sich bei den gewalttätigen Zusammenstössen, rund um die Wahlkundgebungen der Erdogan-AKP, in Schweigen!

CNN berichtet von einen toten Demonstranten, mehreren Verletzten, davon ein Leibwächter von Erdogan, der von einem Stein am Kopf getroffen wurde.
Die Polizei ging mit voller Härte gegen die Demonstranten vor!
Erdogan bezeichnete die Demonstranten als” Banditen mit Steinen bewaffnet” – diese wiederum skandierten “Mörder, Mörder….!”

Ganzer CNN-Bericht….

Unsere Leserin und Türkin Ilkay wird uns hier auf dem laufenden halten……

Die AKP-Faschisten rund um Erdo-Wahn haben inzwischen Telefon und Internet gesperrt!
Bilder die irgendwie nicht zu einem EU-Beitrittskanditaten passen!

+++update+++

Massive Interventionen der Polizei gegen Anti-AKP Demonstranten
http://bianet.org/english/freedom-of-expression/130398-massive-police-intervention-against-anti-akp-demonstrators?sms_ss=twitter&at_xt=4de5edc782a096a5,0

 

 

 

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Zu den großen Lügen in der Integrationsdebatte zählen die üblicherweise argumentierten statistischen Durchschnittswerte aller hier lebenden Migranten. Bricht man, selten genug, die Daten auf die Nationalitäten herunter, erweisen sich die zugewanderten Türken als das größte Problem.
Auch, weil die nationalistische Regierung in Ankara die Integration ihrer emigrierten Landsleute gezielt bekämpft.

Das Nachrichtenmagazin Der Spiegel veröffentlichte kürzlich Daten zum Integrationsgrad von Immigranten in Deutschland, die sich durchaus auf Österreich übertragen lassen. Auf einer Skala von 1 = missglückte Integration bis 8 = gelungene Integration kommen die Zuwanderer aus den EU-Staaten auf 7,0, solche aus dem Fernen Osten immer noch auf 6,8. Die Türken liegen weit abgeschlagen nahe dem Tiefstwert auf 1,3.

Und das ist aus der Sicht des nationalistischen Regimes von Ministerpräsident Erdogan gut so. Schon vor zwei Jahren hatte er bei einer Rede in Köln Assimilation als “Verbrechen gegen die Menschlichkeit” bezeichnet. Vor zwei Wochen legte er in Düsseldorf nach: Für türkische Emigranten müsste Türkisch die Erstsprache sein und dann erst komme Deutsch. “Ihr seid meine Staatsbürger”, rief Erdogan seinen Anhängern zu, ”ich bin hier, um nach eurem Wohl zu schauen.”

Dass solche Auftritte der offiziellen Politik entspringen, musste eine österreichische Parlamentarier-Delegation in Ankara erfahren. Verpflichtende Deutschkurse im Heimatland, wie sie das neue Fremdenrecht vorschreibt, empfinde man “eher als Provokation. Ein Türke wird sich immer als Türke fühlen. Wir haben einfach ein sehr starkes Nationalbewusstsein.”

Darin werden die Immigranten schon seit Jahrzehnten in ihren Moscheen bestärkt, deren Imame vom staatlichen türkischen Religionsamt entsandt und bezahlt werden. Jetzt wird zusätzlich noch eine eigene Behörde aufgebaut, die sich um die Emigranten kümmern soll.
Die Politik des “Ihr müsst Türken bleiben”, findet selbst die türkisch-stämmige grüne Integrationssprecherin Korun, “brauchen wir wie einen Kropf”.

In gut 50 Prozent der türkischen Familien wird hierzulande ausschließlich Türkisch gesprochen, türkisches Fernsehen gesehen und werden türkische Zeitung gelesen. Ergebnis sind schwere Mängel bei den Deutschkenntnissen – selbst nach erfolgreichem Hauptschul-Abschluss – bis in die dritte Generation hinein. Die Folge sind weit überrepräsentativ hohe Zahlen türkischer Schulabbrecher und Arbeitsloser.

Hier wächst, auch durch die weit höheren Geburtsraten der türkischen Zuwanderer, eine soziale Problematik, der man dringend entgegensteuern muss. Gegen Ankaras Nationalismus durch angemessenen Druck auf die Eingliederung der hier lebenden Türken. Aber in letzter Konsequenz fallweise auch durch die Einladung, ihr reines Türkentum doch lieber in ihrer Heimat zu leben als in einer unerwünschten Parallelwelt bei uns.

Der Kurier ist eigentlich für seinen gutmenschlich, politisch korrekten Stil bekannt – hier sprang ihr Chefredakteur aber über seinen Schatten, auch wenn der Artikel einfach nur die Wahrheit wiedergibt, auf die wir seit langem hinweisen! Zu lesen hier….

