Der Österreichische Cartellverband hat schwere Kritik an der Studentenvertretung der Uni Wien geübt. “Die Ausgrenzung gläubiger StudentInnen durch aggressiv antiklerikale linke ÖH Führungen auf allen Ebenen hat einen neuen skandalösen Höhepunkt erreicht”, stellt Matthäus Metzler, Präsident des Österreichischen Cartellverbandes, in einer Reaktion auf eine laufende Stellenausschreibung der ÖH Uni Wien auf der Website http://www.unijobs.at fest.
In dieser fordert die ÖH Führung von Bewerbern Bereitschaft zur Umsetzung der “antiklerikalen” Grundsätze des neuen ÖH-Vereins “Studibeisl”.
Laut Metzler liege aufgrund der Ausschreibung jedenfalls ein Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz vor, welchen die Gleichbehandlungskommission aufzugreifen habe. Eine Reaktion erwartet der ÖCV allerdings auch von BM Karl: “Die Bundesministerin hat gem § 52 Abs 4 HSG als Aufsichtsbehörde der ÖH die Rechtswidrigkeit von Handlungen der ÖH-Führung bescheidmäßig festzustellen.” Metzler sieht durch eine derartige Ausschreibung klar das verfassungsgesetzlich geschützte Recht auf Religionsfreiheit verletzt und erwartet sich daher ein Machtwort der rechtlich berufenen Kontroll- und Aufsichtsbehörden.
Dass es sich bei dem geplanten “Studibeisl” mit budgetierten Kosten in der Höhe von über 350.000 Euro um eine beispiellose Verantwortungslosigkeit handelt, ist für den ÖCV-Präsidenten angesichts der offenen Diskriminierung durch eine öffentlich-rechtliche “Interessenvertretung” noch das geringere Übel. ”Sich im selben Satz als antidiskriminierend zu bezeichnen und Antiklerikalismus von Bewerbern zu fordern – das ist linker Zynismus in Reinkultur”, konstatiert Metzler.
Besonders schockierend ist für Metzler, dass mit dem VSStÖ - als Koalitionspartner der GRAS - eine Teilorganisation der Partei von Bundeskanzler Faymann an diesen Ungeheuerlichkeiten beteiligt ist. Der ÖCV-Präsident appelliert im Namen des größten Studenten- und Akademikerverbandes Österreichs und aller anderen konfessionellen StudentInnen an den Bundeskanzler, diese Attacken gegen religiöse Menschen in seinen Reihen abzustellen. “Nur die grausamsten Regime des letzten Jahrhunderts hatten sich dem Antiklerikalismus verschrieben – Lernen Sie Geschichte, ÖH Uni Wien Vorsitzende Flora Eder und Genoss*Innen”, fordert Metzler abschließend. Siehe…
SOS hat sich die Stellenausschreibungen angesehen. Vom Geschäftsführer bis zur Putzfrau wird “antiklerikal” als Bedingung verlangt! Wäre also interessant, wie die ÖH bei einer muslimischen Putzfrau mit Kopftuch argumentieren würde?
Man darf gespannt sein, wie schnell in diesem Fall die Gleichbehandlungsanwaltschaft reagieren wird. Auch so schnell wie im Fall “Diskriminierungs-Urteil wegen Kopftuch”?





















