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Archiv für Juli 2011

Vielerorts kann man jetzt darüber lesen, wie voreingenommen „wir“ doch sind: Schließlich haben so viele von uns die Anschläge in Norwegen anfangs einer islamistischen Organisation zugeschrieben (auch SOS-Österreich). Das sei, so kann man jetzt hören, ein klarer Beleg für unsere eigenen Vorurteile.
 
Ist das tatsächlich so?
Zweifellos muss man zustimmen, dass derjenige, der vorsätzlich und wissentlich seine eigene Täterschaft verheimlicht, indem er sie einem anderen zuschiebt, aus niederen Beweggründen handelt.
Beim Massaker von Katyn im Zweiten Weltkrieg etwa wurden 22000 polnische Offiziere auf Stalins Anweisung hin ermordet. Hinterher behauptete man, es seien die Nazis gewesen.
Anders als bei Katyn ist es hier jedoch nicht der Täter selbst, der einen anderen für sein Verbrechen verantwortlich macht. Daher hat die Vergleichbarkeit beider Fälle klare Grenzen. Eines sollte man sich jedoch fragen: Warum war es für die Sowjets so leicht, über Jahrzehnte hinweg den Eindruck zu erwecken, Hitlers Schergen hätten bei Katyn eine große Anzahl unbewaffneter Menschen massakriert?
Die Antwort liegt auf der Hand:
Weil es genau die Art von Tat ist, die Nazis üblicherweise verrichten. Und so haben all die Historiker, die Stalin auf den Leim gegangen sind, schließlich nicht eine Gruppe völlig unschuldige Friedensfreunde gemeiner- und fälschlicherweise verdächtigt, sondern eben genau den entmenschlichten Abschaum, den Hitlers Wahnsinn hervorgebracht hat. „Unschuldig“ waren die Nazis lediglich im Hinblick auf Katyn. Dem gegenüber stehen unzählbar viele Fälle, bei denen die Nazis grausam und voller Menschenverachtung mordeten.
Ähnliches gilt nun freilich für die Islamisten. Und damit haben wir auch die Antwort auf die Frage, warum sie gleich unter Verdacht fielen und weshalb auch ein solcher Verdacht, auch wenn er letztlich falsch sein sollte, nichts mit Vorurteilen zu tun hat. Warum dachten wir also bei den Anschlägen von Norwegen an Islamisten?
Wegen nichts, wollen uns einige Journalisten nun einreden.
Wegen New York, Madrid, London, Mumbai, Stockholm, halte ich dagegen. Und auch wegen zahlreicher weiterer Anschläge, die glücklicherweise nicht zur Ausführung kamen, sondern im Planungsstadium verhindert wurden.
Die Kritik an der Berichterstattung der meisten Fernsehsender und Zeitungen sowie den Äußerungen der meisten Terrorexperten unmittelbar nach der Tat ist also unangebracht. In aller Regel war die Rede davon, dass nach „derzeitigem Stand der Ermittlungen“ ein islamistischer Tathintergrund sehr wahrscheinlich sei. Aussagen dieser Art waren zu diesem Zeitpunkt inhaltlich völlig richtig. Für die Tat des Anders Breivik gab es in der jüngeren Vergangenheit kein aus dem rechtextremen Spektrum stammendes Vorbild. Ein Terrorexperte, der in den ersten Stunden nach der Tat gesagt hätte „Das war bestimmt ein Rechtsextremer“, hätte hellsichtig sein müssen.
Eben das sollte uns zu denken geben, allerdings in dem Sinne, dass hier ein Hinweis darauf zu sehen ist, wie isoliert doch eine rechtsextrem motivierte Tat dieser Größenordnung innerhalb der Terrorismusgeschichte der jüngeren Vergangenheit steht. Während in den letzten Jahren eine ganze Kette islamistischer Großanschläge zu verzeichnen war, gab es bislang keine Kette rechtsextremer Großanschläge und wird es wohl auch im Gefolge der Bluttaten in Norwegen nicht geben.
Bezeichnend die Reaktionen der Verharmloser: Jetzt, wo der Täter eines Großanschlages ausnahmsweise ein Rechtsextremer gewesen ist, fragt beispielsweise im Leserkommentarbereich bei WELT Online ein Unbedarfter, ob nicht alles, was im Hinblick auf den Islamismus gesagt wurde, nur Panikmache gewesen sei.
Was sei denn eigentlich seit 9/11 schon groß passiert?
 
Die Einstellung, die hinter dieser Frage steckt, ist erschreckend. Passiert sind nämlich all die oben bereits aufgezählten islamistischen Anschläge. Hat dieser Leser das Massaker von Madrid mit seinen 191 Toten (mehr als doppelt so viel wie in Norwegen) etwa bereits völlig verdrängt? Weil in diesem Fall diejenigen die Täter gewesen sind, die in seinem Weltbild nur als verfolgte Opfer vorkommen dürfen?
Die ach so unschuldigen Islamisten feierten die Anschläge von Norwegen übrigens begeistert in ihren einschlägigen Internetforen, solange sie noch glaubten, einer der ihren sei der Urheber gewesen. Dies macht deutlich, dass Anders Breivik nicht als Antipode des Islamismus zu sehen ist, sondern vielmehr als sein Bruder im Geiste. Und auch, dass den Islamismus zu verdächtigen eben nicht unangebracht war.
Dennoch beklagt Hasnain Kazim bei SPIEGEL Online, die „vorschnelle Anklage“ habe Ressentiments geschürt. Man möchte fragen: Ressentiments gegen wen? Gegen die Islamisten? Das wäre nun so sinnvoll wie zu behaupten, die falsche Anklage im Fall Katyn habe Ressentiments gegen Nazis geschürt. Oder meint Kazim etwa, die „vorschnelle Anklage“ gegen Islamisten schüre Ressentiments gegen Muslime im Allgemeinen? In diesem Fall aber wäre es Kazim selbst, der offenbar nicht zwischen Islamisten und Muslimen unterscheidet.
Blamiert haben sich allerdings, das soll nicht unerwähnt bleiben, wie immer jene Zeitungen und Internetportale, die zu einem Zeitpunkt der noch nicht klaren Informationslage keine Vermutungen ausgesprochen haben, sondern Tatsachenbehauptungen aufstellten. Wer also nur wenige Stunden nach der Tat schrieb, die Islamisten hätten einen Anschlag verübt (statt „haben vermutlich und nach derzeitigem Erkenntnisstand einen Anschlag verübt“), ist sicherlich alles andere als ein sorgfältig vorgehender Journalist. Nun sind aber Falschbehauptungen und begründete Vermutungen zwei völlig verschiedene Dinge.
Das umstrittene Internetportal „Politically Incorrect“ präsentierte eine übereilte und platte Überschrift „Warum bombt der Islam ausgerechnet in Oslo?“. Von einer bloßen Vermutung kann also in einem solchen Fall keine Rede sein. Die unseriöse Berichterstattung wird allerdings jetzt von anderen Journalisten weitergeführt: Danach hat nicht „der Islam“ in Oslo gebombt, sondern „die Islamkritik“.

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Schande!!!

Über die derzeitige Berichterstattung rund um das Oslo-Massaker wollten wir eigentlich keine Worte mehr verlieren!
Der Blog SOS-Österreich hat in seinem 18-monatigen Bestehen über 2.500 Artikel veröffentlicht – diese wurden  über 25.000-mal von unserer Lesergemeinde kommentiert! Die Leserschaft ist von Monat zu Monat immer mehr gewachsen – zuletzt durchschnittlich 16.000 – 20.000 Besucher täglich!