+++++++++++++++++++

Dass zurzeit aus Ankara gesteuerte Vereine wie ATIB erstmals einen Gegenwind verspüren und ein wenig nervös werden, zeigt uns folgende Geschichte von REDEGEFAHR!
An dieser Stelle ein großes Kompliment für die Courage und den Mut für die Aktion,  die dieser Artikel benötigt – weiter so:

Drohungen beim ATIB-Frauenschwimmen in Linz

 …….“Ich steh auf Männer, deswegen fotografiere ich Dich.”

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Der linkspopulistische Standard berichtete vor ein paar Tagen folgendes:

Von Islam-Kritikern wie Geert Wilders, Henryk M. Broder oder Ayaan Hirsi Ali ist gegenwärtig wenig zu hören. Die Revolutionen in den arabischen Ländern lassen ihr Weltbild wanken
9/11 ist von gestern. Spätestens seit dem 11. September bestimmt der Gegensatz zwischen „hier” und „dort” die Debatte um den Islam:
Hier der Westen, dort der Islam. Hier Demokratie und Freiheit, dort Dschihad und Unterdrückung. Diese Gegenüberstellung war das Fundament, auf dem Islam-Kritiker und Rechtspopulisten überall in Europa ihr Weltbild errichtet haben. Die Steine dabei waren fanatische Gotteskrieger, verschleierte Frauen und autokratische Herrscher.

9/11 aber ist von gestern, seit die Menschen in der arabischen Welt auf die Straße gehen. Denn seither passt diese Zweiteilung des Weltbildes nicht mehr: Welcher Teil der Welt steht nun für Freiheit und Demokratie? Gehören nun nicht auch die Demonstranten zwischen Marokko und Iran – die meisten muslimisch – jetzt dazu?

Die Umstürze bringen das Weltbild der Islam-Kritiker ins Wanken. Ihre bisherige Vorstellung und Argumentation wird gegenwärtig sogar noch umgekehrt: Muslime stehen auf für Freiheit und Demokratie – und werden von Herrschern niedergedrückt, die von Europäern gestützt werden. Muslime scheinen zu Demokraten zu werden , Europäer scheinen Terror zu unterstützen. Islam-Kritiker haben auf diese Veränderung der Weltlage noch keine Antwort gefunden. (Muslime werden zu Demokraten und Europäer zu Terroristen???
Bei soviel Vorschuss-Lorbeeren wäre es  angebracht, ein Beispiel anzuführen, in welchem muslimischen Land auf dieser Erde Demokratie nach Werten der Freiheit und Gleichberechtigung gelebt wird? Auch wenn in Kairo und Tunis Tausende nach Demokratie und Freiheit schreiend durch die Straßen zogen, krochen in den selben Stunden aus allen Löchern gleich die Islamisten hervor.)
Eine aktuelle Meldung von heute aus Ägypten:

Muslime stürmen Christen-Gemeinde – 2 Tote

Geert Wilders, der Rechtspopulist in den Niederlanden, der den Islam eine „faschistische Ideologie” nennt und den Koran mit „Mein Kampf” vergleicht, scheint verstummt.

Einzig: Er tickerte seine Ansichten zum Thema in zwei Twitter-Meldungen in insgesamt 277 Zeichen. Kurz und knapp der Inhalt: Islam und Demokratie passen nicht zusammen.
(Wo er Recht hat, hat er Recht – siehe unsere Erklärung oben!)
Am Wochenende hat er zusätzlich ein krudes Interview gegeben, in dem er sich in den eigenen Antworten verheddert. Davon abgesehen war es in den vergangenen Wochen still um Wilders, der sonst keine Gelegenheit auslässt, sich zum Islam zu äußern. (Hier ist jemand auf seinem links-rosa Ohr taub! Vor ca. 3 Wochen fand sein Prozess statt, und in dieser Woche fanden Provinzwahlen statt! Wahlsieger: Geert Wilders kann sich feiern lassen!)

Auch von den anderen rechts-orientierten Islam-Feinden in Europa – Jean-Marie Le Pen in Frankreich, Heinz-Christian Strache in Österreich – ist wenig zu hören. Islam-Kritiker wie Ayaan Hirsi Ali, Afshin Ellian und Henryk M. Broder, die sich sonst vor Debatten nicht scheuen, schweigen. Rechts herrscht Ruhe.

Für sie ist es endgültig Zeit, sich vom schwarz-weißen Weltbild zu verabschieden. Hier Freiheit, dort Terror – das ist heute unglaubwürdiger denn je. Auch das Menschenbild von Muslimen, das die Kritiker vielfach nach dem 11. September gezeichnet haben, taugt nicht mehr. Die Vorurteile von aggressiven Jugendlichen, bärtigen Terroristen und unterdrückten Frauen haben Wilders in Holland und Populisten überall in Europa zu verbreiten versucht.

