Feeds:
Beiträge
Kommentare

Mit ‘brauchtum’ getaggte Artikel

Die Maifeier steht für den “Beginn des Sommers”. Der Mai ist der Monat, in dem das Jahr in seine zweite Phase übergeht, in der der Frühling endgültig über die Mächte des Winters und der Nacht triumphiert.
Zugleich ist dies eine gute Gelegenheit für eine gemeinschaftliche Feier, eine besondere Zeit vor allem im ländlichen Bereich für ein Zusammentreffen der Menschen.

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai trafen sich früher die jungen Leute in den Dörfern und trafen Vorbereitungen für das Frühlingsfest. Sie fällten einen Baum, ließen nur an seiner Spitze ein paar Zweige mit Blättern übrig und pflanzten ihn dann vor der Kirche oder auf dem Dorfplatz auf, nachdem sie ihn mit Bändern und mit kleinen Wimpeln geschmückt und ganz oben eine Krone aus Blättern und Blüten angebracht hatten.

Der Maibaum ist in gewisser Weise ein Pendant zum Weihnachtsbaum.

Er ist ein Symbol des Lebens und seine Krone symbolisiert mit ihrer Form das Jahr, das heisst die vier Jahreszeiten, welche die ewige Wiederkehr des Lebenszyklus verkörpern.
Der Maibaum als Symbol für den Triumph des Frühlings über die dunklen Mächte des Winters war früher ein Treffpunkt für ländliche Festlichkeiten. Um ihn herum wurden Tänze ausgetragen und es fand ein Treffen der ganzen Dorfgemeinschaft gefolgt von einer großen gemeinsamen Mahlzeit statt.

Der Name des Monats Mai leitet sich übrigens von Maia, der Göttin der Fruchtbarkeit ab. Und das Fest um den Maibaum ist natürlich nichts anderes als ein Fruchtbarkeitsfest. Man findet hier alle die Symbole, welche mit der Geburt in Zusammenhang stehen. In der Nacht des ersten Vollmonds im Mai hatten bereits die alten Germanen mit Blumen und Dekor geschmückte Masten oder Bäume errichtet.

Eine Variante des Maifestes war es auch, einen Baum zu pflanzen anstelle einen zu fällen.

Ganzen Post lesen »

Unsere Bauern – unser Heimatland

Folgend Bild hat uns ein SOS-Österreich-Leser aus Bayern geschickt:

Ganzen Post lesen »

Das Goldene Rößl

(aufgezeichnet im Jahr 2009 von Roman Haider, Aschach/O. nach einer Familienüberlieferung)

Vater:

Han da gschrian scho vor an Zeitl
schau, im Stübel bist herin?
Ei, wos tuast, wos treibst denn, Veitl?
Hast leicht gar a Liacht anzündt?

Veitl:

S’goldene Rössl mechti sea, ob’s denn richtig goldan is.

Vater:

Lisch ma’s Liacht aus – sunst, au weha, sunst vascheichst ma’s Rössl gwiss!

Veitl:

Wird’s denn do mei Schüsserl kenna, waunn’s erst bei da Finstern kimmt?
Kann ma’s z’schlagn oder darenna, hat mi eh scho guating grimmt.

Vater:

Grimm di net um das, mei Veitl, s’Rössl siagt a in da Finstern guat.
Laht eh sei Sackerl und sein Beitl in dei Schüsserl, in dein Huat.
D’Kinder, denkts eahm, wird’s net kränka, dass es bei da Finstern tuat.
Wer eahm’s bringt, des is des wenga, waunn’s a Freid harn, dann is guat.

Veitl:

Wird’s wohl heit net kemma kina?
Scheint der Mond und leichtn d’Stern!

Vater:

Wern’d eahm scho an Nebel spinna - d’Engal tuans von Herz’n gern.
War’s a liachter als ban Tag is - scheinat d’Sunn a nu so hell,
ob’st es schau wurdst – a Frog is - s’Rössl is jo amoi z’schnell.
Wa a Blitza wurd’s di blend’n, mochast d’Augn vor Schrocka zua
und verhüllst es mit die Händ’n, husch, war’s furt, mei liaba Bua.

Veitl:

Is a Heinßl, is a Stuatn, hat’s denn Flügerl, is denn b’schlagn?

Vater:

Stad bist – sunst gibt’s a Ruat’n, a recht a zache, fia dei Frog’n.

Geh in d’Stubn und knia zan Bankl,bitt und bet mit heller Stimm! Und heast amoi a Klingel-Klangel, Veichtl, oft Juche, dann kimm!