Dank unserer vielen treuen Spürnasen aus dieser Gemeinde konnten wir viele Missstände und Entwicklungen in Österreich und weltweit aufzeigen -

  • Halal-Gemeindewohnung in Wien
  • Islamisten-Treffen zu Weihnachten in Wien
  • Rapper NAZAR feiert den 11.9. und fickt die Mutter von HC
  • tolerierte linke Gewalt bei Wahlkundgebungen
  • “Österreich-Beschimpfungen” aller Art
  • das Aufzeigen wer hinter diversen Migrantenvereinen steckt
  • das Schweigen über die täglich steigende Christenverfolgung
  • Terror, Ehrenmorde, Zwangsehen,…..
  • Parallelgesellschaften als Zeichen einer gescheiterten Integration
  • ……..

All diese genannten Punkte und vieles mehr konnten wir dank Hinweisen aus der Bevölkerung und Eigen-Recherchen aufzeigen – abseits der Mainstream-Medien in Österreich. (natürlich bezogen aber auch wir zu 80% unsere Quellen aus genannten Medien, was wiederum viele Zugriffe für deren Online-Portale bedeutete!)
Unter diesen “SOS-Unterstützern” zählte nie nur EINE Partei – auch überzeugte, jedoch frustrierte Sozialdemokraten ( auch eine SPÖ hat ihre Sarrazins in der Basis), Christ-Demokraten, Grüne (auch dort gibt es Stimmen gegen Islamismus, Frauenunterdrückung, türkischen Nationalismus, …,) Migranten und Liberal-Muslime, einfache Bürger, die sich um die Zukunft ihrer Kinder ängstigen, aber nirgendwo Gehör geschenkt bekamen, weil sie mit ihren Problemen einfach in ein Nazi-Eck gestellt wurden, und natürlich viele  heimat-liebende Patrioten!

Der Blog SOS-Österreich sollte und wurde ein Sprachrohr für viele – aber sicher nicht für solche geistig-verwirrte Kommentare wie oben sichtbar!
Wir können nicht einen Linksextremismus mit seiner zur Tradition gewordenen Straßengewalt oder einen demokratie- bzw. freiheitlich-feindlichen Islamismus anprangern, wenn man sich geistig auf dessen Stufe stellt !

Unsere Stärke lag in unseren Argumenten, solche die uns eine Bürger-entfernte-Politik oder die muslimische Welt selbst, tagtäglich “zu Hauff” lieferten! 
In den letzten Jahren bekamen die Verantwortlichen hierfür quer durch Europa die Rechnung präsentiert – siehe Wahlen Finnland, Schweden, Holland, Italien, Ungarn, Frankreich, Dänemark und auch Österreich!

Die Motivation für die Arbeit an SOS  zogen wir aus den Blicken der Augen all unserer Kinder – würden wir in ihnen nur mehr Gewalt und Zerstörung sehen – hätten wir alle versagt – denn unseren Kindern wäre es egal, ob die Gewalt “Links” oder “Rechts” benannt würde!

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Die Schulden-Apokalypse

Wenn folgendes Horror-Szenario nächste Woche eintrifft – dann hat die Welt  für eine Weile andere Sorgen!
Es scheint, dass die vier Reiter der Apokalypse Kurs nehmen auf den “Wilden Westen” -
n-tv-wirtschaft berichtet…..

 

Wenigstens die Blogger haben den Humor nicht verloren. Während sich in Washington dramatische Szenen abspielen – oder besser gesagt dramatisch ist, wie sich nichts abspielt – rechnet der amerikanische Grafik-Designer Oto Godfrey vor, wie groß der Schuldenberg eigentlich ist, den die Politiker nicht vergrößern, aber auch nicht wirklich abbauen wollen.

Auf satte 14,3 Billionen Dollar belaufen sich die Schulden der Amerikaner. Doch diese Zahl – ausgeschrieben 14.300.000.000.000 – hat für die meisten Menschen zu viele Nullen und ist nicht nachvollziehbar. Godfrey fängt entsprechend ganz klein an: 10.000 Dollar packt er in Hundertern in einen Stapel, der gerade etwas mehr als einen Zentimeter dick ist. Und auch 1 Million (oder 1.000.000) Dollar sind noch recht handlich und lassen sich in einem Aktenkoffer transportieren. (Kleiner Hinweis an Krimi-Regisseure: viel mehr geht wirklich nicht rein. Bitte beim nächsten Entführungs-/Erpressungsfilm beachten!)

Wir bleiben beim Faktor 100 und sehen uns 100 Millionen (100.000.000) Dollar an: die passen auf eine Industrie-Palette und sind fast mannshoch. 1 Milliarde (1,000.000.000) nehmen schon zehn Paletten und damit einen kleinen Lastwagen in Beschlag, und um 1 Billion (1,000.000.000.000) Dollar zu lagern, müsste man ein ganzes Fußballfeld mit zwei Schichten von Paletten vollstellen.

http://www.wtfnoway.com/

Damit kommen wir zur US-Staatsverschuldung. Die Hundert-Dollar-Paletten türmen sich auf dem Fußballplatz nun rund 60 Meter hoch – mehr als halb so hoch wie die Freiheitsstatue. Ein interessantes Bild, denn die Freiheitsstatue scheint sich derzeit sowieso ganz genau anzuschauen, was sich im Land abspielt. Seit 200 Jahren steht sie im New Yorker Hafen, und momentan sieht es mehr denn je so aus, als blicke sie etwas müde zur Wall Street hinüber. Zur Wall Street, an der die Staatsverschuldung eine ebenso tragende Rolle spielt wie im Kapitol in Washington.

Analysten gehen mittlerweile mehrheitlich davon aus, dass die USA für die Zögerlichkeit ihrer Politiker abgestraft und die Bonität der Kredite von mindestens einer der drei großen Rating-Agenturen abgestuft werden wird. Good bye, AAA-Rating – hello, höhere Zinsen. Die neue IMF-Chefin Christine Lagarde warnt die USA ganz offen, sich am Riemen zu reißen. Wenn die einstige Weltmacht ihre Schulden nicht mehr begleichen könne, drohe der ganzen globalen Wirtschaft ein Kollaps, so die Französin.

Pech gehabt, scheint man sich in weiten Kreisen Washingtons zu sagen, ganz, als ob einen das gar nichts anginge. Nachdem man die Schuldendecke in den letzten Jahrzehnen regelmäßig angehoben hat – insgesamt 102 Mal – stellt man sich heuer an als wäre Tim Geithner einer der vier Reiter der Apokalypse. Wie immer sind es die Republikaner, die sich querstellen und einen Deal mit den regierenden Demokraten und Präsident Obama verhindern. Sie übersehen geflissentlich, dass Obama nicht der erste Präsident ist, der an die Schuldendecke stößt. Im Gegenteil: Unter Ronald Reagan wurde diese 17 mal angehoben, unter George H.W. Bush 5 mal, unter Bill Clinton 4 mal (weniger als unter republikanischen Präsidenten) und zuletzt unter George W. Bush ganze sieben Mal – fast einmal in jedem Jahr seiner Amtszeit.