Die Berichte aus der arabischen Welt zeichnen aber ein sympathisches, ein modernes Bild der arabischen Welt. (Sympathisch??? nach wie vor tägliche Attentate gegenüber Christen – siehe Meldung oben!)
Sie zeigen: Engagierte, politisch interessierte Muslime sind keine Dschihadisten. Statt muslimische Immigranten zu dämonisieren, eine Islamisierung und das Ende Europas zu fürchten, sollten Kritiker die Augen öffnen – und ihr eigenes Weltbild an die Realität anpassen.

Lieber gutgläubiger Autor dieser Zeilen,
sehen wir uns mal an, was die arabischen Völker in den nächsten 1 – 5 Jahren mit der Demokratie machen, bevor wir feiern.
Welche Demokratie eigentlich?  Im Moment sehe ich – zugegebenermaßen viele,  Menschen in 2 – 3 Ländern,  die seit 4 Wochen versuchen,  sich in Richtung Demokratie und Freiheit zu bewegen, ohne zu wissen, was das eigentlich ist.
Das ist erfreulich, aber noch laaaaaange nicht Demokratie.

Lieber links-gutmenschlicher Autor,
vielleicht schaffen Sie es nicht aus ihren Phantasieträumen zu erwachen, denn scheinbar haben Sie auch den Auftritt Erdogans in Düsseldorf verschlafen! Nach seinen Hassreden,  haben sich Broder, Strache und Co. kritisch zu Wort gemeldet, weil wieder einmal die jahrelangen Kritiken aus dem rechten Eck bestätigt wurden.

Das dieser geschmacklose Artikel aus einem kranken, linken Hirn entstammt – beweist uns, dass dieser Autor mit seiner “Watsche” gegen Rechts selbst eine Ayaan Hirsi Ali nennt! Einer Frau aus Somalia die nach Europa flüchten musste und deren Klitoris abgeschnitten wurde!

Und zu guter Letzt eine Watsche für alle Linken a la Standard-Schreiberlinge:

Die Chefin der rechtsextremen französischen Partei “Front National” (FN), Marine Le Pen, liegt nach dem Ergebnis einer Umfrage zur kommenden Präsidentschaftswahl in einem Jahr in Führung.
Wie aus einer Befragung des Instituts Harris Interactive für die Sonntag-Ausgabe der Zeitung “Le Parisien” hervorgeht, käme sie auf 23 Prozent der Wählerstimmen. Der konservative Amtsinhaber Nicolas Sarkozy und die sozialistische Oppositionsführerin Martine Aubry erhielten demnach jeweils 21 Prozent. Es ist das erste Mal, dass Le Pen laut einer Umfrage in die Stichwahl um das Präsidentenamt 2012 käme. Siehe…

Ein Wahnsinn, dass eine österreichische Tageszeitung soviel “Bullshit” einen Platz einräumt! Dass sich aus diesem Artikel  nicht mal eine Zeile bewahrheiten wird, werden keine so genannten Rechten, sondern die Muslime selbst unter Beweis bringen!
Lieber gutgläubiger Träumer – lesen Sie demnächst SOS!

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+++update+++

Am 27.02.2011 will der türkische Ministerpräsident Erdogan vor rund 15.000 Anhängern der “Union Europäisch-Türkischer Demokraten (UETD)” in Düsseldorf reden. 
Bis heute ist der letzte Besuch des türkischen Ministerpräsidenten in negativer Erinnerung geblieben. So warnte er damals in Köln die über 1,7 Millionen Türken in Deutschland vor zu viel Anpassung. Ebenfalls bleiben die Forderungen Erdogans präsent, die im Zusammenhang mit dem Brandunglück in Ludwigshafen standen. So wurde von türkischer Seite eine ausländerfeindlichen Tat gesehen und Erdogan forderte sogar türkische Ermittler in Deutschland, da er den heimischen Polizeibeamten offenbar nicht die notwendige Neutralität und Befähigung zutraute. Am Ende stellte sich der Hausbrand als tragisches Unglück heraus und eben nicht als ausländerfeindliche Tat.
Zudem dürfen wir immer wieder erleben, wie gerne die türkische Seite die sog. Nazikeule gegen Deutschland zückt, wenn man Kritik übt oder auf Menschenrechtsverletzungen hinweist. Kurden werden weiterhin unterdrückt und Christen wegen ihres Glaubens verfolgt, sowie Kirchen angegriffen und zerstört. Alleine vor diesem Hintergrund kann und darf die Türkei nicht in die EU aufgenommen werden. Siehe…

Fotos vor 3 Jahren….