Der oberösterreichische Abgeordnete zum Nationalrat und Freizeit-Brauchtumsforscher, Mag. Roman Haider berichtet:
(mehr…)

Ganzen Post lesen »

Wintersonnenwende

Wintersonnenwende
War’s, die uns vereint;
Draußen ohne Ende
Trüb‘ der Himmel weint‘.
Doch wir Freunde schlossen
Fröhlich unsern Bund –
Segen den Genossen,
Segen jener Stund‘!
(mehr…)

Ganzen Post lesen »

Heute wird das Fest der unbefleckten Empfängnis Mariens in der katholischen Kirche gefeiert.
Passend zu diesem Anlass haben wir dieses Salve Regina, gesungen vom Chor von Einsiedeln, gefunden. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1968 und wurde im Aachener Dom aufgenommen.
Dieses wunderschöne Salve Regina wird laut Internetinformationen  täglich um 16.30 von den Benediktinermönchen des Klosters Einsiedeln in der Gnadenkapelle gesungen.

+++++++++++++++++++++++++++++++

Höhenflug für SOS-Österreich

In den letzten vier Tagen durfte sich unser Blog mit über 76.000 Besuchern erfreuen:

Wir sagen hierfür DANKE für Eure Unterstützung – besonders auch unseren vielen Freunden auf Facebook und Twitter!

Ganzen Post lesen »

Erst vergangenes Wochenende berichteten wir über einen Gewaltübergriff von muslimischen Jugendlichen bei einem Nikolo-Umzug in Meran.

Wir erinnern an die Presseaussendung des Vereins S.O.S.-Abendland: 

“Es ist erforderlich, dass sich jene, die sich im neuen Lebensumfeld auch bessere Lebensbedingungen für sich und ihre Familie erhoffen, auch den gesellschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten anzupassen haben. Dazu gehöre auch, dass die Pflege von Brauchtum und Traditionen sowie unsere religiösen Gefühle in einem christlichen Abendland respektiert werden müssen. Toleranz kann und darf keine Einbahnstraße sein.

Die Gewaltbereitschaft und das grobe Unverständnis von vielen
Ausländern gegenüber unserem Brauchtum seien erschreckend.”

Bekanntlich ist es im Islam verpönt den Teufel oder Tiere darzustellen – dies ist sicher mit ein Grund, dass muslimische Jugendliche in Österreich gezielt zu Krampus bzw. Nikolo-Umzüge anreisen um dort zu provozieren und zu randalieren – siehe aktuelles Beispiel aus Tirol:

Betrunkene Krampusse, die sich hinter der Anonymität der Maske verstecken und ihre Aggressionen an harmlosen Passanten ausleben: Das ist das Bild, das viele Tiroler vom „lustigen“ Treiben am 5. und 6. Dezember haben.

Ein Bild, das am Sonntagnachmittag beim Nikolo-Umzug in Igls auf den Kopf gestellt wurde. In Innsbrucks höchstgelegenem Stadtteil waren die Krampusdarsteller die Opfer und Passanten die Täter. Übrigens kein Einzelfall, wie ein Insider versichert.

Über die Heftigkeit der Attacken gehen die Aussagen der Beteiligten allerdings auseinander: „Mir haben die Kollegen gesagt, ich soll nicht mehr laufen, weil ohnehin schon drei Masken von Randalierern zerstört wurden“, erzählt ein Krampusdarsteller. Ein anderer Freizeit-Teufel weiß von einer Maske, die beschädigt wurde – „ein Mitglied einer recht aggressiven Zuschauergruppe hat ein Horn von der Larve gerissen“.

Dass Teufeldarsteller Opfer von Randalierern werden, ist in der Szene ein offenes Geheimnis: „Es gibt Gruppen von meist türkischstämmigen Stänkerern, die eigens zu den Veranstaltungen kommen, um Streit anzuzetteln“, sagt ein Darsteller: „Eine derartige Gruppe war auch am Sonntag in Igls am Werk. Das waren etwa zehn Burschen, die mit dem Bus ins Mittelgebirge gekommen sind.“

An die Öffentlichkeit dringen derartige Attacken kaum: „Die Krampusauftritte sind ohnehin schon in Verruf. Jeder hat Angst vor negativen Schlagzeilen, die dem alten Brauchtum schaden können. Auch dann, wenn die Aggressionen eindeutig von Stänkerern ausgehen.“

In das übliche Täter-Opfer-Bild fallen hingegen in diesem Jahr zwei Krampusattacken mit verletzten Personen.  Darüber haben ja bekanntlich alle Medien Österreichs, bis hin zum ORF, ausführlich berichtet.