Doch jetzt soll Schluss sein: Obama soll sich an der Schuldendecke den Kopf stoßen, koste es was es wolle. Von einem Kompromiss ist man zur Zeit meilenweit entfernt.
Mehrere Krisengespräche wurden mittlerweile begonnen und ergebnislos abgebrochen, mal stürmte Obama aus dem Saal, mal Oppositionsführer John Boehner. Der ist in einer bitteren Zwickmühle. Selbst seine bislang recht erfolgreichen Versuche, Obama gewaltige Zugeständnisse in Sachen Ausgabensenkungen abzufordern und dafür nur winzige Zugeständnisse bei Steueranhebungen zu machen, lehnte die Basis ab. Die Tea Party, dieser mittlerweile schon vier Jahre alte Polit-Witz, lehnt sämtliche Steueranhebungen komplett ab und droht kompromissbereiten Republikanern offen mit Abwahl.

Damit deutet alles darauf hin, dass die USA nächste Woche zahlungsunfähig sind. Amerikanische Staatsanleihen, bisher als die sicherste Wertanlage in einer globalen Wirtschaft angesehen, würden einbrechen, die Zinsen steigen. Das könnte katastrophale Folgen haben. Sämtliche Länder mit hohen Investitionen in Treasuries – China hält rund 4 Billionen Dollar – stünden vor einem dramatischen Wertverlust und könnten ihre eigene Wirtschaft in eine schwere Krise stürzen sehen. Vielen internationalen Banken, denen es nach der Krise der letzten Jahre alles andere als blendend geht, droht nicht weniger als der Konkurs. Die Märkte für Hypotheken und Verbraucherkredite kämen zum Erliegen, was in den USA ganze Industrien massiv gefährden könnte.
Das alles klingt doch schon recht apokalyptisch. Washington bleibt noch eine Woche Zeit, ein Horrorszenario abzuwenden.  Ganzer Artikel…

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Es gibt Gutmenschen in Österreich, die über eine Entwaffnung der Polizei schon laut nachgedacht haben -
siehe
“Entwaffnet die Polizei”

Warum es solange dauerte, bis A.B. festgenommen wurde:

In der New York Times ist gestern ein Bericht über die norwegische Polizei erschienen. Wenn man ihn gelesen hat und die inzwischen vorliegenden Informationen über den Ablauf des Polizeieinsatzes hinzunimmt, dann wird deutlich, warum Anders Behring Breivik fast eineinhalb Stunden lang morden konnte, bevor ihn Polizisten festnahmen:

  • Eines der ersten Opfer war ein Polizist, der 51jährige Trond Berntsen, der seit Jahren in den Camps auf Utøya für Sicherheit zuständig ist. Ob er sich dem Täter entgegenzustellen versuchte, ist bisher nicht bekannt. Er hätte aber jedenfalls kaum eine Chance gehabt, denn er war unbewaffnet.
  • Für die Bewaffnung norwegischer Polizisten gelten die folgenden gesetzlichen Bestimmungen: Generell sind Polizisten unbewaffnet. Sie haben auch keinen unmittelbaren Zugang zu Waffen, sondern müssen diesen gegebenenfalls bei ihrem Vorgesetzten beantragen. Schutzpolizisten, die Streife fahren, haben Pistolen in ihrem Wagen. Diese müssen jedoch ungeladen sein und sich in einem verschlossenen Behälter befinden. Es bedarf einer Erlaubnis, sie daraus zu entnehmen.
  • Wie Reuters gestern meldete, ging bereits um 17.26 Uhr am Freitag bei der Polizei des Distrikts Nordre Buskerud ein Notruf von der Insel ein. Vier Minuten später wurde die Meldung nach Oslo weitergegeben, und nach weiteren acht Minuten reichte die Distriktpolizei formal den Antrag ein, Verstärkung zu schicken. Warum die örtlichen Polizisten nicht selbst gegen den Täter vorgingen, ist bisher ungeklärt. Im Artikel der New York Times heißt es, daß ein norwegischer Polizist in der Regel in seinem gesamten dienstlichen Leben weniger Schüsse abgibt als Breivik während seiner Mordtat.
  • In der Großstadt Oslo gibt es offenbar kein Einsatzkommando, das für derartige Einsätze zur Rettung von Menschenleben fertig ausgerüstet bereitsteht. Laut Daily Mail sagte die Polizeichefin von Hønefoss (dem Ort, in dessen Nähe die Insel Utøya liegt), Sissel Hammer, die Mitglieder der Spezialeinheit hätten zunächst einmal benachrichtigt werden müssen, dann hätten sie Zeit gebraucht, bis sie ihre Schutzkleidung angelegt und sich bewaffnet hätten.
  • Diese Spezialeinheit “Delta” verfügt über keine eigenen Transportmittel, obwohl sie diese seit langem beantragt. Nach Auskunft des Polizeisprechers Johan Fredriksen dienen die Hubschrauber der Polizei nur zu Beobachtungszwecken, können aber nicht mehrere Polizisten transportieren. Man hätte auf einen Hubschrauber des Militärs zurückgreifen müssen, der sich aber auf dem Flughafen Rygge befand, mehr als 50 km südlich von Oslo.

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Drama unter muslimischen Zuwanderern in Bologna. Ein 16-jähriges pakistanisches Mädchen hat versucht, sich durch Trinken von Salzsäure das Leben zu nehmen, um einer für sie von ihrem Vater und ihrem Bruder mit einem Landsmann arrangierten Ehe zu entkommen.
Das Mädchen wurde in kritischem Zustand in das Krankenhaus von Santa Ursula in Bologna eingeliefert. Nach zehn Tagen auf der Intensivstation wurde sie jetzt in stationäre Behandlung entlassen. Es ist nur mehr ihre Mutter da, die für sie sorgen kann, da das Jugendgericht gegenüber dem Vater und dem Bruder eine Zwangsentfernung angeordnet hat.

Ebenfalls in Bologna war vor kurzem ein weiterer schwerer Fall entdeckt worden: der einer jungen pakistanischen Frau, die von ihrer eigenen Familie für mehrere Wochen eingesperrt und beinahe in den Selbstmord gedrängt wurde, weil sie nach westlicher Lebensart leben wollte.

Der Staatsanwalt von Bologna hat ein Ermittlungsverfahren gegen einen Angehörigen wegen Anstiftung zum Selbstmord, Misshandlung und Gewalt im häuslichen Bereich eingeleitet.

Die Vize-Vorsitzende des Popolo della Libertà (der Partei Berlusconis und nicht irgendein Hass-Blogger), die Abgeordnete Isabella Bertolini, sagte, dass der Fall zu einer Serie von “Tragödien junger Frauen muslimischer Herkunft gehören, die bei uns in Italien von ihren Familien gezwungen werden, unter Bedingungen der Gewalt und der Ausgrenzung zu leben. Der islamische Fundamentalismus, der, wie diese Vorfälle von Bologna bestätigen, innerhalb der großen pakistanischen Gemeinde in unserem Land weit verbreitet ist, führt oft zu dramatischen Situationen. Es ist inakzeptabelschloss Isabella Bertolini, dass so etwas in einem freien und demokratischen Land wie Italien passiert und von all den Liebdienern der Integration mit absoluter Gleichgültigkeit übergangen wird.

Quelle: 24emilia.com

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Ein weiteres Beispiel von Journalismus fernab von jeglicher objektiver und fairer Berichterstattung, liefert in seiner heutigen Ausgabe der Kurier:

Elisabeth Sabaditsch-Wolff ist sonst nicht dafür bekannt, dass sie ihre Meinung versteckt. Aber dazu, dass sie “Österreich-Korrespondentin” just einer von jenen Websites ist, aus denen der Oslo-Attentäter sein Weltbild zusammengezimmert hat, findet sie nur knappe Worte.