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Düsseldorfer Landes- und Kommunalpolitiker blicken dem Auftritt Erdogans ebenfalls mit gemischten Gefühlen  entgegen.
RP-Online berichtet…

Peter Preuß, innenpolitischer Sprecher der CDU im Landtag, erinnert sich an Erdogans Wahlkampfauftritt in Köln: Damals hatte der türkische Regierungschef an seine in Deutschland lebenden Landsleute appelliert, sich nicht zu assimilieren und betont, “Assimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit”.
“Diese Äußerung hatte mit Integrationspolitik nichts zu tun, im Gegenteil”, sagt Preuß. Erdogan solle seinen hier lebenden Landsleuten vielmehr klar machen, dass sie alles tun müssten, um sich zu integrieren und vor allem die deutsche Sprache zu lernen. Dabei spielten die Elternhäuser eine große Rolle. “Dort wird die Basis gelegt für die spätere Bereitschaft, sich ausbilden zu lassen”, so Preuß.

Rot-Grün finden wieder nur “Wischi-Waschi”-Worte, man will ja sein Wählerklientel nicht beleidigen:

“Erdogan soll einen, nicht spalten”, sagt Karin Kortmann, Chefin der Düsseldorfer Sozialdemokraten. Sie ist überzeugt, dass der türkische Regierungschef in Düsseldorf deutlich milder argumentieren werde als in Köln: “Die Bemühungen um den EU-Beitritt der Türkei sind so weit fortgeschritten, dass er am Sonntag mit Sicherheit das Thema Integration in den Mittelpunkt seiner Rede stellen wird.” Erdogan werde an seine hier lebenden Landsleute appellieren, sich zu integrieren und gute Staatsbürger zu sein, ohne ihre türkische Identität aufzugeben.

“Viele Türken, die in Deutschland leben, betonen, dass Erdogan ihr Regierungschef sei und nicht Merkel”, sagt Grünen-Landeschefin Monika Düker. Die Zahl der Integrationsverweigerer liege dennoch im Promillebereich (realitätsfremd a la Grün-Politiker). Deshalb sei es auch an den Deutschen, dafür zu sorgen, dass sich Zugewanderte “hier heimisch fühlen”.

Die Pro-Bewegung hat bereits eine Protestveranstaltung gegen Erdogans Besuch angemeldet – und auch die Republikaner haben in einer Presseaussendung folgendes mitgeteilt:

Erdogan ist unerwünscht in Düsseldorf!

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Der türkische Premierminister Recep Tayyip Erdogan reist derzeit  durch die arabischen Golfstaaten. In einer Rede in Kuwait skizzierte er dabei, welche Mächte seiner Meinung nach in der Zukunft „die ganze Welt gestalten” könnten: Die Türkei und die arabischen Länder, wenn sie die Kraft zu einer „Union” finden als Zentrum der muslimischen Welt.

Erdogan sprach auf einer Konferenz zu den türkisch-arabischen Beziehungen - ”die Sreitigkeiten und Differenzen des 19. und 20. Jahrhunderts zu vergessen – als die arabischen Völker sich gegen die osmanische Herrschaft erhoben – und sich auf die historischen Gemeinsamkeiten zu besinnen, die Araber und Türken verbinden.”

Diese Gemeinsamkeiten sind laut Erdogan vor allem der Islam und das gemeinsame Ringen gegen christliche Aggressoren. (!!!) „Türken und Araber haben diese Gegenden gemeinsam in der Zeit der Kreuzzüge verteidigt”, meinte er. Auch in späteren Epochen „haben wir gemeinsam gegen die Invasoren gekämpft”, behauptete er unter Verweis auf die „Invasion von Erzurum”. Damit meinte er wahrscheinlich den russisch-armenischen Einmarsch im ersten Weltkrieg in der nordöstlichen Türkei – allerdings hatte das osmanische Reich die Kämpfe mit einem Angriffskrieg gegen Russland provoziert.

Heute, so Erdogan, gelte es, die alte „1000-jährige Brüderlichkeit” zu neuem Leben zu erwecken, eine „politische, wirtschaftliche und kulturelle Union” zu werden. „Wir sind Angehörige der selben Zivilisation. Wir haben eine gemeinsame Geschichte.”

Wenn man zueinander halte und stärker zusammenarbeite, dann „hat diese Region das Potential, die ganze Welt zu gestalten”, sagte Erdogan, und schien damit eine neue Rolle türkisch-arabischer Brüderlichkeit als Zentrum und führende Kraft der muslimischen Welt zu sehen, einflußreich genug, um insbesondere den Nahen Osten umzugestalten.

„Wir betrachten den Schmerz der Völker von Irak, Aghanistan und Pakistan als unseren eigenen Schmerz”, sagte Erdogan. In allen drei Ländern sind zahlreiche Muslime in Folge amerikanischer Militärschläge gestorben. „Wenn ein Organ eines Körpers Schmerz spürt, dann spürt der ganze Körper den Schmerz. Ebenso, als die Kinder von Gaza massakriert wurden, spürten wir ihren Schmerz als ob unsere eigenen Kinder massakriert würden. Gazas Problem ist unser Problem. Jerusalems Problem ist unser Problem.”