Warum allerdings folgt von diesen politisch-korrekten Links-Journalisten keine Zeilen und Wörter über die oben erwähnten Gewaltübergriffe von ausländischen Jugendlichen?
Wir nennen dieses einseitige Verhalten INLÄNDERFEINDLICHKEIT! 

++++++++++++++++++

Ganz friedlich, und auf Toleranz pochend,  geben sich morgen zu “Maria Empfängnis” unsere türkischen Mitbürger im Tiroler Jenbach -
man ladet zum ASCHURA TAG …….

Einladung zum Aschura Tag

.

Ganzen Post lesen »

Wieder einmal hat ein Artikel von SOS-Österreich ein große Welle der Empörung ausgelöst. Dank unserem Bericht Nikolaus beim Umzug von „ausländischen Jugendlichen“ gesteinigt  erreichte unser Blog in den letzten beiden Tagen über 35.000 Zugriffe (ein Danke für die schnelle Verbreitung im Internet). Der Verein SOS-Abendland wurde daraufhin ebenso aufmerksam und veröffentlichte noch am Sonntag diesbezüglich eine Presseaussendung. 

Ein paar Stunden später berichtete bereits das Nachrichtenportal Südtirol-News:

Bozen/Wien - Nach zahlreichen Übergriffen von türkischen Jugendlichen vorwiegend in Salzburg auf Perchtenläufe wurde nun der Nikolaus in Meran zur Zielscheibe unbelehrbarer, integrations-unwilliger Zuwanderer”, stellte heute der Obmann des Vereins “SOS-Abendland” und Südtirol-Sprecher der FPÖ, NAbg. Werner Neubauer, fest. Nach Südtirol zugewanderte, muslimische Besucher des Nikolo-Umzugs waren in der Fußgängerzone von Meran mit Steinen auf die ehrenamtlichen Darsteller des Nikolaus- und Krampus-Brauches losgegangen, sodass die Veranstalter sich sorgen, ob der geplante Umzug überhaupt stattfinden kann.

“Es ist erforderlich, dass sich jene, die sich im neuen Lebensumfeld
auch bessere Lebensbedingungen für sich und ihre Familie erhoffen, auch den gesellschaftlichen und kulturellen Gegebenheiten anzupassen haben”, so Neubauer. Dazu gehöre auch, dass die Pflege von Brauchtum und Traditionen sowie unsere religiösen Gefühle in einem christlichen Abendland respektiert werden müssen. “Toleranz kann und darf keine Einbahnstraße sein”, sagte Neubauer.

“Aufgrund der sich häufenden Übergriffe auf Südtiroler bzw. Südtiroler Einrichtungen durch Ausländer sei nun die neu eingerichtete Antidiskriminierungs-Stelle gefordert”, so Neubauer.
Die Gewaltbereitschaft und das grobe Unverständnis von vielen Ausländern gegenüber unserem Brauchtum seien erschreckend. 

“Unverantwortlich ist aber auch die Ignoranz der Exekutive in Meran,
die diesem Treiben offenbar untätig zusieht”, hält Neubauer fest.
“Während bei den Schützenveranstaltungen in Bozen oder Bruneck 800
Carabinieri-Einheiten selbst aus Venedig heran gekarrt wurden, um in
eindrucksvoller Weise die Omnipräsenz “Italiens” in Südtirol zu
demonstrieren, sah man bei diesen Übergriffen in Meran kein Mitglied
der Exekutive”, so Neubauer, der nun die völlige Aufklärung dieses
unglaublichen Vorfalles fordert.

Traurig aber wahr – Inländer benötigen bereits in ihrer Heimat eine Anti-Diskriminierungsstelle – natürlich wird diese NICHT aus Steuergeldern finanziert!

+++++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Hl. Nikolau im Großarltal

Ganzen Post lesen »

Wieder einmal bewiesen unsere zugewanderten muslimischen Zaungäste ihre Integrationsbereitschaft, jetzt ist ihnen schon der Nikolaus ein Dorn im Auge.

Die Südtiroler Freiheitlichen berichten…..