Sie ist keine Mandatarin, steht der Partei aber nahe: Im Vorjahr hat sie Parteichef Heinz-Christian Strache auf dessen Israel-Reise begleitet; wegen Aussagen von ihr im FPÖ-Bildungsinstitut wurde sie im Februar wegen Herabsetzung religiöser Lehren verurteilt (nicht rechtskräftig). (Ob man Mohammed als Pädophilen bezeichnen darf oder nicht!) 

Wie der KURIER am Montag berichtete, haben es einige ihrer Beiträge auf der Website “Gates of Vienna” in das 1518-Seiten-Pamphlet des Oslo-Attentäters geschafft. Der Rechtsextremismus-Experte Heribert Schiedel vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes charakterisiert diese Seite so:

“Sie gehört zum Netz der ,Gegen-Dschihadisten’, die sich als Nachfolger der Kreuzritter sehen. In jedem Sinne.” Außerhalb der Neonazi-Szene sei dieses Netzwerk “sicher jenes, das am meisten mit Gewalt- und Kampfmetaphern arbeitet. Bei den Neonazis geht es um den Rassenkrieg, hier wird daraus ein ,Kulturkampf’. Sie behaupten, sie würden sich auf ,geistige Mittel’ beschränken. Nun ist es einmal blutig geworden.”

“Neben den Neonazis die am meisten mit Gewalt- und Kampfmetaphern arbeiten” - optisch sehen sie so aus:

Oliver Rathkolb vom Zeitgeschichte-Institut der Universität Wien fordert von der FPÖ nun ein “eindeutiges Signal” der Distanzierung. “Solange sie diese Politik fortführt, steht sie außerhalb des Verfassungsbogens.” Schiedel sagt, Sabaditsch-Wolff habe “die geistige Munition wohl nicht absichtlich geliefert. Für die Zeit davor kann ich ihr keinen Vorwurf machen. Aber entscheidend ist, was sie jetzt tut. Jetzt könnte sie Verantwortung übernehmen und sich distanzieren. Ab jetzt muss man immer mitbedenken, dass solche Leute mitlesen – und was das letztlich bewirken kann.”

Sabaditsch-Wolff ließ am Dienstag per Aussendung wissen: Sie verurteile die Anschläge und dass der Attentäter “glaubte, ……
Von “Gates of Vienna” ist keine Rede. Die Betreiber der Seite – die selbst in keiner Verbindung mit dem Oslo-Massaker stehen – sind offensichtlich FPÖ-Fans: Durchsucht man die Seite nach Einträgen zu den Stichwörtern “Faymann” oder “Spindelegger”, gibt es je 33 Treffer. Sucht man “Strache”, gibt es 4060 Fundstellen.

Durchsucht man das Facebook mit dem Begriff  ”Strache” entdeckt man, dass dieser sich über 100.000 “Freunde” erfreuen kann – hingegen sind es  bei “Faymann” ca. 1500 und “Spindelegger” gar nur ca. 1000! 
Aus der Sicht gewisser Experten wohl nun höchste Zeit das Internet generell zu verbieten, oder?

Die FPÖ-Kampagnen sind nun erneut in der Kritik: die Schüttelreime, das “Moschee”-Videospiel und das “Türkenbelagerungs”-Comic, aber auch die Kampagnen – nicht zuletzt, weil es mit dem Verweis auf das angebliche “Nikolaus-Verbot” in Wiener Kindergärten eine FPÖ-Kampagne sogar direkt in das Pamphlet von Anders Breivik geschafft hat.

Das angebliche “Nikolaus-Verbot” der FPÖ hat A.B. in seinem Manifest übernommen?
Jetzt wurde wohl die letzte Seriosität des Kurier-Journalismus über Bord geworfen! Googeln Sie bitte den Begriff “Nikolaus-Verbot in Wien” – unzählige Medien und islamkritische Bücher europaweit, berichteten seit gut 5 Jahren über ein nicht angebliches sondern tatsächliches Nikolaus-Verbot in den Wiener Kindergärten!
Wenn nun ein geistesgestörter Amokläufer diese Meldung in seinem Tagebuch/Manifest übernimmt, ist der Aufdecker der Meldung mitverantwortlich für die geistesverwirrte Tat?

Wenn dieses Blatt nur einen Funken Seriosität hätte, müsste es eigentlich in einem Parallelartikel ein Verbot des Koran fordern, oder nicht?
Wie viele geisteskranke Terroristen berufen sich auf dieses Buch?

Auf die Frage, ob die FPÖ nun bei ihren Kampagnen “auf das Bremspedal” steigen werde, sagt Vize-Parteichef Norbert Hofer: “Das hat nix mit Oslo zu tun. Wir müssen als Oppositionspartei vielleicht mehr unterstreichen, wofür man ist, und nicht, wogegen man ist.”

Hier die APA-Presseaussendung von Elisabeth-Sabaditsch-Wolff:

Ich verurteile aufs Schärfste die Terroranschläge von Oslo und auf ein Jugendcamp auf der Insel Utöya vom 23. Juli. Es gibt keinerlei Entschuldigung oder Relativierung für dieses infame Verbrechen. Meine Anteilnahme gilt dem norwegischen Volk und besonders den Angehörigen. Ich trauere mit den Hinterbliebenen.

Ich bedaure es sehr, dass der psychopathische Attentäter glaubte, sich in seinem 1.500-Seiten Pamphlet auch auf meine Ansichten beziehen zu müssen. Ich kann mich gegen solche falschen Vereinnahmungen leider nicht wehren, denn wer mich und meine Vorträge kennt, der weiß, dass ich jede Form von Gewalt anlehne.

Wenn fundierte Kritik Schuld an Attentaten ist, sind beispielsweise dann die Kritiker Olof Palmes für den Mord an ihn verantwortlich?

Haben die Kritiker Mahatma Gandhis ihn ermordet oder war es der Attentäter selbst in individueller Verantwortung?

Waren die Kritiker der Monarchie schuld am Attentat auf den Thronfolger und daher auch schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs?

Ich bin eine Frau der Worte, habe mit Gewalt nichts zu tun und lehne diese kategorisch ab.

Ich lehne alle Weltbilder ab, die Gewalt rechtfertigen. Bei dieser Ablehnung ist es mir gleich, ob laut der Ideologie die Macht aus den Läufen von Gewehren kommt oder ob diese mit dem Schwert verbreitet wird.

Ein Leserbrief an den Kurier von Pfarrer Tropper (St. Veit am Vogau):

Betriff: Artikel „Geistige Munition aus der FPÖ-Welt“

Anfrage: Wie viele Dollars bekamen Sie für die Besudelung von Fr. Dr. Sabatisch-Wolff?

In der zweiten Hälfte der Siebzigerjahre war es ein offenes Geheimnis, daß Gaddafi in Italien Journalisten bestach, damit sie den Islam „schön“ schreiben. Wie steht das bei den Kämpfern der „Islamophobie“ (Khomaini)?

In einem Artikel im Blog PI steht der Satz: „Wie viele Massenmorde hätte Friedrich Nietzsche wohl zu verantworten, würde man ihn für alle Zitierungen aus seinen Werke verantwortlich machen?“

Für mich ist es klar, daß der Attentäter „nicht alle Tassen im Schrank hat“ (z.B. Selbstbezeichnung als christlich, wo die Nächstenliebe und nicht Mord und Totschlag Fundament für christliches Verhalten darstellen). Sollte man nicht auch Fragen, ob die Islamophobisten  alle Tassen im Schrank haben.

Die Geldgeber von heute sind wohl die „Saudi´s“!