Neben diesen Visionen einer neuen, besseren Welt, gestaltet von der neuen Solidarität zwischen Türken und Arabern, erwähnte Erdogan auch die EU: „Einerseits werden wir weiterhin Verhandlungen mit der EU führen, andererseits werden wir den Regionen nicht den Rücken kehren, mit denen wir Jahrhunderte gemeinsamer Geschichte teilen.” Erdogan betonte, niemand im Ausland solle sich einbilden, türkische Aussenpolitik beeinflussen zu können: „Wir werden von manchen Leuten kritisiert, wenn wir von Bagdad, Kabul, Gaza, Jerusalem und Palästina sprechen (…) Wir bestimmen unsere eigene Aussenpolitik. Wir machen unsere eigene aussenpolitische Agenda. Die Araber sind unsere Brüder und Schwestern.”

Erdogan ging auch auf das Thema Terror ein, nachdem kurz zuvor Christen in Ägypten und Irak von islamischen Gewalttätern massakriert worden waren. Erdogan betonte, dass es keinen islamischen Terror gebe. Wer Terror ausübe, der sei kein Muslim, denn Islam bedeute „Frieden.”  Ganzer Artikel…

 „Einerseits werden wir weiterhin Verhandlungen mit der EU führen” – um  dafür nochmals 3 Milliarden Euro EU-Gelder zu kassieren!!! Siehe…

Seit 2001 seien bereits annähernd drei Milliarden EU-Gelder nach Ankara geflossen, so CDU Generalsekretär Dobrindt. Bis 2013 sollen weitere drei Milliarden Euro hinzukommen. „Der deutsche Steuerzahler trägt die Hauptlast.

“Gegen christliche Aggressoren” – ??? Tickt da jemand komplett daneben??? (…. Schluck Magenbitter) – Tagtäglich werden unzählige Christen in der muslimischen Welt abgeschlachtet (heute wieder 5 Christen in Ägypten!) – im Kanon dazu schreiend “Allahu Akbar”!
Wie dieser Mann drauf ist, beweist er mit seiner Auslegung des Islam!

Spätestens JETZT müßte ein Aufschrei von Europa erfolgen und endlich diese Schnapsidee “Türkei-Beitritt in die EU” zu begraben!

Appropos Türkei – ein unbeliebter Türke sitzt nach wie vor in Wien!
Wir hoffen, dass Herr Erdogan trotz seiner Weltmachts- Träume nicht auf ihn vergisst:

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Vom Juli 2009 bis zum März 2010 fand in Frankreich die Veranstaltungsreihe„Saison de la Turquie“ statt. In mehreren französischen Städten wurden mehr als 400 Veranstaltungen durchgeführt, in denen die Kultur der Türkei vorgestellt wurde. Im Rahmen dieser Türkei-Saison wurde im Herbst 2009 der Eiffelturm fünf Tage lang mit Tausenden von Glühbirnen in den Farben der türkischen Fahne illuminiert. Laut Wikileaks soll ein Flugzeug, in dem Sarkozy während dieser Tage gerade unterwegs gewesen war, seine Route geändert haben, um dem französischen Staatschef den Anblick des türkifizierten Eiffelturms zu ersparen. Die Hürriyet schreibt derweil von der „Türkischen-Fahnen-Phobie“ Sarkozys.

Im Anschluß an die „Saison der Türkei“ fand im großen Pariser Konzertsaat Zénith de Paris ein Großtreffen (Büyük Bulusma) der Europatürken statt, ein Großtreffen derselben Art wie jenes im Jahr 2008 in der Kölnarena. Höhepunkt des Großtreffens war eine über einstündige Rede Erdogans, der zusammen mit mehreren türkischen Ministern gekommen war. Der Saal mit seinen 6.000 Plätzen war vollbesetzt. Weitere 2.000 Besucher fanden im Saal keinen Platz mehr. Erdogan bedauerte das in seiner Rede und wünschte für die kommenden Großtreffen dieser Art in Europa noch größere Säle.

Der Inhalt seiner Rede deckt sich weitgehend mit der Rede, die er einige Wochen zuvor am 27. Februar vor Auslandstürken in aufschlussreichen politischen und sozialen Positionen in ihren jeweiligen Wohnländern in Istanbul hielt. Ein paar deutschen Medien berichteten leicht aufgeregt darüber. Über die Pariser Rede wurde allerdings, soweit ich sehe, zumindest in Deutschland, nichts berichtet, obwohl doch diesmal Erdogan nicht in geschlossener Gesellschaft vor ausgewähltem Publikum in Istanbul, sondern auf einer öffentlichen Großveranstaltung mitten in Europa direkt vor seinem Volk sprach.