Für ausländische Jugendliche scheint es normal zu sein, in der Fußgängerzone von Meran mit Steinen auf die ehrenamtlichen Darsteller des Nikolaus und Krampusbrauches loszugehen, so geschehen am vergangenen Samstag und Sonntag.
Einige der Betroffenen haben sich nun an den F-Gemeinderat Thomas Peintner gewandt:

Sie sind besorgt, ob der anstehende Nikolausumzug überhaupt stattfinden kann, angesichts der hohen Gewaltbereitschaft und dem Unverständnis einiger ausländischer Zaungäste gegenüber Tiroler Bräuchen. Es ist eine Sache der Erziehung, aber auch der Anpassung an unsere Südtiroler Gepflogenheiten”, so Thomas Peintner weiter, “denn kaum einer weiß, wie viel Arbeit und Einsatz hinter einem solchen Umzug steckt. Wir jedenfalls werden als ersten Schritt einen Termin bei der neu eingerichteten, für alle Südtiroler zugänglichen Anti-Diskriminierungsstelle fordern. Denn rohe Gewalt gegenüber den Vertretern einer Minderheit und deren christliche Symbole ist rechte Gewalt. Wenn die Tätigkeit des verantwortlichen Traditions- und Brauchtumsvereins ‚Burggrof´n’ eingestellt werden muss, wird es nur Verlierer geben. Soweit darf es nicht kommen!”

Die abschließende Forderung lautet:
Wenn in Meran auch in Zukunft ein friedlicher und traditioneller Nikolausumzug stattfinden soll, an welchem auch Familien und ältere Menschen unbesorgt teilnehmen können, dann müssen die Ordnungshüter die Veranstaltung permanent begleiten und die Straftäter ernsthaft verfolgen.

“Die Verantwortlichen der Integrationspolitik in Meran werden sich die Frage gefallen lassen müssen, wie es nur so weit kommen konnte, dass ausländische Jugendliche mit Steinen auf die Darsteller des Nikolausumzugs werfen”, so der freiheitliche Gemeinderat Thomas Peintner abschließend.

Leider sind uns ähnliche Meldungen, Übergriffe muslimischer Jugendliche auf Nikolaus- und Perchten-Umzüge, auch aus Österreich bekannt – besonders im Salzburger Land und Oberösterreich!
Wir bitte allen unseren Lesern  in diesen Tagen ähnliche Zwischenfälle, wie oben beschrieben,  uns zu melden!

Spürnase: Dolomitengeist!

Ganzen Post lesen »

In der vergangenen Generalversammlung des Vereins “SOS-Abendland”, der sich als Ziel die Bewahrung und Pflege der angestammten, einheimischen Volkskultur unter Einbeziehung der autochthonen Sprachkulturen in Österreich gesetzt hat, wurde der Abgeordnete zum Österreichischen Nationalrat Werner Neubauer aus Linz mit 100%iger Zustimmung wiedergewählt.
In seinen Ausführungen betonte Neubauer, dass die Aufgabenstellung, die sich der Verein gibt, zum Zeitpunkt der Gründung richtig, heute wichtiger denn je sei.

“Wenn Vertreter der Grünen und der Linken in Österreich bei der Namensnennung “SOS-Abendland” aufheulen, dann wissen viele unserer Mitglieder und hunderte Sympathisanten in Österreich, dass vieles vondem was wir fordern und sagen, richtig ist. Wir werden unsere Arbeit deshalb nicht nur fortsetzen, sondern auch Stützpunkte in allen Bundesländern gründen”, so der wiedergewählte Obmann Neubauer.

Entgegen anderslautenden Meldungen existiert von SOS-Abendland eine aktuelle Homepage unter

http://www.verein-sos-abendland.at

und eine Seite auf Facebook unter

www.facebook.com/profile.php.

Der freiheitliche Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache und NAbg. Harald Vilimsky wurden als Obmann-Stellvertreter einstimmig gewählt. In den kommenden Monaten wird Neubauer die Schwerpunkte der Vereinstätigkeit auf die Vernetzung in den Bundesländern legen, sowie auf eine ausgedehnte Medienarbeit bei Fehlentwicklungen in Volkstums- und Brauchtumsfragen.

Ganzen Post lesen »

Allerheiligen

In den Herzen derer zu leben,
die wir zurücklassen,
heißt nicht zu sterben.

Ganzen Post lesen »

Osterfeuer

Da – überall, im weiten, dunklen Raum –
Glühwürmchen gleich, entfachen sich die Feuer.
Die Flammen lodern hoch, ich stehe wie im Traum
Und Osterfeuer siegen über dunkle Ungeheuer.

Bis weit zum Lappwald hin, soweit die Augen sehn
Brennen die Osterfeuer in der Heimat Runde
Und von den hohen Feuerstößen wehn
Die Schwaden voller Rauch und geben Siegeskunde.