Und zu guter Letzt -
auch unser Blog SOS-Österreich steht seit Tagen unter Kritik im Bezug auf das schreckliche Attentat in Norwegen!
Sogenannte “Experten” fordern seit Tagen ein Verbot für diesen Blog!
SOS-Österreich steht natürlich unter Beobachtung – aber nicht erst seit diesem Wochenende!

Dem Innenministerium ist unser Blog schon seit gut 8 Monaten bekannt, spätestens als wir das Islamisten-Seminar zu Weihnachten in Wien aufdeckten!

Sollte dieser Blog je einmal ein österreichisches Grundgesetz verletzt haben oder verfassungsfeindlich aufgetreten sein, bitten wir um ein Mail und der Blog wird in derselben Stunde gelöscht!

Wir sehen uns auch nicht als irgendwelche “Ritter des Abendlandes”  - dieses Spielfeld überlassen wir Hollywood – wir sind einfach österreichische Patrioten, die eine Politik bzw. Berichterstattung verabscheut, welche auf dem LINKEN Auge blind ist!

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SOS in den Medien:

Die Retter des Abendlandes 

 

 

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Wir sind gewohnt, wenn hunderte Christen in Nigeria massakriert werden oder in Ägypten christliche Kirchen niedergebrannt werden, dass die heimische Presse scheinheilig von “religiösen Konflikten” berichtet. Über die aktuelle Berichterstattung zum Oslo-Attentat möchten wir keine Worte mehr verlieren – einfach nur erbärmlich  wie man krampfhaft die Verantwortung zu dieser geistesgestörten Tat in Österreich bei der FPÖ und seinen Wählern sucht!

Als i-Tüpferl legen nun linke Medien in ihrer Anti-FPÖ-Hetze noch ein “Schäuferl” nach:

Die FPÖ stellt in einer Presseaussendung hierzu folgendes klar:

Die “Aufdeckerstory” in der aktuellen Ausgabe des linken Hetzblattes “Falter” deckt nur eines auf, nämlich dass in Österreich ein neuer Tiefpunkt im FPÖ-Bashing erreicht wurde, kommentierte die Freiheitliche Pressestelle die “Nüttchen” und “kleine Schwänze”-Geschichte. Eine Klage ist in Ausarbeitung.

Der Wahrheitsgehalt der “Falter”-Geschichte ist leicht zu überprüfen, waren doch bei besagtem Journalisten-Heurigen zahlreiche Innenpolitik-Journalisten anwesend, die diesen “Vorfall” – hätte es ihn tatsächlich gegeben – sicherlich in ihren Medien berichtet hätten. Vom “Falter” waren – obwohl eingeladen – ebenso wenig Kollegen anwesend, wie vom ebenfalls “berichtenden” “News”.

Faktum ist, dass der freiheitliche Parteichef tatsächlich von drei Jugendlichen angerempelt und beschimpft worden ist, die sich lautstark als Mitglieder der SJ (Sozialistischen Jugend) zu erkennen gegeben haben. Diese sind dann auch gebeten worden das Lokal zu verlassen. Der Rest der “Falter”-Geschichte entspringt der Phantasie der SJ-Aktivisten, denen offenbar jedes Mittel recht ist um die FPÖ in Misskredit zu bringen.

Traurig, dass der sonst journalistisch korrekt arbeitende “Falter” auf dem linken Auge derartig blind ist, dass jede “Raubersgschicht” gerne geglaubt wird, wenn sie nur gegen die FPÖ geht. Dafür verleiht die FPÖ-Pressestelle der “Falter”-Redaktion den “Dolm der Woche”.

Von dieser Art des Journalismus mögen sich eingefleischte Linke vielleicht begeilen, aber eine “neue” Wählerstimme wird mit Sicherheit nicht gewonnen, weil vernünftig-denkende Menschen dieses abgekartete Spiel durchschauen!

An dieser Stelle ist eine weitere FPÖ-Aussendung angebracht:
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Ein “rechtskonservativer Fanatiker”  war der Massenmörder Anders Breivik, sagt zumindest SpiegelOnline. Interessante Kombination: rechtskonservativ und Fanatiker. Bis vor kurzem sprach man in solchen Fällen von Rechtsradikalen, Rechtsextremisten etc. Inzwischen sind die Mainstream Medien bereits bei den Rechtskonservativen als Bedrohung der inneren Ordnung angekommen.
Man sieht: Die Gefahr geht schon längst von der Mitte der Gesellschaft aus.
Und natürlich: jeder ist verdächtig. Ok, nicht alle, aber zumindest jeder, der nicht links ist. Quelle….

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Natürlich hat sich inzwischen auch Andreas Unterberger in seinem Tagebuch zu Herrn B. aus Norwegen gemeldet – wie gewohnt scharfsinnig auf den Punkt gebracht:

Der Herr B. aus Norwegen

Es war und ist ein schreckliches Verbrechen, für das es Null Verständnis geben kann und darf. Nicht einmal einen Hauch an Verständnis. Der norwegische Herr B. ist ein gemeiner Massenmörder mit einer wirren Mischung von Ideen und Sympathien. Und selbst wenn von diesen der eine oder andere Gedanke kein absoluter Schwachsinn ist, so kann dadurch niemals eine Bluttat gerechtfertigt werden.

Nach Stunden und Tagen der absoluten Verwirrung und vieler voreiliger Spekulationen ist nun allen bekannten Fakten nach klar, dass die Mordtat nicht auf eine große Verschwörung oder ein Netzwerk zurückgeht, sondern dem wirren Kopf eines Einzeltäters entsprungen ist. Es ist die Tat eines seltsamen Menschen, der in Phantasieuniformen posiert, der Mitglied der Freimaurer gewesen ist (die ihn nach der Tat schnell ausgeschlossen haben), der alten deutschen Ritterorden nachhängt, der freilich auch die Sorgen vieler Menschen vor den Folgen der islamischen Immigration geteilt hat.
Ist man jetzt mitverantwortlich für diese Tat, wenn man auch solche Sorgen hat?
Ganz gewiss nicht. Denn es gibt nur in totalitärer Propaganda das absolut Böse (das dann meistens einem anderen Totalitarismus in die Schuhe geschoben wird). Denn man kann durchaus ohne schlechtes Gewissen eine Autobahn benutzen, obwohl Massenmörder Hitler solche zu bauen begonnen hatte. Denn man kann durchaus ohne schlechtes Gewissen die Weltraumfahrt als einen tollen Triumph der Wissenschaft mit vielen segensreichen Konsequenzen – bis hin zur stark gewachsenen Präzision der Wettervoraussagen (auch der vielen zuletzt sehr schlechten) – begrüßen, obwohl es die kommunistischen Massenmörder waren, die den ersten Sputnik ins Weltall geschickt haben.
Ebenso sicher ist freilich auch, dass es nun nicht gerade leichter geworden ist, die Sorgen über die Folgen der größten Migration der Geschichte in sachlicher Weise zu artikulieren. Denn durch die wahnsinnige Tat des Herrn B. werden nun viele dieser Sorgen massiv denunziert werden.
Der ORF hat ja in diesen Stunden prompt sofort einem linksradikalen „Wissenschaftler“ aus Deutschland eine Bühne gegeben, der gleich den österreichischen Freiheitlichen eine Mitschuld an der norwegischen Tat zugeschoben hat.Wer wirklich mit der Größe und Menge der politischen Gewalt und des Terrorismus argumentiert will, der muss immer noch klarmachen, dass die islamistische Gewalt global weit an der Spitze liegt. Und der deutsche Verfassungsschutzbericht zählt weit mehr linke als rechte Gewalttaten auf. Gerechtfertigt ist aber ganz gewiss keine einzige davon. Mir fällt seit dem gescheiterten Juli 1944 auch kein einziger politischer Mordversuch mehr ein, der positiv zu beurteilen wäre.Zu den vielen widerlichen Seiten des norwegischen Massenmordes gehört aber nicht nur die Instrumentalisierung durch die Linke, sondern auch der lächerliche Versuch des österreichischen Verfassungsschutzes, mit der norwegischen Doppeltat jetzt die lange geplante Verschärfung der Gesetze zu begründen. Herr B. hat nämlich an keinem Terrorcamp teilgenommen (auch wenn in diesem einen Punkt eine Strafbarkeit wahrscheinlich sinnvoll wäre). Und auch die massive Ausdehnung der Strafbarkeit von Meinungsdelikten hätte niemals seine Tat verhindert. Wenn die österreichischen Staatspolizisten sowie zwei ihnen hörige Ministerinnen die Meinungsfreiheit dennoch weiter einschränken wollen, dann untergraben sie genau jenen demokratisch-freiheitlichen Rechtsstaat, dessen Verteidigung sie als ihre Absicht behaupten.