Vor Erdogans Rede trat der „Chor der Zivilisationen aus Antakya“ auf. (Auf diesem Youtube-Video singen sie gerade die türkische Version der „Ode an die Freude“, die offizielle EU-Hymne). Der Chor der Zivilisationen setzt sich aus Muslimen, Christen und Juden zusammen. Diese „multireligiöse“ und „multikulturelle“ Gesangsgruppe, die in sechs Sprachen singt, dient der Außendarstellung der Türkei als ein tolerantes multikulturelles, multireligiöses Land. Drei Wochen zuvor hatte der Chor der Zivilisationen auch einen Auftritt in der Wiener Votivkirche (Youtube-Video ). Veranstalter war die „Türkische Kulturgemeinde in Österreich“.

Zu Erdogans Rede:
Quelle ist ein siebenteiliges Youtube-Video der gesamten Rede, das aber mittlerweile nicht mehr online ist, da das Youtube-Konto des Users „aufgrund mehrerer Benachrichtigungen von Drittparteien über eine Urheberrechtsverletzung“ gekündigt wurde. Eine recht umfangreiche Darstellung der Rede findet sich auf der AKP-Webseite (dort auch einige Fotos)

Erdogans Rede im Pariser Zénith 7. April 2010

[Während Erdogan ans Rednerpult tritt, skandiert die Menge: „Die Türkei ist stolz auf dich“. Darauf erwidert Erdogan mehrmals: „Wir sind stolz auf euch! Ihr seid unsere Ehre, unser Stolz!“ Nachdem die Sprechchöre abgeebbt sind, beginnt Erdogan mit seiner Rede:]

Diesen Artikel haben wir vom Blog Fakten – Fiktionen dankend übernommen, Erdogans vollständige Rede können sie hier nachlesen: http://fact-fiction.net/?p=5469

Ein kleiner Auszug der vieles verrät, über die Hintergedanken des türkischen Staates im Bezug zu ihren Auslandstürken:
Meine werten Geschwister, ich möchte, daß ihr euch bewußt seid, daß eure leidenschaftliche Liebe zur Türkei, eure Sehnsucht nach der Türkei immer bestehen bleiben wird. Mit Zufriedenheit sehe ich, daß Frankreich euch das Gefühl gibt, hier nicht in der Fremde, sondern zu Hause zu sein. Für diese warmherzige Beziehung zu euch spreche ich der französischen Regierung meinen besonderen Dank aus. Gleicherweise seid ihr aber Bürger eines mächtigen Landes, eines geachteten Landes, eines Landes mit reicher Geschichte, Kultur und Zivilisation, seid ihr Bürger der Türkei.

Wir haben von dieser türkischen Veranstaltung in Paris folgendes Video angefunden - ein Meer von türkischen Fahnen! Erdogan betont in seiner Rede die Wichtigkeit der Doppelstaatsbürgerschaft - u.a., um auch aktiv vom Wahlrecht gebrauch zu machen! Welche Partei werden diese Menschen also wählen, die immer Türken bleiben, egal wo sie leben? Wohl die türkenfreundlichste -  in Österreich…… ?

Übrigens – haben Sie in unseren Medien darüber etwas gelesen?

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Der türkische Regierungschef Recep  T. Erdogan reagiert zunehmend gereizt auf die Wikileaks-Enthüllungen und erwägt nun gerichtliche Schritte. Ihm reiche eine Entschuldigung der US-Regierung für die von Wikileaks veröffentlichten kritischen Analysen zur Türkei nicht mehr aus.
Das englischsprachige Internetangebot der Zeitung “Hürriyet” zitierte Erdogan mit den Worten: “Diejenigen, die uns verleumdet haben, werden unter ihren Behauptungen zermalmt werden, sie werden erledigt und sie werden verschwinden.”

Erdogan hatte am Vortag erklärt, die Berichte der US-Botschaft in Ankara über ihn und die Politik seiner Regierung seien voller Lügen und Fehlinterpretationen. Er bestritt insbesondere, Geld auf Konten in der Schweiz zu haben.

Ein geheimes Schreiben vom Februar dieses Jahres befasst sich mit Bemühungen türkischer Firmen, Waffengeschäfte mit dem benachbarten Iran ungeachtet des Atomstreits abzuschließen. In den US-Unterlagen finden sich dazu genaue Angaben, die von türkischer Seite allerdings inzwischen bestritten wurden. (no na!)

Die Autoren der Berichte zeichnen ein Bild der Türkei, in dem islamistische Berater und Wirtschaftsleute zunehmenden Einfluss bekommen. Erdogan selbst informiere sich nur aus einer islamistisch geprägten Presse, kabelte die Botschaft. Er verlasse sich auf „Charisma, Instinkt und die gefilterten Informationen von Beratern, die Verschwörungstheorien aus dem Netz ziehen oder sich neo-osmanischen, islamistischen Fantasien hingeben“. Ganzer Artikel…
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Dazu passend eine APA-Aussendung vom Europaabgeordnete Andreas Mölzer:  Türkisches Großmachtdenken hat keinen Platz in Europa

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Und jetzt jammert Erdogan auch noch….

