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Mit ‘Banken’ getaggte Artikel

Man erlebt ein Déjà-vu an das Frühjahr 2010:

Spanien kann auf Notkredite von bis zu 100 Milliarden Euro bauen und wird als viertes Euroland unter den europäischen Rettungsschirm schlüpfen. Das beschlossen die Finanzminister der Eurozone am Samstag in einer dreistündigen Telefonkonferenz….

Anders als in den Fällen Griechenland, Portugal und Irland wird es dabei erstmals um spezielle Notkredite zur Stabilisierung des wankenden Bankensystems in Spanien gehen. Damit entgeht die viertgrößte Volkswirtschaft den in Madrid befürchteten strengen Auflagen und Kontrollen seines Haushalts. Aber Spanien muss seinen Bankensektor reformieren und für marode Geldhäuser Sanierungspläne vorlegen. Das könnte im Extremfall auch die Schließung einzelner Institute bedeuten. Die Auflagen werden sich an den EU-Beihilferegeln orientieren.

„Die Kredite werden umfangreich genug sein, um einen Damm zu bilden, der alle möglichen Kapitalbedürfnisse auffangen kann“, heißt es in einer Erklärung der Minister. „Die Kreditsumme muss alle geschätzten Kapitalbedürfnisse plus eine zusätzliche Sicherheitsmarge umfassen, was sich schätzungsweise auf insgesamt bis zu 100 Milliarden Euro summiert.“ Die Notkredite werden an den spanischen Bankenrettungsfonds Frob fließen, der sie an notleidende Banken weitergebe. Verantwortlich für die Rückzahlung werde die spanische Regierung sein.

Quelle….

Alles schon gehört und gelesen im Frühjahr 2010  (Fall Griechenland), nur diesmal ist man eine Spur ehrlicher und erklärt gleich, dass die Milliarden Steuergelder für Banken und Versicherungen benötigt werden.
Und ebenfalls ein Déjà-vu erlebt man bei der Aussage von Österreichs Finanzministerin:

Was bedeutet das jetzt für Österreich? Jedenfalls keine zusätzlichen Belastungen, wie Fekter betont: „Das wird im Rahmen der bestehenden Regularien abgewickelt.“
Siehe….

Ein Kommentar von Michael Mross:

Der Euro ist ein Betrugs-System

“Der Euro ist das größte Betrugssystem der Menschheitsgeschichte in Friedenszeiten” – diese Feststellung eines Finanzexperten erweist sich gerade in diesen Tagen als unübertreffbar richtig.

Das Geld, das spanische Institute verzockt haben, sollen bitteschön deutsche Sparer erstatten. Mit allen nur erdenklichen Tricks sollen spanische Banken nun via deutschem Steuerzahler rekapitalisiert werden. Sei es über ESM, EFSF, oder sonstigen neu geschaffenen Konstruktionen, die alle nur eines im Sinn haben: das deutsche Volksvermögen anzuzapfen, die deutsche Bonität zu untergraben. Eigene Lösungen? Eigenverantwortung? Fehlanzeige!

Man muss sich die Situation einmal umgekehrt vorstellen: Was wäre wohl los, wenn Deutsche Bank und Commerzbank pleite wären und der deutsche Staat mit linken Tricks die Südschiene anzapfen wollte, um deutsche Banken zu retten? Die Schlagzeilen in den Zeitungen und der Aufruhr in der PIGSF-Politik wären schier grenzenlos. Wir aber sollen’s Maul halten und zahlen. Grauenvoll.

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Nach den Aussagen von Mister DAX zu urteilen, brennt jetzt wirklich “da Huat”:

Bereits vor drei Wochen hat Dirk Müller gemeint, die Lage in Europa wird sich dramatisch zuspitzen. Die Entwicklung von DAX und Euro zuletzt scheint ihm Recht zu geben. Und die Talfahrt dürfte laut Müller weitergehen: “Der Euro auf dem Weg nach unten, charttechnisch Platz bis 1,12, also von daher: Die Sorge um den Euro ist da”, so Müller.
Mehr dazu im Exklusiv-Interview.


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Die Eurobonds sind ein Wahnsinn! Damit werden nur weiter Schulden gemacht – der Fiskalpakt ist nicht einmal sein Papier wert!

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, warnt davor, die Lage in Spanien und Italien zu unterschätzen. Während Griechenland lediglich einen Blechschaden verursachen würde, könnten Spanien und Italien einen “Totalschaden” anrichten, so Mayer. Beide Länder seien einfach zu groß, um aufgefangen zu werden. Marktexperte Dirk Müller hält sogar einen Bankrun in Europa für möglich: “Die Griechen plündern schon seit geraumer Zeit die Konten. Das ist noch überschaubar, wird von der griechischen Nationalbank noch durch Gelddrucken ausgeglichen, das sie sich natürlich über die EZB bei den anderen wieder holt”, so Müller. “Aber was ist denn, wenn tatsächlich Griechenland aus dem Euro austritt – von dem im Moment schon alle ausgehen -, die Drachme zurückkommt, die Konten umgestellt werden? Ob dann nicht die Spanier sagen: Moment mal, wir sind doch in der gleichen Diskussion! Wer sagt denn, dass wir nicht in zwei Monaten aufwachen und haben plötzlich die Pesata”, so Müller weiter. “Das Thema Euro und die Krise wird uns noch einige Zeit beschäftigen.”

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Der Fiskalpakt Betrug – EUdssr

Der Fiskalpakt ist ein gezieltes Täuschungsmanöver um die extremen Gefahren des ESM-Vertrages zu verschleiern. Der Fiskalpakt ist – gegen den Schein! – absichtlich so konzipiert, dass dem munteren Schuldenmachen der Euro-Länder weiter Tür und Tor sperrangelweit geöffnet bleibt.

