In Wien gibt es den Begriff ”Wiglwagl”! Das Wienerisch Wörterbuch definiert diesen Begriff: Unsicherheit, Unklarheit - A Wiglwagl auf Dauer – des is a Schas.
In diesem Wiglwagl befindet sich in Berlin das links-autonome Wohnprojekt “Scherer8″ inklusive ihren linken Gutmenschen nachdem sie inzwischen bereits dreimal von kurdisch-arabischen Kulturbereichern verprügelt und überfallen wurden. (SOS hat darüber zweimal berichtet)
Über diesen plötzlich hereingefallen Wiglwagl haben wir im Internet folgenden Kommentar gefunden:
Bis gestern herrschte in der links-alternativen Kuschelecke noch Ordnung. Die Welt funktionierte so:
Menschen sind von Natur aus gut, solange sie nur einen Migrationshintergrund haben, also irgendwie anders als „die Deutschen“ sind. Die Germanen wiederum sind reaktionäre Finstermenschen, verachten die Migranten und unterdrücken sie. Und der Held in der Geschichte ist man selbst, der links-alternative Fremdenfreund und Helfer, der das Schlimmste zu verhindern weiß.
Ja, und dann wird das eigene 1D-Weltbild, erbaut aus Klischees und Rassismus, einfach so durch Schutzgeldforderungen einer türkisch-kurdischen Straßengang erschüttert.
So geschieht es aktuell in Berlin. Dort wird ein „linkes Wohnprojekt“ von Kriminellen bedroht, die in das Gebäude eindrangen und die Inneneinrichtung zertrümmerten. Würde es sich bei den Tätern um migrationslose Deutsche handeln, wüssten die Alternativen, wie sie zu reagieren haben: Presse, Polizei, Anzeige, fertig. Wären es Nazis, wäre es noch leichter: Presse, Polizei, Anzeige, Demo, wieder Presse, fertig.
Aber es sind weder Migrationslose, noch sind es Nazis. Mist! Ratlosigkeit, ein Weltbild wankt. Was ist nur mit den edlen Wilden los? Vorläufig gelang dem Wohnprojekt nur eine Erklärung, die als Kapitulation vor der Komplexität der Welt verstanden werden muss:
“Da es sich weder um Nazis noch um Bullen handelt, sind die üblichen aktionistischen Mittel nicht anwendbar. Wir werden auf Euch zukommen und um Unterstützung bitten, wenn wir wissen, wie Ihr uns helfen könnt.”
Vielleicht wäre das für „die Szene“ eine gute Gelegenheit, um den eigenen antikapitalistischen Tunnelblick zu hinterfragen. Immerhin kann man hier am lebenden (schlagenden, bewaffneten und brutalen) Objekt feststellen, dass es vielleicht etwas zu einfach gedacht ist, Menschen nur aufgrund der Nullleistung, Migrant zu sein, für gut zu halten. Das gilt übrigens unter umgekehrten Vorzeichen selbstverständlich auch für die andere 1D-Ideologie, den Rechtsradikalismus.
Wie soll es nun weitergehen mit den erschütterten Alternativen und ihrem linken Wohnprojekt? Es gibt zwei Pläne.
Plan A: Mit dem Schock offen umgehen und daraus lernen. Der Staat sollte Trauma-Experten in den Wedding entsenden und mit den Opfern arbeiten. Nichts spricht gegen eine Konfrontationstherapie, in der man lernt, andere Menschen nicht aufgrund ihrer Hautfarbe (positiv oder negativ) einzuordnen, sondern nach dem, was sie sagen und tun.
Für den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass die Trauma-WG damit überfordert ist, gibt es noch den sehr kostspieligen und aufwendigen Plan B:
Die Realität der 1D-Welt anpassen! Dafür müssen alle Weddinger mit Migrationshintergrund in andere Stadtteile zwangsumgesiedelt werden, in die dadurch frei gewordenen Wohnungen ziehen Schauspieler ein, die allesamt rechtsradikale Spießer darstellen. Das wäre ein Trost für die geschundene Alternativ-Seele und die Welt wäre wieder in 1D-Ordnung.
…Und ganz nebenbei würde man damit vielen arbeitslosen Berliner Schauspielern einen Job verschaffen.





















