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Die Tea-Party blickt nach Europa

Das Bild von Amerika ist oft das eines starken, konservativen religiös geprägten Landes, das aus der Grundidee des Patriotismus geleitet ist. Zutreffend ist dieses Bild allerdings allenfalls noch für einige Gebiete im Herzen unseres Landes – etwa in den Südstaaten und einigen anderen ländlichen Gebieten. Tatsache ist, dass auch Amerika längst an der Kette der politischen Korrektheit hängt, die unser Land versklavt. Es befindet sich längst auf dem langen Marsch in den Sozialismus. Das war spätestens klar, als Obama 2008 die Präsidentenwahl gewonnen hatte.

Aber das größte Problem in Amerika ist nicht die Linke. Es ist die Republikanische Partei und die politische Korrektheit, die von der Rechten inzwischen akzeptiert wird. Die Republikaner haben sich als Anwalt für Kirche, Familie, Patriotismus und die Verteidigung der Souveränität längst abgeschafft. Jetzt ist die Partei weitgehend Anwalt für internationale Geschäfte, für die internationale Finanz, für die Ölscheichs, die Balkanisierung unseres Landes und die Schaffung einer nordamerikanischen Union.

Wenn man jetzt noch über Kirche, Familie und Patriotismus spricht, dann geschieht dies nur, um die Wähler zu täuschen.

Im Zentrum dieses Sturmes wurde die Tea-Party-Bewegung geschaffen. Das erste Mal seit der Linksrevolution der 60er Jahre, ist die amerikanische Bevölkerung endlich aufgewacht. Aber unser Kampf ist sehr schwierig. Das politische System lässt kleinen Parteien praktisch keine Chance. Deshalb war es nur folgerichtig, dass wir die Republikanische Partei zu infiltrieren versuchten. Der Erfolg gibt dieser Strategie Recht: Bei den Kongresswahlen 2010 wurden bereits viele Tea-Party-Mitglieder als Abgeordnete gewählt. Wir haben jetzt fast 15 % der Plätze im Kongress besetzt. Das ist ein guter Anfang. Aber wir haben noch einen langen Weg vor uns. Unser politisches System ist das größte der westlichen Welt und auch das korrupteste. Da braucht es mehr als 15 %, um in Amerika die Politik zu verändern.

Aber in Europa liegt die Sache anders. Europa hat bereits früher damit angefangen, sich aus dem Sklavensystem der politischen Korrektheit zu befreien. Das fing 1999 mit dem Erfolg der FPÖ in Österreich an und geht bis heute, etwa dem Erfolg der Schwedendemokraten, weiter. Europa hat begonnen, sich zu verändern. Wir sehen von Amerika aus, dass die Konzepte immer mehr Bedeutung erlangen, die Kirche und Familie stärken, die sich der Wiederherstellung der Souveränität und dem Patriotismus verpflichtet fühlen.

Ich habe das auch in Köln erlebt: Der „Marsch für die Freiheit“ war ein großer Erfolg und eine Hoffnung für die Völker Europas. Mehr als 1.000 Menschen standen zusammen für ihre Vaterländer und gegen die Sklaven-Ideologie eines Karl Marx.

Das ist noch kein Sieg. Aber die Veränderung ist zu spüren. Die linken Kräfte haben Angst. Europa, das ist meine feste Überzeugung, ist die Mitte, das Herz für den Kampf um den Erhalt der westlichen Zivilisation. Amerika und die ganze Welt können es sich kaum leisten, Europa zu verlieren. Es gibt immer eine Wechselwirkung zwischen Europa und Amerika. Solange die Rechtsparteien in Europa an Bedeutung gewinnen und erfolgreich die Herzen und das Denken der Menschen verändern, werden wir auch in Amerika Hoffnung haben – dass wir uns gegen die totalitären Entwürfe von Kommunismus und Islam durchsetzen, und unser Leben, unsere Freiheit und unser Glück verteidigen können.

Taylor Rose (im Bild ganz rechts) ist der Vorsitzende der „Youth for Western Zivilisation“, die sich in der amerikanischen Tea-Party-Bewegung engagiert.  Gefunden hier….

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