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Einen großen Wirbel hat in Vorarlberg ein Sauschädel vor einer ATIB-Moschee ausgelöst.
Die VOL.at berichtet:

Reuthe – Im Bregenzerwald rumorts gewaltig. In der Nacht auf Sonntag wurde ein Schweine­kopf vor dem Gebäude des türkisch-islamischen Vereins ATIB in Reuthe abgelegt. Die Mitglieder sind fassungslos: „Wenn es ein anderes Tier gewesen wäre, dann hätten wir es als Jugendstreich abgetan. Aber ein Schwein, das ist für uns eine wirklich große Beleidigung“, sagte Sprecherin Selvi Alkan.

Auch der Reuthner Bürgermeister Arno Scharler zeigt sich entsetzt ob dieser „Einzelaktion“: „ATIB gibt es schon seit vielen Jahren in Reuthe – bisher hat es noch nie Anfeindungen gegeben. Mit der Integrationsgruppe versuchen wir ein gutes Miteinander zu gestalten. Auch bei der ATIB- Kermes waren sehr viele Einheimische zu Gast“, betont er.

Laut Uta Bachmann von der Sicherheitsdirektion gibt es noch immer keine konkrete Spur zu den Tätern. Am Samstagabend jedenfalls soll im Umkreis des Vereinslokals ein Grillfest stattgefunden haben, bei dem auch ein Spanferkel gegrillt wurde. Ob der Schweinekopf ein Überbleibsel dieses Festes war bzw. wie der Kopf vor das Gebetshaus gelangt ist, werde derzeit erhoben.

„Wir gehen auch den Hinweisen in den VN nach“, sagt Bachmann. Wie berichtet, soll die Attacke auf das Gebetshaus vor wenigen Wochen in einem Bezauer Gasthaus diskutiert und vorbereitet worden sein. Das Gebäude war bereits Anfang Mai Zielscheibe von Vandalen. Damals wurde ein gemaltes Hakenkreuz an der Tür entdeckt. In der folgenden Nacht vom 10. auf den 11. Mai wurden Fensterscheiben des Hauses eingeworfen. Einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen sieht die Polizei derzeit jedoch nicht. Man ermittle im Moment in drei getrennten Fällen.

Die Bregenzerwälder Muslime haben das Haus an der L200 – ehemals bekannt als Nachtlokal „Los Amigos“ – im April um 450.000 Euro gekauft. Ein Gemeinschaftshaus mit integriertem Gebetsraum wollen die ATIB- Mitglieder dort errichten.

Auf folgendem Link finden Sie ein Interview mit dem Reuthner Bürgermeister – auf das Bild klicken:


Warum muss ein türkisches Gemeinschaftshaus mitten im Bregenzerwald “Eroberer-Moschee” (deut. Übersetzung von Fatih Camii) genannt werden?
Vielleicht kann uns dies ein Atib-Vertreter erklären? Ist es ein Zeichen für gewollte Integration?

Natürlich sind für das “gewaltige rumoren”  irgendwelche Rechtspopulisten und Internet-Blogger verantwortlich – oder nicht?

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Help Free Asia Bibi!!!

 

Über das Schicksal der verurteilten Christin Asia Bibi in Pakistan hat SOS mehrmals berichtet – u.a. “10 Millionen muslimische Killer”!

Vor kurzem erhielten wir folgenden Hilferuf per Mail:

Hallo, liebe Geschwister alle zusammen!

Da ich regelmässig von “The Voice of the Martyrs” (Stimmer der Märtyrer) per e-Mail informiert werde über Neuigkeiten bzgl. verfolgter und gefangener Christen in aller Welt, erhielt ich kürzlich dieses beigefügte e-Mail über den Fall von der christlichen Ehefrau und Mutter Asia Bibi in Pakistan, die bereits seit dem 19.06.2009 (!) wegen ihres Bekenntnisses zu Jesus Christus im Gefängnis festgehalten wird und auf ihre Todesstrafe wartet.
Ihre Anwälte haben sich bei dem Hohen Gericht von Lahore/Pakistan bereits für sie eingesetzt, aber wenn dies nichts nützen würde, dann wäre Aisa Bibi die erste Frau, die gesetzesmässig hingerichtet werden würde aufgrund des Blasphemie-Gesetzes in Pakistan …!!

Liebe Geschwister, ich wünsche mir, dass wir hier nicht “tatenlos” zusehen und wenigstens das unternehmen, was wir von hier aus machen können, nämlich die von “The Voice of the Martyrs” erstellte PETITION für Asia Bibis Freilassung unterzeichnen! Dies habe ich vorhin gerade getan und wollte Euch bitten, dies ebenfalls zu tun (über den unten angegebenen Link), wenn Ihr dahinterstehen könnt!
Ich würde mich freuen, wenn wir gemeinsam für Asia Bibi dadurch einstehen können! Wie Ihr auf der Website sehen könnt, haben schon 150018 pakistanische Christen, 27765 amerikanische Christen, und 23 Schweizer Christen und natürlich noch etliche Christen mehr aus vielen anderen Ländern unterzeichnet. Es wäre toll, wenn wir diese Zahl der Unterzeichnenden noch deutlich erhöhen könnten, um ein Zeichen zu setzen und uns für unsere Schwester Asia Bibi einzusetzen!
1’000.000 Unterschriften sollen erzielt werden, und die Petition wird dann bei der Pakistanischen Botschaft in Washington, D.C., eingereicht werden!
Hier ist der direkte Link zur Petition:

http://www.callformercy.com/bg_CallForMercy_wdbm-20110721-callformercy_444.html

Vielen Dank im voraus für Euer Reagieren und Mittragen!

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Ist die OÖ-Nachrichten auf die Seite der Hass-Blogger gewechselt?
Wenn man die aktuellen Diskussionen um all die Islamkritiker verfolgt – müsste man die Frage mit JA beantworten! Den nach der derzeitigen Mainstream-Meinungen in der Medienlandschaft wird jede Kritik gegenüber Islamisten mit Hass-Verbreitung gleich gestellt – selbst wenn Islamisten die so viel umjubelte (derselben Medienlandschaft) neue Demokratie  in Ägypten zu Grabe tragen!

Die OÖN berichtet:

KAIRO. Der Gelehrte und Forscher Sayyid al-Kemni ist für einen offeneren Umgang mit dem Islam und gegen den Jihad (Heiligen Krieg). Jetzt wurde ihm deswegen der ägyptischer Staatspreis für Gesellschaftswissenschaften aberkannt, weil dieser nicht an “Gottesleugner” verschwendet werden solle.