Der Fiskalpakt ist ein gezieltes Täuschungsmanöver um die extremen Gefahren des ESM-Vertrages zu verschleiern. Den Bürgern und ihren Abgeordneten  wird mittels Fiskalpakt vorgegaukelt, die Länder der Eurozone, wie etwa Portugal, Griechenland oder Italien würden sich zukünftig scharfen Defizitregeln unterwerfen und Defizitsünder würden hart bestraft. Durch den Fiskalpakt werde, in Verbindung mit den finanziellen Aktivitäten der zukünftigen ESM-Bank, die Staatsschuldenkrise samt Bankenkrise nunmehr endgültig eingedämmt.

Nichts davon ist wahr. Weshalb sollten ausgerechnet die Krisenverursacher in der Lage sein sie zu beenden. Sowenig ein Betrunkener durch zusätzliches Trinken nüchtern wird, sowenig wird die Kreditschuldenkrise durch weitere Kredite an Banken und Staaten gelöst werden.

Vor diesem Hintergrund werden die ungeheuerlichen Milliardensummen der Rettungsschirme zukünftig ebenso versickern wie in der Vergangenheit. Doch es gibt einen wesentlichen und gefährlichen Unterschied zu früher: Bislang mussten Milliarden-Garantien immer von den Parlamenten einzeln abgesegnet werden. Mit der unkontrollierbaren ESM-Bank hingegen, die zukünftig Europa finanziell beherrschen wird, entsteht ein Zwangs-Zahlungs-Mechanismus von zunächst € 700 Milliarden, der die Deutschen – vor allem die kleinen Leute – finanziell bis auf die Knochen ruinieren wird.

Die Kündigung des Fiskalpaktes oder des ESM ist nicht möglich. Kein vernünftiger Bürger unterschreibt in Gelddingen, speziell bei Bürgschaften und Garantien, einen Vertrag auf Ewigkeit, verzichtet auf Rechenschaft, überlässt die Honorarfestsetzung seines Beauftragten diesem selbst und gewährt ihm zusätzlich, gewissermaßen als Sahnehäubchen, umfassende Immunität gegen Strafverfolgung auch bei Veruntreuung und Geldverdummung. Wer dies im normalen Leben tut, wird üblicherweise als nachweislich unzurechnungsfähig entmündigt. Und dabei geht es beim ESM sogar um hunderte Milliarden, wenn nicht Billionen.

Aber genau diese Dinge scheinen unsere Abgeordneten mehrheitlich nicht zu begreifen, obschon 74 % der Bundesbürger mit gutem Grund ganz entschieden und grundsätzlich gegen weitere Rettungsmaßnahmen in astronomischer Höhe sind, deren angebliche Alternativ-losigkeit sie völlig zu Recht nicht glauben. Sie unterstellen vielmehr zutreffend, dass diese vorrangig Politikern und Banken nützen.

Es ist ein schwerer Trugschluss zu glauben, es handele sich hier auf Dauer nur um Garantien. Wenn dies so wäre, bräuchte man sie nicht abzugeben! Tritt der Garantiefall ein, wovon jeder vernünftiger Mensch ausgehen wird (denn das Risiko besteht ja), müssen die Bürger zahlen – nicht die politischen Entscheidungsträger!

Mehr Infos: www.stop-esm.org

Man glaubt es kaum – die Mainstream-Medien berichten einmal über den ESM:

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzt sich einem Zeitungsbericht zufolge für direkte Hilfen des Rettungsfonds ESM an Banken ein. Notenbanker und Euro-Staaten arbeiteten auf höchster Ebene an einer Initiative, um eine solche Unterstützung angeschlagener Institute zu ermöglichen, berichtete die “Süddeutsche Zeitung”. Demnach soll eine Arbeitsgruppe der Euro-Länder in den kommenden beiden Wochen prüfen, wie eine direkte Vergabe von Krediten abgewickelt werden könnte.

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Die Rede ist, wie so oft in letzter Zeit, von Griechenland. Börsenexperte Dirk Müller fällt ein vernichtendes Urteil – aber nicht gegenüber der sich auflehnenden griechischen Bevölkerung, sondern gegenüber den Entscheidungen der EU. “Die Maßnahmen, die dort getroffen werden, führen in die Katastrophe: Wir sehen dort Situationen, die wir sonst nur aus Afrika kennen.”

“Hungernde Kinder und Kinder, die abgegeben werden von ihren Eltern, weil man sie nicht mehr satt bekommt”, beschreibt Dirk Müller die momentane Situation in Griechenland. “Wir sprechen hier vom reichen Europa und nicht von irgendeinem Staat im Herzen Afrikas. Da muss man sich langsam schämen”, erbost sich der Börsenexperte. Die milliardenschweren Rettungspakete dienten allein der Rettung der Banken, die Lebensqualität der Menschen sei zweitrangig geworden. Was muss also passieren? Dirk Müller fordert einen “Marshall-Plan” für den desolaten griechischen Staat. Oder, was noch viel sinnvoller wäre: Griechenland muss die europäische Währung aufgeben. “So lange Griechenland eine Währung hat, die 50 Prozent über ihren eigenen Leistungsfähigkeit liegt, wird das Land auf Jahrzehnte kein Geschäftsmodell entwickeln können”, warnt Müller.

Zum Video bitte auf das Bild kicken….

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Europa befinde sich in der schwersten Finanz- und Vertrauenskrise seit 1945, sagte EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso gestern in der ZIB2. Er sei sich „noch nicht sicher, dass die Krise vorbei ist“ aber „wir sind in einer besseren Position als früher“, so Barroso, der sich gegenwärtig zu einem zweitägigen Besuch in Wien aufhält.  Quelle…

Noch nicht sicher? In einer besseren Position als früher? In welcher Parallelwelt lebt bitte dieser EUdssr-Bürokrat?
Das glaubt ihm doch kein Mensch mehr – höchstens der ORF-Moderator und unsere Regierungsmitglieder!

Weitere Meldungen zum Nachdenken:

Griechisches Theater nimmt Essen als Bezahlung

In einer Erklärung des Nationaltheaters Nordgriechenlands hieß es, statt Eintrittskarten sollten die Besucher lang haltbare Nahrungsmittel mitbringen. Diese kämen über soziale Einrichtungen Waisen und allein erziehenden Müttern zugute. Die Initiative gilt für fünf Vorstellungen im März und April.

Das hochverschuldete Griechenland rutscht immer tiefer in die Rezession….
Klammes Griechenland: Griechisches Theater nimmt Essen als Bezahlung – Quelle…

In diesem Monat stimmt Österreich dem ESM-Vertrag zu

Wer in Österreich auf eine ehrliche und offene Diskussion seitens der rot-schwarzen Bundesregierung über den ESM-Vertrag wartet (an eine Volksabstimmung zu denken, wäre eine Utopie), wird leider nach wie vor enttäuscht werden. Funkstille bei Faymann und Spindelegger – obwohl noch in diesem Monat das österreichische Parlament über jenen Knebel- bzw. EU-Knechtschaftsvertrag abstimmen wird:

Den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) wolle man noch im März im Parlament beschließen, bei der Änderung der “No Bail-out”-Klausel, die eine Zweidrittelmehrheit erfordert, sei man “mit den Grünen in gutem Kontakt”. Die Genehmigung des ESM als völkerrechtlicher Vertrag erfordere “ohnedies nur eine einfache Mehrheit” im Nationalrat. Quelle….

Ein Presse-Leser bringt die Wahrheit auf den Punkt:

“Den Europäischen Stabilitätsmechanismus (ESM) wolle man noch im März im Parlament beschließen”

Ich gehe davon aus, FM Fekter weiss, dass Österreich, nachdem der ESM im Juli 2012 in Kraft tritt, niemals mehr alleine eine Erhöhung des Grundkapitals (derzeit 700 Mrd. Euro) des ESM (= Europäischer Schulden Mechanismus) verhindern kann! Es reichen 85% für einen solchen Beschluss.

Einzig Deutschland, Frankreich und Italien können aufgrund ihres Stimmenanteils eine Erhöhung des Grundkapitals des ESM verhindern.

Dann heißt es “Her mit der Marie, her mit dem Zaster!” aus Brüssel und wir haben solchen Zahlungsaufforderungen ohne Widerspruchsmöglichkeit Folge zu leisten!

“Gratuliere” unserer Regierung zur Abgabe der Finanzhoheit Österreichs an Brüssel. Die Wähler werden sich dann hoffentlich in grosser Zahl bei SPÖVP-Regierung 2013 dafür “bedanken”!

Egal ob am Arbeitsplatz, auf der Straße, im Supermarkt oder am Stammtisch, die Bürger jammern und schimpfen überall über diesen Euro-Kurs bzw. kommenden ESM-Vertrag – aber trotzdem sind ca. 50% der österreichischen Bevölkerung bereit, ihre Stimme diesen verantwortlichen Politikern zu schenken? Kein lauter Widerstand aus dem Volk, keine Demonstrationen, nichts dergleichen! Eigentlich pervers, oder nicht?

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Die Experten der Ratingagentur Fitch haben Griechenlands Kreditwürdigkeit am Mittwoch um zwei Noten gesenkt. Damit bewerten die Analysten das hoch verschuldete Land nun mit der Note “C”, die schlechteste Note vor einem Kreditausfall. Grund sei der anvisierte Forderungsverzicht privater Gläubiger bei der Umschuldung Griechenlands, hieß es.

Erst in der Nacht zum Dienstag hatten die Euro-Finanzminister das zweite Hilfspaket in Höhe von 130 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Quelle…

Island stand 2008 am Rande der Staatspleite, hat sich davon aber schnell erholt. Einer der Gründe: Wackelnde Banken wurden nicht gerettet, sondern in Konkurs geschickt.

Die Meldung, die jüngst über die Nachrichtenagenturen lief, war knapp: Die Ratingagentur Fitch habe, hieß es darin, Island von „BB+“ auf „BBB-“ hochgestuft. Damit hätten die Staatsanleihen des nordischen Inselstaats wieder das Prädikat „Investmentgrade“.

Damit gilt Island – wenn auch zu vergleichsweise höheren Zinsen – auf den internationalen Kapitalmärkten wieder als kreditfähig, womit auch große institutionelle Geldgeber wieder Anleihen des isländischen Staates in ihr Portfolio aufnehmen dürfen.

Für die krisengebeutelten Isländer heißt das: Das Schlimmste ist überstanden. Das Land hat erstaunlich schnell aus seiner schlimmen Staatskrise herausgefunden. Was man auch an den Wirtschaftsdaten merkt: Für heuer erwartet der Internationale Währungsfonds bereits wieder ein BIP-Wachstum von zwei bis 2,5 Prozent.

Experten finden die rasche Erholung erstaunlich. Immerhin war der Inselstaat im hohen Norden 2008 nur denkbar knapp und mit Hilfe von Milliardenkrediten des IWF und der skandinavischen Staaten vor der Staatspleite gerettet worden. Im Gefolge der Lehman-Pleite waren die drei Großbanken des Landes zusammengebrochen, das Budgetdefizit war auf 13,5 Prozent, die Staatsverschuldung auf 130 Prozent des BIPs angestiegen. Die Landeswährung hatte die Hälfte ihres Werts verloren, die Arbeitslosigkeit war von zuvor einem Prozent auf neun Prozent hochgeschossen.

Mit anderen Worten: Eine Katastrophe griechischen Ausmaßes.
Die allerdings, wie Beobachter jetzt anmerken, von den Isländern ganz anders gelöst wurde als dies die Eurogruppe in Griechenland versucht. Allerdings sind die beiden Staatsschuldenkrisen nur bedingt vergleichbar. Denn Island hatte eine eigene Währung, deren drastische Abwertung das Land sofort wieder konkurrenzfähig machte. Und die Probleme waren ausschließlich durch die abenteuerliche Geschäftspolitik der drei großen Banken des mit 300.000 Einwohnern relativ kleinen Landes entstanden.

