Am kommenden Sonntag will Geert Wilders zu einer Veranstaltung nach Berlin kommen. Eingeladen haben den Islamhasser René Stadtkewitz, der deshalb vor kurzem aus der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus geschasst wurde und jetzt selbst eine Freiheitspartei gründen will, sowie der ebenso islamfeindliche Internetblog »Politically Incorrect« (PI).
»Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, so dass die Veranstaltung stattfinden kann«, sagt René Stadtkewitz. Dazu gehörten auch »entsprechende Sicherheitsvorkehrungen« für das ausverkaufte Treffen. Wo die Veranstaltung mit dem niederländischen Rechtspopulisten stattfinden wird, ist indes noch geheim.
Das Bündnis »Rechtspopulismus stoppen«, in dem sich linke Parteien, Gewerkschaften, migrantische Organisationen und Jugendverbände zusammengeschlossen haben, will gegen den Auftritt Wilders’ protestieren. Frei nach dem Motto »Protestieren, hinsetzen, blockieren«, wie es ein Bündnissprecher umschreibt. Der Widerstand wird in jedem Fall flexibel sein und sich schnell über Handys und Internet koordinieren.
Erwartet würden zu den Protesten auch Politiker der Partei der Arbeit, der Grünen-Linken und der Democraten 66 aus den Niederlanden. Mit ihnen soll es am Freitag im Anschluss an die Blockade eine Podiumsdiskussion zu antimuslimischem Rassismus und den Auswirkungen für die politische Kultur geben. Bereits am Donnerstag soll überdies auf einer Informationsveranstaltung das kritische Filmporträt »Prophet der Angst« über Geert Wilders gezeigt werden.
Die Wilders-Veranstaltung ist allerdings nicht die einzige rechtspopulistische Zusammenkunft: Für den 3. Oktober gibt es weitere Anmeldungen, wie ein Polizeisprecher bestätigt. So will die extrem rechte Partei Pro Deutschland eine »Solidaritätsdemonstration für Thilo Sarrazin« durchführen. Auch dagegen will das Bündnis »Rechtspopulismus stoppen« protestieren.
Die Chancen für Pro Deutschland, bei der Abgeordnetenhauswahl 2011 die 5-Prozent-Hürde zu knacken, sind nach der Bekanntgabe Stadtkewitz’, mit der Freiheitspartei ebenfalls anzutreten, inzwischen drastisch gesunken.
Wie stark die anti-muslimischen Organisationen in Berlin untereinander zerstritten sind, zeigt auch die Verlegung der Demonstration des antiislamischen Vereins »Pax Europa«. Die sollte am 3. Oktober ebenfalls am Breitscheidplatz stattfinden, wurde aber nach der Ankündigung Pro Deutschlands ans Rote Rathaus verlegt. Mit den Schmuddelkindern von Pro Deutschland will »Pax Europa« und deren Berliner Landesvorsitzender René Stadtkewitz trotz aller inhaltlichen Nähe nichts zu tun haben. Ganzer Artikel…
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Passend dazu folgende, brandaktuelle Studie:
Für 26 Prozent der Befragten ist Sarrazin wählbar - eine Innovative Erhebungsmethode schließt „politisch korrekte“ Antworten aus! Das Potenzial für eine mögliche rechtspopulistische Partei unter Führung von Thilo Sarrazin ist in Deutschland offenbar größer als bislang angenommen. Siehe folgenden Link….





