Ein Richtergremium dürfte sich dem Druck der Islamisten gebeugt haben – das berichten arabische Internetseiten. Die mit 200.000 Ägyptischen Pfund (23.200 Euro) dotierte Auszeichnung war Al-Kemni im Jahr 2009 vom damaligen Kultusminister Faruk Hosni verliehen worden. Schon damals waren Religionsgelehrte und Islamisten gegen die Entscheidung Sturm gelaufen.
Der 64-jährige Kemni spricht sich in seinen Werken für einen offenen Umgang mit dem Islam und seinen Quellen aus. Das Konzept des Jihad, des Heiligen Krieges, wie es auch von Fundamentalisten und Terroristen gebraucht wird, lehnt er ab – für ihn ist es ein nicht mehr zeitgemäßes und im heutigen Kontext “rassistisches” Gedankenkonstrukt.
Unter anderen schrieb er die Bücher “Die Schöpfungsgeschichte” (Kissat al-Khaldk, 1999), “Islamische Traditionen” (Al-Islamiyat, 2001) und “Danke … Bin Laden !!” (Shukran … Bin Laden!!, 2004). Seine Gegner brandmarken ihn als “Ketzer”, als “Beleidiger des Islams” und “Verteidiger eines dreckigen Säkularismus”. Aus islamistischen Kreisen erhielt er mehrfach Todesdrohungen.

Erstarkte Islamisten in Ägypten konnten sich durchsetzen

Nach der Verleihung des Staatspreises an Kemni hatten islamistische Rechtsanwälte und Privatpersonen vor Gericht dagegen geklagt. Unter der Herrschaft des Präsidenten Hosni Mubarak blieben diese Schritte wirkungslos. Seit dem Abgang des eher weltlich ausgerichteten autoritären Herrschers im Februar erstarken jedoch in Ägypten Islamisten und religiöse Eiferer. Der Staatsrat, ein hohes Richtergremium, das in Rechtsstreitigkeiten zwischen den Bürgern und staatlichen Institutionen entscheidet, schloss sich nun ihrer Einschätzung des abgestempelten Gelehrten an.

Die Schriften Kemnis würden “den Koran und die (überlieferte Tradition der) Sunna verletzen, die Propheten verächtlich machen und Gott beleidigen”, begründete das Gremium in islamistischer Diktion seine Entscheidung. Da der Staatspreis aus Steuergeldern finanziert werde, “sollte er nicht an Gottesleugner und ihre Lehren verschwendet werden”.

Man leugnet Gott wenn man den “Heiligen Krieg” (Jihad) ablehnt?
Schöne Zukunfstaussichten im Ferienparadies Ägypten!!! 

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Nicht die Fondsmanager sind das Problem, sondern der Euro / Offener Appell an Helmut Schmidt

Helmut Schmidt verriet seinen Zeit-Lesern, dass er die Men­schen in drei Kategorien. einteilt: Die erste seien jene 98 Prozent nor­malen Menschen, die als Jungs vielleicht mal Äpfel geklaut haben, aber dann doch anständige Kerle geworden sind. Die zweite Kategorie seien die mit einer kri­minellen Ader, die vor Gericht und ins Gefängnis gehörten.

Die dritte Kategorie seien Invest­mentbanker und Fondsmanager: „Dabei ist das Wort Investmentbanker nur ein Synonym für den Typus Finanzmanager, der uns alle, fast die ganze Welt, in die Scheiße geritten hat und jetzt schon wie­der dabei ist, alles genauso zu machen, wie er es bis zum Jahre 2007 gemacht hat”, schrieb, ein zorniger Altkanzler.

Fondsmanager haben sich auf Euro-Garantie verlassen

Als verdienter Batteriechef und Ober­leutnant der Wehrmacht weiß Schmidt allerdings auch, dass diese die Verleitung zum „Kameradendiebstahl” ebenso un­ter Strafe stellte wie die Tat selbst. Und diese Verleitung zu schändlichem Han­deln liegt im Fall der Euro-Krise vor – und Schmidt ist ja unbestritten einer der Urväter der Gemeinschaftswährung.

Die Währungsgarantie der Europä­ischen Währungsunion (EWU) lautet:

Ein Euro ist immer ein Euro, gleich ob er aus Griechenland oder von den anderen Pleite-Kandidaten stammt, oder von disziplinierten Währungspartnern wie Deutschland, den Niederlanden, Finnland oder Österreich.

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Das schreckliche Verbrechen von Anders Breivik ist durch nichts und niemals zu entschuldigen, das müssen wir uns immer wieder klarmachen.

Es ist jedoch selbstverständliche Folge unserer recht reaktionären Massenmedienwelt, jetzt Ursachen und Hintergründe hierfür finden zu wollen. Und da geraten wir ins Fadenkreuz, wie man gestern in der ZiB2 auf ORF sehen konnte.

Ich sage dazu nur: Lasst sie ihre Schuldzuweisungen auf uns abfeuern bis sie schwarz werden. Wir können es eh nicht verhindern. Wir dürfen aber nicht so blöd sein, ihnen noch die Munition zu liefern.

Hört auf damit, als Reaktion mit dem Finger auf andere zu zeigen – Das hat keinen Sinn!!
Es ist absolut gleichgültig, welche Werte in dem Jugendlager vermittelt wurden – es ist völlig egal, ob es sich dort um Jugendliche der Sozialisten handelte, oder nicht. Selbst wenn es ein Jugendlager von Neo-Nazis oder eine Salafistenschule von Pierre Vogel gewesen wäre, wäre diese Tat niemals zu rechtfertigen gewesen!

Was wir allerdings tun können, ist den Massenmedien ihre eigene Doppelzüngigkeit spiegelbildlich vorzuhalten, wie es in mehreren Artikeln bereits angedeutet wurde.

Sobald sich ein muslimischer Terrorist in die Luft sprengt, gerät die gesamte Relativierungs- und Verharmlosungsmaschinerie in Gang und versucht Erklärungen zu finden und uns weiszumachen, dass diese Tat nichts mit dem politisch-islamischen Weltbild zu tun hat. Im Fall von Anders Breivik wird jedoch versucht, die gesamte islamkritische Szene kollektiv unter Generalverdacht zu stellen.

Gegen falsche Berichterstattung können wir nur durch sachlich fundierte Gegendarstellungen ankommen, nicht dagegen mit wüsten Beschimpfungen und Empörung.
(ein SOS-Leser)

SOS in den Medien:

Radikale nutzen Web

Anti-Islam-Blogger wittern Verschwörung

Das Netzwerk der Anti-Islam-Blogger

Datenschutzleiter ist gegen Verschärfung

Die Verteidiger des Abendlandes

Das Netzwerk der Hass-Blogger

ORF: Hass-Blogger im Internet

Hass-Blogger sollen verboten werden

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Wir haben selten einen so guten, kritischen, mutigen und fundierten Kommentar in DiePresse gelesen :

Peter Gridling ist ein besonnener Mann.
Hysterische Journalistenfragen zu den Auswirkungen der norwegischen Terroranschläge auf Österreich beantwortet der Direktor des Bundesamts für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (BVT) sachlich und unaufgeregt. Bevor er spricht, denkt er nach. Eilige Reporter macht das nervös.

