„Neues Volksblatt“ (OÖ), 28. 08 10 – Leserbrief:
Die islamische Glaubensgemeinschaft wünscht sich, daß in Österreich Normalität einkehrt. Unter Normalität verstehen sie, daß zumindest in jedem Bundesland bzw. in jeder Landeshauptstadt eine Moschee mit Minarett steht.
Diese Glaubensgemeinschaft sollte sich zuerst um die Zuwanderer kümmern, die dem islamischen Glauben angehören und vom Gastland Österreich fordern, sich ihren Glaubensgesetzen zu unterwerfen. (Kruzifixe raus aus Schulen und Kindergärten, keine Nikolausfeiern, Lehrerinnen sollen Kopftuch tragen, …)
Die Toleranz, die sie von uns Österreichern einfordern, sollten sie zuerst uns entgegenbringen. So, wie sich diese andersgläubigen Zuwanderer durch unsere jahrhundertealte Tradition und Religion und deren sichtbare Symbole gestört fühlen, fühlen wir Einheimischen uns von Moscheen und Minaretten gestört.
Wo fängt die Religionsfreiheit an und wo hört sie auf ? Was werden uns die Fremden alles verbieten wollen ? − „Weg mit den Kirchen und Sakralbauten“ − wie lange wird es dauern, daß sie diese Forderung aufstellen ?
Unsere Politiker schauen nur zu bzw. unterstützen dieses Ansinnen ! Im welchem Land, in welcher Zeit leben wir ?!
Österreich liegt in Mitteleuropa und hat eine jahrhundertealte Kultur, und jedem, der sich daran stößt, ist es freigestellt, dieses „unfreundliche“ und „rassistische“ Land wieder zu verlassen !
H.R. – Linz/OÖ





















