Der 33-Jährige hält sich seit sechs Jahren in Österreich auf. Er soll gegen die 16-Jährige aus Niederösterreich besonders brutal vorgegangen sein. Das Mädchen, das ein Ferialpraktikum in einem Hotel absolviert hatte, war in der Nacht auf den 22. Juli mit Arbeitskollegen in Zell am See unterwegs gewesen. Als die 16-Jährige um 5.45 Uhr zu Fuß entlang der Seepromenade in ihr Quartier zurückging, „umklammerte sie der Beschuldigte von hinten, warf sie auf den Boden und riss ihr die Hose und Unterhose vom Leib“, zitierte Staatsanwältin Feichtinger aus der Anklageschrift. Die 16-Jährige setzte sich gegen den folgenden sexuellen Übergriff zur Wehr und wurde dabei verletzt. Der Täter entriss ihr danach das Handy und flüchtete. Erwachsene, die im See schwammen, nahmen sich des Mädchens an und alarmierten die Einsatzkräfte. Der Iraner wurde noch am selben Tag ausgeforscht. Er gab vor der Polizei an, er habe nur seine Hand auf die Hose des Mädchens gelegt. Doch sowohl das Opfer als auch Zeugen belasteten den Verdächtigen schwer.
In der U-Haft habe sich der Iraner nun zu dem Vorfall in Kaprun bekannt, hieß es seitens der Staatsanwaltschaft. Ganzer Artikel..
Gefeuert, weil er die Wahrheit sagte
Ohne diesen Elternabend, ist sich Thomas Knorr (48) sicher, wäre das alles nicht passiert. „Dann hätte ich meinen Job noch.“ Den Job als Sozialarbeiter an einer Sekundarschule in Schöneberg. In einem kurzen Vortrag erzählte er den Eltern an jenem Abend, welch schroffer Umgangston unter den Schülern herrsche. Und dass türkisch- und arabischstämmige Schüler ihre deutschen Klassenkameraden einschüchtern. Eine Woche später war er gefeuert.
Anfang Oktober hatte die Lehrergewerkschaft eine Debatte zum Thema Deutschenfeindlichekeit an Schulen angestoßen. Lehrer berichteten, Beschimpfungen wie „Schweinefleischfresser“ seien auf Schulhöfen häufig zu hören. Ja, sagt Thomas Knorr, schwarze Locken, sportlicher Typ. „So habe ich es erlebt. Einmal sagte ein Schüler in meiner Gegenwart, hier stinkt es nach Schwein.’“
Knorr hat 20 Jahre Erfahrung als Erzieher – kümmerte sich um Grund- und Realschüler. „Unterricht war häufig nicht möglich. Es ging nur darum, Ruhe in den Klassenraum zu bekommen“, erzählt Knorr.
Fassungslos machte ihn der Umgangston. „Schüler beleidigten sich als Hurensohn, sagten f… dich zueinander, benutzten das Wort Jude als Schimpfwort.“ Und: „Die Deutschen kriegen es immer wieder ab, weil sie in der Minderheit sind.“
Das bestätigt Schüler Alexander (15, Name geändert): „Beleidigungen sind üblich. Ich wurde von arabischen Mitschülern Kartoffel genannt.“
Auf dem Elternabend berichtete Knorr den Eltern davon. Er sprach auch über das Mädchen, das aufgelöst im Flur stand. „Es machte sich Sorgen um seine Freundin. Die traute sich nicht mehr in die Schule, weil sie Angst hatte vor den Türken.“
Kurz nach dem Vortrag, so Knorr, sei er von der Schulleitung zur Seite genommen worden. „Danach wehte mir ein eisiger Wind entgegen.“
Eine Woche nach dem Vorfall teilte ihm sein Arbeitgeber mit, dass die Zusammenarbeit beendet sei. „Ohne Angabe von Gründen, ich war ja noch in der Probezeit.”
Knorr ist sich sicher, dass ihm seine offenen Worte zum Verhängnis wurden. Schulleiterin Ruth Jordan: „Ich möchte nichts dazu sagen.“ Georg Zinner, Chef des Nachbarschaftsheims Schöneberg, streitet einen Zusammenhang ab: „Bei der Kündigung haben andere Gründe eine Rolle gespielt, die ich nicht nennen muss.“ Eine Sprecherin der Senatsschulverwaltung sagt: „Ich weiß nicht, warum ihm gekündigt wurde, er war nicht Mitarbeiter unserer Behörde.“
Knorr ist jetzt arbeitslos, zum ersten Mal in seinem Leben. Er sagt, er sei es den Eltern schuldig gewesen, ihnen die Wahrheit zu sagen. „Das erwarten die von mir.“ Ganzer Artikel…
Nach dem Wirbel um die “türkische” Beleidigung an Österreich noch eine schwere Kost zum Verdauen!





