Das ist der Sieg des Lichtes über Dunkelheit
Der Feuer Flammen sprühen auf und zischen.
Ich steh am Waldesrand gedenkend meiner Kinderzeit
Und fern und weit der Jugend Spuren sich verwischen.

Heinz-Bruno Krieger

Ganzen Post lesen »

Karfreitag

Karfreitags Krone. Heldenkönig! Einsames Haupt.
Verstoßen. Erheben
Die feige Flucht verdammender Hände.
Ein suchender führender Quell.
Wenn ich erhöht sein werde, will ich alle zu mir ziehen.
Und die Welt, die schwere Welt, die leichtsinnschwere Welt,
Fast schon oben, reißt ab, eine Wunde reißt auf,
Der Seele, Wunde des Leibes, Wunde des Todes:
Vater verzeihe ihnen, sie wissen nicht, was sie tun.
Zum schmerzlichen Hohn der Dornenkrone
Fallen kühlende Tropfen fühlender Größe.
Dem bedeutenden, einsamen Menschen an seinem Tage nahe sei,
So ist stiller Freitag, so ist Ostern
Trauerhelles Opferglück.
Abschiednehmendes Wiedersehn.

Peter Hille (1854-1904)

Ganzen Post lesen »

Wintersonnenwende

Wintersonnenwende!
Nacht ist nun zu Ende.
Schenktest, göttliches Gestirn,
neu dein Herz an Tal und Firn.

O der teuren Brände,
hebet hoch die Hände.
Lassest uns die Guten loben,
Liebe, Liebe dir da droben.

Wintersonnenwende!
Nacht hat nun ein Ende.
Tag hebt an, goldgoldner Tag.
Blühn und Glühn und Lerchenschlag.

O du Schlummers Wende!
O du Kummers Ende!

Christian Morgenstern

Ganzen Post lesen »

8. DEZEMBER – MARIA EMPFÄNGNIS

“Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria”

…klingt sehr verwirrend. Obwohl viele Menschen der Meinung sind, Maria habe am 8. Dezember Jesus empfangen (und erklären sich die 16 Tage bis zu seiner Geburt als Wunder), feiern wir tatsächlich in der Katholischen Kirche an diesem  Tag die Empfängnis von Marias Mutter(!!), der Anna !

Ergo: Maria Empfängnis hat nichts mit der jungfräulichen Empfängnis Marias zu tun, sondern man Gedenke Maria, die völlig ohne Erbsünde zur Welt kam (weil sie eben von Gott auserkoren wurde)!

Maria, die Mutter Jesu, ist als “normales” Kind ihrer Eltern (Anna und Joachim) geboren. Sie hat jedoch sämtliche Gnade durch Jesus Christus empfangen dürfen.

Im Brauchtum ist es auch der Beginn zur Weihnachtsback-Saison. Hausfrauen sind (sollten) im Stress, da sie Kekse, Früchtebrote, Baiser, Vanillekipferl, Rumkugeln, etc. Backen, denn bis zum 12. Dezember muss alles fertig sein. Danach sollte bis zu Weihnacht nichts mehr gebacken werden. So wollte es das alte Brauchtum! Siehe…

Ganzen Post lesen »

Heiliger Nikolaus

Bischof von Myra in Lykien im 4. Jh., entwickelte sich in Anlehnung an den Abt Nikolaus von Sion, Bischof von Pinara, gest. 564 in Lykien, während des 6.-9. Jhs. vom einfachen Ortsheiligen zum volkstümlichsten Heiligen der morgenländischen (griechischen) Kirche  und des byzantinischen Reiches und rückte in seiner Stellung unter den übrigen Heiligen hinsichtlich seiner räumlichen Verbreitung und volkstümlichen Verehrung nahe an die Marias heran.
Sein Kult wurde aus dem Osten in den Westen verpflanzt, wo er schon im 8. Jh. zu Rom geübt wurde und seit der Mitte des 9. Jh.s durch Martyrologien und Passionalien literarisch überliefert ist. Diesseits der Alpen machte sich der Nikolauskult zuerst im 10. Jh. bemerkbar, vermutlich infolge des Einflusses, den die byzantinische Prinzessin Theophano seit ihrer Vermählung mit Otto II. (972) auf die Wahl der Kirchenpatrone in Deutschland ausübte. Seit dieser Zeit lassen sich die ersten Nikolauskultstätten in Deutschland nachweisen, z. B. Brauweiler bei Köln. Nachdem 1087 die Gebeine des Heiligen von Myra nach Bari in Unteritalien übertragen worden waren, begann seine Verehrung im Abendland. Siehe….

Ganzen Post lesen »

Ältere Artikel »

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 452 Followern an