Die – bisher sehr erfolgreiche – Sanierung unterscheidet sich allerdings auch in anderen Dingen entscheidend von der Herangehensweise der EU-Länder:

• Eine Bankenrettung wurde in Island gar nicht erst versucht. Die drei großen Institute wären mit einer kumulierten Bilanzsumme im Ausmaß des zehnfachen isländischen BIPs ohnehin zu groß dafür gewesen. Die Großbanken wurden in den Konkurs geschickt, mehrere Manager dieser Institute wurden verhaftet und warten auf ihre Prozesse. Die Aktionäre gingen leer aus, ebenso die ausländischen Zeichner von Anleihen dieser Institute.
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400 Menschen demonstrierten am Wiener Ballhausplatz gegen die ausufernde Staatsschuld. Sein Fett abbekommen hat dabei vor allem Bundeskanzler Werner Faymann.

Warum er hier ist, daran besteht für Alan Zalas kein Zweifel: „Es muss endlich etwas passieren. Wir brauchen Reformen und müssen aufhören, immer nur Schulden zu machen“, sagt der 28-jährige Bankangestellte. Dann wird die Stimme des jungen Mannes lauter: „Ich sage Ihnen, das wird nicht mehr lange gut gehen. Die Wut da draußen ist spürbar, und sie wird immer größer.“

Zalas ist einer von rund 400 Menschen, die sich an diesem bitterkalten Abend am Wiener Ballhausplatz eingefunden haben. „Vielleicht hört uns Werner Faymann ja zu“, sagt Wolfgang Bauer und zeigt in Richtung Bundeskanzleramt. Der Gründer der Plattform „Verwaltungsreform-jetzt“ ist der Initiator der Kundgebung. Er will „für Gerechtigkeit in diesem Land kämpfen“ und sagt mit verärgerter Stimme: „Die Politiker akzeptieren die Tatsachen nicht und schauen nur noch weg.“

Den Zeitpunkt der ersten nennenswerten öffentlichen Demonstration in Österreich gegen die ausufernde Staatsschuld wählte Bauer nicht zufällig. Der 15. November ist heuer jener Tag, an dem sämtliche Einnahmen des Staates verbraucht sind. „Von heute bis Jahresende erhöhen sich unsere Schulden um zwölf Milliarden Euro. Diese Last legen wir auf die zarten Schultern unserer Kinder und Jugendlichen“, sagt Bauer.

„Österreich ist von Italien gar nicht so weit entfernt“, meint Gottburga Bacher und bezieht sich auf das hohe Defizit des Mittelmeerstaates jenseits der Marke von 110 Prozent. Die Pensionistin ist ebenfalls zu der Kundgebung am Ballhausplatz gekommen. „Um eine Nachricht an unsere Politiker zu senden. Sie sind unanständig, weil sie sich das Leben einfach machen und nichts für die Jugend tun.“

Auf der Bühne bekommt inzwischen Faymann sein Fett ab. Mit einer Maske des Kanzlers ausgestattet, lässt ein Demonstrant die Buhrufe der Menge über sich ergehen. Aus den Lautsprechern schallen markige Sprüche des Politikers: „Es gibt kein europäisches Land, das mehr für Pflege ausgibt“, wird ein Interview Faymanns vorgespielt. „Unsere Kinder werden dafür bezahlen müssen, Herr Bundeskanzler“, sagt Initiator Bauer in Richtung des verschämt blickenden Faymann-Doubles.

….  Circa 250 der 400 Demonstranten Pensionisten. „Viele Junge sind noch ein wenig lethargisch“, sagt Zalas. „Aber wenn das so weitergeht, werden auch meine Altersgenossen bald in Massen auf die Straße gehen. Und dann brennen auch in Wien eines Tages die Autos.“  Quelle….

Wir erinnern uns – als vor drei Wochen SOS und eine EU-kritische Plattform für den 22. Oktober zu einer Demo aufriefen, wurde diese untersagt! Sogenannte Rechte dürfen nicht demonstrieren – dieses “Ventil” Protest-Kundgebung ist nur Linken vorbehalten! Egal ob auch wenn “brennende Autos” ankündigt werden!
Aus welchem “Eck” dieser Alan Zalas kommt sehen sie hier:


http://www.chilibox.at/moderatoren/alan.htm

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Bezüglich  Protestbereitschaft trennen Italien und Österreich sehr wohl (noch) Welten…..

Krawalle in Italien

In Italien ist es in mehreren Städten zu Demonstrationen gegen die neue Regierung unter Premier Mario Monti gekommen. Teilweise haben die Proteste in wüsten Ausschreitungen geendet.
In mehreren italienischen Städten ist es heute bei Protesten gegen die neue Regierung von Ministerpräsident Mario Monti zu Ausschreitungen gekommen. In Mailand, Turin, Rom, Palermo und Bari gingen Tausende Menschen auf die Strasse, um gegen die Regierung zu demonstrieren, die nach ihrer Ansicht eine Regierung der Banker ist.

In der Finanzmetropole Mailand warfen Studenten Feuerwerkskörper auf Polizisten, die sie daran hinderten, zur Bocconi-Universität vorzudringen, die Monti leitet und die zum Symbol für die aus Technokraten gebildete neue Regierung geworden ist. Die Polizei setzte Schlagstöcke gegen die Demonstranten ein.

Am Sitz des italienischen Bankenverbandes warfen Studenten Eier und falsche Dollar-Scheine: «Wir wollen keine Regierung der Banken» und «Montis Regierung ist keine Lösung», riefen sie.
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50% ist nicht die Hälfte

“…Der Forderungsverzicht von 50% auf die Staatsanleihen Griechenlands, ausgehandelt mit den Banken in der Nacht auf Donnerstag, bedeutet nicht die Halbierung der Schulden des Landes. Das ist völlige Augenwischerei. Wenn man Kredite von der Troika und Anleihen bei der EZB herausrechnet – und dann berücksichtigt, dass griechische Banken keine Forderungen erlassen können, weil sie selbst pleite sind – dann reduziert sich die Schuld des Landes lediglich um 17%.
Selbst wenn man unterstellt, dass alle griechischen Banken in vollem Umfang an dem “Haircut” teilnehmen könnten, würde sich die Gesamtschuld nur um 29% verringern. Mit griechischen Banken sinkt die Schuld um 100 Mrd., wenn die Griechenbanken nicht mitmachen, sinkt sie nur um 60 Mrd.
Das entlässt Griechenland nicht aus der Schuldenfalle und bedeutet daher auch keine Entwarnung im europäischen Schuldenkrimi…”
Quelle…

Was für Ignoranten in der EU regieren, sieht man daran, daß die Regierungschefs heute Nacht freudestrahlend einen epochemachenden, griechischen Schuldenschnitt um die Hälfte verkündet haben, eine Maßnahme, die sie 18 Monate lang strikt und vehement mit aller Schärfe abgelehnt haben. Im Frühjahr 2010 hätte dieser Haarschnitt erstens geringer ausfallen können, und zweitens hätte die Europäische Zentralbank mindestens 30 Milliarden Euro Steuergelder gespart. (Aber was sind schon 30 Milliarden, nur noch Peanuts!)

