50 Teilnehmer dort, 50 Teilnehmer hier und 200 Islamkritiker finden sich bei einer europäischen Allianz in Aarhus ein. Hinzu kommen noch unzählige Blogs, die sich tagtäglich die Finger wund schreiben, gegen die muslimische Masseneinwanderung und der Islamisierung unserer Heimat. Was haben wir bis heute erreicht? Was hat der Bestseller “Deutschland schafft sich ab” von Thilo Sarrazin bewirkt?
Rechtsparteien, die diese Missstände aufzeigen, feiern Wahl-Erfolge – von Schweden, Holland, Belgien, Schweiz, Italien, Frankreich bis nach Österreich – aber die verantwortlichen Bürokraten in Brüssel nehmen dies mit einem Lächeln zur Kenntnis und ziehen ihren Kurs noch schneller voran!
Im folgenden Interview spricht Udo Ulfkotte was wir alle, die Islamisierungsgegner, zu tun haben – nämlich nichts mehr! Sich zurück lehnen, denn die Zeit arbeitet für uns:
Er ist gewissermaßen der Erfinder des islamkritischen Sachbuchs und wohl der provokanteste Gegner des politischen Islams in Deutschland: Udo Ulfkotte erklärt im Citizen TimesInterview, warum Islamophobie vor allem bei Muslimen vorherrscht, die deutschen Islamkritiker nichts ändern, was Mohammed und Hitler gemeinsam hatten und was er Innenminister Friedrich dringend raten würde.
Citizen Times: Herr Ulfkotte, vor ziemlich genau neun Jahren erschien ihr erstes Buch über den Islam, Der Krieg in unseren Städten. Wie hat sich die Debatte über den Islam in Deutschland seit dem entwickelt?
Udo Ulfkotte: Wir haben uns seither immer mehr aufgegeben. Gehen wir weg von meinen Büchern und schauen uns Thilo Sarrazin an. Dann müssen wir einfach einsehen: Auch wenn ein Autor weit mehr als eine Million Bücher zu dem Thema verkauft, in allen Medien zitiert wird – es ändert sich absolut nichts. Wir stehen heute wieder da, wie vor Sarrazin. Nein, wir werden immer schlimmer auf dem Gebiet der politischen Korrektheit. Die Debatte über den Islam entwickelt sich nicht. Sie wird immer wieder abgewürgt. Wir erwürgen uns damit aber ganz langsam selbst.
Dafür hat sich ja eigens eine breite Front sogenannter Vorurteilsforscher aufgemacht, die Islamkritik als Islamophobie zu klassifizieren. Was ist an diesem Vorwurf dran?
Udo Ulfkotte: Ich muss da immer wieder schmunzeln, wenn dieser Begriff fällt. Denn Islamophobie kommt ja aus dem islamischen Raum. Die Mehrheit der Muslime leidet daran. Die sunnitischen Muslime haben Islamophobie gegen die schiitischen Muslime, die Sunniten und Schiiten haben Islamophobie gegenüber den Muslimen der Ahmadiyya usw. In den 17 Jahren, die ich überwiegend unter Muslimen in islamischen Ländern gelebt habe, konnte ich diese Islamophobie studieren.
Mir ist keine andere Gruppe von Menschen auf der Welt bekannt, die so von Islamophobie geprägt ist wie Muslime. Und ich kenne nicht einen Vorurteilsforscher, der sich jemals damit befasst hat. Auch das wird abgewürgt. Es geht also gar nicht um Islamophobie, sondern um politische Korrektheit. Man hämmert den dummen Deutschen etwas ein. Und die ganz Doofen glauben das sogar.
Wie sehen Sie die verschiedenen Akteure der im weitesten Sinne islamkritischen Szene Deutschlands, von der PRO-Bewegung bis hin zu Vereinen wie BPE?
Udo Ulfkotte: Sie alle bewegen nichts – außer sich selbst. Es gibt nicht eine Gruppe auf diesem Gebiet, die bei nüchterner und realistischer Betrachtung irgendetwas bewegen könnte oder bewegt hat. Das ist kein Vorwurf, sondern eine Feststellung. Die Akteure sind austauschbar und beliebig. Sie haben kein Charisma, sonst wären sie auf diesem Gebiet weiter. Das Vakuum ist da. Aber es ist noch keiner in Sicht, der es füllt. Das war ja in den Niederlanden genauso – bis Wilders kam. Dann ging alles ganz schnell.
Reden wir einmal Tacheles. Was ist der Islam: Religion, Kultur oder politische Ideologie?
Udo Ulfkotte: Sie haben es gerade gesagt. Der Islam ist Religion und politische Ideologie und Kultur. Aber er ist auch ein Wirtschaftsmodell, ein Justizsystem, eine Staatsordnung und ein Gesellschaftsmodell. Der Islam ist also nicht nur eine Religion.











