Der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan hat das Verhalten der Europäischen Union bei den Beitrittsverhandlungen scharf kritisiert. “Man hat uns an den Toren der EU für 50 Jahre warten lassen”, sagte Erdogan in einem Interview  am Dienstag. Die Türkei warte immer noch und sei nicht über den Verhandlungsprozess hinaus. Die Bevölkerung bringe dies auf. Erdogan übte zudem Kritik daran, dass seit Beginn der Aufnahmeverhandlungen vor fünf Jahren die Regeln geändert worden seien. Im Vergleich zu anderen Kandidaten werde die Türkei diskriminiert.

Der deutsche Europaabgeordnete Manfred Weber (CSU) forderte unterdessen ein Ende der Brüsseler Verhandlungen mit der Türkei. Nach der Vorlage des Fortschrittsberichts von Erweiterungskommissar Stefan Füle sagte der stellvertretende EVP-Fraktionschef der “Passauer Neuen Presse”: “Aushöhlung der Pressefreiheit, Defizite im Rechtsstaat, Vertragsverletzungen in Sachen Zypern und über 16 000 anhängige Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen Grundrechtsverletzungen und Unterdrückung von Minderheiten – das alles spricht für sich.” Deshalb forderte der niederbayerische CSU-Chef: “Jetzt wäre der Zeitpunkt gekommen, der Wahrheit ins Auge zu blicken, die Verhandlungen abzubrechen und eine privilegierte Partnerschaft aufzubauen.” Siehe…

In ein ähnliches Horn blies heute bereits Harald Vilimsky (FPÖ): Es stelle sich die Frage, wie viel sich die österreichische Bundesregierung noch bieten lassen wolle, um endlich einen Abbruch der Verhandlungen mit der Türkei über einen EU-Beitritt einzufordern.

Der türkische Botschafter hat in seinem Interview bereits richtig erkannt, dass die Türken in Österreich (Europa) nicht gerade beliebt sind! Eine Debatte über einen EU-Beitritt Türkeis erübrigt sich somit – die Türkei braucht aber nicht jammern, denn immerhin kassierten sie bis heute Milliarden aus Brüssel für eine “EU-Tauglichkeit” die bis heute nicht gegeben ist!

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Nach der wackeligen Stellung in der EU wählt die Türkei einen neuen politischen Kurs: Weg vom Westen, hin zum Islam.
Vor einigen Tagen erhob sich  eine neue, bedachtsamere Stimme, die die Regierung in Verlegenheit brachte. Es war die Stimme von Fetullah Gülen, wahrscheinlich die einflussreichste Figur des politischen Islams der Türkei. Obwohl er in den USA lebt, gelten seine strategischen Empfehlungen immer wieder als Inspiration für die Politik der Regierung.

Ihm wurde der Rat zugeschrieben, das türkische Militär mit Muslimen zu unterwandern. Die nun von der Regierung geplanten Verfassungsänderungen könnten es wahr werden lassen: Wenn das Verteidigungsministerium erst die Personalpolitik der Armee bestimmt, dann könnte das bislang säkulare Militär zu einer islamisch orientierten Organisation werden.

…… Die türkische Regierung gestaltet mit der Krise um die “Hilfsflotte” derzeit die Politik im Nahen Osten, Hand in Hand mit einer radikalen Organisation, die früher offen Verbindungen zum globalen Dschihad hatte, und heute verdächtigt wird, diese Verbindungen weiterhin zu pflegen. Wenn gar Gerüchte wahr werden sollten, Erdogan wolle demnächst selbst mit einer “Hilfsflotte” nach Gaza, begleitet von türkischen Kriegsschiffen.

Die ganze Gaza-Rhethorik der Türkei hört sich fast so an, als sei ein Krieg ausgebrochen. Von einem “diplomatischen Krieg” gegen Israel ist in den Medien die Rede, mit dem Ziel, die Regierung Netanyahu zu stürzen. AKP-Abgeordnete verweisen auch darauf, dass Stunden vor dem Angriff auf die “Mavi Marmara” ein PKK-Anschlag bei Iskenderun 7 türkische Soldaten das Leben kostete.

“Wir denken, dass es kein Zufall ist, dass diese beiden Angriffe gleichzeitig stattfanden”, sagte ein AKP-Vorsitzender.  Schon 2007 hatte der US-Journalist Seymour Hersh behauptet, Israel unterstütze die PKK. In der Türkei gehört dieses Thema weniger in den Bereich ideologischer Radikalisierung, sondern wird als denkbare militärische Auswirkung des aus ideologischen Gründen eskalierenden Konflikts mit Israel betrachtet.