Seit dem Mai 2010 hat die EZB nämlich griechische Staatsanleihen im Wert von mindestens 60 Milliarden Euro aufgekauft, um Athen zu retten – und die sind nun die Hälfte wert. Darauf hat man sich geeinigt!
Ganzer Artikel…. 


“EU-Gipfel ist Desaster”

FDP-Abgeordneter Schäffler nennt Gipfel-Ergebnis ein „Desaster“.
Kein Problem sei gelöst. „Wenn die Maßnahmen vollständig umgesetzt werden, wird selbst nach den Zahlen der Troika Griechenland mit 128 Prozent eine höhere Verschuldung haben als 2009 vor Beginn der Schuldenproblematik“.

Der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler hat die Ergebnisse des EU-Gipfels heftig kritisiert: „Das Gipfelergebnis ist ein Desaster für Griechenland und den europäischen Steuerzahler“, sagte Schäffler dem Handelsblatt (Freitagausgabe). Kein Problem sei gelöst. „Wenn die Maßnahmen vollständig umgesetzt werden, wird selbst nach den Zahlen der Troika Griechenland mit 128 Prozent eine höhere Verschuldung haben als 2009 vor Beginn der Schuldenproblematik“, sagte der FDP-Politiker. Ohne einen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone sei sogar zu befürchten, dass auch andere Schuldenstaaten angeregt würden, Gleiches für sich zu fordern, sagte Schäffler.

“Am Ende wird das die Enteignung von Sparvermögen in Deutschland sein”

Der Euro-Kritiker Schäffler  bei N24  über den Euro-Rettungsschirm: “Wir fahren auf Sicht, aber ohne Licht. Das ist das Problem. Und dann wird es immer sehr schwierig, dass man nicht vor die Wand fährt. (…) Am Ende wird das die Enteignung von Sparvermögen in Deutschland sein – nämlich Inflation. Inflation, die sich gewaschen hat.”
Quelle….

“Dabei sein reicht schon”

“Faymanns Auftreten beim gestrigen EU-Gipfel hat gezeigt, dass er keinerlei österreichische Position hat und eine solche daher auch nicht vertreten kann. Man hat den Eindruck, dass der Bundeskanzler nicht einmal weiß, worum es eigentlich geht und trotzdem 28 Milliarden österreichisches Steuergeld für EU-Pleitestaaten und marode Banken verspricht. Fakt ist, dass Faymann nur auf die Vorgaben von Merkel und Sarkozy hört.

Das Motto des Kanzlers beim Gipfel lautete offenbar: “Dabei sein reicht schon”. BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher
 Quelle….

 2/3 der Österreicher lehnen EU-Rettunsschirm ab
siehe…. 

Slowakei zieht bei höherer Griechen-Hilfe nicht mit

Die Slowaken beteiligen sich nicht an der Erhöhung auf 130 Milliarden Euro. Das wurde beim EU-Gipfel paktiert, sagt Regierungschefin Radicova. Die EU-Kommission gibt dazu keinen Kommentar ab.
Ganzer Artikel…

Das 1.000.000.000.000-Euro-Risiko

Und sie bewegen sich doch. Das ist die gute Nachricht des Euro-Gipfels. Die schlechte ist: Das Risiko für hohe Verluste ist erheblich gestiegen. Für die Banken dagegen ist der Brüsseler Kompromiss ein gutes Geschäft.

Letztlich laufen die Vereinbarungen auf das hinaus, was die Deutschen eigentlich vermeiden wollten, nämlich eine gemeinsame Haftung der Euro-Länder für die Finanzen der schwachen Mitglieder. Es handelt sich also um Euro-Bonds durch die Hintertür.
Nur dadurch ist auch zu erklären, dass die privaten Gläubiger, also vor allem die Banken, sich auf einen tieferen Schuldenschnitt für Griechenland eingelassen haben. So ist die Sache für sie, wenn sie bisher vorsichtig bilanziert haben, kein echter Verzicht mehr, sondern ein recht gutes Geschäft: Sie verzichten endgültig auf eine Rückzahlung der Griechen-Bonds zum vollen Preis und vollziehen damit nur nach, was der Markt ohnehin schon anzeigt. Im Gegenzug bekommen sie aber Papiere, die vom Rettungsschirm recht gut abgesichert werden.
Zum Vergleich: Bei einem normalen Forderungsverzicht gegenüber einem angeschlagenen Unternehmen gibt es als Belohnung in der Regel keine zusätzlichen Garantien.

Und was den berühmten Hebel – oder die “Versicherungs-Lösung” des Rettungsschirms angeht, so wird hier nur trickreich eine Ausweitung des Risikos vollzogen, die auch einfacher zu haben wäre – dann allerdings für jedermann verständlich, was offenbar nicht gewünscht ist. Hinter der ganzen Diskussion über Risiko und Wirksamkeit dieses Hebels verbirgt sich ein simpler Sachverhalt: Ein Risiko wird immer durch zwei Faktoren bestimmt – die Höhe der maximal zu verlierenden Summe und die Wahrscheinlichkeit, dass diese Summe tatsächlich verloren geht.

