Der jüdische Anspruch auf das heilige Land gründet auf:
Der muslimische Anspruch auf das hl. Land gründet auf:
der Nachtreise von Mekka nach Jerusalem auf dem Rücken eines Buraq, einem Pferd mit Menschenkopf, Flügeln und einem Pfauenschweif (im Traum) und die darauf folgende Eroberung Jerusalems durch die Araber im Jahr 638
Eine hochrangige FPÖ Delegation flog auf der Suche nach Verbündeten im Kampf gegen die Islamisierung Europas und der Welt nach Israel. Die „fact finding mission“ rief bei den Gutmenschen Gejaule hervor (wir berichteten hier, hier und hier).
Doch auch innerhalb des dritten Lagers war und ist die Stimmung nicht ungeteilt. Während bei denjenigen, welche die Gefahren der Islamisierung erkannt haben Euphorie aufkam, stieß die Reise bei einem nicht geringen Teil auf offene Ablehnung.
In Foren und Kommentarbereichen kam es zu hitzigen Diskussionen. Das gipfelte nun in der neuesten Ausgabe der Mölzer Zeitung „Zur Zeit“(nur einige Beiträge sind online lesbar).
Angefangen bei der Bezeichnung von Israel als einziger Demokratie im nahen Osten. Dieser Ausdruck wird quer durch die Zeitung unter Anführungszeichen gesetzt. Warum? Nachweislich gibt es „in der Gegend“ nur Diktaturen und (Schein)Demokratische Wahlen von den Wahlsiegern dazu genützt, um eben diese abzuschaffen (Palästinenser) oder sie werden aus diesem Grund nicht anerkannt.
Israel IST die einzige Demokratie im Nahen Osten!
Gleich auf Seite 1 beginnt im Vorwort die Breitseite: … die israelische Regierung lässt scheinbar nichts unversucht (Siedlungsbau), um die Verhandlungen mit den Palästinensern zum scheitern zu bringen.
Abgesehen davon, dass Muslime in Europa rund um Islamzentren Häuser und Siedlungen bauen, ungehindert und in Frieden gelassen – ja sogar gefördert …!
Wer vor Ort ist (Herr Mölzer hat sich ein Bild machen können) wird sehen, dass diese Gegend strategische Überlebenswichtig für den Staat Israel ist.
Auf dem Berg stehend und über das sogenannte Westjordanland (wo ist hier bitte der Jordan???) blickend, erkennt man, dass diese Ebene nach Jordanien, dem Iraq und dem Iran offenliegt (Ähnlich dem Wiener Becken bei der österreichischen Raumverteitigung). Wer sich eine Landkarte vorstellt (oder ansieht), wird verstehen was die Moslems meinen, wenn sie „die Juden ins Meer treiben wollen“.
Dieses Gebiet ist also ÜBERlebenswichtig.
Auf der 2. Seite ein Beitrag in „eigener Sache“
Den Lesern der vorliegenden Ausgabe sei versichtert, daß es weder bei den Reiseteilnehmern noch bei den Mitarbeitern der ZZ einen Wechsel der Seiten gegeben hat.
Interessant, kein Wechsel der Seiten. Wem ist man hier Rechenschaft schuldig?
Auf Seite 5 ein Interview mit dem Wr. Stadtrat Lasar, der darauf hinwies, dass die Reise uA den Hintergrund hatte, sich ein eigenes – nicht von gewissen Medien verfälschtes – Bild der Situation zu machen. Anschließend der Brief des Sozialisten Ariel Muzikant an Premierminister Netanyahu, mit der unterwürfigen (und unausgesprochenen) Bitte um Konsequenzen für Vizeminister Ayoob Kara, weil der bei seinem Gegenbesuch in Wien keinen Kotau vor Mister President Muzikant gemacht hat. Das die Freiheitlichen das Böse schlechthin (der Scheitan) sind, ist ohnehin geläufig.
Eine Israelische Zeitung hat darüber informiert, dass Netanyahu das Muzikant-Schreiben noch nicht einmal geöffnet hat. (Was kümmert es den Mond, wenn die Wölfe ihn anheulen – Hahaha).
Im Roten Faden macht die ZZ auf den linken Antisemitismus aufmerksam. Nicht mehr als ein netter Versuch, das sollte man aber lieber den Profis überlassen: „Der ewige Antisemit“ von Henryk M. Broder. SOS Leser wissen auch über den Aufruf Israelische Produkte zu boykotieren bestens Bescheid, siehe Helden von Morgen.
Weiters der Beitrag Das Land der Zeitbomben von Richard Melisch über den Libanon. Jenes Land, mit bis vor kurzem christlicher Mehrheit jetzt hat dort Allah – besser gesagt die Partei Allahs (Hisbollah) – das Sagen. (Wie sich die Bilder doch gleichen- Geschichte wiederholt sich)
Quintessenz: Bombenanschläge, Mord und Totschlag! Warum wird der Gärtner Mörder immer nur bei den Muslimen gesucht? Deren Friedfertigkeit ist doch legendär! Den unzähligen Spuren Richtung Mossad oder Amiland geht niemand nach (wurde von der UNO verboten).
Melisch zitiert das (Ausscheidungs???) Organ der Hisbollah – Al Manar:

Es war schon immer eine Unart der Amerikaner, sich – stets blind für die eigenen Kriegs – und Menschenrechtsverletzungen – in fremde Angelegenheiten einzumischen.
So wie jetzt die Libanesen nerven sie seit Jahren schon Russen, Chinesen Venezolander, Weißrussen, Iraner, Burmesen, und Honduraner mit Besserwisserei und heuchlerischen Anklagen, so als seien sie von Gott ausersehen, die Welt zu verbessern. (Es ist ja allgemein bekannt, dass es sich bei den Ländern um Leuchtfeuer der Freiheit, Liebe und Glückseligkeit handelt. Auch flüchten die Menschen nicht aus ihren Heimatländern, sie wollen den unglücklichen unfreien und verarmten Westen bereichern. Nach diesem Artikel versteht man auch den Hinweis mit dem nicht stattgefundenen Seitenwechsel etwas besser.) Es darf auch der Hinweis auf den – im Rahmen der ENP (Europäischen Nachbarschaftspolitik) – Ring stabiler, befreundeter Staaten nicht fehlen. Das Who is Who der freien Welt: Mauretanien, Marokko, Algerien, Tunesien, Ägypten und selbstverständlich der Libanon. Natürlich ist die EU (MEDA) verpflichtet diese freundlichen Staaten zu finanzieren. Dafür gibt’s im Gegenzug: Förderung der Demokratie, Achtung der Menschenrechte und Terrorbekämpfung. (Ein Bombengeschäft, zu einem Spottpreis gibt’s Demokratie und Bussi Bussi Gesellschaft.)
Ein dezenter Hinweis auf das Waffenarsenal der Hisbollah und der Anspruch Israels (und der US Öl- Lobby) auf Gas und Öl rundet das Islamfreundliche Bild ab.
Im 2. Teil werden Interviews von Teilnehmern der Fact finding Mission und die Ansichten des israelischen Vizeminister Karas näher beleuchtet. Auch auf den Beitrag über den Sonnenkönig und die sozialistische Internationale wird näher eingeganen.
(Ein Gastkommentar von unserem ZWARA)





















