Nach dem Bericht über den Plan, Maria Vassilakou als Integrationsstadträtin einzusetzen, herrscht Aufregung in der Stadt. Die Obfrau der Wiener Grünen wird sowohl mit Vorschusslorbeeren als auch mit harter Kritik überschüttet.
“Vassilakou im Integrationsressort können wir uns durchaus vorstellen”, heißt es aus roten Verhandlungskreisen. Allerdings hat die SPÖ der gebürtigen Griechin eine wesentliche Auflage für die Ausführung ihres Amtes aufgebürdet: Vassilakou muss in ihren Integrationsmaßnahmen mit Augenmaß vorgehen. Ein Großteil der Wiener soll damit leben können, nicht bloß die grüne Kernwählerschaft aus den Innenbezirken, richtet man ihr aus der SPÖ aus. (Das Augenmaß der SPÖ düfte bekannt sein – unzählige Beispiele von Inländerdiskriminierungen, Vorrang für Anliegen der Migrantenvereine, Anrainerbeschwerden bei Islamzentren werden einfach ignoriert,… kann es noch schlimmer kommen?)
“Eine Katastrophe für Wien”
Eine Integrationsstadträtin Vassilakou – das bedeutet für FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache, der selbst Vizebürgermeister werden wollte, einen Super-GAU: “Das ist eine katastrophale Entwicklung für Wien. Vassilakou hat bisher das Gegenteil von Integration gelebt. Sie will eine weitere Massenzuwanderung forcieren.” Strache kündigt “Freitagsdemos” gegen Rot-Grün an.
Aber es gibt auch Jubel siehe Foto und….
Hohe Erwartungen hat hingegen der Vorsitzende der islamischen Glaubensgemeinschaft, Anas Schakfeh. Für ihn ist Vassilakou für das Amt der Integrationsstadträtin besonders geeignet: ”Da Vassilakou selbst eine Migrantin ist, weiß sie am besten, welche Probleme Migranten haben und wie man diese im Interesse der Gesellschaft am besten lösen kann.”
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„Ich will dort gewählt werden und das Zusammenleben in der Stadt an die erste Stelle auf der politischen Agenda setzen“, bringt sich jetzt Renate Krammer-Stark (Foto) in Stellung und kritisiert bei ihrer Präsentation am Mittwoch die Integrationspolitik der Stadt Innsbruck.
„Das nebeneinander her leben in dieser Stadt und die Konflikte zwischen MigrantInnen und Einheimischen müssen ein Ende haben. Und dazu braucht es mehr Geld (das Sparpaket lässt grüßen!), mehr politischen Willen und jemanden, der für das Zusammenleben in Innsbruck zuständig ist“, so die Gemeinderätin und fasst die Position des Integrationsstadtrates konkret ins Auge.
Konkrete Maßnahmen, die an Stelle der jetzigen halbherzigen Integrationspolitik der Bürgermeisterin treten, gäbe es laut den Grünen genug: „Gerade ziehen hunderte Familien ins Olympische Dorf III ein und leben dort bunt zusammengewürfelt auf relativ engem Raum. Dieses Konfliktpotenzial muss die Stadt mit Sozialarbeitern und Mediatoren von Anfang an ausräumen, da ersparen wir uns im Nachhinein viel Streit und Gewalt.“
Neben der Einzugsbegleitung ist der Ausbau der sprachlichen Frühförderung in Kindergärten ein wichtiges Projekt für Renate Krammer-Stark. „Und zwar in der Muttersprache. Denn nur wenn Kinder die Sprache ihrer Eltern perfekt beherrschen, können sie auch perfekt deutsch lernen.“ Ganzer Artikel…
Also noch mehr türkisch Unterricht in Kindergärten und Schulen – und da Mehrsprachigkeit nicht schadet, lernen gleich die österreichischen Kinder mit! Für ihre Zukunft!





