Was Gridling sagt, hat er sich gut überlegt. Es ist daher unwahrscheinlich, dass die jüngsten Forderungen des zivilen Nachrichtendienstes der Republik eine direkte Reaktion auf die Bluttat des Anders Breivik sind. Schon vor Wochen hatte Innenministerin Johanna Mikl-Leitner mit dem Vorstoß zum neuen Anti-Terrorismus-Paket den Boden mit den Worten „Datenschutz darf nicht zu Terroristenschutz werden“ bestellt. Dass das BVT nun fordert, „verdächtige Interneteinträge“ präventiv in einer Datenbank zu speichern, um allenfalls entstehende Gefahrensituationen ohne(!) konkreten Tatverdacht vorhersagen und verfolgen zu können, ist daher nur folgerichtig. Zumindest dann, wenn man Meinungsfreiheit als lästiges Beiwerk zur Demokratie begreift. In Wahrheit würde eine solche Befugnis für den Verfassungsschutz eben diese Verfassung nicht schützen, sondern gefährden. Wie das geht?

Im Prinzip steht es jedem Bürger dieser Republik frei, seine politische oder weltanschauliche Meinung ungestraft zu äußern. Mit drei Ausnahmen: Die Rechte Dritter dürfen dabei nicht verletzt, religiöse Lehren nicht herabgewürdigt und die Ideologie des Nationalsozialismus nicht gutgeheißen werden. Wobei der letzte Punkt bei Nazis und echten Liberalen gleichermaßen auf Ablehnung stößt. (SOS lehnt Punkt 3 mit Sicherheit nicht ab – wir meinen nur, dass hier zwei weitere totalitäre Systeme fehlen – Kommunismus und Islamismus!)

Gridlings Vorstoß für eine sogenannte „Datenspeicherungsbefugnis“ ist aus seiner Sicht verständlich. Jede andere auch nur halbwegs ernst zu nehmende Führungskraft würde sich genauso für möglichst weitreichende rechtliche, finanzielle oder materielle Mittel einsetzen, die der Erfüllung des eigenen Geschäftszweckes dienlich sind (die einzige Ausnahme ist Verteidigungsminister Norbert Darabos, der dem Bundesheer lieber zu wenig als ausreichend Eurofighter zur Verfügung stellt). Kritisch denkende Bürger hingegen dürfen sich vor Gridlings Plan fürchten.

„Alles, was Sie ab sofort sagen oder schreiben, kann und wird gegen Sie verwendet werden. Irgendwann haben wir genug, um Ihnen, liebe Bürgerinnen und Bürger, daraus einen Strick zu drehen.“

So lautet die unmissverständliche Botschaft. Wo es bisher konkrete Anhaltspunkte für eine Straftat brauchte, soll künftig ein loser Verdacht, die Neugier eines Beamten oder der Anruf eines Ministersekretärs reichen, um im elektronischen Archiv des Innenministeriums zu landen. Das ist praktisch. Denn: Wenn aus heutiger Sicht die kruden Blog-Einträge des Anders Breivik als verdächtig gelten, was ist dann dieser Leitartikel, ein regierungskritischer Leserbrief, das Buch von Thilo Sarrazin oder der Foreneintrag eines militanten Tierschützers, der seine Meinung deutlich, aber im Rahmen des Erlaubten äußert? Staatsgefährdend?

Mit vorauseilendem Gehorsam wäre jedenfalls zu rechnen, die viel zitierte Gedankenpolizei keine Utopie mehr, die nächste Eskalationsstufe zum Spitzelstaat erreicht. Meinungen, die nicht dem Mainstream entsprechen, würden verschwinden. Und was Mainstream ist, versucht bereits heute ein Oligopol aus Parteisekretariaten, NGOs und Boulevardmedien zu bestimmen, die mit Förderungen und Inseraten der Bundesregierung großzügig bedacht werden.

Menschen, die sich für die Wahrung des Datenschutzes einsetzen, werden im besten Fall als Spinner, oft genug als Wegbereiter für Kriminelle denunziert. Auch von Regierungsmitgliedern. In Wahrheit kämpfen sie mit demokratischen Mitteln für den Erhalt der Meinungsfreiheit. Und die Auseinandersetzung mit der politischen Obrigkeit und ihren Hörigen hat gerade erst begonnen. Die vom BVT gewünschte Speicherbefugnis hat nämlich nur Sinn, wenn die Nachrichten auch ihren Urhebern zuordenbar sind. Der nächste Schritt wäre also, anonyme oder verschlüsselte Kommunikation zu verbieten. Vielleicht nach dem nächsten Anschlag.

Die Meinungsfreiheit ist eines der wichtigsten Grundrechte einer aufgeklärten Gesellschaft! Wird sie nach dem Oslo-Massaker nun einen weiteren Schritt zu Grabe getragen?

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Das Manifest des Anders Behring Breivik und Henryk M. Broder

Das also ist eine Kausalkette: Vor etwa fünf Jahren habe ich einer holländischen Zeitung ein Interview gegeben, in dem ich sagte, wenn ich jünger wäre, würde ich Europa verlassen und in ein Land ziehen, das nicht von einer schleichenden Islamisierung bedroht wäre.
Dieses Interview wurde von dem islamkritischen norwegischen Blogger „Fjordman“ in einem seiner Texte zitiert. Der „Fjordman“-Text („Islamisation and Cowardice in Scandinavia“) findet sich nun in voller Länge in dem „Manifest“ des Norwegers Breivik wieder, der bei zwei Anschlägen 76 Menschen ermordet hat.
Und schon bin ich – mit anderen Gesinnungsgenossen und -genossinnen – für die Anschläge verantwortlich:

„Wilders, Sarrazin und Broder mitsamt der Euterclique können stolz darauf sein, diese Brut mit ihrer ,Streitkultur’ aufgezogen und gehätschelt zu haben, die im Namen der Freiheit, der christlich-demokratischen Nächstenliebe, alle ,Gutmenschen’, Linke, Liberale und Muslime, die nicht mit dieser kranken Gedankenwelt d’accord sind, zur Zielscheibe manifestiert haben. Das, was in Oslo passierte, ist einzig auf das Konto dieser angestoßenen ,Schicksalsfrage’ zuzuschreiben…“stellt Ercan Tekin auf der Seite „Turkishpress“ unter der Überschrift „Wilders, Sarrazin, Broder – geistige Brandstifter?“ fest, wobei das Fragezeichen eine eher rhetorische Funktion hat.

Mit der „Euterclique“ sind Seyran Ates, Necla Kelek, Güner Balci, Cigdem Toprak und andere Journalistinnen gemeint, die dem Mitarbeiter von „Turkishpress“ dermaßen zuwider sind, dass er sich nicht dazu überwinden kann, sie beim Namen zu nennen.

„Intoleranz, Hass – und nun sogar Massenmord“

Etwas feiner, aber nicht weniger deutlich formuliert es Patrick Gensing auf der Homepage von tagesschau.de. „Der Kampf der Rechtsradikalen für mehr Freiheit“ sei ins „Gegenteil“ umgeschlagen, die „Konsequenzen“ seien „Intoleranz, Hass – und nun sogar Massenmord“.

Er rundet seine Analyse mit dem Rat ab: „Vielleicht gibt das bürgerlichen Kreisen in Deutschland, die gerne mit vermeintlichen Tabubrüchen kokettieren, auch endlich zu denken.“ Gensing schmeißt nicht nur „Rechtsradikale“ und „bürgerliche Kreise“ in einen Topf, er wirft beiden das Gleiche vor: mit „Tabubrüchen“ dem Massenmord den Weg geebnet zu haben.

Das ist so logisch und überzeugend, als würde jemand Kannibalen und Veganer gleichzeitig für den Niedergang der Esskultur verantwortlich machen.

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