Der Hebel bedeutet: Die maximale Summe bleibt gleich, dafür steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie ausfällt. Zurzeit ist es beliebt, den einen Faktor in den anderen umzurechnen – die fünfmal höhere Wahrscheinlichkeit wird dann umgerechnet in eine fünfmal so hohe Summe, damit es gegenüber den Märkten möglichst eindrucksvoll klingt. Gleichzeitig erklärt man den Bürgern, dass sich an der maximalen Summe ja gar nichts ändert. Das sind alles Milch-Mädchen-Rechnungen.
Fest steht nur: Das Risiko für die Steuerzahler vervielfacht sich.
Quelle….


“Insgesamt war es ein erfolgreicher Gipfel.”
(Bundeskanzler Werner Faymann ein paar Stunden nach dem EU-Gipfel

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Was ist das für ein Europa?

“…So, wie der Euro «gerettet» werden soll (was ohnehin zum Scheitern verurteilt ist), werden den dafür kräftig zur Kasse gebetenen Euro-Staaten essenzielle «Königsrechte» der Parlamentsdemokratie entzogen, während die Staaten, denen damit geholfen werden soll – in Wahrheit werden nur ihre Geldgeber, die Banken, entschuldet –, unter das Finanzdiktat der EU und des in dieses Programm mit eingebundenen Internationalen Währungs-fonds (IWF) gestellt, im Klartext: Politisch entmündigt werden. Demokratie in Europa sollte anders aussehen!

In der Bevölkerung wachsen Skepsis, Besorgnis und Widerstand gegen diese Europa-Politik. Man demonstriert auf der Strasse und stimmt mit dem Geldschein gegen den Euro und seine «Rettung» auf Kosten des Steuerzahlers ab. Man fragt zu recht: Was ist das für ein Europa, das seinen Staaten zwar die Aufgaben belässt, aber die Instrumente und Mittel nimmt, diese zu lösen?
Die Instrumente werden auf die EU-Ebene verlagert, doch dort besteht weder die Verpflichtung noch die Bereitschaft, an der Lösung der den Nationalstaaten belassenen Aufgaben – wie der gegenwärtigen Krisenbekämpfung – mitzuwirken. Die EU, ein Nicht-Staat, der gerne ein echter werden möchte, zerstört Europas traditionelle Staatenwelt und Kultur, ohne das Vakuum, das er schafft, zu füllen.
Worin liegt der Nutzen eines EU-Apparates, der sich ungehemmt und mit steigender Tendenz aufbläht (denn kein Parlament kontrolliert ihn), aber nichts weiter leistet, als immer neue Kompetenzen an sich zu ziehen und Geld umzuverteilen? Dieses Europa ist kein Vorbild für einen modernen schlanken, transparenten, effizienten und sparsamen Staat – nicht einmal einen «neoliberalen» Staat!
Die akutesten Gefahren drohen Europas Bürger-Gesellschaft von der diffusen «Gefechtslage» an der Währungsfront. Mit der statutenwidrigen Einbeziehung der Europäischen Zentralbank (EZB) in das Management der Euro-Rettung – die Bank kauft seit Ausbruch der Griechenland-Krise (Frühjahr 2010) ungehemmt und in Milliardenumfang (genaue Zahlen werden verweigert) die am Markt nur noch unter extrem hohen Kursverlusten verwertbaren «Schrott»-Anleihen der Problemländer, längst auch anderer als jener Griechenlands. Mit dem dadurch kontinuierlich anschwellenden Geld- und Liquiditätsspiegel wächst fortlaufend das Inflationspotenzial der gesamten Eurozone.
Die Europäische Zentralbank verschleiert vor der Öffentlichkeit systematisch die davon ausgehenden Gefahren für die innere Stabilität des Euro. Dafür wendet sie drei technische Kunstgriffe (allesamt Verharmlosungstaktiken) an. Eine unkritische Fachpresse und Medienwelt nimmt sie ihr ab.
Der erste «Kunstgriff» besteht darin, den Inflationsbegriff möglichst eng zu fassen. Für die Europäische Zentralbank und die ihr angeschlossenen Zentralbanken der Euroländer besteht Inflation lediglich in der Verteuerung der Lebenshaltung, also im Anstieg der Konsumgüterpreise. Was gleichzeitig an den Vermögensmärkten (an den Börsen, im Immobiliensektor, an den Rohstoffmärkten bei Mineralöl, Nutz- wie Edelmetallen und im Agrarsektor) geschieht, bleibt ausser Betracht.
Dabei gehen von dieser «asset inflation» höchst gefährliche Zweit-Rundeneffekte (Lohn- und Preissteigerungsspiralen) sowie sozial explosive Verzerrungen aus: Die Gewinne (besonders im Finanzsektor) steigen stärker als die Arbeitseinkommen.
Sie verwandeln die Arbeitsgesellschaft in ein Spielkasino: Warum noch hart und diszipliniert arbeiten, wenn man ohne Arbeit an der Börse ein Vielfaches verdienen kann?
(Der Euro-Kritiker Wilhelm Hankel)  –
Quelle….
Und zum Drüberstreuen eine weitere Meldung aus der EUdssr – wieder soll etwas zu Gunsten der Diktatur verboten werden…..

Negatives Rating-Verbot

(Brüssel)   Aufgrund der schweren Nachteile, die durch ein negatives Rating entstehen, plant die EU ein Verbot der Veröffentlichung negativer Bonitätseinschätzungen.

EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier (Bild) schlägt vor, dass die neue Wertpapieraufsicht Esma das Recht erhält, die Veröffentlichung von Einschätzungen über die Zahlungsfähigkeit “vorübergehend zu untersagen”. Der Entwurf liegt der Financial Times Deutschland (FTD) vor.

In einer ersten Stufe soll dieses Verbot nur für das Rating von Ländern gelten. Ein Verbot könne verhindern, dass ein Rating in einem “unangebrachten Moment” kommt, “mit negativen Folgen für die Finanzstabilität des Staates und möglichen destabilisierenden Effekten auf die Weltwirtschaft”, heißt es im Entwurf.

Mit einer annähernd gleichen Begründung fordern etliche der Pleite nahestehende Banken bereits eine Ausweitung des Rating-Verbots auf Banken und Grossunternehmen.

Besonders bei Banken, die kurz vor der Insolvenz stehen, würden viele Sparer ihr Geld nicht mehr anlegen, wenn sie aufgrund negativer Bonitätsauskünfte vermuteten, ihr Geld sei gefährdet.

Ein Verbot negativer Bonitätsauskünfte durch die Schufa ist ausdrücklich kein Thema für die EU-Kommission.


http://www.rentner-news.de/content/Negatives-Rating-Verbot

Wie das in der Praxis aussehen soll bleibt wohl ein Rätsel. Tatsache ist, dass es bis dato nur amerikanische Rating-Agenturen gibt! Will man diese Agenturen mundtot machen? 
Das erinnert schon beinahe an das Nazi-Verbot ausländische Nachrichtensender zu hören. Auch das damalige Regime befürchtete, dass die Bevölkerung die Wahrheit über den Stand der Schlacht  erfahren könnte!

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Die deutsch-franzöische EU-Diktaur wollen bis Ende Oktober ein Gesamtpaket zur Bekämpfung der Euro-Schuldenkrise und zur Stützung von Europas Banken vorlegen.
„Wir wissen um unsere Verantwortung“, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel am Sonntag nach einem Treffen mit Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy in Berlin. Beide betonten, man werde das Nötige tun, um die Rekapitalisierung der Banken sicherzustellen. Details sollen in den nächsten Wochen ausgearbeitet werden.

Sarkozy sagte, es gebe keine Differenzen mit den Deutschen über die geplanten Finanzspritzen für Kreditinstitute und den erweiterten Euro-Rettungsschirm EFSF. Die dauerhafte Lösung solle dann auf dem G20-Gipfel  Anfang November präsentiert werden – zusammen mit einer neuen Vision für Europa, wie Sarkozy erklärte. Bei den Kapitalhilfen für Banken sollen europaweit einheitliche Kriterien gelten, die „auch allseits akzeptiert“, sagte Merkel. Es nütze nichts, Bedingungen aufzustellen, die nicht in die Zeit passten. Griechenland solle in der Euro-Zone bleiben. Merkel und Sarkozy zeigten sich zuversichtlich, dass die Slowakei am Dienstag dem erweiterten Euro-Rettungsschirm EFSF zustimmen wird und der Fonds rasch voll einsatzbereit ist.

Inzwischen verdichten sich Hinweise auf eine radikale Umschuldung Griechenlands. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Finanz- und Verhandlungskreisen erfuhr, werden aktuell in der Eurogruppe Szenarien für einen Schuldenschnitt von bis zu 60 Prozent durchgespielt. Gläubiger Griechenlands müssten dann auf diesen Anteil ihrer Forderungen verzichten.

Bei einem Schuldenschnitt wären in Deutschland nicht nur Banken, sondern auch die Steuerzahler betroffen, weil der Staat im Rahmen der internationalen Hilfen Griechenland Notkredite in Milliardenhöhe über die Förderbank KfW gewährt hat. Ein Schuldenschnitt von 60 Prozent käme aus Sicht von Ökonomen einer Insolvenz Griechenlands gleich. Als problematisch gilt die Auswirkung eines solchen Schritts auf die europäischen Banken.  Quelle….

Diese Eurokrise hinterlässt bei vielen europäischen Politikern seine Spuren – von allen guten Geistern, dürfte der britische Premier David Cameron, verlassen worden sein. Dieser meinte heute wortwörtlich:

“Sie müssen da mit der Panzerfaust ran”

Sie hätten nur noch Wochen, wenn sie ein wirtschaftliches Desaster vermeiden wollten, sagte Cameron der “Financial Times”. “Sie müssen da mit der Panzerfaust ran”, sagte Cameron der Zeitung.
Der deutschen Kanzlerin Angela Merkel empfahl er, nicht auf die Stimmen der Wähler zu hören, die nicht noch mehr Geld in Länder wie Griechenland pumpen wollen. Quelle….

Diese Aussagen stammen vom britischen Premier, obwohl England gar nicht Mitglied in der Eurozone ist. “Nicht auf die Wähler zu hören” – das spricht ein EU-Bürokrat, in dessem Land der Frust über den EU-Wahnsinn, nicht mal in seiner eigenen Partei halt macht.
Wenn er so weiter regiert wie er spricht, ist es nur mehr eine Frage der Zeit, dass David in den Straßen Tottenhams Panzerfäuste benötigen wird!


Zitat des Tages:

“Europäische Politiker haben bisher auf jeden Fall kurzsichtig gehandelt. Die Entscheider müssten eigentlich mehrere Schritte vorausdenken, und das haben sie leider während der ganzen Krise kein einziges Mal getan. Jedes Mal, wenn sie eine Maßnahme verkündet haben, dachten sie, damit würde die Krise beendet. Stattdessen hat sich die Situation immer weiter verschärft, und die Summen, die nötig sind, um die Märkte zu beruhigen, sind immer größer geworden…”
(Maurice Obstfeld, Starökonom der Uni Berkeley, in der “Welt”)

Auf Faymann, Fekter, Spindelegger und Co. trifft dieses “Armutszeugnis”  natürlich nicht zu – denn diese haben niemals gehandelt sondern nur Befehle ausgeführt!

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Neuer Nackenschlag für die Schuldenunion!

Neuer Nackenschlag in der europäischen Schuldenkrise:
Italien bekam von der Ratingagentur Standard & Poor’s (S&P) eine schlechtere Bonitätsnote verpasst. Mitten in der Zitterpartie um neue Finanzhilfen für das von der Pleite bedrohte Griechenland nährt die Herabstufung die Angst vor einem Übergreifen der Krise auf andere Staaten.

Die S&P-Experten begründeten ihren Schritt mit den schwachen Wachstumsaussichten des Landes. Diese würden auch durch das Reformprogramm der italienischen Regierung nicht entscheidend verbessert. S&P verwies auf die fragile Regierungskoalition in Rom und die politischen Differenzen im Parlament.
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Eine mehr als bedenkliche Meldung für das europäische Bankensystem, wird in dieser Stunde noch gänzlich in Österreichs Medien verschwiegen:

Siemens zog 500 Mio. Euro von französischer Bank ab – Geld jetzt bei EZB

Siemens hat vor etwa zwei Wochen mehr als 500 Mill. Euro an Barmitteln von einer französischen Großbank abgehoben und stattdessen das Geld bei der Europäischen Zentralbank (EZB) angelegt. Das berichtete die Tageszeitung “Financial Times” am Montagabend unter Berufung auf informierte Kreise.

