Bei einer Pressekonferenz in Bozen skizzierte Strache die Eckpunkte freiheitlicher Südtirolpolitik.
Strache betonte, dass Südtirol für die Freiheitlichen immer schon ein Herzensanliegen gewesen sei und die FPÖ sich immer für dieses Land eingesetzt habe. So sei sie beispielsweise als einzige Partei immer gegen die faschistischen Relikte in Südtirol aufgetreten und habe als einzige Partei immer die Verankerung der Schutzmachtfunktion Österreichs in der Verfassung gefordert. “Südtirol ist keine inner-italienische Angelegenheit”, betonte Strache. Daher wolle die FPÖ auch eine Doppelstaatsbürgerschaft für Südtiroler. Diese solle das Gefühl eines gesunden Österreich-Patriotismus fördern.
Der FPÖ-Chef nahm auch zur Zuwanderung Stellung. Es gebe ein massenhaftes Einströmen von Wirtschaftsflüchtlingen aus der 3. und 4. Welt, die sich nach längerem Aufenthalt und Einbürgerung wohl mehrheitlich der italienischen Sprachgruppe anschließen würden. In Südtirol verschiebe sich dadurch der Volksgruppenproporz zu Ungunsten der Deutschen und Ladiner. Doch auch die italienische Volksgruppe könne nicht glücklich darüber sein, dass die zu verteilenden Ressourcen immer kleiner würden. Auch für Südtirol werde die massenhafte Zuwanderung daher zu einem sehr ernsten Thema werden.
Weiters legte Strache ein klares Bekenntnis zur Selbstbestimmung Südtirols ab. Wenn es in Norditalien zu einer staatlichen Neuorientierung komme, dann werde man auch in Südtirol mit der Frage konfrontiert sein, ob man nicht als kleinere selbständige Einheit ein Teil Europas sein wolle. “Natürlich würden wir uns alle eine baldige Rückkehr Südtirols in das gemeinsame Vaterland Österreich wünschen”, so Strache.
“Ich kann aber jetzt schon sagen, dass in Österreich leider weder ÖVP noch SPÖ bereit sind, sich in irgendeiner Weise für eine solche Lösung politisch zu exponieren.” Es sei nicht damit zu rechnen, dass ÖVP und SPÖ bereit wären, eine Zweidrittelmehrheit im österreichischen Nationalrat zur Änderung der derzeitigen Staatsgrenzen herbei zu führen.
Zu einer von den Südtirolern selbst herbei geführten Freistaat-Lösung hingegen bedürfe es keiner Zustimmung des österreichischen Parlamentes, ….
…..”Ich bin überzeugt”, so Strache, “dass die Dinge dann ohnedies eine Eigendynamik in Süd- und Nordtirol bekommen werden und dass auf natürliche Weise noch enger zusammenwachsen wird, was zusammen gehört, ohne Hau-Ruck-Aktionen und ohne einen politischen Scherbenhaufen. Es sollte aber dabei von Südtiroler Seite klargestellt sein, dass die derzeitigen Autonomieregelungen, die sich friedensstiftend bewährt haben, in künftige Konstellationen mitgenommen werden. Damit kann der italienischen Sprachgruppe die Garantie gegeben werden, dass sie in positivem Sinne an einer besseren Zukunft Südtirols gleichberechtigt teilhaben wird.”
Die FPÖ werde in allen Belangen der Menschenrechte einschließlich des Rechts auf Selbstbestimmung auf der Seite jener stehen, welche diese Rechte in Anspruch nehmen wollen. “Wir werden aber keinem Südtiroler vorzuschreiben versuchen, was er zu tun hat”, so Strache. “Das Recht auf Selbstbestimmung wird von den Betroffenen in Anspruch genommen.
Quelle….
Am Abend sprach Strache im Haus Unterland in Neumarkt vor etwa 180 Zuhörern noch deutlicher:
“Seit 93 Jahren verweigert man euch das Selbstbestimmungsrecht. Es kann nicht sein, dass die Unrechtsgrenzen Bestand haben. Die Autonomie war ein wichtiger Schritt, um die Zukunft des Volkes sicher zu stellen. Die Volksautonomie ist aber nur ein Zwischenschritt. Der Freistaat ist unser Ziel, aber nicht das endgültige.
Was zu Unrecht wieder entrissen wurde, soll zusammengeführt werden – Tirol – wir sind kein Teil Italiens.Europa drohe in 100 Jahren eine islamische Mehrheitsbevölkerung, schuld daran sind die Regierungen, die seit Jahrzehnten die Einwanderung finanziell unterstützen statt einheimische Familien unter die Arme zu greifen.
DAS IST SELBSTAUFGABE – wir ersetzen unsere Bürger durch Einwanderer!”
(Danke für den Text an unsere SOS-Freunde in Südtirol)
Unter den Besuchern waren viele junge Tiroler anwesend:


Einmarsch im Haus Untertal — Strache mit dem ehemaligen Obmann des Südtiroler Heimatbundes, Sepp Mitterhofer


Österreichs rot-schwarze Presse nahm von diesem Besuch keine Notiz – wenn aber ein Fahrrad in Pakistan umfällt, dann berichten sie darüber!























