Was sich Muslime immer so einfallen lassen…..
Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet. Daran glauben Muslime, und auch an viele Propheten vor Mohammed. Dessen Vorgänger als Verkünder des nahenden Heils ist, dem Islam zufolge, Jesus.
Ein Schönheitsfehler ist, dass dieser Vorgänger so ganz und gar nichts über das Kommen eines größeren, endgültigen Nachfolgers erwähnte, also über Mohammed. Entweder war Allah da sehr nachlässig oder Jesus sehr vergesslich, oder – eine These, die Muslime bevorzugen – die bösen Christen haben sich gegen den Islam verschworen und die Wahrheit aus dem Neuen Testament herauszensiert. Denn die wahre Bibel und der wahre Jesus, so meinen sie, waren Wegbereiter des Islam. (1001 Nacht lässt grüßen!)
Aus der Türkei, die sich seit einigen Jahren zur Führungsnation der islamischen Welt aufschwingt, kommt nun die Nachricht, dass Teile dieser „wahren“ Bibel womöglich gefunden ist. Rund 1500 Jahre alt, auf Lederseiten geschrieben – angeblich auf Aramäisch, der Sprache Jesu. Manche halten es gar für das „Barnabas-Evangelium“.
Vom sogenannten Barnabas-Evangelium sind bislang nur zwei historische Manuskripte bekannt, aus dem 16. Jahrhundert; aus Details des Textes ergibt sich eine Entstehung im frühen 14. Jahrhundert, im damals muslimisch beherrschten südlichen Spanien, und als Verfasser ein zum Islam konvertierter Katholik. Ein spätes Pseudo-Evangelium also. (Über 700 Jahre nach Mohammed dürften hier ein paar Muslime unter einem Minderwertigkeitskomplex gelitten haben, oder nicht?) Dennoch sehnen sich viele Muslime danach, dieses Werk als Teil der „wahren Bibel“ bewiesen zu sehen, denn es ist darin vom Kommen Mohammeds die Rede, und Jesu ist nicht Gottes Sohn, sondern nur ein Prophet.
Und nun die Enthüllung in Ankara – die Regierung bestätigt die Existenz des Manuskripts, das man schon vor zwölf Jahren einer Schmugglerbande abgenommen habe, die Polizei (!) schätzt das Alter auf „2000 bis 1500 Jahre“, also vor der Entstehung des Islam. Und nun spekulieren die türkischen Medien, der Beweis sei erbracht – eine Ankündigung des Kommens Mohammeds, hundert Jahre vor seiner Geburt. Schon 1986 geisterte das Evangelium nach Barnabus durch türkische Medien. Damals war von seinem Fund auf dem Berg Mem in Uludere (Süd-Anatolien) die Rede.
Kritiker sprechen von Fälschung
Nur, ganz so leicht, wie es jetzt dargestellt wird, ist es nicht. Der Bibelforscher Timothy Law aus Oxford hält das Manuskript für eine Fälschung. Die goldenen Lettern, Leder statt Pergament und witzigerweise sogar, wie er zu entziffern meinte, die Inschrift „Im Jahr 1500 des Herrn“ machen es seiner Ansicht nach unmöglich, dass das Werk echt sein könnte. Law steht mit seiner Kritik nicht allein. Die Türkei aber, mit ihren Führungsambitionen in der islamischen Welt, will es in einem Museum ausstellen.
Es sieht fast so aus, als wolle hier jemand mit staatlicher Hilfe eine Legende bilden – auch politisch schadet es der Türkei nicht, eine „Reliquie“ zu besitzen, die die Wahrheit des Islam und den Irrtum der Christen mit der vermeintlich „wahren“ Bibel“ belegt. Quelle….
Uns erinnert diese islamische Sensation aus der Türkei an die SPIEGEL-Hitler-Tagebücher aus dem Jahre 1983!
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So alsdann jemand zu euch wird sagen: Siehe, hier ist Christus! oder: da! so sollt ihr’s nicht glauben. Denn es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, dass verführt werden in dem Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten. Siehe, ich habe es euch zuvor gesagt. (Matthäus, 24: 23-25)
Und es werden sich viele falsche Propheten erheben und viele verführen. (Matthäus, 24: 11)
Er sprach: Sehet zu, dass ihr nicht verführt werdet. Denn viele werden kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin’s, und die Zeit hat sich genaht. So gehet nun ihnen nicht nach. (Lukas, 21: 8)







