Um welche Bank es sich genau handele, sei nicht klar. Fest stehe lediglich, dass nicht BNP Paribas SA betroffen sei. Nach Angaben der Zeitung wollten weder Siemens noch die EZB einen Kommentar abgeben.

Französische Banken waren in den vergangenen Wochen unter Druck geraten, weil sie stark bei griechischen Bonds engagiert sind. Das südeuropäische Land ist hoch verschuldet und kämpft gegen einen Zahlungsausfall.

Moody’s Investors Service hatte am Mittwoch vergangener Woche die Bonitätsnoten von Société Générale SA und von Crédit Agricole SA herabgesetzt. Die Europäische Zentralbank (EZB) lieh zwei Banken aus der Eurozone am Donnerstag zudem Dollar. Das ist ein Indiz dafür, dass es den Banken schwerer fällt, auf den Märkten Dollar zu beschaffen.  Siehe…

Auch der Spiegel berichtet:

Die Schuldenkrise schmälert das Vertrauen in die europäischen Banken: Der Siemens-Konzern hat laut “Financial Times” mehr als eine halbe Milliarde Euro von einem französischen Institut abgezogen. Das Unternehmen soll das Geld bei der EZB in Sicherheit gebracht haben.

Bekanntlich sitzt im Siemens-Vorstand unsere “Gitti-Ederer-Tausender”Warum wird eine solche Großtransaktion verschwiegen?

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Die letzten Tage des Euro ???

SOS-Österreich will bei Gott keine Panik in unserem Land auslösen – aber folgender Artikel gibt einem wirklich zu denken:

Vor einigen Wochen betitelte ich einen Marktkommentar mit „Die letzten Wochen des Euro“. Jetzt ist es soweit, aus Wochen von Rest-Lebendauer sind nur mehr Tage geworden.

Der letzte Marktkommentar hatte den Titel: „Der Crash-Countdown läuft“. Inzwischen ist der Banken-Crash, speziell in Europa angelaufen. US-Geldmarktfonds ziehen massenhaft Geld von Banken aus der Eurozone ab, denn sie fürchten, dass diese Banken wegen der Staatsanleihen im Portfolio aus Pleitestaaten aus dem Südrand der Eurozone untergehen werden.
Das sind die Cashreserven der US-Firmen, die gerade ein sichereres Ziel suchen, aber die Banken in der Eurozone damit massiv unter Druck setzen. Speziell italienische und französische Banke betrifft es.
So wurde etwa bekannt, dass die französische Grossbank BNP Paribas von US-Dollars abgeschnitten ist, obwohl diese Bank auch ein Primary Dealer der Fed ist. Über die andere Grossbank Societe Generale gab es sogar Pleitegerüchte in den Medien. Wir müssen daher annehmen, dass diese Grossbanken nur mehr eine Restlebensdauer von Tagen haben. Auch die italienische Unicredit (Bank Austria!) gehört nach Medienberichten, die bereits seit Wochen kreisen, dazu.

Im Gegensatz zu 2008, wo sich die Banken an US-Subprime-Mistpapieren „verschluckt“ haben, sind es diesesmal Mist-Staatsanleihen aus den Südstaaten des Euro. Ausserdem ist mit der jederzeitigen Pleite Griechenlands zu rechnen, die Zinsen auf Staatsanleihen von dort erreichen inzwischen Spitzenwerte von über 200%. Die Griechen bekommen wegen des eigenen Verhaltens jetzt aber kein Geld mehr von den Zahlerstaaten. Ein Griechen-Default wird diese Problembanken vermutlich gleich umreißen. Vermutlich ist es schon geschehen, wenn dieser Marktkommentar erscheint.

Das Ende des Euro:

Wenn auch nur eine dieser schwachen Grossbanken kollabiert, reisst sie innerhalb von Stunden gleich alle anderen Banken mit um. Man sieht diese „Sippenhaftung“ auch an den abstürzenden Aktienkursen der Banken in der ganzen westlichen Welt.
Sobald diese Cross-Defaults unter den Banken beginnen und diese schliessen müssen, werden überall Währungsreformen erforderlich, bei denen die Sparer ihren „Haircut“ bekommen, also der Grossteil der Geldvermögen abgeschrieben wird. Eine neue Währung mit neuen Geldscheinen wird erforderlich. Viele Eurostaaten haben bereits neue, nationale Währungen gedruckt. Eine neue Gemeinschaftswährung „Euro2“ ist dann politisch undenkbar, denn dafür wird es keine Legitimität mehr geben. Vielmehr werden die selben Politiker, die heute noch die Euro-Rettung als „alternativlos“ darstellen, dann alle Schuld auf den Euro schieben, um selbst möglichst heil davonzukommen – wie sie hoffen.Man kann annehmen, dass es etwa 2 Wochen dauern wird, bis diese neuen Währungen ausgegeben werden können. In der Zwischenzeit bleiben die Banken ganz geschlossen oder es sind nur Minimalabhebungen möglich. Vermutlich schliessen auch die Supermärkte. Alle Leser sollten vorbereitet sein. 

Der Haircut:

Wenn das passiert, werden auch die Sparer merken, dass ihre Geldvermögen weg sind. Bis jetzt waren sie nicht in der Lage, die überaus deutlichen Alarmzeichen zu erkennen. Vermutlich wird man die Sparerschafe auch dann noch betrügen, indem man einen Teil der Euros, etwa bis €3000 1:1 in die neue Währung umstellt und den Rest auf ein Sperrkonto gibt. Die endgültige Schur erfolgt dann später, indem man die Gelder auf den Sperrkonnten verfallen lässt.
So hat man es in Österreich zwischen 1945 und 1947 gemacht. Quelle…. 
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Panikmache oder nicht? Wir wissen es wirklich nicht!

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