Prowestliche arabische Regierungen tun gut daran, den neuen Einfluss der Türkei zu berücksichtigen. Tun sie es nicht, so könnte Ankara gegebenenfalls die arabischen Bevölkerungen gegen ihre eigenen Regierungen aufwiegeln. Erdogan deutete es an, als er vor einigen Monaten erklärte, nur die Völker der muslimischen Länder wüssten, was gut und richtig ist – nur ihre Regierungen handelten miserabel, wenn es um Gaza und Israel ginge.
Vor wenigen Jahren noch war die Politik der Türkei auf einen erhofften EU-Beitritt ausgerichtet. Dass sich dies bislang als Sackgasse erwies, mag viel damit zu tun haben, dass man nun andere Wege sucht. Man will nicht mehr Brücke zu Europa sein, sondern, wie der Außenminister  sagt, “Gravitationszentrum”.

Wenn es das Ziel der Türkei ist, zum neuen Führer einer erstarkenden muslimischen Welt zu werden, dann geht das nur über eine gewisse Radikalisierung. Ankara müsste den Muslimen echte Hoffnung geben, Israel konkret überwinden zu können. Nicht gleich von der Landkarte wischen, wie der Iran es gern hätte – aber das Land zurechtzustutzen, es kleiner, demütiger und schwächer machen.

Im Westen träumt man von der Brückenfunktion der Türkei, aber wahrscheinlich geht die Gleichung nicht auf. Denn die Türkei würde im Nahen Osten Punkte verlieren, wenn sie plötzlich westliche Werte oder Vorstellungen schmackhaft machen wollte.  Ganzer Artikel…

Auch unter den türkischen Migranten Europas ist ein Trend hin  zu einem radikaleren Islam bemerkbar!  Es bedarf keiner Studien dazu, jeder von uns kann es selbst feststellen - bei Diskussionen mit Türken (sei es im Park, am Arbeitsplatz,…) über Themen Gaza, Islam, Erdogan,…. dazu paart sich ein wachsender Nationalismus… auch in Österreich!

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1683 lässt grüßen – Video

Am 17. März berichtete SOS-ÖSTERREICH:
1683 lässt grüßen… - Ein Mittagessen in einem Fünf-Sterne-Hotel in Istanbul – Anreise inklusive: Aus ganz Europa lud Premier Erdogan türkischstämmige Politiker ein, um sie zu mehr politischer Aktivität in ihrer neuen Heimat zu ermuntern – gegen eine Assimilierung der Türken.
Die Überschrift des Treffens: „Wo auch immer einer unserer Landsleute ist, dort sind auch wir.“ Siehe…

Nun liegt uns, dank Bayern TV( unseren ROT-Funk würde so etwas wohl nie einfallen),  ein Film darüber vor – es sagt mehr als 1000e Worte:
Wir gehen davon aus, dass bei diesem Treffen auch türkisch-österreichische Politiker anwesend waren -  leider fehlen uns NOCH die Beweise!

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Kinder sind eines der Lieblingsthemen von Recep Tayyip Erdogan. Und doch wäre es falsch, in dem türkischen Ministerpräsidenten einen Streiter für Kinderrechte, Kindergesundheit oder für verbesserte Bildungschancen zu sehen. Mit dem Thema Kinder würzt Erdogan vielmehr dann gerne seine Reden, wenn es um die Zukunft des Landes, um dessen militärische Stärke, dessen Wirtschaft und ja, auch wenn es um den türkischen EU-Beitritt geht. Denn dass aufgrund des demographischen Wandels in Europa immer öfter davon die Rede ist, dass man in Zukunft vielleicht nicht mehr auf den Zustrom von Arbeitskräften verzichten könne, weiß man auch in der Türkei.

Auch deshalb hat Erdogan in den vergangenen Jahren die türkischen Frauen dazu aufgerufen, mehr Nachwuchs zu gebären. Drei Kinder sollen es pro Frau sein – nicht etwa höchstens, sondern mindestens.
Deshalb überlege seine Regierung nun, Frauen mit mehr als drei Kindern mit einer Prämie zu honorieren. Doch was für eine Prämie könnte das sein?, fragt man sich nun in der Türkei. Vielleicht Steuererleichterungen? Oder eine neue Regelung für den Erziehungsurlaub, auf den bisher nur Mütter mit festem Arbeitsvertrag ein Anrecht haben und der eine sechzehnwöchige bezahlte oder eine sechsmonatige unbezahlte Auszeit vorsieht? Das wäre schön, doch Ankara schweigt.
Statt dessen meldete sich jetzt ein Gouverneur aus Zentralanatolien und Mitglied der AKP  zu Wort. Sein Vorschlag blieb von der Regierung bisher unwidersprochen: Jede Braut, die verspreche, drei Kinder zu gebären, bekomme ihr Hochzeitskleid von seiner Behörde geschenkt, sagte der Gouverneur und schaffte es damit in die überregionalen Medien. Ganzer Artikel…

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