Nach dem Roma-Lager in Puch (wir berichteten) wurde wieder eine “Zigeuner-Hochzeit” gefeiert – zum Unmut der Anrainer:
Eine Roma-Hochzeit auf dem Welser Messegelände sorgt für Aufruhr in der oberösterreichischen Stadt. Von 2. bis 6. Juni kampierten Roma mit fast hundert Wohnwagen auf dem Gelände der Welser Messe, in den zwei Nächten vor dem 6. Juni wurde intensiv bei viel Alkohol gefeiert. In der Nacht von Freitag auf Samstag musste schließlich die Polizei einschreiten, nachdem die extreme Lärmbelästigung Bürgerproteste hervorgerufen hatte.
In Internetforen wurde von massiven Geschwindigkeitsübertretungen berichtet, von einem Hydranten sei Wasser abgezweigt worden. Am Wochenende musste sogar der nahe gelegene Volksgarten aus hygienischen Gründen gesperrt werden, da er zu einer riesigen Toilette zweckentfremdet worden war, obwohl laut Angaben der Roma selbst alle Wohnwägen über WCs verfügten. Ein Journalist der OÖ-Nachrichten, der die Szenerie fotografieren wollte, wurde sofort von mehreren Roma „zur Rede gestellt“. (Der entsprechende Teil eines Artikels der Oberösterreichischen Nachrichten wurde in der Zwischenzeit aus dem Internetauftritt der Zeitung entfernt.) Einen offiziellen Ansprechpartner hatten die etwa 500 Roma der Stadt gegenüber nicht benannt. Wieso die Hochzeit in Wels stattfand, obwohl die Anwesenden mehrheitlich aus Straßburg waren, konnte nicht recherchiert werden.
Durch diese gravierenden Missstände konnte nun sogar Bürgermeister Peter Koits, SPÖ, der sich im Vorjahr nach massiven Stimmverlusten nur denkbar knapp als Bürgermeister gegen FP-Herausforderer Wieser behaupten konnte, zum Handeln veranlasst werden. Um derartige Umtriebe künftig zu verhindern, soll das Messegelände nicht mehr den Roma zur Verfügung gestellt werden. Die Stadtverwaltung entschuldigte sich sogar bei den Welsern für die Unannehmlichkeiten (siehe Foto). Ganzer Artikel…





















