Eine Delegation des Vlaams Belang bestehend aus Abgeordnetem des Flämischen Parlament & Senator Filip Dewinter, Senatorin Anke Vandermeersch und Abgeordnetem des Europäischen Parlaments Philip Claeys weilte aus Anlass der CPAC-Konferenz (Conservative Political Action Conference) vom 9. Februar bis 12. Februar in den Vereinigten Staaten.Filip Dewinter konnte bei dieser Gelegenheit die brandneue englische Version seines Buches “Insch’Allah? Die Islamisierung Europas” vorstellen. Während einer mit einem Mittagessen verbundenen Pressekonferenz im Capitol Hill Club, dem Clubhaus der Republikanischen Partei in Washington DC, zeigte es sich, dass die amerikanischen Medien und Politiker großes Interesse am politischen Geschehen in Europa haben. Oder, wie Patrick Buchanan es in seinem Buch “Death of the West” beschreibt: “Where Europe is at today, America will almost surely arrive tomorrow”. (“Dort wo Europa heute schon angelangt ist, werden die Vereinigten Staaten mit großer Sicherheit morgen ebenfalls hingelangen”).
Bei einem Besuch im US-Senat wurde die Vlaams Belang-Delegation durch den republikanischen Senator Jeff Sessions aus Alabama empfangen. Sessions, der bedeutendste Vertreter der Republikaner im Haushaltsausschuss des Senats, zeigte großes Interesse an der europäischen Zusammenarbeit “Städte gegen Islamisierung” und erläuterte seinerseits die Erfolge der Tea Party, der derzeit stärksten konservativen Lobbygruppe innerhalb des republikanischen Lagers. Senatorin Anke Vandermeersch schilderte in detaillierter Form ihre neue Initiative “Frauen gegen Islamisierung”. Der Europaabgeordnete Philip Claeys wies den Senator schließlich auf die negativen Folgen eines möglichen Beitritts der Türkei zur Europäischen Union hin.
Der Vlaams Belang-Delegation nahm an der CPAC-Konferenz teil, dem jährlichen Treffen von mehr als hundert amerikanischen konservativen Bewegungen und Lobbygruppen; die Diskussionen auf der Konferenz bewegten sich um die in den USA von den Republikanern stark kritisierten Innen- und Außenpolitik von Präsident Obama, die illegale Einwanderung, die Steuerpolitik, Sicherheitsfragen, usw. Die CPAC wurde in diesem Jahr von mehr als 6.000 Aktivisten besucht; sie hat traditionell die Funktion eines Stimmungsbarometers des republikanischen Lagers.
Die Vlaams Belang-Delegation sprach unter anderem mit den republikanischen Parlamentsabgeordneten Tom Price (Georgia), der zugleich dem Republican Policy Committee vorsitzt, Alan West, Walter Jones und Tea-Party-Galionsfigur Sarah Palin (Foto unten).
Filip Dewinter war auch Gast im Thomas Jefferson Club (Tea Party) in Philadelphia, wo er sein Buch “Insch’Allah? Die Islamisierung Europas” vorstellen und im Verlauf einer interessanten Q & A-Runde auf viele Fragen näher eingehen konnte. Dewinter riet der Tea Party: “You can’t have a first world country with a third world people” (“Man kann kein Land der Ersten Welt sein mit einer Bevölkerung aus der Dritten Welt”).
Er zitierte Ronald Reagan: “If you can’t make them see the light, make them feel the heat.” (“Wenn man den Menschen nicht beibringen kann, das Licht zu sehen, dann muss man sie die Hitze spüren lassen”) und Thomas Jefferson: “In matters of style, swim with the current; in matters of principle, stand like a rock”. (“In Stilfragen mit dem Strom schwimmen, in prinzipiellen Fragen wie ein Fels stehen.”) Schließlich kam es noch zu einem sehr symbolischen Besuch in der Independence Hall, wo am 4. Juli 1776 die amerikanische Unabhängigkeitserklärung verabschiedet worden war.
Der Tea-Party-Chef und Präsident des Thomas Jefferson Clubs erklärte abschließend gegenüber der Vlaams Belang-Delegation: “Es war eine Freude, Sie hier in den Vereinigten Staaten begrüßen zu können. Die USA sind aus der westlichen Kultur hervorgegangen. Mit unseren Vorfahren aus dem alten Europa haben wir den Geist und die Geschichte gemeinsam. Unsere westliche Kultur muss verteidigt werden und ich bin stolz darauf, Sie bei diesem edlen Bemühen zu unseren Freunden zählen zu dürfen.”
Exklusiv-Übersetzung für SOS-Österreich
+++++++++++++++++++
Soeben erreicht uns eine weitere Meldung aus den USA:























